Swiss League

IIHF sperrt Patrick Fischer für vier Jahre

Patrick Fischer muss nach der Affäre um sein gefälschtes Covid-Zertifikat weitere Konsequenzen tragen. Der Eishockey-Weltverband IIHF sperrt den früheren Schweizer Nationaltrainer laut einem Bericht der «NZZ» für vier Jahre. Bis 2030 darf der 50-Jährige damit kein Nationalteam betreuen. Die Sperre gilt nach aktuellem Stand ausschliesslich auf Nationalmannschaftsebene. Eine Tätigkeit bei einem Klub wäre für Fischer grundsätzlich weiterhin möglich. Ob sich daran in der Schweiz noch etwas ändert, hängt allerdings auch von Swiss Sport Integrity ab. Erst Ende August hatte sich der frühere Nationalcoach ausführlich zu seiner Zukunft geäussert. Patrick Fischer liess dabei eine spätere Rückkehr ins Eishockey ausdrücklich offen. Die nun ausgesprochene IIHF-Sperre schränkt seine Möglichkeiten zumindest im internationalen Nationalmannschaftsbereich deutlich ein.

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Noch ohne NHL-Vertrag: Philipp Kurashev trainiert mit Timo Meier beim HC Thurgau

Philipp Kurashev wartet weiterhin auf einen neuen NHL-Vertrag. Der 26-jährige Schweizer Stürmer hält sich derzeit beim HC Thurgau fit und trainiert dort gemeinsam mit NHL-Star Timo Meier. Während Meier schon in Kürze zu den New Jersey Devils zurückkehrt, ist Kurashevs sportliche Zukunft noch offen. Prominenter Besuch auf dem Eis in Weinfelden: Kurashev und Meier absolvieren in dieser Woche die Saisonvorbereitung mit der ersten Mannschaft des HC Thurgau. Für den Swiss-League-Klub ist das Training mit den beiden Schweizer NHL-Spielern eine besondere Gelegenheit. Für Kurashev besitzt die Woche aber noch eine zusätzliche Bedeutung. Der Münsinger ist weiterhin ohne Vertrag für die Saison 2026/27. Nach seinem Jahr bei den San Jose Sharks kann er als Unrestricted Free Agent mit sämtlichen NHL-Teams verhandeln.

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Eishockey-Testspiele: Ambrì zerlegt Kloten – Bern und Olten ebenfalls stark

Die Vorbereitung der Schweizer Eishockeyclubs geht in die entscheidende Phase. Am Mittwoch setzte Ambrì-Piotta mit einem klaren 5:1 gegen den EHC Kloten ein Ausrufezeichen. Bereits am Dienstag überzeugte der SC Bern beim 6:1 gegen die Augsburger Panther, während der EHC Olten das Swiss-League-Duell in Basel mit 3:1 gewann. Die GCK Lions fertigten die Bellinzona Snakes mit 6:2 ab. Weniger als zwei Wochen vor dem Start der National League werden die Testspiele zunehmend zur Standortbestimmung. Mehrere Teams präsentieren sich bereits in guter Form.

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Swiss League vor grosser Reform – wird sie zur «National League II»?

Im Schweizer Eishockey zeichnet sich eine weitreichende Reform ab: Die wirtschaftlich seit Jahren unter Druck stehende Swiss League könnte künftig unter das Dach der National League wechseln und als «National League II» neu positioniert werden. Die beiden höchsten Spielklassen würden damit gemeinsam geführt und vermarktet. Beschlossen ist die Neuordnung allerdings noch nicht. Die Idee könnte eines der grössten Strukturprobleme des Schweizer Club-Eishockeys angehen. Während die National League wirtschaftlich stark aufgestellt ist, kämpfen zahlreiche Clubs der zweithöchsten Liga seit Jahren mit begrenzten Einnahmen, geringer medialer Präsenz und schwierigen Perspektiven. Nach einem Bericht von Watson gewinnt nun ein Modell an Konturen, das Profi- und Amateurhockey klarer voneinander trennen würde.

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SC Bern zerlegt Augsburg 6:1 – Bemström und Rohrbach treffen doppelt

Der SC Bern zeigt kurz vor dem Start der neuen National-League-Saison starke Frühform. Die Berner besiegten die Augsburger Panther aus der DEL am Dienstagabend in Langenthal deutlich mit 6:1. Emil Bemström und Dario Rohrbach trafen jeweils doppelt – für den SCB ist es bereits der zweite klare Sieg gegen einen deutschen Erstligisten innerhalb weniger Tage. In der Eishalle Schoren übernahm Bern von Beginn an die Kontrolle. Bereits nach sieben Minuten brachte Peter Baumgartner den SCB im Powerplay mit 1:0 in Führung. Noch vor der ersten Pause erhöhte Bemström nach einer gelungenen Kombination auf 2:0. Augsburg fand offensiv zunächst kaum Lösungen gegen die Berner Defensive. Kurz vor Drittelsende kamen die Panther zwar zu zwei guten Möglichkeiten, doch SCB-Torhüter Christof von Burg hielt seinen Kasten sauber.

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