Gruda schiesst Leipzig zum Sieg gegen PSV
von belmedia Redaktion Allgemein Champions League Europa Fussball Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Schweiz soccer.ch Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Themen Ⳇ Verbreitung
RB Leipzig feiert seinen ersten Sieg in der Champions-League-Saison 2026/27. Die Sachsen gewinnen am Dienstagabend gegen PSV Eindhoven mit 1:0. Brajan Gruda erzielt in der 75. Minute den entscheidenden Treffer. Zuvor verhindert Torhüter Maarten Vandevoordt mit einem gehaltenen Penalty einen Rückstand.
Vor 43’187 Zuschauern in der Red Bull Arena entwickelt sich eine umkämpfte Begegnung. Eindhoven besitzt in der 19. Minute die grosse Chance zur Führung, doch Ivan Perišić scheitert vom Penaltypunkt. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit steigert sich Leipzig deutlich. Gruda trifft schliesslich mit einem abgefälschten Distanzschuss zum 1:0.
Nach der 1:4-Auftaktniederlage bei Como holt die Mannschaft von Martín Demichelis damit drei wichtige Punkte. Die Sachsen bestätigen zugleich ihre gute Heimform, nachdem sie am Wochenende bereits Eintracht Frankfurt mit 6:0 besiegt hatten. Bereits am Samstag wartet mit Bayern München die nächste anspruchsvolle Aufgabe.
Vandevoordt verhindert frühen Rückstand
Beide Mannschaften beginnen offensiv und suchen früh den Weg zum gegnerischen Tor.
Nach 19 Minuten entscheidet Schiedsrichter Nick Walsh nach einer VAR-Überprüfung auf Handspenalty für Eindhoven. Ridle Baku hatte den Ball nach einem Luftduell mit Ruben van Bommel an den ausgestreckten Arm bekommen.
Ivan Perišić übernimmt die Verantwortung. Der Kroate schiesst zentral, während Vandevoordt bereits nach links unterwegs ist.
Doch der Leipziger Keeper bekommt mit seinem zurückbleibenden Fuss noch Kontakt zum Ball und verhindert die Führung der Niederländer.
Auch PSV-Torhüter Matěj Kovář überzeugt anschliessend mit wichtigen Paraden.
Leipzig erhöht nach der Pause den Druck
Nach dem Seitenwechsel übernimmt die Mannschaft von Demichelis zunehmend die Kontrolle.
Die Leipziger setzen Eindhoven früher unter Druck und kommen durch Christopher Nkunku, Antonio Nusa und weitere Offensivspieler zu guten Gelegenheiten.
Besonders Nkunku vergibt eine aussichtsreiche Möglichkeit aus kurzer Distanz.
PSV bleibt durch schnelle Gegenangriffe gefährlich. Die Mannschaft von Peter Bosz sucht weiterhin ihre Chancen, findet aber kaum einen Weg an Leipzigs Defensive vorbei.
Mit zunehmender Spieldauer spricht immer mehr für die Gastgeber.
Gruda trifft mit einem sehenswerten Schuss
In der 75. Minute gelingt Leipzig schliesslich der entscheidende Treffer.
Nach einem Eckball kann PSV-Verteidiger Armando Obispo die Hereingabe nur unzureichend klären.
Brajan Gruda nimmt den Ball an der Strafraumgrenze mit der Brust an, setzt sich gegen Mauro Júnior durch und zieht mit dem linken Fuss ab.
Sein Schlenzer wird von Perišić leicht abgefälscht und landet unhaltbar im linken oberen Toreck.
Für Gruda ist es ein besonders emotionaler Moment. Nach einer Bauchmuskelverletzung steht der 22-Jährige erstmals wieder in der Startformation und belohnt das Vertrauen seines Trainers.
Kurz nach seinem Treffer wird er durch Rocco Reitz ersetzt.
PSV-Ausgleich wegen Abseits aberkannt
Eindhoven reagiert auf den Rückstand mit verstärktem Angriffsdruck.
In der 82. Minute landet der Ball nach einer Standardsituation im Leipziger Tor. Allerdings steht ein PSV-Spieler im Abseits, weshalb der Treffer nicht zählt.
In der Schlussphase versuchen die Niederländer vor allem mit Flanken und Eckbällen zum Ausgleich zu kommen.
Leipzig verteidigt konzentriert und bringt die knappe Führung über die Nachspielzeit.
Schwierige Aufgaben stehen bevor
Für Leipzig ist der Sieg nach dem enttäuschenden Auftakt gegen Como besonders wertvoll.
Demichelis kann neben der starken zweiten Halbzeit auch die Defensivleistung positiv bewerten.
Bereits am Samstag reisen die Sachsen zum Bundesliga-Spitzenspiel gegen Bayern München.
Am 21. Oktober folgt in der Champions League das Auswärtsspiel bei Real Madrid.
Eindhoven bleibt dagegen nach dem 1:1 gegen Schachtar Donezk bei einem Punkt. Die Mannschaft von Peter Bosz muss in den verbleibenden sechs Spielen ihre Chancen konsequenter nutzen.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert