Olten dreht 1:3 gegen Thurgau – Asselin entscheidet mit Doppelpack
von belmedia Redaktion Allgemein Eishockey Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Schweiz Schweiz Solothurn Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Swiss League swisshockey.ch Themen Thurgau Vereine Ⳇ Verbreitung
Der EHC Olten setzt seine Siegesserie in der Sky Swiss League fort. Die Solothurner bezwingen den HC Thurgau am Samstag, 31. Oktober 2026, im Kleinholz mit 6:3 (0:1, 3:2, 3:0). Nach einem 1:3-Rückstand dreht Olten die Partie mit fünf Toren in Folge. Guillaume Asselin wird mit zwei Treffern zum Matchwinner.
Thurgau beginnt entschlossener und führt nach knapp 29 Minuten durch zwei Tore von Kai Lukas Münger sowie einen Treffer von Livio Truog mit 3:1. Doch die Gastgeber kämpfen sich zurück. Mattheo Reinhard verkürzt im Powerplay, ehe Asselin in Unterzahl zum 3:3 trifft. Im Schlussdrittel bringt der Kanadier Olten erstmals in Führung.
Mit dem vierten Meisterschaftssieg hintereinander bestätigt die Mannschaft von Christian Wohlwend ihren Aufwärtstrend. Olten verbessert sich auf 18 Punkte und festigt den fünften Tabellenplatz. Der HC Thurgau bleibt bei 14 Zählern und muss nach seiner zwischenzeitlich komfortablen Führung eine bittere Niederlage hinnehmen.
Thurgau bestimmt das Startdrittel
Die Gäste aus der Ostschweiz erwischen im Kleinholz den besseren Beginn. Thurgau setzt Olten früh unter Druck und erspielt sich die ersten Möglichkeiten.
Bereits nach knapp zwei Minuten muss Oltens Neuzugang Marvin Rötheli auf die Strafbank. Torhüter Sandro Zurkirchen verhindert in Unterzahl einen frühen Rückstand.
In der zehnten Minute fällt dennoch das 0:1. Kai Lukas Münger verwertet ein Zuspiel von Daniel Ljunggren und bringt die Thurgauer verdient in Führung.
Olten findet offensiv zunächst kaum Lösungen und geht mit einem Rückstand in die erste Pause.
Ausgleich und erneuter Rückschlag
Im Mitteldrittel gelingt Sven Stekoffer nach Vorarbeit von Gianluca Burger der Ausgleich.
Thurgau reagiert allerdings umgehend. Livio Truog bringt die Gäste wieder in Führung, ehe Münger in der 29. Minute seinen zweiten Treffer zum 1:3 erzielt.
Die Mannschaft von Christian Wohlwend steht nun erheblich unter Druck.
Doch Olten nutzt eine Überzahlsituation, um zurück ins Spiel zu finden. Mattheo Reinhard lenkt einen Schuss von Gian Janett zum 2:3 ab.
Kurz darauf folgt eine der entscheidenden Szenen des Abends. Obwohl Olten mit einem Spieler weniger auf dem Eis steht, erzielt Guillaume Asselin den Ausgleich zum 3:3.
Innerhalb weniger Minuten hat Thurgau seinen Vorsprung vollständig eingebüsst.
Asselin entscheidet die Partie im Powerplay
Im Schlussdrittel entwickelt sich zunächst ein ausgeglichener Kampf um die Führung.
Als Thurgau erneut eine Strafe kassiert, reagiert Wohlwend mit einem Timeout. Seine Mannschaft nutzt die anschliessende Überzahl sofort.
Asselin trifft in der 50. Minute zum 4:3. Der kanadische Stürmer hat damit sowohl in Unterzahl als auch im Powerplay getroffen.
Schon beim 10:3-Heimsieg gegen Arosa hatte Asselin mit vier Skorerpunkten zu den auffälligsten Oltner Spielern gehört.
Auch gegen Thurgau übernimmt er in der entscheidenden Phase Verantwortung.
Riatsch und Sturny machen alles klar
Nach der erstmaligen Oltner Führung bemüht sich Thurgau um eine Reaktion. Die Gäste erspielen sich jedoch keine Möglichkeit mehr, das Spiel erneut zu drehen.
In der 57. Minute fängt Fadri Riatsch einen Pass ab und läuft alleine auf Elijah Neuenschwander zu. Der Oltner verwertet die Gelegenheit zum 5:3.
Thurgau nimmt anschliessend seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis.
Jules Sturny nutzt die Situation und trifft ins leere Tor zum 6:3-Endstand.
Zum besten Spieler der Gastgeber wird Asselin gewählt. Bei Thurgau erhält Doppeltorschütze Münger die Auszeichnung.
Olten gewinnt an Stabilität
Für Olten ist der Sieg ein weiteres Zeichen der deutlichen Leistungssteigerung. Nach dem schwierigen Saisonbeginn haben die Solothurner vier Meisterschaftspartien hintereinander gewonnen.
Die Mannschaft beweist diesmal insbesondere mentale Stärke. Auch der Rückstand von zwei Toren bringt sie nicht aus dem Konzept.
Thurgau muss dagegen die eigene Chancenverwertung hinterfragen. Die Ostschweizer haben lange die bessere Ausgangslage, geben diese aber durch defensive Fehler und schwache Spezialteams aus der Hand.
Am 8. November treffen die beiden Mannschaften in Weinfelden erneut aufeinander.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert