Knieprobleme halten an – Rubén Vargas droht Sevilla erneut zu fehlen

Rubén Vargas kämpft beim Sevilla FC weiter mit Knieproblemen. Der Schweizer Nationalspieler leidet an einer Parameniskitis am rechten Knie und steht weiterhin nicht im Mannschaftstraining. Auch für das Heimspiel gegen Valencia am Freitag zeichnet sich ein Ausfall des 28-Jährigen ab.

Vargas verpasste wegen der Beschwerden bereits das jüngste Meisterschaftsspiel gegen Espanyol. Sevilla hatte die Verletzung offiziell bestätigt und mitgeteilt, dass der Schweizer ein spezielles Behandlungsprogramm absolviert.

Eine genaue Ausfallzeit nannte der spanische Club bislang nicht. Vargas bleibt unter Beobachtung der medizinischen Abteilung, seine Rückkehr hängt vom weiteren Heilungsverlauf ab.

Für den Schweizer ist es ein weiterer Rückschlag nach einer Phase, in der Verletzungen seinen Rhythmus beim andalusischen Traditionsclub immer wieder gebremst haben.

Vargas auch gegen Valencia fraglich

Noch immer steht Vargas nicht regulär mit seinen Teamkollegen auf dem Trainingsplatz. Spanische Medien rechnen deshalb derzeit nicht damit, dass der Schweizer am Freitag gegen Valencia zur Verfügung stehen wird.

Sevilla empfängt die Mannschaft aus Valencia am 11. September um 21.00 Uhr im Estadio Ramón Sánchez-Pizjuán. Für Trainer Luis García Plaza wäre eine Rückkehr des offensiv vielseitig einsetzbaren Schweizers angesichts der angespannten Personalsituation willkommen.

Der Club will bei Vargas jedoch kein Risiko eingehen. Im Vordergrund steht zunächst, die Beschwerden im rechten Knie vollständig in den Griff zu bekommen.

Verletzungen bremsen Vargas erneut

Vargas steht seit Januar 2025 beim Sevilla FC unter Vertrag. Der frühere Spieler des FC Augsburg konnte seine Qualitäten in Spanien mehrfach zeigen, wurde in seiner Zeit in Andalusien jedoch auch von Verletzungen zurückgeworfen.

Der 28-Jährige kann auf beiden Flügeln und im offensiven Zentrum eingesetzt werden. Seine Dynamik und seine direkten Läufe machen ihn auch für die Schweizer Nationalmannschaft zu einer wichtigen Offensivoption.

Vargas gehört damit weiterhin zu den prominentesten Schweizer Fussballern bei europäischen Topclubs.

Transfer im Sommer kam nicht zustande

Auch abseits des Platzes war Vargas in den vergangenen Wochen ein Thema. Während des Sommer-Transferfensters wurde intensiv über einen möglichen Abgang aus Sevilla gesprochen.

Unter anderem gab es Verhandlungen mit Olympiacos. Ein Transfer nach Griechenland kam letztlich jedoch nicht zustande, Vargas blieb beim Sevilla FC.

Nun steht für ihn zunächst die Gesundheit im Mittelpunkt. Wann der Schweizer wieder vollständig ins Mannschaftstraining einsteigen kann, hat Sevilla noch nicht bekannt gegeben.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
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