Omonia Nikosia siegt 3:0 in Celje – Slowenen bleiben punktlos
von belmedia Redaktion Allgemein Europa Europa League Fussball Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Schweiz soccer.ch Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Städte Strand Themen Ⳇ Verbreitung
Omonia Nikosia setzt seinen erfolgreichen Start in die Europa League fort. Die Zyprioten gewinnen am Donnerstag, 15. Oktober 2026, auswärts bei NK Celje mit 3:0 und feiern den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Jaden Montnor, Muamer Tanković und Senou Coulibaly erzielen die Treffer. Celje bleibt dagegen nach zwei Niederlagen ohne Punkt und ohne eigenes Tor.
Vor heimischem Publikum beginnt Celje engagiert, gerät aber früh in Schwierigkeiten. Ein vermeintliches Tor von Loïs Diony wird nach Videokontrolle aberkannt. In der 17. Minute bringt Montnor die Gäste in Führung. Nach der Pause erhöht Tanković auf 2:0, ehe Coulibaly kurz vor Schluss den Endstand herstellt.
Besonders bemerkenswert ist die Effizienz der Mannschaft von Trainer Henning Berg. Obwohl Celje rund 61 Prozent Ballbesitz verzeichnet, bringt der slowenische Vertreter nur zwei Abschlüsse aufs Tor. Omonia bestätigt damit den Auftaktsieg gegen Celta Vigo. Für Celje steht bereits am 22. Oktober das nächste Heimspiel gegen Salzburg an.
Früher VAR-Entscheid verhindert die Führung
Im Stadion Z’dežele entwickelt sich zunächst eine intensive Begegnung. Bereits in der neunten Minute bringt Omonias Loïs Diony den Ball im Tor unter.
Doch die Freude der Gäste währt nicht lange. Nach der Videokontrolle wird der Treffer wegen eines Handspiels des Angreifers aberkannt.
Celje versucht anschliessend, mit Ballbesitz die Kontrolle zu übernehmen. Die Mannschaft von Zoran Zeljković findet gegen die gut organisierte Defensive jedoch nur selten freie Räume.
Montnor nutzt die erste grosse Gelegenheit
In der 17. Minute schlagen die Gäste zu.
Jaden Montnor erhält von Ewandro einen Pass hinter die Celje-Abwehr, dringt in den Strafraum ein und bezwingt Torhüter Žan-Luk Leban.
Zehn Minuten später kommt Montnor erneut gefährlich zum Abschluss, schiesst diesmal aber über das Tor.
Celje bleibt bemüht und wird kurz vor der Pause ebenfalls gefährlich. Svit Sešlar trifft mit einem Distanzschuss den Pfosten. Blaž Kramer verwertet zwar den Abpraller, steht dabei jedoch im Abseits.
Damit geht Omonia mit einer knappen Führung in die Kabine.
Tanković baut den Vorsprung aus
Celjes Trainer reagiert zur Pause und bringt Mario Kvesić für Luka Vešner Tičić.
Doch Omonia bleibt die gefährlichere Mannschaft.
In der 59. Minute kombinieren sich die Gäste erneut durch die slowenische Abwehr. Jean-Kévin Duverne bereitet vor, Muamer Tanković vollendet zum 2:0.
Celje versucht, mit weiteren Wechseln mehr Offensivkraft zu entwickeln. Unter anderem kommen Benjamin Verbič und Armandas Kučys ins Spiel.
Die Bemühungen bleiben ohne Ertrag. Besonders in der 70. Minute entsteht vor dem Omonia-Tor Gefahr, doch der Ball findet den Weg ins Netz nicht.
Coulibaly sorgt für den Endstand
In der 85. Minute fällt die endgültige Entscheidung.
Nach einem Angriff über die rechte Seite entsteht eine Lücke in der Celje-Abwehr. Der eingewechselte Mihlali Mayambela bereitet für Senou Coulibaly vor.
Der Verteidiger trifft zum 3:0 und beendet damit die letzten Hoffnungen der Gastgeber.
Celje hat über die gesamte Partie mehr Spielanteile, doch Omonia gewinnt die entscheidenden Zweikämpfe und nutzt seine Möglichkeiten konsequent.
Omonia bestätigt den gelungenen Auftakt
Schon am ersten Spieltag hatte Omonia mit einem 1:0-Heimsieg gegen Celta Vigo überrascht.
Den entscheidenden Treffer erzielte damals der slowenische Nationalspieler Jure Balkovec, der nun gegen seinen Landsmannschaftsklub Celje über die gesamte Spielzeit auf dem Platz steht.
Die Auftaktniederlage von Celta Vigo in Nikosia bildete den Ausgangspunkt für Omonias erfolgreiche internationale Kampagne.
Mit sechs Punkten aus zwei Begegnungen kann die Mannschaft von Henning Berg selbstbewusst auf die kommenden Aufgaben blicken.
Celje muss gegen Salzburg reagieren
Für den slowenischen Vertreter fällt die Bilanz deutlich schlechter aus.
Nach der 0:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen folgt nun eine weitere Partie ohne eigenen Treffer.
Dabei mangelt es nicht grundsätzlich an Ballbesitz. Vielmehr fehlen im letzten Drittel die Präzision und die nötige Durchschlagskraft.
Am Donnerstag, 22. Oktober, empfängt Celje den österreichischen Vertreter Salzburg.
Omonia kann nach zwei Siegen dagegen mit einer erheblich besseren Ausgangslage in den dritten Spieltag gehen.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert