Europa

Bencic scheitert in Peking erneut an Ann Li

Für Belinda Bencic ist das WTA-1000-Turnier in Peking in der dritten Runde beendet. Die Schweizer Weltnummer 12 unterliegt der Amerikanerin Ann Li mit 4:6, 3:6 und verpasst damit den Einzug in den Achtelfinal. Nach 1:19 Stunden steht die zweite Niederlage im zweiten Direktduell mit Li fest. Bencic erwischte einen schwierigen Start und lag nach nur zwölf Minuten bereits 0:3 zurück. Die 29-Jährige kämpfte sich im ersten Satz noch einmal auf 4:4 heran, gab danach jedoch erneut ihren Aufschlag ab. Li nutzte die Gelegenheit und holte den ersten Durchgang mit 6:4. Im zweiten Satz konnte Bencic den Druck auf den Aufschlag ihrer Gegnerin nicht mehr entscheidend erhöhen. Li schaffte im vierten Game das Break und liess sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Die als Nummer 21 gesetzte Amerikanerin verwertete ihre Breakchancen konsequent und beendete den Schweizer Lauf in Peking in zwei Sätzen.

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Frankreich gegen Belgien: Duell um die Gruppenspitze

Frankreich und Belgien treffen am Montagabend im Stade de France im direkten Duell um die Spitze der Nations-League-Gruppe A1 aufeinander. Die Équipe Tricolore führt mit sieben Punkten nur einen Zähler vor Belgien. Nach dem französischen 1:0 im Hinspiel wollen die Roten Teufel diesmal die Tabellenführung übernehmen. Frankreich startete mit Siegen gegen die Türkei und Belgien in die Kampagne, musste sich zuletzt gegen Italien aber mit einem 1:1 begnügen. Belgien reagierte auf die 0:1-Heimniederlage gegen Frankreich mit einem überzeugenden 3:0 gegen die Türkei. Kevin De Bruyne erzielte dabei zwei Treffer und präsentierte sich vor dem Wiedersehen in starker Form. Anpfiff in Saint-Denis ist um 20.45 Uhr. Für Zinédine Zidanes Mannschaft bietet sich die Chance, den direkten Konkurrenten auf vier Punkte zu distanzieren. Belgien würde dagegen mit einem Auswärtssieg an Frankreich vorbeiziehen und vor den beiden abschliessenden Gruppenspielen selbst die beste Ausgangslage besitzen.

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Bosnien gegen Polen: Schlüsselduell ohne die grossen Torjäger

Bosnien und Herzegowina empfängt am Montagabend Polen zu einem wegweisenden Duell in der Nations-League-Gruppe B4. Die Gastgeber stehen mit fünf Punkten auf Rang zwei, Polen folgt nur einen Zähler dahinter. Beide Mannschaften müssen dabei ohne ihren prominentesten Stürmer auskommen. Bosnien bestreitet die Partie erstmals nach dem endgültigen Rücktritt von Edin Džeko aus der Nationalmannschaft. Der 40-Jährige verabschiedete sich beim 1:1 gegen Schweden mit seinem 152. Länderspiel und 73 Treffern als Rekordspieler und Rekordtorschütze. Polen wiederum muss auf Robert Lewandowski verzichten, der nach seiner Kartensperre nicht zur Verfügung steht. Anpfiff im Stadion Bilino Polje in Zenica ist um 20.45 Uhr. Das Hinspiel in Polen endete 0:0. Bosnien ist in dieser Nations-League-Kampagne nach drei Partien noch ungeschlagen, während Polen zuletzt mit dem 6:0 gegen Rumänien den ersten Sieg gefeiert hat.

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Rumänien gegen Schweden: Hagi braucht dringend eine Reaktion

Rumänien steht vor dem Nations-League-Heimspiel gegen Schweden massiv unter Druck. Nach drei Niederlagen aus den ersten drei Partien und dem desaströsen 0:6 in Polen braucht die Mannschaft von Gheorghe Hagi dringend eine Reaktion. Schweden reist dagegen als ungeschlagener Tabellenführer nach Rumänien. Anpfiff ist am Montagabend um 20.45 Uhr. Das Hinspiel vom 25. September gewann Schweden mit 2:1. Seither setzte sich die unterschiedliche Entwicklung beider Teams fort: Schweden schlug Polen mit 3:1 und spielte in Bosnien und Herzegowina 1:1, während Rumänien auch gegen Bosnien und Polen verlor. Besonders schwer wiegt für die Gastgeber die Sperre von Radu Drăgușin. Der Innenverteidiger sah beim 0:6 in Warschau bereits in der 22. Minute die Rote Karte und fehlt nun gegen Schweden. Für die ohnehin angeschlagene rumänische Defensive ist das ein weiterer Rückschlag.

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Italien gegen Türkei: Montella unter enormem Druck

Italien empfängt am Montagabend in Bologna die Türkei zu einem richtungsweisenden Nations-League-Duell. Die Azzurri wollen nach dem 4:1 im Hinspiel und dem 1:1 in Frankreich den nächsten Schritt machen, während die Türkei nach drei Niederlagen weiterhin ohne Punkt dasteht. Für Vincenzo Montella wird die Partie damit zum nächsten Härtetest. Anpfiff im Stadio Renato Dall’Ara ist um 20.45 Uhr. Italien steht nach drei Gruppenspielen bei vier Punkten und ist hinter Frankreich und Belgien Dritter. Die Türkei reist dagegen mit einer Bilanz von drei Niederlagen sowie einem Torverhältnis von 1:8 nach Bologna. Besonders brisant ist das Wiedersehen wegen des Hinspiels. Italien setzte sich am 28. September in Bursa mit 4:1 durch und fügte der Türkei damit bereits die zweite Niederlage der laufenden Nations-League-Kampagne zu. Danach folgte für Montellas Mannschaft auch noch das 0:3 in Belgien.

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Schertenleib trifft beim 7:0 im Clásico

Sydney Schertenleib hat im Clásico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid ein starkes Schweizer Ausrufezeichen gesetzt. Die 19-jährige Nationalspielerin erzielte beim historischen 7:0-Heimsieg in der 88. Minute den Schlusspunkt. Vor 40'533 Zuschauern im Camp Nou feierte Barça zudem einen neuen Zuschauerrekord für ein Spiel der Liga F. Barcelona dominierte den prestigeträchtigen Vergleich praktisch von Beginn weg. Clàudia Pina eröffnete bereits in der 4. Minute das Skore und legte vor der Pause drei weitere Treffer nach. Caroline Graham Hansen traf ebenfalls noch vor dem Seitenwechsel, womit die Katalaninnen bereits nach 45 Minuten mit 5:0 führten. Schertenleib stand in der Startelf und absolvierte die gesamte Partie. Nachdem Ewa Pajor in der 55. Minute auf 6:0 erhöht hatte, sorgte die Schweizerin in der 88. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss für den Endstand. Für Schertenleib ist der Treffer ein weiterer Höhepunkt in einer Phase, in der sie bei Barcelona immer mehr Verantwortung erhält.

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Irland verspielt Führung – Israel holt Punkt

Irland hat in der Nations League erneut einen Vorsprung aus der Hand gegeben. Im Geisterspiel gegen Israel im serbischen Bačka Topola reicht es für die Mannschaft von Heimir Hallgrímsson nur zu einem 1:1. Troy Parrott trifft kurz vor der Pause vom Penaltypunkt, doch Dor Peretz gleicht unmittelbar nach Wiederbeginn aus. Irland erwischt in der TSC Arena den besseren Start und kommt früh zu Möglichkeiten. Adam Idah zwingt Israels Torhüter bereits in der Anfangsphase zu einer Parade, auch Parrott sorgt für Gefahr. Auf der anderen Seite verhindert Caoimhín Kelleher mit einer starken Reaktion gegen Liel Abada den Rückstand. In der 39. Minute geht Irland schliesslich in Führung. Parrott übernimmt nach einem zugesprochenen Penalty die Verantwortung und erzielt sein 15. Tor für die A-Nationalmannschaft. Die Freude hält allerdings nicht lange: Bereits in der 47. Minute trifft Israels Captain Dor Peretz zum 1:1.

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Højlund schiesst Dänemark zum Sieg in Wales

Dänemark hat im Kampf um Rang zwei in der Nations-League-Gruppe A4 einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Die Mannschaft gewann in Cardiff mit 1:0 gegen Wales. Rasmus Højlund erzielte in der 75. Minute per Penalty das einzige Tor des Abends, nachdem Wales-Torhüter Danny Ward zuvor einen folgenschweren Fehler begangen hatte. Wales startete besser und kam vor allem über Brennan Johnson und Lewis Koumas zu gefährlichen Aktionen. Mit zunehmender Spieldauer fand Dänemark aber immer besser in die Partie. Noch vor der Pause kamen Gustav Isaksen und Oliver Provstgaard zu guten Möglichkeiten, ohne den Ball im Tor unterzubringen. Nach der Pause wurde Ward zunächst zum Rückhalt der Gastgeber. Der Keeper parierte stark gegen Højlund und Isaksen. Dann unterlief ihm jedoch ein Fehlpass im eigenen Strafraum. Kurz darauf foulte er Isaksen, der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Højlund blieb ruhig und verwandelte zum 1:0.

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Ramos schiesst Portugal ins Viertelfinal

Portugal steht vorzeitig im Viertelfinal der Nations League. Die Seleção gewinnt in Porto auch das Rückspiel gegen Norwegen mit 2:1 und bleibt nach vier Gruppenspielen makellos. Gonçalo Ramos entscheidet die Partie in der 79. Minute, nachdem Kristoffer Ajer die Gäste in Führung gebracht und João Cancelo fast unmittelbar ausgeglichen hatte. Norwegen hielt lange stark dagegen und ging in der 36. Minute durch einen sehenswerten Distanzschuss von Ajer mit 1:0 in Führung. Portugals Antwort benötigte lediglich zwei Minuten: Cancelo stellte in der 38. Minute auf 1:1. Danach blieb die Partie bis weit ins Schlussdrittel offen. Ramos sorgte schliesslich für die Entscheidung. Nach einer direkten Vorlage von João Félix traf der Mittelstürmer in der 79. Minute zum 2:1. Portugal verteidigte die Führung sogar noch in Unterzahl, nachdem Francisco Conceição in der 86. Minute vom Platz gestellt worden war. Mit zwölf Punkten aus vier Spielen ist der Einzug in die K.-o.-Phase bereits gesichert.

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Zirkzee schiesst Oranje an die Spitze

Die Niederlande haben Serbien in Eindhoven mit 2:1 besiegt und damit die Tabellenführung in der Nations-League-Gruppe A2 übernommen. Teun Koopmeiners brachte Oranje nach einer halben Stunde in Führung, Mihajlo Cvetković antwortete praktisch sofort. Nach der Pause entschied der eingewechselte Joshua Zirkzee die Partie mit seinem Treffer in der 72. Minute. Der Erfolg war hart erarbeitet. Serbien kam nach dem Seitenwechsel zu mehreren gefährlichen Möglichkeiten und zwang Bart Verbruggen zu wichtigen Paraden. Xavi Hernández reagierte bereits zur Pause und brachte Zirkzee für Mexx Meerdink. Dieser Wechsel sollte sich als entscheidend erweisen. Zusätzlich wurde der Abend für Captain Virgil van Dijk besonders. Der 35-Jährige absolvierte sein 100. Länderspiel für die Niederlande und wurde damit erst der elfte Spieler in der Geschichte von Oranje, der diese Marke erreicht. Nach der Partie zeigte sich Van Dijk emotional und sprach von einem Meilenstein, von dem er als junger Spieler nie zu träumen gewagt habe.

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Deutschland rennt an – Griechenland erkämpft 0:0

Deutschland hat die Revanche gegen Griechenland verpasst. Das Team von Jürgen Klopp dominierte vor allem die erste Halbzeit in Thessaloniki, kam trotz zahlreicher Abschlüsse aber nicht über ein 0:0 hinaus. Griechenland bleibt damit auch im zweiten Nations-League-Duell mit Deutschland ohne Gegentor und steht gemeinsam mit den Niederlanden bei acht Punkten. Die beste deutsche Phase lag vor der Pause. Griechenland hatte durch Giorgos Masouras zwar bereits in der 2. Minute die erste grosse Chance, danach übernahm Deutschland jedoch deutlich die Kontrolle. Die DFB-Auswahl produzierte in der ersten Halbzeit insgesamt 15 Abschlüsse und zwang Torhüter Konstantinos Tzolakis mehrfach zu Paraden. Nach der Pause verlor die Partie deutlich an Tempo. Deutschland blieb zwar optisch überlegen, kam aber kaum noch zu wirklich klaren Möglichkeiten. Philipp Treu vergab kurz vor Schluss die beste späte Chance. Für Deutschland ist das Remis im Kampf um die ersten beiden Plätze zu wenig: Nach vier Spielen liegt das Team mit fünf Punkten drei Zähler hinter den Niederlanden und Griechenland.

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Manchester United klopft bei Dani Olmo an

Dani Olmo rückt bei Manchester United in den Fokus. Nach aktuellen Berichten haben Vermittler die Red Devils über eine mögliche Verfügbarkeit des spanischen Nationalspielers im kommenden Winter informiert. Von einem konkreten Angebot oder direkten Verhandlungen mit dem FC Barcelona kann derzeit allerdings noch nicht gesprochen werden. Neben Manchester United wurden auch weitere englische Spitzenklubs auf Olmos Situation aufmerksam gemacht. Arsenal, Chelsea, Liverpool, Manchester City und Tottenham sollen ebenfalls kontaktiert worden sein. Mehrere der angesprochenen Vereine signalisierten grundsätzliches Interesse – United gehört zu diesem Kreis, die Situation befindet sich jedoch klar in einer frühen Sondierungsphase. Barcelona besitzt bei Olmo eine komfortable Vertragsposition. Der 28-Jährige unterschrieb bei seiner Rückkehr nach Katalonien einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030, zudem wurde eine Ausstiegsklausel über 500 Millionen Euro festgeschrieben. Der Klub führt Olmo weiterhin als festen Bestandteil der ersten Mannschaft. Eine offizielle Verkaufsabsicht gibt es bislang nicht.

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Inter blockt Barça ab: Lautaro ist unverkäuflich

Inter Mailand setzt bei Lautaro Martínez eine klare Grenze: Der Captain steht nicht zum Verkauf. Das Interesse des FC Barcelona ist inzwischen sogar von Präsident Joan Laporta und Sportdirektor Deco bestätigt worden, doch die Nerazzurri lehnten einen Transfer schon ab, bevor überhaupt echte Verhandlungen beginnen konnten. Für Inter bleibt der Argentinier eine zentrale Figur der sportlichen Zukunft. Laporta bestätigte, Inter-Präsident Giuseppe Marotta persönlich wegen Lautaro kontaktiert zu haben. Die Antwort fiel eindeutig aus: Der 29-Jährige sei nicht zu verkaufen. Barcelona respektierte diese Position und verzichtete darauf, die Gespräche mit einem konkreten Angebot weiterzuführen. Auch Deco erklärte zuletzt, Lautaro habe zu jenen Stürmern gehört, die Barça interessant fand. Die harte Haltung von Inter überrascht kaum. Lautaro besitzt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029, trägt die Captainbinde und gehört auch sportlich weiterhin zu den entscheidenden Spielern. In der vergangenen Saison führte er Inter mit 17 Ligatoren zum Meistertitel und wurde zum besten Stürmer der Serie A gewählt. Auch in der neuen Spielzeit hat er bereits mehrfach gezeigt, weshalb der Klub keinerlei Interesse an einem Verkauf besitzt.

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Montella kämpft weiter – Verband hält noch zu ihm

Vincenzo Montella steht bei der Türkei so stark unter Druck wie kaum zuvor in seiner Amtszeit. Drei Niederlagen aus drei Nations-League-Spielen, heftige Kritik von Fans und Medien und nun ausgerechnet das Rückspiel gegen Italien: Der 52-Jährige denkt trotzdem nicht ans Aufgeben. Auch der türkische Fussballverband hält bislang an seinem Nationaltrainer fest. Die sportliche Bilanz ist brutal. Nach dem 0:1 gegen Frankreich verlor die Türkei zuhause 1:4 gegen Italien und anschliessend 0:3 in Belgien. Mit null Punkten und 1:8 Toren liegt der WM-Teilnehmer abgeschlagen am Tabellenende der Gruppe A1. Bereits beim Italien-Spiel in Bursa forderten Teile des Publikums lautstark Montellas Rücktritt, nach der Niederlage in Lüttich nahm der Druck nochmals zu. Montella will davon nichts wissen. Nach dem Belgien-Spiel erklärte er, die Mannschaft müsse sich weiterentwickeln, ihr Bestes geben und weiterarbeiten. Rückhalt besitzt der Italiener zumindest weiterhin beim Verband: Sein Vertrag läuft bis zum Ende der EM 2028, TFF-Präsident İbrahim Hacıosmanoğlu hatte Montella selbst nach dem enttäuschenden WM-Auftritt öffentlich verteidigt und Kontinuität eingefordert. Hinter Montella liegen zudem persönlich schwere Monate: Im Juli starb seine Schwester Caterina nach einem schweren Unfall im eigenen Haus.

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Schweizerinnen drehen 0:2 und schlagen Tschechien

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft beendet das Turnier der Women’s Euro Hockey Tour in Lahti mit einem spektakulären Erfolg. Gegen Tschechien dreht das Team von Head Coach Shannon Miller in den letzten Minuten einen 0:2-Rückstand und gewinnt nach Penaltyschiessen mit 3:2. Leoni Balzer verwandelt als einzige Schützin ihren Penalty, während Andrea Brändli alle fünf tschechischen Versuche stoppt. Lange deutete wenig auf einen Schweizer Sieg hin. Tschechien war über weite Strecken spielbestimmend und ging im Schlussdrittel durch Ellen Jarabkova und Tereza Vanisova innerhalb kurzer Zeit mit 2:0 in Führung. Noch drei Minuten vor Schluss stand die Schweiz vor der dritten Niederlage im dritten Turnierspiel. Dann folgte die grosse Wende. Rahel Enzler verkürzte in der 57. Minute auf 1:2. Nur zwei Minuten später traf Sinja Leemann bei sechs gegen fünf zum 2:2. Nach einer torlosen Verlängerung fiel die Entscheidung im Penaltyschiessen, wo Balzer traf und Brändli sämtliche tschechischen Schützinnen bezwang.

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Asllani trifft – Kosovo ringt Österreich ein 1:1 ab

Kosovo hat Tabellenführer Österreich in Pristina ein 1:1 abgerungen und bleibt damit im Rennen um die Spitzenplätze der Nations-League-Gruppe B3. Fisnik Asllani brachte die Mannschaft von Franco Foda in der 70. Minute in Führung, ehe Christoph Lang fünf Minuten vor Schluss noch für Österreich ausglich. Aus Schweizer Sicht standen Amir Saipi und Leon Avdullahu beide in der Startformation. Kosovo zeigte gegenüber dem 1:3 im Hinspiel eine deutlich stabilere Leistung. Österreich hatte zwar mehr Ballbesitz und insgesamt mehr Abschlüsse, die Gastgeber hielten defensiv aber lange dagegen. Saipi bestätigte nach seinem starken Auftritt beim 0:0 gegen Israel erneut das Vertrauen von Foda. Die Führung fiel nach 70 Minuten. Der eingewechselte Asllani nutzte Kosovos beste Phase und brachte das Fadil-Vokrri-Stadion zum Kochen. Österreich reagierte spät: Der ebenfalls eingewechselte Christoph Lang erzielte in der 85. Minute nach Vorarbeit von Sasa Kalajdzic das 1:1.

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Modrić nach 0:7-Blamage: "Ich schäme mich"

Kroatien erlebt gegen England einen der bittersten Abende seiner Fussballgeschichte. Die Mannschaft von Slaven Bilić verliert in Rijeka mit 0:7 und kassiert damit die höchste Niederlage seit der Unabhängigkeit. Captain Luka Modrić fand danach ungewöhnlich deutliche Worte und erklärte, dass er sich erstmals in seinen 20 Jahren im Nationalteam nach einem Spiel schäme. England zerlegte die Kroaten bereits vor der Pause. Harry Kane, Jude Bellingham, Anthony Gordon und Bukayo Saka sorgten für eine 4:0-Führung nach 45 Minuten. Nach dem Seitenwechsel trafen Kane und Saka jeweils ein zweites Mal, ehe Morgan Rogers kurz vor Schluss den siebten Treffer erzielte. Für Kroatien ist das 0:7 ein neuer Negativrekord. Die bislang höchste Niederlage war das 0:6 gegen Spanien im Jahr 2018 gewesen. Besonders bitter: Bereits am Dienstag wartet ausgerechnet wieder Spanien auf die Mannschaft von Bilić.

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Evenepoel krönt Comeback mit erstem EM-Titel

Remco Evenepoel ist erstmals Strassen-Europameister. Der Belgier gewinnt das 196,3 Kilometer lange EM-Rennen von Ljubljana nach Šenčur nach einem dramatischen Finale im Foto-Finish gegen Giulio Ciccone. Besonders bemerkenswert: Evenepoel musste rund 36 Kilometer vor dem Ziel einen Sturz verkraften und kämpfte sich dennoch zurück an die Spitze. Evenepoel und Ciccone erreichten nach 4:16:37 Stunden gemeinsam die Zielgerade. Erst das Zielfoto brachte die Entscheidung zugunsten des 26-jährigen Belgiers. Christian Scaroni komplettierte als Zweiter Italiener auf dem Podest die Medaillenränge und erreichte das Ziel 59 Sekunden hinter dem Sieger. Für Evenepoel ist der Triumph eine eindrucksvolle Reaktion auf die Strassen-WM in Montreal. Dort hatte der vierfache Zeitfahr-Weltmeister im Strassenrennen lediglich Rang zwölf belegt. Nur eine Woche später holt er nun jenen bedeutenden internationalen Strassentitel, der ihm in seiner umfangreichen Sammlung bislang noch gefehlt hatte.

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