Aman Kyoto eröffnet Teehaus Senkutsu: Neuer Ort für japanische Kultur und Achtsamkeit
von belmedia Redaktion Allgemein Beauty Fitness Gesundheit News Wellness-Aktivitäten Wellness-Trends wellnessaktuell.ch Wellnessferien Wellnesshotels
Im Waldgarten von Aman Kyoto eröffnet das Teehaus Senkutsu – ein architektonisches Meisterwerk, das japanische Handwerkskunst, Tradition und spirituelle Ruhe vereint.
Aman Kyoto hat das Teehaus Senkutsu eröffnet, einen traditionell gestalteten Raum, der japanische Kultur und spirituelle Praxis in den Mittelpunkt stellt und im Waldgarten des Resorts einen neuen Ort der Ruhe schafft. Das Teehaus zeigt die Handwerkskunst klassischer japanischer Architektur und umfasst zwei Teeräume, in denen Gäste kulturelle Erfahrungen wie die Chanoyu-Zeremonie, den „japanischen Weg des Tees“, erleben können.
Eingebettet in die besonderen Gärten, die die Pavillons des Hotels umgeben, liegt das Teehaus am Ende eines moosbewachsenen Steinwegs mit Blick auf einen Teich und fügt sich harmonisch in die architektonische Umgebung von Aman Kyoto ein. Im Inneren werden die Gäste im Geist des Omotenashi empfangen, und das Ritual der Teezeremonie, das sich über Jahrhunderte verfeinert hat, schafft einen Moment, in dem Harmonie, Respekt, Reinheit und Stille auf besondere Weise spürbar werden.
Tea House Senkutsu wurde vom SEN ART STUDIO entworfen, einem auf die traditionelle Sukiya-Teehausarchitektur spezialisierten Büro, deren minimalistischer Stil bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Das Studio hat das Teehaus so gestaltet, dass es die Traditionen der Urasenke-Schule widerspiegelt, einer der einflussreichsten Schulen der japanischen Teezeremonie mit Ursprüngen bei Sen no Rikyū (1522–1591). Zabosai Sen Soshitsu, Grossmeister der 16. Generation der Urasenke-Tradition, wählte den Namen „Senkutsu“. Er lässt sich in etwa mit „Höhle des Meisters der Weisheit“ übersetzen und verweist auf einen stillen Ort für innere Einkehr.
Geschaffen wurde das Tea House Senkutsu in der renommierten Werkstatt Nakamura Sotoji Komuten, einem der führenden Häuser für Sukiya-Handwerk und traditionelle japanische Holzarchitektur. Zum Einsatz kamen ausgewählte Materialien wie lokal gewonnene Kitayama-Zeder und Erde aus Takagamine, aus der die Lehmwände gefertigt wurden. Entstanden ist ein Teehaus, das die zeitlose Eleganz der japanischen Teekultur zeigt, geprägt von Schlichtheit, klaren Linien, einer natürlichen Harmonie mit der Umgebung und dem feinen Spiel von Licht und Schatten.
Im Inneren setzt sich die Sorgfalt der äusseren Gestaltung fort. Tea House Senkutsu umfasst zwei Teeräume: den Koma, einen kleinen Tatami-Raum für besonders traditionelle Zeremonien, und einen zweiten Bereich im Ryu-Rei-Stil, in dem auf Stühlen gesessen wird. Der Koma wird durch den niedrigen Nijiriguchi betreten, eine kleine Öffnung, durch die man sich hinabbeugen muss und die Demut und Respekt symbolisiert.
Der Raum selbst ist schlicht und präzise gestaltet, mit vier Tatami-Matten und einer Masu-Doko-Nische, in der saisonale Blumen und Schriftrollen Akzente setzen. Gäste erleben den Duft der Tatami-Matten, den leisen Dampf aus dem Kessel und das sanfte Spiel von Licht und Schatten durch die Shoji-Schiebetüren in einer ruhigen Atmosphäre, die den Weg in die Welt des Chanoyu öffnet.
Der zweite Raum im Ryu-Rei-Stil bietet eine alternative Form der Teezeremonie. Hier sitzen Gäste auf Stühlen und können den Ablauf des Chanoyu in einer besonders zugänglichen und angenehmen Weise kennenlernen, was vor allem für Einsteiger ideal ist. Der Raum ist mit dem Mizuya verbunden, in dem die Vorbereitungen stattfinden und das zugleich für verschiedene kulturelle Aktivitäten genutzt wird. Dort können saisonale Wagashi hergestellt werden, ausserdem gibt es Angebote wie Kunstkurse mit lokalen Malern, Kalligraphie oder Ikebana.
Auf diese Weise erweitert sich das kulturelle Erlebnis, das Aman Kyoto seinen Gästen bietet, von Kaiseki-Menüs im Restaurant Taka An bis zu Entspannungssitzungen mit Zen Mönchen in einem nahegelegenen Tempel.
Zum Entstehungsprozess erläutert Toyama vom SEN ART STUDIO: „Bei der Planung des Teehauses wollten wir den Kern des Chanoyu einfangen und zugleich die zurückhaltende Schönheit traditioneller Teehausarchitektur bewahren.
Unser Ziel war ein Raum, der sich natürlich in die Umgebung von Aman Kyoto einfügt. Gemeinsam mit den Handwerkern von Nakamura Sotoji Komuten und weiteren erfahrenen Kunsthandwerkern ist ein Ort entstanden, der die schlichte und feine Ästhetik des japanischen Teewegs trägt.“
Quelle: MELCHIOR Kommunikation / Aman Kyoto
Bildquelle: Aman Kyoto
