Medivet: Wie Tierarzt-Ketten die Zukunft der Tiermedizin mitgestalten

Die Art und Weise wie Tierärzte praktizieren verändert sich aktuell rasant. Neben den klassischen Tierarztpraxen, die von einem oder mehreren Tierärzten geleitet werden, etablieren sich immer mehr Tierarzt-Ketten. Eine davon ist Medivet, die 1987 von Tierärzten in Grossbritannien gegründet wurde.

„Leider stehen manche Tierhalter Ketten skeptisch gegenüber“, sagt Julius von Bothmer, Geschäftsführer der Medivet Tierarztpraxen „Dabei bringen sie viele Vorteile. Wir ermöglichen unseren angestellten Ärztinnen und Ärzten generell, in Teilzeit zu arbeiten, so dass sie sich nicht nur um die Praxis, sondern auch um ihre Familie und ihr Privatleben kümmern können. Natürlich profitieren auch die Tiere und Tierhalter davon, wenn sie von Ärzten versorgt werden, die ausgeruht sind. Wir bieten einen sicheren Arbeitsplatz mit vielen Weiterbildungs- und Wachstumsmöglichkeiten, wertschätzende Kommunikation über alle Hierarchien und tolle Teams. Auch verfügen Tierarztketten wie Medivet oft über modernere Medizintechnik. Das alles schafft ein gutes und wertschätzendes Arbeitsklima, damit unsere Ärzte und TFAs den Job, den sie lieben bestmöglich machen können.“

In Deutschland gibt es inzwischen eine bunte Mischung aus Tiermedizin-Startups und Ketten, die sich teilweise an sehr spezielle Zielgruppen richten. Etwa an besonders digital affine junge Menschen, die vor allem über Social Media und etwa einer digitalen Buchungsfunktion angesprochen werden. Nach dem Motto: Tierarzt-Praxis 2.0.

„Unsere Tierarztpraxen sind ebenfalls voll digital“, so Medivet-CEO Julius von Bothmer. „So haben wir digitale Buchungs- und Verwaltungssysteme und moderne, digitale Röntgengeräte und modernste Labor-Technik. Gleichzeitig denken wir aber auch an die älteren Tierhalter, die vielleicht lieber direkt vor Ort einen Termin buchen – oder anrufen. Wir stehen allen Tierhaltern offen. So ist es kein Zufall, dass die meisten Medivet-Praxen über einen grossen Parkplatz verfügen und neben grossen Tierfutter-Märkten angesiedelt sind.“

Generell seien viele verschiedene Ansätze der tiermedizinischen Betreuung zu begrüssen. Das mache den Tierarztberuf im Sinne verschiedener Lebensmodelle attraktiver, da es mehr Möglichkeiten für Festanstellung und Teilzeitarbeit gebe. Gleichzeitig erhöhe es die Qualität der tiermedizinischen Betreuung und die Wahlmöglichkeiten von Tierhaltern.

„Grundsätzlich gilt auch in der Tiermedizin: Konkurrenz belebt das Geschäft“, so Julius von Bothmer. „Was uns aber von vielen Tiermedizin-Startups und anderen investorengetriebenen Tierarzt-Ketten unterscheidet, ist der tiermedizinische Hintergrund unseres Unternehmens. Tiermedizin ist für uns nicht irgendein Geschäftszweig unter vielen, sondern unser einziger. Genau deshalb arbeiten unsere Ärztinnen und Ärzte auf hohem Niveau und nach einheitlichen Qualitätsstandards. Hinzu kommt die langjährige Erfahrung von Medivet. Denn eins ist klar: Tierarzt ist nicht gleich Tierarzt. Und Praxis ist nicht gleich Praxis. Wir verfügen über langjährige Erfahrung, etablierte Standards und ein funktionierendes Wertesystem, das unseren Patienten und Mitarbeitenden zugutekommt. Langfristig. Medivet ist nach Deutschland gekommen, um zu bleiben.“

 

Quelle: Medivet
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