Fussball

Auch Dortmund hat Boteli im Blick – Konkurrenz für Como und Atalanta

Das internationale Interesse an Winsley Boteli wird immer prominenter. Nach Informationen von soccer.ch beschäftigt sich inzwischen auch Borussia Dortmund mit dem 20-jährigen Stürmer des FC Sion und verfolgt dessen Entwicklung. Damit taucht nach Como und Atalanta nun auch ein deutscher Spitzenklub im Umfeld des Schweizer Nationalspielers auf. Boteli hat sich mit einem herausragenden Saisonstart in den Fokus gespielt. Nach offiziellen Angaben des FC Sion steht er nach acht Super-League-Partien bei fünf Toren und vier Assists, hinzu kommen sieben Treffer und eine Vorlage aus sechs Spielen der Conference-League-Qualifikation. Das ergibt zwölf Tore und fünf Assists in 14 Pflichtspielen – Zahlen, die inzwischen auch ausserhalb der Schweiz für Aufmerksamkeit sorgen. Erst vor wenigen Tagen wurden Como und Atalanta als mögliche Interessenten genannt. Über das Interesse der beiden Serie-A-Klubs an Boteli hatten wir bereits berichtet. Konkrete Angebote oder bestätigte Verhandlungen gibt es bislang nicht. Auch bei Borussia Dortmund geht es nach den Informationen von soccer.ch derzeit um Interesse und Beobachtung – nicht um einen bereits ausgehandelten Transfer.

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Lustrinelli vor Bayern-Härtetest: "Hinfallen, aufstehen, weiterradeln"

Mauro Lustrinelli steht mit Union Berlin vor dem bislang grössten Härtetest seiner noch jungen Bundesliga-Zeit. Am Freitagabend gastiert der Schweizer Trainer mit den Eisernen beim FC Bayern München – ausgerechnet in einer Phase, in der Union nach drei Spieltagen noch auf den ersten Sieg wartet. Lustrinelli fordert trotzdem Geduld und vergleicht den Entwicklungsprozess seiner Mannschaft mit dem Erlernen des Fahrradfahrens. Nach dem spektakulären 3:3 zum Auftakt gegen Eintracht Frankfurt folgten für Union zwei deutliche Rückschläge: zuerst ein 0:4 bei Bayer Leverkusen, danach die 1:3-Heimniederlage gegen Schalke. Beim Rückschlag gegen Schalke offenbarte die Mannschaft erneut Probleme in der Defensive. Nach drei Runden stehen die Berliner mit einem Punkt und einem Torverhältnis von 4:10 auf Rang 16. Lustrinelli hält dennoch an seiner Idee fest. Der frühere Thun-Meistertrainer versucht Union offensiver auszurichten und hat zuletzt verstärkt auf eine Viererkette gesetzt. Vor dem Bayern-Spiel räumte er ein, dass die Mannschaft diesen Prozess noch nicht vollständig verinnerlicht habe. Sein bildhafter Vergleich: Wie beim Fahrradfahren gehe es darum, nach einem Sturz wieder aufzustehen und weiterzumachen.

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Zhegrova und die Schweiz: Basel und Sion waren Thema – Juventus-Zukunft bleibt offen

Edon Zhegrova hat sich mit seinem Doppelpack gegen Sassuolo eindrucksvoll zurückgemeldet – doch seine Zukunft bei Juventus Turin ist damit längst nicht geklärt. Noch Anfang September galt der 27-Jährige als Verkaufskandidat, zudem fehlt er im Europa-League-Kader der Italiener. Nach Informationen aus dem Umfeld des Spielers war während dieser schwierigen Phase auch eine Rückkehr in die Schweiz ein Thema. Beim 2:3 gegen Sassuolo kam Zhegrova in der 60. Minute ins Spiel und erzielte in der 82. sowie in der 91. Minute beide Treffer der Turiner. In der spektakulären Schlussphase brachte Zhegrova Juventus gleich zweimal zurück, ehe der von Juve ausgeliehene Vasilije Adžić in der 94. Minute Sassuolo doch noch zum Sieg schoss. Ein starkes Spiel allein bedeutet allerdings noch nicht, dass sich Zhegrovas Stellung bei Juventus grundsätzlich verändert hat. Nach Informationen aus dem Umfeld des Spielers wurden im Zusammenhang mit einer möglichen Schweizer Lösung auch der FC Basel und der FC Sion thematisiert. Die wahrscheinlichste Variante wäre dabei eine Abgabe auf Leihbasis gewesen. Ein definitiver Transfer hätte sich angesichts von Zhegrovas langfristigem Vertrag und der beträchtlichen Investition von Juventus für einen Schweizer Klub deutlich schwieriger gestaltet.

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Juventus zerlegt NEC zum Europa-League-Start mit 5:0

Juventus ist mit einem Kantersieg in die Europa League gestartet. Die Mannschaft von Luciano Spalletti bezwang NEC Nijmegen im Allianz Stadium mit 5:0 und sorgte bereits vor der Pause für klare Verhältnisse. Nico Gonzalez, Kerim Alajbegovic, Nick Woltemade, Zeki Celik und Randal Kolo Muani erzielten die Tore. Gonzalez eröffnete den Torreigen bereits in der 9. Minute, ehe Alajbegovic nach 24 Minuten auf 2:0 erhöhte. Noch vor der Pause verwandelte Woltemade in der 35. Minute einen Penalty zum 3:0. Damit war die Partie gegen den niederländischen Vertreter praktisch entschieden. Für Juventus war die klare Reaktion nach dem bitteren 2:3 bei Sassuolo besonders wichtig. Dort hatte die Mannschaft zwei Rückstände ausgeglichen, ehe der von Juventus ausgeliehene Vasilije Adžić in der 94. Minute den entscheidenden Treffer erzielt hatte. Vier Tage später präsentierten sich die Bianconeri auf europäischer Bühne deutlich souveräner.

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Garcia startet – Marseille geht bei Besiktas 1:4 unter

Ulisses Garcia hat bei Olympique Marseille erstmals in dieser Saison von Beginn an gespielt – doch die erhoffte Wende blieb aus. Der Schweizer Verteidiger stand beim Europa-League-Auftakt bei Besiktas Istanbul in der Startelf, Marseille verlor jedoch deutlich mit 1:4. Für den französischen Traditionsklub ist es bereits die vierte Pflichtspiel-Niederlage in Serie. Besiktas ging durch Ilhan Fakili in der 15. Minute in Führung, ehe Keyliane Abdallah nach 29 Minuten zum 1:1 ausglich. Nach der Pause entschieden die Türken die Partie innerhalb weniger Minuten: Vaclav Cerny traf in der 56. Minute zum 2:1, Amir Murillo erhöhte drei Minuten später. Ernest Poku setzte in der 81. Minute mit dem vierten Treffer den Schlusspunkt. Für Garcia war der Abend trotz des Resultats persönlich bedeutend. Der 30-jährige Schweizer hatte in den ersten vier Pflichtspielen der Saison insgesamt nur eine Minute erhalten. In Istanbul bekam er von Trainer Bruno Genesio nun erstmals eine Chance in der Startformation und besetzte die linke Seite der Marseiller Defensive.

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Bürki führt St. Louis mit Shutout in den Cup-Final

Roman Bürki steht mit St. Louis CITY SC im Final des U.S. Open Cup. Der Schweizer Captain führte seine Mannschaft im Halbfinal zu einem klaren 3:0-Auswärtssieg gegen die Colorado Rapids und blieb dabei ohne Gegentor. Für den erst 2023 in die MLS eingestiegenen Klub ist es der erste Open-Cup-Final der Geschichte. Sangbin Jeong brachte St. Louis in der 32. Minute in Führung. Nach der Pause sorgten Simon Becher in der 52. Minute und Alexandru Mățan sieben Minuten später für die Entscheidung. Colorado kam zwar auf 13 Abschlüsse, brachte während der gesamten Partie aber lediglich einen einzigen Schuss auf Bürkis Tor. Für den 35-jährigen Berner war es der zweite Shutout seiner Karriere im U.S. Open Cup. Bürki führte St. Louis erneut als Captain aufs Feld und musste lediglich in der 27. Minute ernsthaft eingreifen. Mit dem Sieg baute CITY seine beeindruckende Serie auf 17 Pflichtspiele ohne Niederlage aus.

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Boehly geht – Schweizer Wyss bleibt Chelsea-Eigentümer

Beim FC Chelsea werden die Machtverhältnisse neu geordnet. Todd Boehly und Mark Walter verkaufen ihre Beteiligungen an Clearlake Capital, das damit die volle Kontrolle über den Premier-League-Klub übernimmt. Der Schweizer Unternehmer Hansjörg Wyss bleibt dagegen als Minderheitseigentümer an Chelsea beteiligt. Clearlake übernimmt die Anteile von Boehly und Walter und erhöht seine Beteiligung damit nach Angaben von Sky Sports auf 86,5 Prozent. Wyss hält weiterhin 13,5 Prozent. Die Transaktion bewertet Chelsea mit rund fünf Milliarden Pfund. Boehly gibt gleichzeitig seinen Posten als Chairman des Londoner Klubs ab. Damit bleibt aus Schweizer Sicht ausgerechnet Hansjörg Wyss als einziger der bisherigen drei Minderheitsinvestoren an Bord. Der Berner Unternehmer gehörte bereits 2022 zu jener Investorengruppe, die Chelsea gemeinsam mit Clearlake nach dem Ende der Ära von Roman Abramovich übernommen hatte.

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Yakin über Romano: «Kein Entscheid gegen uns»

Murat Yakin hat sich erstmals ausführlicher zum Verbandswechsel von Alessandro Romano geäussert. Der Schweizer Nationaltrainer nimmt dem 20-jährigen Mittelfeldspieler dessen Entscheidung für Italien nicht übel. «Es war kein Entscheid gegen uns», stellte Yakin bei der Bekanntgabe des neuen Nati-Kaders klar. Der Schweizerische Fussballverband hatte bis zuletzt versucht, Romano von einer Zukunft mit der Schweizer A-Nationalmannschaft zu überzeugen. Yakin machte deutlich, dass die Verantwortlichen aus seiner Sicht alles unternommen hätten, was möglich gewesen sei. Romano habe letztlich mit dem Herzen entschieden. Nun wolle man verfolgen, wie sich dessen Weg mit Italien entwickle, und wünsche ihm dafür alles Gute. Damit schlägt Yakin versöhnliche Töne an. Romano wurde in Winterthur geboren und durchlief mehrere Schweizer Nachwuchsauswahlen, entschied sich nach seinem Durchbruch in der Serie A aber für die italienische Nationalmannschaft. Über Romanos Entscheidung für Italien hatten wir bereits berichtet. Inzwischen hat die FIFA den beantragten Verbandswechsel genehmigt.

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Alex Frei baut U21 für EM-Endspurt massiv um

Alex Frei nimmt für den entscheidenden Endspurt der U21-EM-Qualifikation einen grossen Umbau vor. Im 25-Mann-Aufgebot der Schweizer «Nati der Zukunft» gibt es gegenüber dem März-Zusammenzug 13 Veränderungen, gleich neun Spieler sind erstmals dabei. Innerhalb von zwölf Tagen warten die entscheidenden Partien gegen Luxemburg, Island und Frankreich. Erstmals aufgeboten sind Lutfi Dalipi vom FC Vaduz, Bung Hua Freimann vom FC Luzern, Nico Rissi von GC, Joel Ruiz vom FC St. Gallen, Loun Srdanovic von Lille, Ruben Salchli vom SC Kriens, Leandro Schödler und Neil Volken vom FC Zürich sowie Andrej Vasovic vom FC Brügge. Dazu kehren Labinot Bajrami, Alessio Besio, Dorian Derbaci und Alessandro Vogt ins U21-Kader zurück. Ein Teil des Umbaus hat einen erfreulichen Grund: Zachary Athekame, Winsley Boteli und Sascha Britschgi gehören inzwischen zum Aufgebot der A-Nationalmannschaft. Über Botelis und Britschgis erste Nomination für Murat Yakins A-Team haben wir bereits berichtet. Für Frei entstehen dadurch Lücken, gleichzeitig öffnet sich für weitere Nachwuchsspieler die nächste Tür.

