Innosuisse fördert Neuromarketing-Projekt – KI macht Wirkung von Kommunikation messbar

Innosuisse unterstützt ein gemeinsames Forschungsprojekt von FH Graubünden und skipp communications AG.

Ziel ist es, neue digitale Messmethoden im Neuromarketing zu entwickeln und deren Wirksamkeit wissenschaftlich zu verifizieren.

Innosuisse, die Innovationsagentur des Bundes, unterstützt ein gemeinsames Projekt der Fachhochschule Graubünden und der Kommunikationsagentur skipp communications AG. Ziel ist es, neue digitale Messmethoden im Neuromarketing zu entwickeln und zu verifizieren. Mithilfe von Neurodaten und KI-Analysen soll künftig sichtbar werden, welche Kommunikationsinhalte wirklich wirken.

Labor als Schlüssel zum Erfolg

Im Frühjahr eröffnete skipp in Fürstenau das schweizweit erste Labor für Neuromarketing und Künstliche Intelligenz. Ein mutiger Schritt, der sich auszahlt. Das Labor hat sich als einzigartiger Ort etabliert, an dem Kampagnenmotive, Videos und digitale Inhalte neurowissenschaftlich analysiert und interpretiert werden.

Zahlreiche Unternehmen, von Start-ups bis hin zu nationalen Marken, nutzen bereits die Möglichkeit, ihre Kommunikation zu optimieren. Mit dem jetzt gestarteten Innosuisse-Projekt folgt der nächste Schritt. Die FH Graubünden begleitet die bestehenden Methoden von skipp und prüft, inwiefern sich die KI-gestützten Simulationen mit etablierten Ansätzen wie Eye-Tracking und Nutzerstudien vergleichen lassen.


„Unsere Aufgabe ist es, die Ansätze methodisch zu untersuchen und durch Tests zu ergänzen. So liefern wir initiale Einblicke, dass neue Technologien im Marketing nachvollziehbar und fundiert eingesetzt werden können.“ Prof. Philipp Liebrenz Studienleiter und Dozent für User Experience, FH Graubünden


„Gleichzeitig entstehen Automatisierungsschritte, die in dieser Form erstmals in der Branche umgesetzt werden. Ein Pionieransatz, der Agenturen Differenzierung im Markt verschafft.“ Dr. Florian Mathis Dozent für User Experience, FH Graubünden

Neuro-kognitive Tests statt Bauchgefühl

Unter dem Projekttitel „Neuro-cognitive testing in the context of communication effectiveness“ untersucht das Forschungsteam, wie Botschaften im Gehirn verarbeitet werden und welche Faktoren ihre Wirkung bestimmen. Zum Einsatz kommen Methoden wie Eye-Tracking, Reaktionszeitanalysen und KI-gestützte Salienzmessungen. Ziel ist es, die Machbarkeit und Genauigkeit für eine spätere Validierung zu legen. Damit rücken zentrale Fragen des Marketings in greifbare Nähe: Welche Botschaften wirken tatsächlich und warum?


„Dass Innosuisse unser Vorhaben offiziell fördert, ist ein Meilenstein. Marketing darf nicht länger auf reiner Intuition beruhen, sondern auf dem, was im Gehirn wirklich passiert.“ Ivo „FiFi“ Frei Gründer von skipp communications AG

Neue Wege der Kommunikationsforschung

Innosuisse fördert wissenschaftsbasierte Kooperationen zwischen Unternehmen und Hochschulen. Der sogenannte Innovationsscheck unterstützt KMU dabei, gemeinsam mit Forschungspartnern neue Ansätze zu erproben und weiterzuentwickeln. Mit dem aktuellen Projekt leisten skipp und die FH Graubünden einen pionierhaften Beitrag zur neuropsychologischen Kommunikationsforschung und schaffen die Basis für eine neue Generation datenbasierter Markenkommunikation.

 

Quelle: skipp communications
Bildquelle: skipp communications

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