Medvedev bleibt makellos – nächster Gegner Tiafoe
von belmedia Redaktion Amerika ATP Tour Grand Slams Magazine nachrichtenticker.ch News Resultate Schweiz Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch Tennis tennis.ch Themen Turniere Ⳇ Verbreitung
Daniil Medvedev bleibt bei den US Open 2026 ohne Satzverlust. Der Champion von 2021 setzte sich am Freitag in der dritten Runde gegen den Franzosen Arthur Rinderknech mit 6:4, 6:4 und 6:4 durch. Damit steht der 30-Jährige zum siebten Mal innerhalb der vergangenen acht Jahre im Achtelfinal von New York.
Medvedev benötigte gegen die Nummer 29 der Welt etwas Anlaufzeit. Rinderknech gelang im ersten Satz sogar das erste Break gegen den Russen im gesamten Turnier. Danach übernahm Medvedev jedoch zunehmend die Kontrolle und blieb über weite Strecken erstaunlich fehlerarm.
Der frühere Weltranglistenerste hat damit alle drei bisherigen Partien in Flushing Meadows in drei Sätzen gewonnen. Nach einer schwierigen Vorbereitung auf die US Open präsentiert sich Medvedev ausgerechnet bei jenem Grand-Slam-Turnier wieder stark, bei dem er traditionell besonders erfolgreich ist.
Rinderknech schafft das erste Break
Zu Beginn dominierten auf beiden Seiten die Aufschläger. In den ersten vier Games gewannen Medvedev und Rinderknech sämtliche Punkte hinter ihrem ersten Service. Der Franzose fand dann als Erster eine Lücke und nahm Medvedev im sechsten Spiel den Aufschlag ab.
Der Vorsprung hielt allerdings nicht lange. Medvedev reagierte sofort, schaffte das Rebreak und erhöhte danach deutlich die Konstanz. Vier Games in Folge gingen an den Russen, der den ersten Durchgang dadurch noch mit 6:4 für sich entschied.
Medvedev macht kaum noch Fehler
Auch der zweite Satz blieb lange ausgeglichen. Bis zum Stand von 4:4 hielten beide Spieler ihre Aufschlagspiele. Danach unterliefen Rinderknech mehrere Fehler in einem entscheidenden Servicegame.
Medvedev nutzte seine Möglichkeit konsequent, schaffte das Break zum 5:4 und servierte anschliessend zum zweiten Satzgewinn aus. Besonders auffällig war seine Stabilität von der Grundlinie. Während Rinderknech immer wieder versuchte, die Ballwechsel früh zu verkürzen, zwang Medvedev ihn zu zusätzlichen Schlägen.
Frühes Break entscheidet den dritten Satz
Nach einer kurzen Unterbrechung zwischen den Sätzen geriet Rinderknech sofort wieder unter Druck. Medvedev erarbeitete sich bereits im ersten Aufschlagspiel des Franzosen eine Breakchance und nutzte diese nach einem langen Ballwechsel.
Danach gab er seinen Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Mit einem weiteren 6:4 beendete Medvedev die Partie und zog ohne zusätzlichen Kraftverschleiss in die zweite Turnierwoche ein.
Das Männerfeld in New York hat bereits mehrere Favoriten verloren, während andere grosse Namen hart kämpfen müssen. Alexander Zverev benötigte beispielsweise bereits in seinen ersten beiden Runden mehr als neun Stunden Spielzeit, wie der Bericht über Zverevs nächsten US-Open-Marathon zeigt.
Tiafoe wartet im Achtelfinal
Medvedev trifft nun auf Frances Tiafoe. Der Amerikaner besiegte Valentin Vacherot ebenfalls in drei Sätzen und darf damit weiter auf einen tiefen Lauf vor heimischem Publikum hoffen.
Die Bilanz spricht allerdings deutlich für Medvedev. Er kennt die Bedingungen in New York hervorragend und gewann hier 2021 seinen bislang einzigen Grand-Slam-Titel. Seit Turnierbeginn hat er nun neun Sätze gespielt und alle neun gewonnen.
Nach wechselhaften Monaten ist das ein starkes Signal. Medvedev wirkt wieder geduldig, defensiv stabil und bei eigenem Aufschlag verlässlich. Gegen Tiafoe dürfte die Aufgabe schwieriger werden – doch nach drei souveränen Runden gehört der ehemalige Champion wieder zu den Spielern, mit denen in New York ernsthaft zu rechnen ist.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert