St. Gallen schlägt Lausanne dank Görtler-Penalty

Der FC St. Gallen gewinnt den OLMA-Match gegen Lausanne-Sport mit 1:0. Vor 17’631 Zuschauern entscheidet Captain Lukas Görtler die Begegnung in der 29. Minute mit einem Penalty. Die Ostschweizer bringen den knappen Vorsprung über die Zeit und feiern nach dem Auswärtserfolg in Basel ihren zweiten Meisterschaftssieg in Folge.

Der Strafstoss folgt auf ein Foul an Lukas Daschner im Lausanner Strafraum. Görtler übernimmt die Verantwortung und verwandelt sicher. Nach der Pause verpasst St. Gallen mehrfach die Vorentscheidung. Alexis Blin lenkt den Ball beinahe ins eigene Tor, trifft aber nur die Latte. Ein weiterer Treffer von Daschner wird wegen eines vorangegangenen Fouls aberkannt.

Lausanne bleibt bis zum Schluss im Spiel. In der Schlussphase verhindert St. Gallens Torhüter Lawrence Ati Zigi gegen Enzo Molebe den Ausgleich. Mit dem Heimsieg verbessern sich die Espen auf 16 Punkte und Rang vier. Lausanne bleibt mit sechs Zählern Tabellenletzter und wartet seit acht Meisterschaftsspielen auf einen Sieg.

SPORTAKTUELL.CH INFORMIERT
Das Wichtigste auf einen Blick
Resultat: FC St. Gallen – Lausanne-Sport 1:0 (1:0).
Siegestor: Lukas Görtler, Penalty in der 29. Minute.
Zuschauer: 17’631 im Berit Sitterstadion.
Tabellenlage: St. Gallen mit 16 Punkten, Lausanne mit sechs.
Was das bedeutet
St. Gallen festigt mit dem zweiten Sieg hintereinander seine Position in der oberen Tabellenhälfte. Lausanne verliert dagegen weiter den Anschluss und muss insbesondere im Angriffsspiel Lösungen finden.

Görtler entscheidet eine umkämpfte Partie

St. Gallen übernimmt vor heimischem Publikum zunächst die Initiative, trifft aber auf einen Gegner, der die Räume im Zentrum eng hält. Die Führung fällt deshalb nicht aus dem Spiel heraus.

In der 29. Minute wird Lukas Daschner im Strafraum gefoult. Schiedsrichter Hüseyin Sanli entscheidet auf Penalty, den Görtler zum 1:0 verwandelt.

Der Treffer gibt den Ostschweizern Sicherheit. Lausanne versucht, nach Ballgewinnen schnell umzuschalten, entwickelt bis zur Pause jedoch zu wenig Torgefahr.

St. Gallen verpasst das zweite Tor

Nach dem Seitenwechsel wird die Begegnung offener. Die Gastgeber kommen zu weiteren Möglichkeiten, können ihren Vorsprung aber nicht ausbauen.

In der 57. Minute hat Lausanne Glück: Nach einem St. Galler Freistoss lenkt Alexis Blin den Ball an die eigene Latte.

Später trifft Daschner zwar ins Netz, doch der Schiedsrichter erkennt das Tor wegen eines vorangegangenen Fouls nicht an.

Dadurch bleibt Lausanne im Spiel. Trainer Luka Elsner bringt frische Offensivkräfte und versucht, den Druck in der Schlussphase zu erhöhen.

Ati Zigi hält die drei Punkte fest

Die beste Gelegenheit der Gäste vergibt Enzo Molebe. Der eingewechselte Angreifer scheitert an Lawrence Ati Zigi, der mit seiner Parade den knappen Vorsprung sichert.

Auch St. Gallen hätte die Partie früher entscheiden können. Nevio Scherrer vergibt in der Schlussphase eine weitere Gelegenheit.

Am Ende reicht Görtlers Penalty dennoch zum Sieg. Entscheidend ist neben dem Treffer die konzentrierte Defensivarbeit der Ostschweizer, die in den letzten Minuten keinen Ausgleich zulassen.

OLMA-Match vor grosser Kulisse

Die Partie steht im Zeichen der wiederbelebten OLMA-Tradition. Der besondere Rahmen lockt 17’631 Zuschauer ins Berit Sitterstadion und sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre.

Schon vor der Begegnung hatten die Ostschweizer die Rückkehr des traditionellen OLMA-Matches vorbereitet.

Sportlich bestätigt die Mannschaft von Enrico Maassen ihren Aufwärtstrend. Nach dem 3:1 beim FC Basel gelingt auch gegen Lausanne ein Erfolg.

Dass St. Gallen trotz mehrerer vergebener Möglichkeiten gewinnt, spricht für die verbesserte Stabilität. Nach zuvor wechselhaften Leistungen bleibt die Mannschaft erstmals seit längerer Zeit in zwei aufeinanderfolgenden Ligaspielen siegreich.

Lausanne steckt weiter im Tabellenkeller

Für die Waadtländer setzt sich dagegen eine schwierige Phase fort. Seit dem Auswärtssieg in Basel Anfang August hat Lausanne keine Meisterschaftspartie mehr gewonnen.

Die Mannschaft arbeitet defensiv phasenweise ordentlich, bleibt vor dem gegnerischen Tor aber zu harmlos. Auch die Verpflichtung des erfahrenen Mittelfeldspielers Alexis Blin hat daran bislang wenig geändert.

St. Gallen kann mit 16 Punkten wieder nach oben blicken. Für Lausanne wird die Situation am Tabellenende zunehmend unangenehm.

Am kommenden Wochenende stehen zunächst Cupaufgaben an. Anschliessend bietet die Super League beiden Mannschaften die nächste Gelegenheit, ihre sportliche Entwicklung zu bestätigen beziehungsweise zu korrigieren.

AKTUELLER STAND
Super League 2026/27 – Tabelle
11. Oktober 2026 · nach St. Gallen – Lausanne und GC – YB, vor Vaduz – Basel
Rang / Team Sp. Diff. Pkt.
1. FC Lugano 10 +24 28
2. Young Boys 10 +15 22
3. FC Sion 10 +6 19
4. FC St. Gallen 10 −2 16
5. FC Zürich 10 −4 14
6. Servette FC 10 +1 13
7. FC Basel 9 0 13
8. FC Luzern 10 −5 12
9. FC Thun 10 −10 10
10. Grasshoppers 10 −13 8
11. FC Vaduz 9 −3 6
12. Lausanne-Sport 10 −9 6

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert