Littering kostet – Polizei warnt vor Bussen und Schäden für Natur und Umwelt

(Aargau AG). Die Kantonspolizei Aargau erinnert daran: Abfall gehört weder in den Wald noch auf Strassen oder Trottoirs.

Wer Abfall achtlos wegwirft oder liegen lässt, riskiert eine Busse und belastet gleichzeitig die Natur.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Appell: Abfall gehört nicht in den Wald, auf Strassen oder auf Trottoirs
  • Folge: Littering kann mit einer Busse geahndet werden
  • Umwelt: Achtlos weggeworfener Abfall belastet die Natur
  • Tipp der Polizei: Abfallmarken oder offizielle Kehrichtsäcke sind deutlich günstiger als eine Busse

Die Kantonspolizei Aargau erinnert mit einem „Friendly Reminder“ daran, Abfälle korrekt zu entsorgen.



Neben einer möglichen Busse mache achtlos weggeworfener Abfall der Natur das Leben schwer.

Mit einem Augenzwinkern liefert die Polizei dazu noch etwas „Police-Math“: Die Abfallmarke oder die in der jeweiligen Gemeinde zu erwerbenden Kehrichtsäcke seien deutlich günstiger als die Busse.


Polizei.news informiert

♻️ Littering kostet weit mehr als nur die Busse

Achtlos weggeworfener Abfall verursacht nicht nur Ärger, sondern auch erheblichen Aufwand. Nach Angaben des Bundesamts für Umwelt entstehen durch Littering in der Schweiz jährlich Reinigungskosten von rund 200 Millionen Franken.

Auch im Aargau ist der Aufwand beträchtlich: Der kantonale Strassenunterhaltsdienst benötigt für Littering und Abfallentsorgung jedes Jahr rund 12’000 bis 13’000 zusätzliche Arbeitsstunden. Die Mehrkosten liegen gemäss Kanton bei über einer Million Franken.

Unterwegs hilft eine einfache Regel: Ist gerade kein Abfallkübel vorhanden, Abfall mitnehmen und bei der nächsten geeigneten Sammel- oder Entsorgungsstelle wegwerfen. Für Zigarettenstummel eignen sich beispielsweise Taschenaschenbecher.


 

Quelle: Kantonspolizei Aargau / Polizei.news
Bildquelle: Screenshot Video Kantonspolizei Aargau