Djokovic dreht Partie gegen Basel-Sieger Vacherot – historischer Sieg in Paris
von belmedia Redaktion Allgemein ATP Tour Herren Magazine nachrichtenticker.ch News Resultate Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Tennis tennis.ch Themen Turniere Ⳇ Verbreitung
Novak Djokovic hat beim ATP-Masters-1000-Turnier in Paris einen schwierigen Auftakt erfolgreich gemeistert. Der 39-jährige Serbe bezwang den frischgebackenen Basel-Sieger Valentin Vacherot am Dienstag, 3. November 2026, nach 2 Stunden und 35 Minuten mit 6:7 (5:7), 7:5, 6:1. Nach Satz- und Breakrückstand kämpfte sich Djokovic eindrucksvoll zurück und wurde zum ältesten Matchsieger der Turniergeschichte.
Vacherot präsentierte sich nach seinem Triumph an den Swiss Indoors erneut in hervorragender Form. Der 27-jährige Monegasse schlug 22 Asse und gewann den ersten Satz im Tiebreak. Auch im zweiten Durchgang lag er zunächst mit einem Break vorne. Djokovic bewies jedoch seine Erfahrung, überstand mehrere kritische Situationen und übernahm im Entscheidungssatz die Kontrolle.
Der Erfolg besitzt auch aus Schweizer Sicht besondere Bedeutung. Erst am Sonntag hatte Vacherot in Basel seinen zweiten ATP-Titel gewonnen, während Djokovic dort bereits im Achtelfinal gegen Jan-Lennard Struff ausgeschieden war. In Paris nimmt der Serbe nun erneut Anlauf auf den Titel und hält gleichzeitig seine Chancen auf eine Teilnahme an den ATP Finals in Turin am Leben.
Vacherot gewinnt den ersten Satz im Tiebreak
Die Begegnung beginnt mit einem intensiven Aufschlagduell. Beide Spieler halten zunächst ihre Servicegames.
Beim Stand von 5:6 muss Djokovic drei Satzbälle abwehren. Er rettet sich ins Tiebreak, liegt dort zwischenzeitlich mit 5:4 vorne und verliert dennoch die letzten drei Punkte.
Vacherot entscheidet die Kurzentscheidung mit 7:5 für sich.
Djokovic gerät auch im zweiten Satz zurück
Der Monegasse nutzt seinen Schwung und schafft gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs ein Break.
Djokovic antwortet beim Stand von 1:2 mit dem Rebreak. Danach entwickelt sich erneut ein enges Duell.
Beim Stand von 4:4 wehrt der Serbe einen Breakball ab. Im folgenden Aufschlagspiel muss er weitere drei Möglichkeiten seines Gegners vereiteln.
Diese Phase wird zum Wendepunkt. Djokovic bringt seinen Service durch und nimmt Vacherot beim Stand von 6:5 den Aufschlag zum Satzgewinn ab.
Im Entscheidungssatz dominiert der Serbe
Nach dem Satzausgleich verändert sich das Kräfteverhältnis deutlich.
Djokovic spielt konzentrierter, returniert druckvoller und zwingt Vacherot häufiger zu Fehlern.
Ein frühes Break bringt ihn mit 3:0 in Führung. Beim Stand von 4:1 gelingt ihm ein weiterer Servicedurchbruch.
Nach 2 Stunden und 35 Minuten verwandelt der siebenfache Paris-Champion seinen zweiten Matchball zum 6:1.
22 Asse reichen Vacherot nicht
Die Matchstatistik zeigt, weshalb Djokovic trotz der starken Aufschlagleistung seines Gegners gewinnt.
Vacherot erzielt 22 Asse, Djokovic lediglich sechs. Bei den Breakchancen ist der Serbe jedoch deutlich effizienter.
Er verwertet vier seiner neun Möglichkeiten. Vacherot nutzt nur einen von sieben Breakbällen.
Besonders entscheidend ist Djokovics Return auf den zweiten Aufschlag. Der Serbe gewinnt 23 von 35 entsprechenden Punkten.
Basel-Sieger muss seinen Höhenflug unterbrechen
Vacherot hatte am Sonntag in der St. Jakobshalle seinen zweiten ATP-Titel gefeiert.
Beim Basler Finalsieg gegen Jiří Lehečka drehte er ebenfalls einen Satzrückstand und gewann mit 2:6, 6:3, 6:3.
Nach fünf Siegen in Basel endet seine Serie nun gegen Djokovic.
Djokovic kämpft weiter um Turin
Mit dem Erfolg erreicht Djokovic die zweite Runde, in der er auf den australischen Qualifikanten Rinky Hijikata trifft.
Der 39-Jährige benötigt in Paris einen tiefen Turnierlauf, um sich noch für die ATP Finals vom 15. bis 22. November zu qualifizieren.
Ein Halbfinaleinzug würde seine Chancen erhalten. Ein Turniersieg könnte ihm die Teilnahme sichern.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert