Exklusive Küchendesigns: Innovation trifft auf architektonische Ästhetik

Eine Hommage an die Schönheit. Wer kennt sie nicht, die Faszination, die von den weltweit bekannten französischen und italienischen Luxus-Modemarken ausgeht, die mit Meisterwerken der Schneiderkunst aufwarten und sich durch eine unvergleichliche Handwerkskunst, kreative Innovationen und exquisite Materialien auszeichnen.

Dabei können die stilistischen Ausrichtungen völlig unterschiedlich ausgeprägt sein, von dezent und elegant bis extravagant und glamourös. Eines jedoch eint sie: Es ist dieser Anspruch an Andersartigkeit, das Besondere gegenüber dem Standard, fernab jeglicher Beliebigkeit. Und noch eines ist allen schönen Dingen gemein: die Ausgewogenheit in der Kuration aus Form, Farbe und Materialien, die dem Auge des Betrachters so schmeichelt und die Attraktivität und Begehrlichkeit begründet.

Fernab des Standards zu agieren, heisst, innovativ zu sein und teils mit Konventionen zu brechen. Für Poggenpohl waren diese Leitgedanken der Ausgangspunkt für eine neue Planungsphilosophie anlässlich des Auftritts zur diesjährigen Hausmesse.



Neben den bestehenden Grundausrichtungen einer Poggenpohl-Küche wie der optimalen Ausgestaltung der Funktionalität und der optischen Verschmelzung in eine bestehende Architektur galt es, die Küche mit Elementen anzureichern, welche durch ihre Besonderheiten die gewünschten Emotionen auslösen und Erlebnisse schaffen.



Mailand ist die Stadt der Mode und des Designs und so lag es nahe, ein dort ansässiges renommiertes Designbüro mit der Gestaltung zu beauftragen. Das Ergebnis ist eine völlig neue Konzeption, welche durch stilistische Extravaganzen der Küche ein gänzlich ungewöhnliches und glamouröses Erscheinungsbild verleiht.



Diese stilistischen Besonderheiten werden gezielt und bewusst partiell eingesetzt, sodass sich jene gewollte Ausgewogenheit einstellt, die in ein ganzheitlich gestaltetes Erscheinungsbild mündet und emotional berührt.



Gezeigt wird diese neue Art im Umgang mit Designelementen anhand zweier Ausstellungsobjekte, welche das Material Holz innovativ und progressiv interpretieren. Wurde Holz in der Vergangenheit vielfach traditionell inszeniert, so beziehen sich die neuen Designs auf Themenfelder aus der Architektur und muten sehr grafisch, elegant und kunstvoll an.



Die Grundlage für diese freie und neuartige Art der Inszenierung bieten zwei neue Frontkonzepte, welche mehr als eine doppelte Materialstärke gegenüber den Fronten im bisherigen Portfolio aufweisen. Sie sind höchstwertig handwerklich verarbeitet und erlauben durch ihre Bauart ein intensives Licht- und Schattenspiel, welches der Küche eine skulpturale Anmutung und Schönheit verleiht.



Um die facettenreiche Bandbreite an schöpferischen Möglichkeiten abzubilden, wurden beide Objekte in unterschiedlichen Materialkompositionen dargestellt. So mutet das eine Ausstellungsobjekt in dunkler Eiche mit Akzenten in Aluminium und schwarzem Stahl elegant, kühl, grafisch und diszipliniert an. Das andere hingegen ist in heller Eiche in Kombination mit champagnerfarbenem Metall und sandfarbener Keramik gehalten. Dieses Objekt vereinnahmt den Betrachter unversehens, da die reichhaltige und opulente Kuration aus erlesenen Materialien die Sinne vehement anspricht.




Neben der neuartigen Planungsphilosophie und der besonderen Materialästhetik beinhalten die Ausstellungsobjekte weitere Innovationen in Form von technischen Elementen. Elektrifizierte Hubelemente in beiden Küchen bereichern im offenen Zustand mit vielen Küchenutensilien und offerieren eine Einladung zum Kochen. Im geschlossenen Zustand sind diese völlig unsichtbar und verdecken alles, was der Schönheit und Ästhetik der Objekte optisch unwillkommen wäre.

 

Quelle: Barbara Hickl. COMMUNICATIONS
Bildquelle: Poggenpohl

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