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Nur eine Minute: Garcia hofft bei Marseille auf die Wende

Für Ulisses Garcia hat die neue Saison bei Olympique Marseille denkbar schwierig begonnen. Der 30-jährige Schweizer Verteidiger kam in den ersten vier Pflichtspielen zusammen auf lediglich eine Einsatzminute. Der heutige Europa-League-Auftakt bei Beşiktaş Istanbul könnte für Garcia deshalb zur wichtigen Gelegenheit werden. Nicht nur persönlich läuft es für den früheren YB-Spieler bislang schlecht. Marseille verlor seine letzten drei Partien in der Ligue 1 und steht nach vier Spieltagen lediglich auf Rang 13. Garcia hofft nun darauf, dass der Start der Europa League und die zunehmende Mehrfachbelastung Trainer Bruno Génésio zu mehr Rotation bewegen. Für den Schweizer geht es dabei auch um seine Perspektive in der Nationalmannschaft. Bei der WM gehörte Garcia lediglich zum Abrufkader, regelmässige Spielpraxis in Marseille würde seine Chancen auf eine Rückkehr erhöhen. Einfacher wird das Programm allerdings nicht: Nach Beşiktaş wartet bereits am Sonntag Paris Saint-Germain, das zuletzt seinen ersten Ligue-1-Sieg der Saison feierte.

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JJ Gabriel will weg – United kämpft um 15-jähriges Supertalent

Manchester United droht eines seiner grössten Nachwuchstalente zu verlieren. Der erst 15-jährige JJ Gabriel hat den Klub formell aufgefordert, seine Registrierung aufzuheben und möchte Old Trafford verlassen. United wurde von diesem Schritt überrascht und versucht weiterhin, den hoch gehandelten Offensivspieler zum Bleiben zu bewegen. Gabriel hätte am Mittwoch beim League-Cup-Spiel gegen Brighton erstmals zum erweiterten Profikader gehören sollen. Nach seinem Abgangswunsch wurde er jedoch nicht berücksichtigt. Laut Sky Sports soll unter anderem die bisherige Einsatzzeit eine Rolle bei seiner Entscheidung spielen. Manchester United hält die Situation dennoch für lösbar und kann die Registrierung des Teenagers nicht einfach einseitig aufheben. Dass um einen 15-Jährigen ein derartiges Tauziehen entsteht, hat sportliche Gründe. Gabriel erzielte in der vergangenen Saison 20 Tore in 21 Partien der U18 Premier League und wurde als erster Spieler überhaupt zum U18-Spieler der Saison gewählt. Vor wenigen Tagen gelang ihm zudem beim 5:0 gegen Sabah ein Hattrick in der UEFA Youth League. Während die Profis von Manchester United gegen Sabah in die Champions League zurückkehrten, sorgte Gabriel parallel bei den Junioren für Aufsehen.

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Nadine Riesen erobert Stammplatz bei West Ham

Nadine Riesen ist bei West Ham United in kürzester Zeit zur Stammspielerin geworden. Die 26-jährige Schweizer Nationalspielerin stand in den ersten beiden Partien der neuen Women's-Super-League-Saison jeweils in der Startelf und spielte beide Male über die volle Distanz. Nach ihrem Sommerwechsel von Eintracht Frankfurt ist die Ostschweizerin damit sportlich sofort in England angekommen. Riesen wird von Trainerin Rita Guarino auf der rechten Abwehrseite eingesetzt. Nach der 1:3-Auftaktniederlage bei Tottenham Hotspur gelang West Ham im zweiten Ligaspiel mit einem 2:1 gegen die London City Lionesses der erste Saisonsieg. Riesen absolvierte erneut die kompletten 90 Minuten und festigte damit früh ihre Position im Team. Für Schweizer Fussballfans ist West Ham in dieser Saison besonders interessant. Neben Riesen stehen mit Seraina Piubel und Leila Wandeler zwei weitere Schweizer Nationalspielerinnen im Kader der Hammers. Das Trio dürfte auch mit Blick auf die kommenden Aufgaben der Schweizer Frauen-Nati in den WM-Playoffs verstärkt im Fokus stehen.

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Yakin reagiert auf Okafor: «Gang an die Öffentlichkeit passt mir nicht»

Murat Yakin hat erstmals ausführlich auf Noah Okafors Rückzug aus der Schweizer Nationalmannschaft reagiert. Der Nati-Trainer verteidigt seine sportlichen Entscheide und macht deutlich, dass ihm vor allem Okafors öffentliches Vorgehen missfällt. «Der Gang an die Öffentlichkeit, das passt mir nicht», sagte Yakin bei der Kaderbekanntgabe für die Nations League. Yakin erklärte, er habe Okafor ausschliesslich nach dessen Leistungen beurteilt. Besonders mit der Defensivarbeit des Offensivspielers sei er nicht zufrieden gewesen. Diskussionen mit Spielern seien für ihn grundsätzlich kein Problem, betonte der 52-Jährige. Die öffentliche Austragung der Differenzen sieht er dagegen kritisch. Okafor hatte am 10. September bekanntgegeben, bis auf Weiteres nicht mehr für die Schweizer Nationalmannschaft spielen zu wollen. Der 26-Jährige sprach von verletztem Vertrauen, fehlendem gegenseitigem Respekt und nicht eingehaltenen Zusagen. Unter dem aktuellen Nationaltrainer sehe er keine Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit.

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FC Zürich legt sich vor Sion-Spiel mit der SBB an

Vor dem Super-League-Spiel zwischen dem FC Sion und dem FC Zürich ist ein öffentlicher Streit über die Fan-Anreise entbrannt. Die SBB stellen für die Zürcher Anhänger am Samstagabend keinen Extrazug zur Verfügung. Der FCZ widerspricht der Begründung des Bahnunternehmens deutlich und kritisiert dessen «kommunikative Eskalationsstrategie». Die SBB verweisen auf umfangreiche Bauarbeiten auf den Strecken Visp–Brig und Bex–Villeneuve. Deshalb sei es betrieblich und aus Sicherheitsgründen nicht möglich, für die FCZ-Fans einen Extrazug durchs Wallis anzubieten. Der Klub hält dagegen, dass die Baustellen nicht der entscheidende Punkt seien. Seit dieser Saison würden die SBB grundsätzlich keine Fanzüge mehr ausserhalb jener Zeiten einsetzen, in denen auch reguläre Züge verkehren. Nach Darstellung des FCZ wäre deshalb auch ohne die Bauarbeiten kein Extrazug zur Verfügung gestellt worden. Sportlich wartet auf Zürich ohnehin eine anspruchsvolle Reise. Sion gewann unter der Woche mit 5:2 bei GC und feierte damit bereits den vierten Meisterschaftssieg in Serie. Über den spektakulären 5:2-Erfolg der Walliser im Letzigrund haben wir bereits berichtet. Nun treffen die formstarken Sittener am Samstag um 20.30 Uhr im Stade de Tourbillon auf den FCZ.

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Messi erreicht 100 Tore – Miami gewinnt Campeones Cup

Lionel Messi hat Inter Miami zum nächsten Titel geführt und dabei einen persönlichen Meilenstein erreicht. Der 39-Jährige erzielt beim 2:0 gegen Cruz Azul sein 100. Pflichtspieltor für den MLS-Klub und bereitet auch den zweiten Treffer vor. Mit dem Gewinn des Campeones Cup holt Messi bereits die 48. Trophäe seiner aussergewöhnlichen Karriere. Inter Miami geht in der 24. Minute in Führung. Luis Suárez bringt den Ball in den Strafraum, Messi läuft im richtigen Moment ein und setzt sich gegen Willer Ditta durch. Ungewöhnlich für den Argentinier fällt sein Jubiläumstreffer per Kopf. In der 81. Minute ist Messi erneut entscheidend beteiligt: Nach seinem Corner steigt Casemiro hoch und köpft zum 2:0-Endstand ein. Für Messi schliesst sich damit ein besonderer Kreis. Sein erstes Tor für Inter Miami erzielte er im Juli 2023 ebenfalls gegen Cruz Azul, damals mit einem direkt verwandelten Freistoss tief in der Nachspielzeit. Vor wenigen Tagen hatte der Superstar beim 2:2 gegen Nashville bereits sein 99. Tor für Miami erzielt. Nun ist die historische Marke von 100 Treffern erreicht.

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Die 10 erfolgreichsten Fussballklubs Europas aller Zeiten

Real Madrid ist gemessen an den gewonnenen offiziellen UEFA-Klubwettbewerben mit grossem Abstand der erfolgreichste Fussballklub Europas. Die Königlichen haben 23 UEFA-Titel gesammelt und liegen damit neun Trophäen vor dem AC Milan und dem FC Barcelona. Grundlage dieser Rangliste sind ausschliesslich die fünf grossen von der UEFA geführten europäischen Klubwettbewerbe. Gezählt werden der Europapokal der Landesmeister beziehungsweise die Champions League, UEFA-Cup beziehungsweise Europa League, Conference League, Europapokal der Pokalsieger und UEFA Super Cup. Diese Methode ermöglicht einen deutlich saubereren historischen Vergleich als die blosse Addition aller nationalen Meisterschaften, Pokale, Ligapokale und Supercups, deren Bedeutung sich zwischen den einzelnen Ländern stark unterscheidet. Das Ergebnis zeigt zugleich, wie unterschiedlich Europas grosse Klubs ihre internationale Erfolgsgeschichte geschrieben haben. Real Madrid dominiert vor allem die Champions League, Sevilla verdankt seinen Platz in den Top 10 hauptsächlich sieben Triumphen im UEFA-Cup beziehungsweise der Europa League. Chelsea wiederum ist der einzige Klub dieser Spitzengruppe, der Champions League, Europa League, Conference League und Pokalsieger-Cup gewinnen konnte.

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Freuler bereitet Olympiakos-Siegtreffer in der Europa League vor

Remo Freuler hat Olympiakos Piräus zum erfolgreichen Start in die Europa League verholfen. Der Schweizer Mittelfeldspieler bereitete beim 2:1-Heimsieg gegen Jagiellonia Bialystok in der 84. Minute mit einer präzisen Flanke den entscheidenden Treffer von Roman Yaremchuk vor. Freuler stand in der Startelf und spielte durch. Dabei musste der griechische Rekordmeister zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Kajetan Szmyt brachte Jagiellonia in der 20. Minute mit 1:0 in Führung. Noch vor der Pause gelang Olympiakos die Antwort: Armando González traf in der 43. Minute zum 1:1. Lange blieb die Partie danach offen, ehe Freuler sechs Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit auf der rechten Seite zur Flanke kam. Yaremchuk setzte sich im Strafraum durch und köpfte den Ball zum 2:1 ins Tor. Für den 34-jährigen Schweizer ist der entscheidende Assist ein weiteres positives Signal nach seinem Wechsel nach Griechenland. Freuler hatte Bologna im Sommer nach drei Jahren verlassen und unterschrieb Mitte August bei Olympiakos. Sein Abschied aus Italien war Teil eines grösseren Umbruchs bei den Schweizer Legionären, den wir in unserer Serie-A-Saisonvorschau mit Schweizer Perspektive eingeordnet haben. In Piräus übernimmt der erfahrene Nationalspieler nun bereits wichtige Verantwortung im zentralen Mittelfeld.

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Amenda verletzt sich vor dem Nati-Zusammenzug

Aurèle Amenda hat sich beim 1:3 von Coventry City gegen Aston Villa im League Cup verletzt. Der 23-jährige Schweizer Innenverteidiger musste bereits in der 12. Minute ausgewechselt werden und verliess den Platz gestützt. Eine offizielle Diagnose zur Schwere der Verletzung liegt bislang nicht vor. Amenda hatte wie in sämtlichen bisherigen Premier-League-Partien von Coventry in der Startelf gestanden. Nach einem frühen Rückstand durch Tammy Abraham in der 7. Minute war für den Schweizer der Abend jedoch schnell beendet. Ethan Pinnock ersetzte ihn. Zur genauen Verletzung gibt es unterschiedliche Angaben: Während britische Berichte eine Blessur im Bereich des Knöchels vermuten, wurde andernorts die Wade genannt. Entscheidend ist deshalb vorerst nur, dass weitere Untersuchungen Klarheit bringen müssen. Der Zeitpunkt ist für Amenda besonders ungünstig. Die Schweizer Nationalmannschaft startet am 26. September in Skopje gegen Nordmazedonien in die neue Nations-League-Kampagne, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Schottland. Amenda gehörte zuletzt zum Kreis der Nationalmannschaft und war auch bei der WM 2026 dabei. Noch am Wochenende hatte er beim 0:5 von Coventry gegen Brighton über die gesamten 90 Minuten auf dem Platz gestanden.

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