Genf GE: Schnelles Geld? Polizei warnt Jugendliche vor der Falle als Geldkurier

«500 Franken in 30 Minuten», «einfacher Auftrag» oder «schnelles Geld» – hinter solchen Angeboten stecken häufig kriminelle Organisationen.

Die Genfer Polizei warnt insbesondere Jugendliche vor der sogenannten «Money-Mule»-Masche.

Vor allem über soziale Netzwerke oder gefälschte Stelleninserate werden junge Menschen gezielt angesprochen.





Wer Geld abhebt, ein Couvert übergibt, ein Bankkonto eröffnet oder als Vermittler für fremde Geldtransaktionen dient, kann sich strafbar machen und als sogenannter «Money Mule» missbraucht werden.

Auch wer die eigentlichen Opfer nicht kennt, beteiligt sich an einer Straftat.

Die Kantonspolizei Genf warnt deshalb eindringlich: Es handelt sich nicht um einen Job, sondern um eine Falle.


Was steckt hinter der Money Mule-Masche?

Money Mule (wörtlich: „Geldesel“) bezeichnet eine Person, die ihr Bankkonto oder ihre Identität von Kriminellen nutzen lässt, um illegal erlangtes Geld weiterzuleiten oder zu verschleiern. Dabei nehmen sogenannte Money Mules Geld entgegen, heben es ab, überweisen es weiter oder transportieren Bargeld – oft ohne die Hintergründe vollständig zu kennen. Tatsächlich sind sie jedoch Teil von Geldwäscherei-Strukturen und machen sich strafbar, selbst wenn sie glauben, nur einen „einfachen Auftrag“ auszuführen.

Jugendliche werden gezielt angesprochen, weil sie für Kriminelle besonders leicht zu beeinflussen sind, oft wenig Geld haben und die rechtlichen Konsequenzen unterschätzen.






 

Quelle: Kantonspolizei Genf (bearbeitet von Polizei.news)
Bildquelle: Kantonspolizei Genf (Bilder z.T. bearbeitet/Texte ins Deutsche übersetzt mit KI)