Schweizer Volleyballer starten gegen Olympiasieger Frankreich in die EM
von belmedia Redaktion #Schweizweit Allgemein Europa Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Schweiz Schweiz Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch Themen Ⳇ Verbreitung
Für die Schweizer Volleyball-Nationalmannschaft beginnt am Donnerstag die EuroVolley 2026 mit einer maximal schwierigen Aufgabe. Das Team von Headcoach Juan Manuel Serramalera trifft in Cluj-Napoca zum Auftakt auf Olympiasieger Frankreich. Vier der sechs Mannschaften der Gruppe D erreichen den Achtelfinal.
Die Schweiz startet am Donnerstag, 10. September, um 16.00 Uhr Schweizer Zeit gegen Frankreich in das Turnier. Sämtliche Gruppenspiele werden in der rumänischen Stadt Cluj-Napoca ausgetragen.
Das Selbstvertrauen vor der EM ist vorhanden. Die Schweizer hatten ihre Qualifikationsgruppe mit vier Siegen aus vier Spielen gewonnen und sich damit souverän für die Endrunde qualifiziert.
Auch in der European League zeigte die Mannschaft in diesem Sommer gute Leistungen. Mit fünf Siegen aus sechs Partien beendete die Schweiz den Wettbewerb auf Rang acht unter 24 Teams.
Frankreich wartet gleich zum Auftakt
Eine Angewöhnungsphase gibt es für die Schweiz an dieser EM kaum. Mit Frankreich wartet gleich im ersten Spiel einer der stärksten Gegner des gesamten Turniers.
Die Franzosen gehen als amtierende Olympiasieger in die Europameisterschaft und gehören auch bei der EuroVolley zum Kreis der Titelkandidaten. In der europäischen Rangliste wurde Frankreich zuletzt auf Platz vier geführt.
Die Schweiz lag zum gleichen Zeitpunkt auf Rang 17. Entsprechend klar ist die Rollenverteilung vor dem ersten Gruppenspiel, dennoch bietet die Begegnung der jungen Schweizer Mannschaft die Gelegenheit, sich direkt mit der europäischen Spitze zu messen.
Vier von sechs Teams erreichen den Achtelfinal
Nach Frankreich folgen für die Schweiz innerhalb von fünf Tagen vier weitere Gruppenspiele. Bereits am Freitag um 19.00 Uhr trifft das Team auf Gastgeber Rumänien.
Am Sonntag um 16.00 Uhr wartet die Türkei, ehe es am Montag zur Begegnung mit Deutschland kommt. Das letzte Gruppenspiel bestreitet die Schweiz am Dienstag, 15. September, um 16.00 Uhr gegen Lettland.
Die ersten vier Mannschaften der Sechsergruppe qualifizieren sich für den Achtelfinal. Für die Schweiz dürften insbesondere die Partien gegen Rumänien und Lettland grosse Bedeutung im Kampf um einen Platz in der K.-o.-Phase erhalten.
Auch die Türkei ist ein direkter Konkurrent. Deutschland zählt dagegen gemeinsam mit Frankreich zu den stärksten Mannschaften der Gruppe.
Serramalera reist mit 14 Spielern nach Rumänien
Headcoach Juan Manuel Serramalera hat für die Europameisterschaft ein 14-köpfiges Aufgebot zusammengestellt.
Als Passeure gehören Fabrice Egger und Peer Harksen zum Team. Auf der Mitte stehen Joel Hauck, Dominic Lauener, Alexander Lengweiler und Simon Maag zur Verfügung.
Im Angriff setzt die Schweiz auf Bruno Jukic, Cyril Kolb, Lars Migge, Etienne Schalch, Julian Weisigk und Quentin Zeller. Julian Fischer und Jonas Peter komplettieren das Aufgebot als Liberos.
Mehrere Spieler sammeln inzwischen Erfahrung ausserhalb der Schweiz. Kolb und Weisigk stehen in Spanien unter Vertrag, Schalch spielt in Belgien, während Harksen, Migge und Peter in Deutschland engagiert sind.
Schweiz will erstmals die K.-o.-Phase erreichen
Die EuroVolley 2026 ist für das Schweizer Männerteam die nächste Chance, auf internationaler Bühne einen Schritt nach vorne zu machen.
Bei der EM 2023 hatte sich die Schweiz erstmals auf sportlichem Weg für eine Endrunde qualifiziert. Damals war nach der Gruppenphase Schluss.
Nun soll in Rumänien möglichst erstmals der Sprung in den Achtelfinal gelingen. Dafür benötigt die Mannschaft mindestens Rang vier in ihrer Gruppe.
Dass der Schweizer Volleyball auch international für starke Auftritte sorgen kann, zeigte zuletzt auch der Beachvolleyball: Beim Elite16 in Gstaad spielten sich die Schweizerinnen in die Medaillenränge.
Das Turnier dauert vom 9. bis 26. September und wird neben Rumänien auch in Italien, Bulgarien und Finnland ausgetragen. Insgesamt kämpfen 24 Nationalteams um den Europameistertitel.
Alle fünf Schweizer Gruppenspiele werden live von SRF übertragen.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert