Basel und GC bleiben torlos – beide Trainer warten auf den ersten Ligasieg
von belmedia Redaktion Allgemein Basel-Stadt Fussball Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Schweiz Schweiz soccer.ch Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Super League Themen Zürich Ⳇ Verbreitung
Der FC Basel und die Grasshoppers bleiben in der Super League weiter ohne Erfolgserlebnis. Die beiden Traditionsklubs trennen sich am Sonntag, 25. Oktober 2026, im St. Jakob-Park mit 0:0. Basel besitzt deutlich mehr Ballbesitz, findet gegen die kompakte Zürcher Defensive aber kaum Lösungen. Zwei Lattentreffer und ein ungewöhnlicher Torhüterwechsel prägen die Begegnung.
Für Basels neuen Trainer Slavisa Jokanovic bleibt auch das zweite Meisterschaftsspiel ohne Sieg. Die Gastgeber treffen durch Becir Omeragic früh die Latte, ehe GC-Torhüter Jonas Omlin auf der Gegenseite gegen Young-Jun Lee gefordert ist. In der Schlussphase verletzt sich GC-Goalie Marvin Hübel. Ersatzmann Justin Hammel verhindert mit einer starken Parade gegen Zan Celar den Rückstand.
Das Unentschieden hilft beiden Mannschaften nur begrenzt. Basel verbessert sich auf 14 Punkte und bleibt Siebter, die Grasshoppers stehen mit neun Zählern auf Rang elf. Während Jokanovic weiterhin auf seinen ersten Ligasieg wartet, nimmt GC-Trainer Olaf Janssen zumindest einen Auswärtspunkt mit. Beide Klubs liegen deutlich hinter ihren sportlichen Ansprüchen.
Omeragic trifft früh die Latte
Die Partie beginnt mit einer guten Möglichkeit für den FC Basel.
Bereits in der Anfangsphase zieht Becir Omeragic aus der Distanz ab. Sein Schuss prallt an die Querlatte.
Die Gastgeber übernehmen anschliessend die Spielkontrolle, schaffen es aber kaum, den eng gestaffelten Zürcher Defensivblock auseinanderzuziehen.
Die Grasshoppers konzentrieren sich auf eine kompakte Ordnung und versuchen, über schnelle Gegenangriffe gefährlich zu werden.
Omlin verhindert den Rückstand
Die besten Möglichkeiten der Gäste besitzt Young-Jun Lee.
Der GC-Angreifer prüft Basel-Torhüter Jonas Omlin zunächst mit einem Distanzschuss und wenig später per Kopf.
Omlin bleibt in beiden Situationen aufmerksam und verhindert einen Rückstand.
Offensiv enttäuscht Basel dagegen über weite Strecken. Trotz deutlicher Ballbesitzvorteile fehlen Tempo, überraschende Pässe und Konsequenz im Abschluss.
Kurioser Torhüterwechsel bei GC
In der 76. Minute kommt es zu einer ungewöhnlichen Unterbrechung.
GC-Torhüter Marvin Hübel verletzt sich bei einem Abschlag und kann nicht weiterspielen.
Ersatzmann Justin Hammel benötigt mehrere Minuten, um seine Ausrüstung anzulegen. Ohne eigentliche Aufwärmphase betritt er unter Pfiffen des Basler Publikums den Platz.
Nur wenige Minuten später muss er seine Mannschaft bereits retten.
In der 80. Minute reagiert Hammel gegen Zan Celar aus kurzer Distanz glänzend und verhindert das 1:0.
Harder scheitert ebenfalls am Aluminium
Der Torhüterwechsel bringt Basel kurzfristig neuen Schwung.
In der 82. Minute steigt Jonas Harder nach einem Eckball am höchsten. Sein Kopfball landet jedoch ebenfalls an der Querlatte.
Damit bleibt dem FCB auch bei der zweiten grossen Aluminiumchance der Führungstreffer verwehrt.
Trotz acht Minuten Nachspielzeit gelingt den Gastgebern keine entscheidende Aktion mehr.
Die Begegnung endet torlos. Zu den wenigen Höhepunkten aus Publikumssicht gehört der Halbzeitauftritt von Tennisstar Stan Wawrinka.
Jokanovic wartet weiter auf die Wende
Für den neuen Basler Trainer bleibt die Bilanz in der Meisterschaft ernüchternd.
Nach dem 0:3 in Vaduz folgt nun das 0:0 gegen die Grasshoppers.
Der 3:0-Cuperfolg gegen Stade Nyonnais hatte zwischenzeitlich Hoffnung gemacht. In der Meisterschaft fehlt aber weiterhin die offensive Durchschlagskraft.
Auch GC-Trainer Olaf Janssen wartet auf seinen ersten Ligasieg. Nach dem 0:2 gegen YB gelingt seiner Mannschaft immerhin eine defensiv disziplinierte Leistung.
Basel bleibt nach elf Runden bei 14 Punkten stehen und liegt bereits 17 Zähler hinter Tabellenführer Lugano.
Am Sonntag, 1. November, müssen die Basler auswärts gegen die Tessiner antreten. GC empfängt am Samstag den FC Vaduz.
Beide Trainer stehen damit vor der gleichen Aufgabe: Aus ersten Ansätzen der Stabilisierung müssen endlich Meisterschaftssiege entstehen.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert