Brand in Mehrfamilienhaus – 13 Personen und zwei Hunde in Sicherheit gebracht

(Basel BS). Am Donnerstag, 8. Oktober 2026, kurz vor 16.30 Uhr hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand in einer Liegenschaft an die Allschwilerstrasse ausrücken müssen.

Sie hatte das Feuer rasch unter Kontrolle und gelöscht. Verletzt wurde beim Brand niemand.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zeit: Donnerstag, 8. Oktober 2026, kurz vor 16.30 Uhr
  • Brandort: Wohnung im ersten Stock
  • Rettung: Sieben Personen mit der Drehleiter vom Balkon geborgen
  • Weitere Evakuierung: Sechs Personen und zwei Hunde über das Treppenhaus
  • Folge: Betroffene Wohnung nicht mehr bewohnbar
  • Brandursache: Noch unklar

Ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge ist der Brand aus noch zu klärenden Gründen in einer Wohnung im ersten Stock ausgebrochen. Die Liegenschaft musste vorübergehend evakuiert werden. Dabei bargen die Feuerwehrleute sieben Personen von einem Balkon im zweiten Stock mit der Drehleiter, sechs weitere Personen und zwei Hunde durch das Treppenhaus. Die Berufsfeuerwehr musste die Liegenschaft entlüften. Die Wohnung, in der es gebrannt hat, ist nicht mehr bewohnbar.

Die Kantonspolizei Basel-Stadt sperrte den betroffenen Strassenabschnitt während des Einsatzes für den Verkehr. Im Einsatz stand neben den erwähnten Kräften auch die Sanität der Rettung Basel-Stadt.


Polizei.news informiert

🔥 Warum Rauch oft gefährlicher ist als die Flammen

Bei einem Wohnungsbrand kann sich Rauch rasch über Treppenhäuser und andere Bereiche eines Gebäudes ausbreiten. Er erschwert die Sicht und kann giftige Brandgase enthalten. Deshalb werden verrauchte Gebäude nach einem Einsatz häufig gezielt entraucht.

Ist der Fluchtweg durch Rauch blockiert, ist ein Balkon oder ein anderer vom Brand abgeschirmter Bereich oft sicherer als der Weg durch ein verrauchtetes Treppenhaus. Von dort können Einsatzkräfte Personen beispielsweise mit einer Drehleiter retten.

Wer einen Brand bemerkt, alarmiert die Feuerwehr über 118, warnt andere Personen und bringt sich nur dann selbst in Sicherheit, wenn der Fluchtweg frei und nicht verraucht ist.


 

Quelle: Kanton Basel-Stadt / Polizei.news
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