Genf plant faire Mieten nach Quadratmetern statt Zimmerzahl in neuen Wohnzonen
von belmedia Redaktion Allgemein Dienstleistungen Immobilien News Produkte umzugstipps.com
Regierungsbericht zur Motion unterstreicht aktuelle Praxis und kündigt Pilotprojekt an
Der Regierungsrat des Kantons Genf hat dem Grossen Rat seinen Bericht zu einer Motion übermittelt, die fordert, dass bei der Festsetzung der Mieten für kontrollierte Wohnungen in Entwicklungszonen nicht die Anzahl der Zimmer, sondern die Nettowohnfläche berücksichtigt wird.
Die Regierung betont in ihrem Bericht, dass dieses Kriterium bereits heute bei der Prüfung von detaillierten Mietabrechnungen für Wohnungen, die unter die Genfer Gesetzgebung im Bereich Wohnpolitik fallen – namentlich das Gesetz über das Wohnen und den Mieterschutz, das Gesetz über den Bau von gemeinnützigen Wohnungen sowie das allgemeine Bauzonengesetz – angewandt wird.
Ein Pilotprojekt befindet sich derzeit in Planung: Unter der Leitung der Genfer Stadtstiftung für sozialen Wohnungsbau sowie der Stiftung für bezahlbaren und genossenschaftlichen Wohnungsbau wird ein zukünftiges Gebäude an der Rue Edmond-Vaucher vorbereitet.
Geplant ist, die Miete dort ebenfalls auf Basis der Quadratmeterzahl zu berechnen, sobald die Baubewilligung erteilt ist.
Anschliessend sollen beide Berechnungsmethoden vom Wohnungsausschuss überprüft werden, um deren Relevanz zu beurteilen.
Quelle: Kanton Genf
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