Fribourg-Gottéron empfängt Lugano – Tessiner unter Zugzwang
von belmedia Redaktion Allgemein Eishockey Freiburg Magazine nachrichtenticker.ch National League News Orte Regionen Schweiz Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch swisshockey.ch Tessin Themen Vereine Ⳇ Verbreitung
Fribourg-Gottéron empfängt am Samstagabend, 17. Oktober 2026, um 19.45 Uhr den HC Lugano in der BCF Arena. Die Freiburger wollen nach der knappen Niederlage gegen die ZSC Lions wieder punkten. Lugano reist dagegen mit der 2:3-Heimniederlage gegen Davos im Gepäck an. Für die Tessiner ist es bereits das zweite Meisterschaftsspiel innerhalb von 24 Stunden.
Gottéron unterlag am 10. Oktober beim Tabellenführer Zürich mit 4:5 nach Verlängerung. Die Freiburger glichen dabei viermal einen Rückstand aus, mussten sich schliesslich aber geschlagen geben. Lugano führte am Freitag gegen Davos durch ein Powerplaytor von Jere Innala mit 1:0. Drei Gegentreffer im Mitteldrittel brachten die Tessiner auf die Verliererstrasse, ehe Calvin Thürkauf noch auf 2:3 verkürzte.
In der Tabelle trennen die beiden Mannschaften lediglich drei Punkte. Freiburg belegt mit 18 Punkten aus elf Spielen Rang fünf, Lugano folgt mit 15 Zählern auf Platz zehn. Die Gastgeber hatten eine Woche Zeit zur Vorbereitung, während die Tessiner unmittelbar nach ihrem Heimspiel erneut gefordert sind.
Freiburg will an die Leistung gegen Zürich anknüpfen
Fribourg-Gottéron zeigte bei seinem letzten Meisterschaftseinsatz eine starke Reaktion auf wiederholte Rückstände.
Gegen die ZSC Lions gelang es der Mannschaft von Robert Ohlsson viermal, einen Gegentreffer auszugleichen. Erst in der Verlängerung musste sich Gottéron mit 4:5 geschlagen geben.
Die Freiburger bewiesen damit, dass sie auch gegen den ungeschlagenen Tabellenführer offensiv bestehen können.
Zuvor hatte Gottéron den HC Ajoie mit 7:2 bezwungen. Die beiden Auftritte unterstreichen die offensive Qualität der Mannschaft.
Gegen Lugano soll daraus wieder ein Sieg entstehen.
Eine Woche ohne Meisterschaftsspiel
Während Lugano am Freitag noch gegen Davos antreten musste, absolvierte Freiburg seit dem 10. Oktober kein Meisterschaftsspiel mehr.
Die zusätzliche Vorbereitungszeit verschafft den Gastgebern einen körperlichen Vorteil.
Allerdings muss Gottéron den Rhythmus sofort finden. Gerade gegen einen Gegner, der bereits am Vorabend gespielt hat, dürfte ein intensiver Beginn wichtig sein.
Trainer Ohlsson kann die Begegnung nutzen, um die Belastung seiner Mannschaft gezielt über mehrere Sturmformationen zu verteilen.
Lugano verliert gegen Davos trotz Führung
Die Tessiner reisen nach einer bitteren Heimniederlage in die Westschweiz.
Am Freitag gelang Jere Innala in der 18. Minute das 1:0 gegen den HC Davos. Danach verloren die Gastgeber jedoch zunehmend die Kontrolle.
Tino Kessler glich im Mitteldrittel aus. Filip Zadina und Frédéric Allard erhöhten für Davos auf 3:1.
Luganos Captain Calvin Thürkauf verkürzte in der 47. Minute auf 2:3. Trotz einer engagierten Schlussphase gelang den Tessinern kein weiterer Treffer.
Besonders die drei Gegentore innerhalb eines Drittels dürften bei der Vorbereitung auf Freiburg ein Thema sein.
Innala bleibt ein wichtiger Offensivspieler
Jere Innala gehört derzeit zu den auffälligen Spielern des HC Lugano.
Bereits beim 3:2-Auswärtssieg gegen Biel war der finnische Stürmer entscheidend beteiligt. Der Erfolg in der Tissot Arena unterstrich seine Bedeutung für die Offensive.
Auch gegen Davos brachte Innala sein Team mit einem Powerplaytreffer in Führung.
In Freiburg wird Lugano erneut auf seine Abschlussqualitäten angewiesen sein. Gleichzeitig benötigt die Mannschaft mehr defensive Stabilität als am Vorabend.
Thierry Schild als zusätzliche Option
Bei Fribourg-Gottéron steht mit Thierry Schild ein junger Schweizer Stürmer im Kader.
Der 21-Jährige wechselte vom SC Bern leihweise zu den Freiburgern. Die Vereinbarung läuft bis zum Ende der Saison 2026/27.
Mit Schild verfügt Ohlsson über eine zusätzliche Möglichkeit für die Offensive. Ob und in welcher Rolle der Neuzugang eingesetzt wird, entscheidet das Trainerteam.
Gerade in einer intensiven Saison kann zusätzliche Kaderbreite von Bedeutung sein.
Powerplay und Disziplin im Mittelpunkt
Beide Mannschaften verfügen über Spieler, die Überzahlsituationen ausnutzen können.
Lugano erzielte gegen Davos sein erstes Tor im Powerplay. Freiburg zeigte zuletzt gegen Zürich, wie gefährlich die eigene Offensive auch gegen starke Gegner werden kann.
Unnötige Strafen könnten deshalb entscheidend sein. Gleichzeitig wird es für beide Teams wichtig, den Raum vor dem eigenen Tor konsequent zu verteidigen.
Für Lugano kommt die körperliche Belastung hinzu. Besonders im Schlussdrittel könnte sich die kurze Erholungsphase bemerkbar machen.
Am Dienstag warten die nächsten Tessiner Duelle
Nach der Begegnung vom Samstag geht es für beide Mannschaften bereits am 20. Oktober weiter.
Fribourg-Gottéron gastiert um 19.45 Uhr beim HC Ambri-Piotta. Lugano trifft gleichzeitig auswärts auf Genève-Servette.
Damit stehen den beiden Clubs weitere anspruchsvolle Begegnungen bevor.
Zunächst geht es in der BCF Arena um wichtige Meisterschaftspunkte. Freiburg will seinen Heimvorteil nutzen, während Lugano nach der Niederlage gegen Davos unmittelbar eine Reaktion zeigen möchte.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert