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Erster Schnee in den Alpen – warum schon wenige Zentimeter gefährlich sein können

Die ersten Schneefälle verwandeln die Schweizer Alpen in eine Winterlandschaft. Doch eine dünne Schneedecke bedeutet keineswegs, dass in den Bergen noch keine Lawinengefahr besteht. Bereits zehn bis zwanzig Zentimeter Neuschnee können unter ungünstigen Bedingungen gefährlich werden. Besonders entscheidend sind Wind, Gelände und die Beschaffenheit der darunterliegenden Schneeschichten. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF weist ausdrücklich darauf hin, dass die Lawinensituation auch im Herbst beachtet werden muss. Während der Übergangszeit erscheinen Lawinenbulletins nur bei Bedarf. Fehlende Warnmeldungen bedeuten deshalb nicht automatisch sichere Verhältnisse. Gerade in den Hochlagen von Graubünden, Wallis, Berner Oberland und Zentralschweiz können sich die ersten Schneeschichten über längere Zeit halten. Was zunächst harmlos aussieht, kann die Grundlage für spätere Lawinenprobleme bilden. Für Bergwanderer, Skitourengänger und Schneeschuhläufer beginnt die Risikobeurteilung deshalb bereits vor dem eigentlichen Winter.

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Vacherot triumphiert in Basel – zweiter ATP-Titel

Valentin Vacherot gewinnt die Swiss Indoors Basel 2026. Der 27-jährige Monegasse bezwingt am Sonntag, 1. November, den Tschechen Jiří Lehečka nach einem Satzrückstand mit 2:6, 6:3, 6:3. Nach 1 Stunde und 54 Minuten steht sein zweiter ATP-Titel fest. Für Vacherot ist es der erste Triumph bei einem ATP-500-Turnier. Lehečka dominiert zunächst den ersten Satz und gewinnt deutlich mit 6:2. Doch Vacherot steigert sich, findet zunehmend Sicherheit bei eigenem Aufschlag und übernimmt die Kontrolle über die entscheidenden Ballwechsel. Mit zwei 6:3-Sätzen dreht er das Endspiel und krönt eine Turnierwoche mit fünf Siegen. Für das Schweizer Publikum endet damit ein besonderes Tenniswochenende. Lehečka hatte zuvor Stan Wawrinka und Jérôme Kym ausgeschaltet. Im Doppel erreichen Henry Bernet und Dominic Stricker überraschend den Final, verpassen den Titel jedoch knapp. Vacherot schreibt derweil Geschichte: Er ist der erste Spieler aus Monaco, der die Swiss Indoors gewinnt.

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FCZ schlägt YB 5:3 – Berner verlieren erstmals

Der FC Zürich sorgt in der 12. Runde der Super League für eine grosse Überraschung. Die Mannschaft von Marcel Koller gewinnt am Sonntag, 1. November 2026, auswärts gegen die Young Boys mit 5:3 (2:3). Vor 29'746 Zuschauern im Wankdorf dreht der FCZ einen Pausenrückstand und fügt den Bernern die erste Saisonniederlage zu. In einer spektakulären ersten Halbzeit fallen fünf Tore. Philippe Kény und Umeh Emmanuel bringen Zürich zweimal in Führung, doch Samuel Essende gleicht jeweils aus. Alvyn Sanches schiesst YB vor der Pause erstmals nach vorne. Nach dem Seitenwechsel dominieren die Gäste: Livano Comenencia, Selmin Hodza und erneut Emmanuel sichern den Zürchern den Sieg. Der FCZ verbessert sich mit 20 Punkten auf den vierten Tabellenplatz. YB bleibt mit 25 Zählern Zweiter und verliert den Anschluss an den weiterhin ungeschlagenen Spitzenreiter FC Lugano. Besonders bemerkenswert ist die Reaktion der Zürcher nach der Pause: Sie erzielen drei Tore und lassen defensiv keinen weiteren Gegentreffer zu.

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Bernet und Stricker verpassen historischen Titel in Basel hauchdünn

Henry Bernet und Dominic Stricker verpassen den Doppeltitel an den Swiss Indoors Basel nur um wenige Punkte. Die beiden Schweizer unterliegen den Franzosen Théo Arribagé und Albano Olivetti am Sonntag, 1. November 2026, mit 6:7 (6:8), 6:7 (6:8). Nach 1 Stunde und 44 Minuten endet damit ein bemerkenswerter Turnierlauf, der das Duo bis in den Final geführt hatte. Beide Sätze werden erst im Tiebreak entschieden. Im ersten Durchgang vergeben Bernet und Stricker drei Breakmöglichkeiten und wehren später drei Satzbälle ab. Im zweiten Satz kämpfen sie sich nach einem frühen Aufschlagverlust zurück, gleichen zum 4:4 aus und erzwingen erneut eine Kurzentscheidung. Wieder behalten die Franzosen knapp die Oberhand. Der 19-jährige Basler Bernet und der 24-jährige Berner Stricker schreiben trotzdem Schweizer Tennisgeschichte. Erstmals erreicht ein rein schweizerisches Doppel den Final der Swiss Indoors. Die beiden Wildcard-Spieler besiegen auf ihrem Weg dorthin unter anderem die topgesetzten Deutschen Kevin Krawietz und Tim Pütz.

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Visp schlägt GCK Lions 4:0 – Birchler glänzt mit Shutout

Der EHC Visp gewinnt am Samstag, 31. Oktober 2026, in der Sky Swiss League gegen die GCK Lions mit 4:0 (0:0, 2:0, 2:0). Vor 2'395 Zuschauern in der Lonza Arena erzielt Nico Lehmann zwei Treffer. Der erst 19-jährige Torhüter Matia Nico Birchler hält sämtliche 18 Schüsse und feiert einen Shutout. Nach einem schwierigen Startdrittel steigern sich die Walliser deutlich. Jorden Gähler trifft in der 34. Minute in Überzahl zur Führung, Vincent Ryser erhöht kurz vor der zweiten Pause. Im Schlussabschnitt entscheidet Lehmann die Begegnung mit zwei weiteren Toren. Visp gewinnt das Schussverhältnis mit 33:18. Mit 25 Punkten aus elf Spielen festigt Visp den dritten Tabellenplatz. Die Mannschaft von Luca Gianinazzi stellt mit lediglich 18 Gegentoren die beste Defensive der Liga. Für Birchler, der vom EV Zug ausgeliehen ist, bedeutet der Erfolg einen wichtigen Schritt in seiner Entwicklung. Die GCK Lions bleiben mit neun Punkten Tabellenletzter.

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La Chaux-de-Fonds schlägt Basel 6:3 – fünfter Sieg in Folge

Der HC La Chaux-de-Fonds setzt seinen beeindruckenden Erfolgslauf in der Sky Swiss League fort. Die Neuenburger bezwingen den EHC Basel am Samstag, 31. Oktober 2026, vor 3'256 Zuschauern mit 6:3 (3:2, 1:1, 2:0). Toms Andersons trifft doppelt, Kevin Bozon erzielt das entscheidende vierte Tor. Für die Gastgeber ist es bereits der fünfte Sieg hintereinander. Basel hält trotz neun verletzungsbedingt fehlenden Spielern lange dagegen und gleicht zweimal aus. Nach einem torreichen Startdrittel steht es 3:2 für La Chaux-de-Fonds. Laurin Liniger bringt die Gäste im Mitteldrittel nochmals zurück, ehe Bozon die Neuenburger erneut in Führung schiesst. Andersons und Jason Akeson entscheiden die Partie im Schlussabschnitt. Mit dem Erfolg festigt La Chaux-de-Fonds den vierten Tabellenplatz und steht nach zwölf Spielen bei 23 Punkten. Basel bleibt mit 28 Zählern Zweiter, verliert aber weiteren Boden auf Spitzenreiter Sierre. Die Neuenburger haben sich nach ihrem schwierigen Saisonstart eindrucksvoll zurückgemeldet.

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Como schlägt Venezia 1:0 – Da Cunha schiesst Fàbregas auf Rang vier

Como 1907 setzt seinen Erfolgslauf in der Serie A fort. Die Mannschaft von Cesc Fàbregas besiegt Venezia am Sonntag, 1. November 2026, zu Hause mit 1:0. Lucas Da Cunha entscheidet das Spiel in der 43. Minute mit einem Penalty. Como verbessert sich nach zehn Partien auf 23 Punkte und rückt auf Rang vier vor. Como kontrolliert das Spiel, doch Venezias Torhüter Filip Stanković hält stark. Nach einem Foul von Juan Jesus an Anastasios Douvikas verwandelt Da Cunha den entscheidenden Strafstoss. Zuvor hat die Schiedsrichterin einen Penalty für Venezia nach Videostudium zurückgenommen. Beim Tabellenletzten steht der Schweizer Simon Sohm in der Startformation. Der Mittelfeldspieler sieht in der 39. Minute Gelb und wird nach 62 Minuten durch Toma Bašić ersetzt. Como liegt nach dem Sieg nur noch zwei Punkte hinter den punktgleichen Spitzenreitern Lazio und Inter.

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Chur schlägt Bellinzona 5:1 – Smons trifft doppelt

Der EHC Chur findet in der Sky Swiss League zurück auf die Siegerstrasse. Die Bündner bezwingen die Bellinzona Snakes am Samstag, 31. Oktober 2026, vor 811 Zuschauern mit 5:1 (2:1, 2:0, 1:0). Verteidiger Sandis Smons wird mit zwei Treffern zum Matchwinner. Bellinzona geht durch Dean Schwenninger zunächst in Führung. Timo Jenni gleicht für Chur aus, ehe Smons die Partie noch im ersten Drittel dreht. Niclas Rentsch, erneut Smons und Fabian Berri sorgen anschliessend für den deutlichen Heimerfolg. Chur gewinnt das Schussverhältnis mit 30:15. Nach zwei Niederlagen in Folge verschafft sich die Mannschaft von Trainer Reto von Arx wichtige Luft. Chur verbessert sich mit 16 Punkten auf den sechsten Tabellenplatz und überholt Bellinzona. Die Tessiner bleiben mit 13 Punkten auf Rang acht.

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Sierre zerlegt Arosa mit 8:0 – Berthoud trifft dreifach

Der HC Sierre feiert in der Sky Swiss League einen eindrucksvollen Kantersieg. Die Walliser bezwingen den EHC Arosa am Samstag, 31. Oktober 2026, vor 2'579 Zuschauern mit 8:0 (3:0, 4:0, 1:0). Verteidiger Sacha Berthoud glänzt mit drei Treffern und wird zum herausragenden Spieler des Abends. Bereits nach 5:03 Minuten führt Sierre mit 3:0. Die Gäste aus Graubünden finden gegen die konzentrierten Walliser kaum Lösungen. Im Mitteldrittel baut der Tabellenführer seinen Vorsprung mit vier weiteren Toren aus. Besonders bemerkenswert: Drei Treffer fallen in Überzahl. Für Sierre bedeutet der Erfolg die Festigung der Tabellenführung. Nach 13 Spielen steht die Mannschaft von Chris McSorley bei 34 Punkten und einer Tordifferenz von +40. Arosa kassiert dagegen innerhalb von drei Tagen 15 Gegentore und bleibt mit neun Punkten im Tabellenkeller.

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Schweizer Curlerinnen holen EM-Silber – Schweden gewinnt Final klar

Die Schweizer Curlerinnen gewinnen an der Europameisterschaft 2026 die Silbermedaille. Das neu formierte Team um Skip Alina Pätz verliert den Final am Sonntag, 1. November, in Ostrava gegen Schweden mit 2:7. Nach sechs Siegen in Folge endet die beeindruckende Serie ausgerechnet im entscheidenden Spiel um Gold. Die Schwedinnen um Isabella Wranå bestimmen den Final von Beginn an. Nach einem gestohlenen Punkt im zweiten End und einem Zweierhaus im vierten Durchgang fällt die Vorentscheidung mit drei weiteren schwedischen Steinen im sechsten End. Beim Stand von 2:7 geben die Schweizerinnen nach sieben Ends auf. Für Alina Pätz, Selina Witschonke, Stefanie Berset und Renée Frigo bleibt Silber dennoch ein bedeutender Erfolg. Die neue Formation des CC Genf erreicht bereits bei ihrem ersten gemeinsamen EM-Auftritt den Final. Besonders bemerkenswert ist die Leistung angesichts des personellen Umbruchs im Schweizer Frauencurling.

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Ambri nach 18 Spielen: Neue Leader, 20 Tore mehr

Der HC Ambri-Piotta hat sich gegenüber dem Vorjahr grundlegend verändert. Nach 18 Meisterschaftsspielen stehen 33 statt 19 Punkte und Rang zwei statt zwölf. Der grösste Fortschritt liegt im Angriff: Junge Verantwortungsträger und produktive Ausländer geben Jussi Tapolas Mannschaft neue Möglichkeiten. Verglichen werden die ersten 18 Partien von 2025/26 bis zum 24. Oktober 2025 und von 2026/27 bis zum 31. Oktober 2026. Die Torbilanz verbessert sich von 37:56 auf 57:53: 20 zusätzliche Treffer bei lediglich drei Gegentoren weniger. In unserer Saisonprognose setzten wir Ambri auf Rang zehn, mit Überraschungspotenzial. Nun sind die direkten Playoffs realistisch.

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Spalletti droht bei Niederlage gegen Napoli das Aus

Für Luciano Spalletti könnte das Heimspiel von Juventus Turin gegen Napoli zum Schicksalsspiel werden. Am Sonntag, 1. November 2026, empfängt Juventus seinen Rivalen um 20.45 Uhr im Allianz Stadium. Nach nur 14 Punkten aus neun Serie-A-Spielen und der jüngsten 0:2-Niederlage beim FC Genua steht der 67-jährige Trainer massiv unter Druck. Eine weitere Niederlage könnte seine Entlassung auslösen. Juventus hat erst vier seiner neun Meisterschaftsspiele gewonnen und liegt bereits elf Punkte hinter den führenden Mannschaften Lazio und Inter. Die Klubführung reagierte auf die enttäuschenden Leistungen mit einem vorgezogenen Trainingslager. Seit Freitag bereitet sich die Mannschaft abgeschirmt auf die Begegnung vor. Besonders brisant ist der Gegner: Spalletti führte Napoli 2023 zum italienischen Meistertitel. Nun muss er ausgerechnet gegen seinen früheren Verein die Wende schaffen. Napoli steht ebenfalls bei 14 Punkten. Ein Sieg würde Juventus im Kampf um die europäischen Tabellenplätze helfen und die Diskussionen um den Trainer vorerst entschärfen.

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Bichsel gewinnt mit Dallas – Harley trifft 0,2 Sekunden vor der Sirene

Die Dallas Stars finden nach zwei Niederlagen zum Erfolg zurück. Das NHL-Team mit dem Schweizer Verteidiger Lian Bichsel gewinnt am Samstag, 31. Oktober 2026, gegen die Columbus Blue Jackets mit 3:1 (2:0, 0:0, 1:1). Thomas Harley trifft 0,2 Sekunden vor der ersten Drittelspause zum 2:0. Bichsel absolviert 12:55 Minuten und bleibt ohne Skorerpunkt. Mikko Rantanen bringt Dallas bereits nach 2:16 Minuten im Powerplay in Führung. Columbus erhöht anschliessend den Druck, kann den Rückstand aber zunächst nicht verkürzen. Im Schlussdrittel sorgt Damon Severson für Spannung, ehe Arttu Hyry mit einem Treffer ins leere Tor den Sieg absichert. Jake Oettinger überzeugt mit 25 Paraden. Für den 22-jährigen Solothurner Bichsel ist der Heimsieg nach den Niederlagen gegen New Jersey und Montreal wichtig. Der Schweizer spielt diesmal weniger als 13 Minuten, erfüllt aber seine defensiven Aufgaben. Dallas verbessert seine Saisonbilanz auf acht Siege, fünf reguläre Niederlagen und eine Niederlage nach Verlängerung oder Penaltyschiessen.

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Olten dreht 1:3 gegen Thurgau – Asselin entscheidet mit Doppelpack

Der EHC Olten setzt seine Siegesserie in der Sky Swiss League fort. Die Solothurner bezwingen den HC Thurgau am Samstag, 31. Oktober 2026, im Kleinholz mit 6:3 (0:1, 3:2, 3:0). Nach einem 1:3-Rückstand dreht Olten die Partie mit fünf Toren in Folge. Guillaume Asselin wird mit zwei Treffern zum Matchwinner. Thurgau beginnt entschlossener und führt nach knapp 29 Minuten durch zwei Tore von Kai Lukas Münger sowie einen Treffer von Livio Truog mit 3:1. Doch die Gastgeber kämpfen sich zurück. Mattheo Reinhard verkürzt im Powerplay, ehe Asselin in Unterzahl zum 3:3 trifft. Im Schlussdrittel bringt der Kanadier Olten erstmals in Führung. Mit dem vierten Meisterschaftssieg hintereinander bestätigt die Mannschaft von Christian Wohlwend ihren Aufwärtstrend. Olten verbessert sich auf 18 Punkte und festigt den fünften Tabellenplatz. Der HC Thurgau bleibt bei 14 Zählern und muss nach seiner zwischenzeitlich komfortablen Führung eine bittere Niederlage hinnehmen.

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Pius Suter bereitet Siegestor vor – St. Louis dreht 2:4-Rückstand

Pius Suter hat entscheidenden Anteil an einer spektakulären Aufholjagd der St. Louis Blues. Die Mannschaft des Schweizer Stürmers gewinnt am Samstag, 31. Oktober 2026, bei den Detroit Red Wings mit 5:4, obwohl sie im Schlussdrittel noch 2:4 zurückliegt. Suter liefert den zweiten Assist zum Siegestor von Aleksanteri Kaskimäki, der damit seinen ersten NHL-Treffer erzielt. Vor 17'565 Zuschauern in der Little Caesars Arena erlebt St. Louis zunächst einen schwierigen Nachmittag. Detroit kontrolliert grosse Teile des Spiels und führt nach 44 Minuten mit zwei Toren. Doch die Blues drehen die Partie innerhalb von 4:38 Minuten mit drei Treffern. Justin Barron erzielt das 4:4, nur 18 Sekunden später trifft Kaskimäki zum Endstand. Für den 30-jährigen Zürcher Pius Suter ist der Assist besonders wertvoll. Nach mehreren Spielen ohne Skorerpunkt trägt er wieder direkt zu einem Sieg bei. Der frühere Detroit-Stürmer beendet die Partie mit einem Assist, 12:02 Minuten Eiszeit und einer Minus-1-Bilanz.

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Josi gewinnt Schweizer NHL-Duell gegen Moser – Stamkos entscheidet

Roman Josi gewinnt mit den Nashville Predators das Schweizer NHL-Duell gegen JJ Moser und die Tampa Bay Lightning. Nashville setzt sich am Samstag, 31. Oktober 2026, mit 5:4 nach Penaltyschiessen durch. Steven Stamkos erzielt gegen seinen früheren Verein zunächst den Ausgleich zum 4:4 und verwandelt anschliessend den entscheidenden Penalty. Beide Schweizer Verteidiger bleiben ohne Skorerpunkt, übernehmen aber viel Verantwortung. Josi steht bei Nashville während 27:33 Minuten auf dem Eis und gibt fünf Torschüsse ab. Moser absolviert für Tampa Bay 22:17 Minuten und kommt auf zwei Abschlüsse. Die beiden Nationalspieler gehören damit zu den meistbeschäftigten Verteidigern ihrer Mannschaften. Für Nashville endet mit dem Sieg eine ungewöhnliche Serie: Die Predators hatten ihre ersten fünf Saisonspiele verloren, die über 60 Minuten hinausgingen. Stamkos sorgt nun ausgerechnet gegen Tampa Bay für den ersten Erfolg nach regulärer Spielzeit. Die Gastgeber gewinnen das Torschussduell mit 33:26.

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Luzern verspielt Führung gegen Sion – Letica hält Penalty

Der FC Luzern und der FC Sion trennen sich am Samstag, 31. Oktober 2026, mit 1:1 (0:0). Karlo Letica hält einen Penalty von Winsley Boteli, ehe Kreshnik Hajrizi die Innerschweizer mit einem Eigentor in Führung bringt. Rilind Nivokazi gelingt in der 79. Minute der Ausgleich. Luzern wartet damit seit fünf Meisterschaftsspielen auf einen Sieg. Vor 9'353 Zuschauern in der Thermoplan Arena entwickelt sich zunächst eine ereignisarme Begegnung. In der ersten Halbzeit bringt keine Mannschaft einen Abschluss aufs Tor. Erst nach der Pause sorgen der verschossene Penalty, das kuriose Eigentor und die beiden erfolgreichen Sittener Einwechselspieler für Aufregung. Sion verbessert sich auf 23 Punkte und bleibt auf dem dritten Tabellenplatz. Luzern steht nach zwölf Spielen bei 13 Zählern und belegt weiterhin Rang acht. Besonders die geringe offensive Durchschlagskraft beschäftigt die Innerschweizer vor dem Heimspiel gegen die Young Boys am 7. November.

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Riat erlöst Lausanne – Davos verliert in der Verlängerung

Der Lausanne HC gewinnt am Samstag, 31. Oktober 2026, gegen den HC Davos mit 3:2 nach Verlängerung (1:0, 1:2, 0:0, 1:0). Damien Riat erzielt in der 65. Minute den entscheidenden Treffer. Zuvor hatten die Bündner durch Valentin Nussbaumer nur eine Sekunde vor Ende des Mitteldrittels ausgeglichen. Für Lausanne ist der Erfolg nach zwei deutlichen Niederlagen besonders wichtig. Jason Fuchs bringt die Gastgeber bereits nach 3:28 Minuten in Führung. Enzo Corvi gleicht für Davos im Powerplay aus, ehe Philipp Kurashev die Waadtländer erneut nach vorne schiesst. Nussbaumer rettet den HCD unmittelbar vor der zweiten Pause zurück ins Spiel. Nach einem torlosen Schlussdrittel entscheidet Riat die Verlängerung bei 64:12 Minuten. Vor 9'771 Zuschauern in der Vaudoise Aréna sichert sich Lausanne zwei wichtige Punkte im Kampf um die Play-in-Plätze. Davos nimmt immerhin einen Zähler mit, bleibt aber hinter den eigenen Erwartungen zurück. Die Waadtländer verbessern sich auf 26 Punkte aus 20 Spielen, Davos steht bei 24 Punkten aus 19 Begegnungen.

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