Stabile Immobilienpreise trotz höherem Angebot: Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung
von belmedia Redaktion Allgemein Immobilien News Produkte umzugstipps.com
Erfreuliche Nachrichten für Kaufinteressierte von Wohneigentum: Laut dem ImmoScout24- Kaufindex, der in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben wird, blieben die Preise für Einfamilienhäuser im Juli stabil.
Auch Eigentumswohnungen verteuerten sich im Schnitt lediglich um 0,1 Prozent. Dies, während im Vergleich zum Vormonat mehr Häuser und Wohnungen zum Verkauf standen. Längerfristig betrachtet bewegt sich das Angebotsvolumen jedoch unter dem Durchschnitt.
Nachhaltige Eigenheime rücken in den Fokus
Neben Preis und Lage beginnt beim Eigenheimkauf mit der Energieeffizienz ein weiterer Aspekt zunehmend an Bedeutung zu gewinnen, wie Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group, weiss: «Wer auf eine nachhaltige Bauweise achtet oder in energetische Modernisierungen und Solaranlagen investiert, profitiert langfristig und sogar doppelt. Denn einerseits sinken die laufenden Strom- und Heizkosten, andererseits bleibt der Wert solcher Immobilien stabiler. Denn Marktdaten zeigen, dass energieeffiziente Häuser und Wohnungen weniger anfällig für Preisschwankungen sind».
Damit sei Nachhaltigkeit für viele Käufer heute nicht nur eine ökologische, sondern auch eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung, so Waeber.
Regionaler Einfamilienhausmarkt: Nur Zürich mit wahrnehmbarem Anstieg
Die regionalen Preisunterschiede bei Einfamilienhäusern fallen im Juli weniger deutlich aus als in den Vormonaten. Die Grossregion Zürich verzeichnet als einzige ein spürbares Plus von 1,2 Prozent. Im Tessin (plus 0,2 Prozent), in der Nordwestschweiz (plus 0,1 Prozent) und in der Genferseeregion (plus 0,1 Prozent) legen die Preise hingegen kaum zu. Rückgänge wurden derweil insbesondere in der Ostschweiz (minus 0,9 Prozent) sowie in der Zentralschweiz (minus 0,3 Prozent) und im Mittelland (minus 0,3 Prozent) beobachtet.
Regionaler Eigentumswohnungsmarkt: Nordwestschweiz als Ausreisser nach oben
Grössere Unterschiede zeigen sich bei den Preisvorstellungen für Stockwerkeigentum: In der Nordwestschweiz steigen die Angebotspreise im Juli mit plus 2,3 Prozent spürbar. Desweitern legt lediglich das Tessin mit plus 0,5 Prozent zu. Stabile Wohnungspreise wurden im Mittelland (plus 0,1 Prozent) und in der Ostschweiz (0,0 Prozent) verzeichnet. In der Zentralschweiz (minus 1,1 Prozent), der Grossregion Zürich (minus 0,3 Prozent) und in der Genferseeregion (minus 0,4 Prozent) werden die Angebote für Eigentumswohnungen dagegen etwas günstiger.
Quelle: SMG Swiss Marketplace Group/ImmoScout24
Bildquellen: Bild 1: => zigmunds/depositphotos.com; sonstige Bilder: => SMG Swiss Marketplace Group