Riat erlöst Lausanne – Davos verliert in der Verlängerung
von belmedia Redaktion Allgemein Eishockey Graubünden Magazine nachrichtenticker.ch National League News Orte Regionen Schweiz Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch swisshockey.ch Themen Vereine Waadt Ⳇ Verbreitung
Der Lausanne HC gewinnt am Samstag, 31. Oktober 2026, gegen den HC Davos mit 3:2 nach Verlängerung (1:0, 1:2, 0:0, 1:0). Damien Riat erzielt in der 65. Minute den entscheidenden Treffer. Zuvor hatten die Bündner durch Valentin Nussbaumer nur eine Sekunde vor Ende des Mitteldrittels ausgeglichen. Für Lausanne ist der Erfolg nach zwei deutlichen Niederlagen besonders wichtig.
Jason Fuchs bringt die Gastgeber bereits nach 3:28 Minuten in Führung. Enzo Corvi gleicht für Davos im Powerplay aus, ehe Philipp Kurashev die Waadtländer erneut nach vorne schiesst. Nussbaumer rettet den HCD unmittelbar vor der zweiten Pause zurück ins Spiel. Nach einem torlosen Schlussdrittel entscheidet Riat die Verlängerung bei 64:12 Minuten.
Vor 9’771 Zuschauern in der Vaudoise Aréna sichert sich Lausanne zwei wichtige Punkte im Kampf um die Play-in-Plätze. Davos nimmt immerhin einen Zähler mit, bleibt aber hinter den eigenen Erwartungen zurück. Die Waadtländer verbessern sich auf 26 Punkte aus 20 Spielen, Davos steht bei 24 Punkten aus 19 Begegnungen.
Fuchs bringt Lausanne früh in Führung
Die Waadtländer beginnen entschlossen. Bereits in der vierten Minute bringt Jason Fuchs sein Team nach Vorarbeit von Axel Simic und Fabian Heldner mit 1:0 in Führung.
Lausanne versucht anschliessend, den Schwung zu nutzen. Die Gastgeber setzen Davos unter Druck und erspielen sich weitere Möglichkeiten.
Die Bündner finden zunächst keine Antwort. Mit der knappen Lausanner Führung endet der erste Abschnitt.
Corvi trifft in Überzahl
Im Mitteldrittel bekommt Davos die Gelegenheit zum Ausgleich.
Damien Riat muss wegen Beinstellens auf die Strafbank. Die Gäste nutzen das Powerplay: Filip Zadina bereitet den Treffer von Enzo Corvi vor, der bei 26:43 Minuten zum 1:1 trifft.
Lausanne reagiert sechs Minuten später. Drake Caggiula bedient Philipp Kurashev, der in der 33. Minute die erneute Führung erzielt.
Für Kurashev ist es der zweite Treffer im Trikot des Lausanne HC.
Nussbaumer trifft eine Sekunde vor der Sirene
Kurz vor der zweiten Pause scheint Lausanne seinen Vorsprung in die Kabine mitzunehmen.
Doch Davos gelingt mit der letzten Aktion des Drittels der Ausgleich.
Valentin Nussbaumer trifft bei 39:59 Minuten zum 2:2. Julian Parrée und Frédéric Allard bereiten den Treffer vor.
Auf der Spieluhr verbleibt weniger als eine Sekunde. Für Lausanne ist der Gegentreffer besonders ärgerlich, für Davos dagegen ein enorm wichtiger Moment.
Nach 40 Minuten ist die Begegnung wieder vollständig offen.
Pasche und Hollenstein halten ihre Teams im Spiel
Im Schlussdrittel suchen beide Mannschaften die Entscheidung.
Lausanne besitzt insgesamt mehr Spielanteile und Abschlüsse. Davos bleibt jedoch gefährlich und versucht, mit schnellen Angriffen zum Erfolg zu kommen.
Kevin Pasche überzeugt im Lausanner Tor, während Sandro Hollenstein auf der Gegenseite ebenfalls wichtige Paraden zeigt.
Trotz der offensiven Bemühungen bleibt das letzte Drittel torlos.
Damit muss die Verlängerung entscheiden.
Riat trifft 48 Sekunden vor Schluss der Verlängerung
Die zusätzlichen fünf Minuten entwickeln sich zu einem intensiven Kampf um den zweiten Punkt.
Erst kurz vor Ablauf der Overtime fällt die Entscheidung.
Bei 64:12 Minuten trifft Damien Riat nach Vorarbeit von Jason Fuchs und Connor Carrick zum 3:2.
Der Treffer löst grossen Jubel in der Vaudoise Aréna aus.
Fuchs ist damit an zwei der drei Lausanner Tore beteiligt und wird neben Siegtorschütze Riat zu einer wichtigen Figur des Abends.
Lausanne zeigt die erhoffte Reaktion
Der Heimsieg kommt für die Mannschaft von Geoff Ward zu einem wichtigen Zeitpunkt.
Am Dienstag hatte Lausanne gegen die SCL Tigers mit 3:9 verloren. Drei Tage später folgte die nächste deutliche Niederlage.
Beim 0:4 gegen den HC Lugano blieb die Lausanner Offensive ohne Treffer.
Gegen Davos präsentiert sich das Team entschlossener. Besonders die offensive Produktion von Fuchs, Kurashev und Riat macht den Unterschied.
Die Statistik unterstreicht den verdienten Erfolg: Lausanne gewinnt das Torschussduell mit 37:24.
Auch die personelle Situation bleibt anspruchsvoll. Neben mehreren verletzten Spielern fehlt der gesperrte Stürmer Noah Fust.
Davos nimmt einen Punkt mit in die Pause
Für Davos bleibt der Verlauf der letzten beiden Tage wechselhaft.
Am Freitag hatten die Bündner gegen die SCRJ Lakers nach einem späten Unterzahltor von Filip Zadina noch mit 4:3 nach Penaltyschiessen gewonnen.
Gegen Lausanne gelingt erneut ein wichtiger später Ausgleich. Diesmal reicht es allerdings nicht zum Sieg.
Die Mannschaft von Josh Holden bleibt bei 24 Punkten aus 19 Begegnungen.
Nach der Nationalmannschaftspause wartet am 13. November das Heimspiel gegen Ambri-Piotta. Lausanne tritt am 15. November ebenfalls gegen die Leventiner an.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert