ZSC bleibt makellos – Lions schlagen Biel 6:3 und feiern siebten Sieg

Die ZSC Lions bleiben in der National League auch nach sieben Spielen ohne Niederlage. Zürich bezwingt den EHC Biel in der Swiss Life Arena mit 6:3 und feiert damit den siebten Sieg im siebten Meisterschaftsspiel. Nach einem furiosen Start lassen die Lions die Seeländer zwischenzeitlich nochmals herankommen, bringen den Erfolg am Ende aber souverän über die Zeit.

Der ZSC legt los wie die Feuerwehr: Bereits nach weniger als sieben Minuten steht es 3:0, zwei der drei Treffer fallen im Powerplay. Nach etwas mehr als 14 Minuten erhöhen die Zürcher sogar auf 4:1. Biel gibt sich jedoch nicht geschlagen und verkürzt durch Yanick Sablatnig in der 25. Minute sowie Cédric Aeschbach in der 35. Minute auf 3:4.

Im Schlussdrittel zeigt der ZSC dann erneut seine Klasse. Simon Knak verwertet in der 46. Minute einen Abpraller im Powerplay zum 5:3, ehe Denis Malgin drei Minuten vor Schluss ins leere Tor trifft. Damit setzen die Lions ihre beeindruckende Serie fort. Bereits beim 3:2-Derbysieg gegen Kloten hatte der ZSC seine makellose Bilanz gewahrt.

ZSC startet furios

Die Zürcher lassen vom ersten Bully an keinen Zweifel daran, dass sie ihre Siegesserie fortsetzen wollen. Biel gerät früh unter Druck und kassiert innerhalb der ersten sieben Minuten gleich drei Gegentreffer.

Besonders auffällig ist erneut das Powerplay. Zwei der ersten drei Treffer fallen mit einem Mann mehr auf dem Eis. Der ZSC nutzt die Bieler Strafen konsequent und setzt sich früh ab.

Auch nach dem 3:0 bleibt der Druck hoch. Nach etwas mehr als 14 Minuten steht es bereits 4:1. Zu diesem Zeitpunkt deutet vieles auf einen weiteren klaren Zürcher Erfolg hin.

Biel kämpft sich zurück

Im Mitteldrittel verliert der ZSC allerdings etwas die Kontrolle. Die Zürcher agieren weniger konsequent, Biel wird mutiger und findet zunehmend Räume.

Yanick Sablatnig verkürzt in der 25. Minute zum 2:4. Zehn Minuten später bringt Cédric Aeschbach die Gäste sogar auf 3:4 heran.

Damit ist die Partie plötzlich wieder offen. Biel belohnt sich für einen starken Mittelabschnitt und zwingt den Tabellenführer dazu, im Schlussdrittel wieder einen Gang hochzuschalten.

Knak und Malgin machen alles klar

Im letzten Drittel zeigt sich dann erneut, weshalb der ZSC aktuell das Team der Stunde ist.

Biel gerät erneut in Unterzahl und die Lions schlagen sofort zu. Simon Knak steht in der 46. Minute goldrichtig und verwertet einen Abpraller zum 5:3.

Damit ist der Widerstand der Seeländer weitgehend gebrochen. Biel versucht in der Schlussphase nochmals alles und nimmt den Goalie vom Eis.

Denis Malgin nutzt die Situation und trifft drei Minuten vor Schluss ins leere Tor zum 6:3-Endstand.

Sieben Spiele, sieben Siege

Der Saisonstart der Lions ist damit weiterhin perfekt. Sieben Meisterschaftsspiele, sieben Siege – besser geht es nicht.

Besonders bemerkenswert ist, dass Zürich bereits mehrfach unterschiedliche Spielsituationen erfolgreich gemeistert hat. Gegen Ambri drehten die Lions einen Rückstand, gegen Kloten kontrollierten sie nach schwachem Beginn das Derby, und gegen Biel überstanden sie nun auch eine Schwächephase im Mitteldrittel.

Die Offensive bleibt dabei äusserst produktiv. Gleichzeitig verfügt der ZSC über genügend individuelle Qualität, um enge Phasen zu entscheiden.

Biel bezahlt für zu viele Strafen

Für Biel ist die Niederlage besonders bitter, weil die Mannschaft nach dem schwachen Start nochmals bis auf einen Treffer herankam.

Am Ende werden den Seeländern jedoch erneut die Strafen zum Verhängnis. Der ZSC erzielt mehrere Treffer im Powerplay und nutzt die Überzahlsituationen konsequent.

Für Biel bleibt damit ein schwieriger Saisonstart bestehen. Nach dem 0:2 gegen Genève-Servette folgt nun die nächste Niederlage.

🏆 ZSC BLEIBT DAS TEAM DER STUNDE

  • Sieben Meisterschaftsspiele, sieben Siege für die ZSC Lions.
  • Gegen Biel führen die Zürcher nach etwas mehr als 14 Minuten bereits mit 4:1.
  • Simon Knak erzielt im Schlussdrittel das wichtige 5:3 im Powerplay.
  • Denis Malgin sorgt mit seinem Treffer ins leere Tor für den 6:3-Endstand.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert