Schweizer Beachsoccer-Nati startet gegen Spanien in den EM-Showdown
von belmedia Redaktion Allgemein Europa Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Schweiz Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch Themen Ⳇ Verbreitung
Für die Schweizer Beachsoccer-Nationalmannschaft beginnt am Dienstag in Viareggio das EM-Finalturnier. Das Team von Trainer Angelo Schirinzi trifft zum Auftakt auf Spanien und bekommt es anschliessend mit Portugal und Belarus zu tun. Nur die beiden besten Mannschaften der Vierergruppe erreichen den Halbfinal.
Die Euro Beach Soccer League Superfinal bringt vom 8. bis 13. September die acht besten Teams der europäischen Division A an der italienischen Küste zusammen.
Für die Schweiz beginnt das Turnier am Dienstag um 16.45 Uhr gegen Spanien. Danach folgen die Partien gegen Portugal am Donnerstag und Belarus am Freitag.
Die Auslosung hätte für den zweifachen Europameister kaum schwieriger ausfallen können. Alle drei Schweizer Gruppengegner gehörten bereits während der Regular Phase im Mai zu den stärksten Mannschaften.
Spanien wartet gleich zum Auftakt
Zum Start bekommt die Schweiz einen Gegner, gegen den sie erst vor wenigen Monaten ein äusserst knappes Spiel bestritten hat.
In der Regular Phase der Euro Beach Soccer League in El Puerto de Santa María unterlag die Mannschaft von Angelo Schirinzi den Spaniern mit 3:4. Zuvor hatte die Schweiz Polen mit 7:5 und Litauen deutlich mit 8:1 bezwungen.
Damit qualifizierte sich das Team für die entscheidende Phase des Turniers. In den anschliessenden Platzierungsspielen folgten jedoch zwei weitere Niederlagen gegen Mannschaften, die nun erneut in derselben Gruppe stehen.
Portugal setzte sich im Halbfinal mit 9:4 durch. Im Spiel um Rang drei verlor die Schweiz gegen Belarus mit 4:6.
Die Gruppe in Viareggio ist damit praktisch ein Wiedersehen mit den stärksten Gegnern der ersten Saisonphase.
Nur zwei Teams schaffen es in den Halbfinal
Acht Mannschaften kämpfen in Viareggio um den europäischen Titel. Sie wurden auf zwei Vierergruppen verteilt.
In Gruppe A spielen Titelverteidiger Italien, Dänemark, Deutschland und Moldau.
Die Schweiz gehört zur Gruppe B mit Spanien, Portugal und Belarus. Nach drei Gruppenspielen ziehen jeweils die beiden besten Teams in die Halbfinals ein. Für die beiden anderen Mannschaften geht es anschliessend um die Plätze fünf bis acht.
Damit besitzt bereits die Auftaktpartie gegen Spanien grosse Bedeutung. Bei nur drei Gruppenspielen kann sich kaum eine Mannschaft einen schwachen Start erlauben.
Beachsoccer ist längst fest in den internationalen Fussballstrukturen verankert. Auch die FIFA organisiert mit der Beachsoccer-Weltmeisterschaft einen eigenen globalen Wettbewerb.
Schweiz zweimal Europameister
Die Schweizer Beachsoccer-Nati gehört seit vielen Jahren zu den etablierten europäischen Nationen.
2012 gewann die Schweiz erstmals die Euro Beach Soccer League. Im Final bezwang sie Russland mit 6:5.
Zehn Jahre später folgte der zweite Titel. 2022 setzte sich die Mannschaft im Final von Cagliari mit 6:5 gegen Portugal durch. Noel Ott wurde damals zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt.
Trainer Angelo Schirinzi steht weiterhin an der Seitenlinie. Zum aktuellen Schweizer Nationalteam gehören unter anderem erfahrene Spieler wie Noel Ott, Philipp Borer und Glenn Hodel.
Im vergangenen Jahr verlief das Superfinal in Viareggio allerdings enttäuschend. Nach Niederlagen gegen die Ukraine und Spanien sowie einem Sieg gegen Dänemark belegte die Schweiz am Ende Rang sechs.
Portugal und Belarus folgen
Nach dem Auftakt gegen Spanien erhält die Schweiz am Mittwoch einen spielfreien Tag.
Am Donnerstag, 10. September, folgt um 15.30 Uhr das Duell mit Portugal. Die Portugiesen gehören traditionell zu den stärksten Beachsoccer-Nationen Europas und schlugen die Schweiz im Mai deutlich mit 9:4.
Das letzte Gruppenspiel bestreitet die Nati am Freitag, 11. September, um 14.00 Uhr gegen Belarus. Auch dieses Duell gab es bereits während der Regular Phase, damals gewann Belarus mit 6:4.
Die Halbfinals werden am Samstag ausgetragen, das Endspiel steigt am Sonntag.
Für die Schweiz ist die Ausgangslage damit klar: Will sie erstmals seit dem Titelgewinn von 2022 wieder ernsthaft um die europäische Krone kämpfen, muss sie sich in Viareggio gegen drei Gegner durchsetzen, gegen die sie in diesem Jahr bereits verloren hat.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert