Bern: Kanton warnt vor Hitzegefahren für ältere Menschen und Kinder
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Die Sommerferien rücken näher – und damit oft auch die heissesten Wochen des Jahres.
Besonders für ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere und Personen mit chronischen Erkrankungen kann Hitze gefährlich werden.
Der Kantonsärztliche Dienst der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion erinnert deshalb daran, sich vor Hitze zu schützen und auf gefährdete Personen im eigenen Umfeld zu achten.
Empfehlungen für warme Tage
Die Sommerferien sind für viele eine Zeit der Erholung – für vulnerable Personen können heisse Tage jedoch zur Belastung werden.
Deshalb kann es sinnvoll sein, ältere Nachbarinnen und Nachbarn und andere gefährdete Personen im Umfeld über die eigene Abwesenheit zu informieren, damit jemand anderes ein Auge auf sie haben kann.
Oft helfen bereits regelmässige Kontakte, ein kurzes Gespräch oder ein Glas Wasser zur rechten Zeit.
Aufmerksamkeit und gegenseitige Unterstützung sind während einer Hitzewelle besonders wertvoll.
Um gut durch warme und heisse Tage zu kommen, empfiehlt die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion frühzeitig auf den eigenen Schutz und den Schutz der Nächsten zu achten: ausreichend trinken – auf Alkohol verzichten, direkte Sonneneinstrahlung meiden und körperliche Anstrengung reduzieren.
Bei ersten Anzeichen wie Schwindel, Übelkeit oder Erschöpfung sollte nicht gezögert und medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Hitze kann auch die Wirkung mancher Medikamente negativ beeinflussen. Betroffene sollten im Zweifel mit medizinischem Fachpersonal sprechen.
Wichtig ist, dass auch Institutionen, Betriebe sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber Hitze als Gesundheitsrisiko ernst nehmen.
Es empfiehlt sich, frühzeitig klare Abläufe zu definieren sowie Hitzemassnahmenpläne zu entwickeln und konsequent umzusetzen, um besonders gefährdete Personen und Mitarbeitende wirksam zu schützen.
Verhaltensregeln für Hitzetage
- Körperliche Anstrengung vermeiden – leichte Kleider tragen
- Hitze fernhalten – Körper kühlen – nachts lüften
- Viel trinken – kein Alkohol – leicht essen
- Bei Medikamenteneinnahme: Dosierung mit Ärztin/Arzt überprüfen
Quelle: Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion Kanton Bern
Bildquelle: Symbolbild © saiko3p/Shutterstock.com