Basel bestätigt Gespräche mit Shaqiri und Salvi
von belmedia Redaktion Allgemein Basel-Stadt Fussball Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Schweiz Schweiz soccer.ch Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch Super League Themen Transfers Ⳇ Verbreitung
Der FC Basel arbeitet bereits an wichtigen Personalentscheiden für die Zukunft. Technischer Direktor Andreas Herrmann bestätigt, dass der Schweizer Meister Vertragsgespräche mit Captain Xherdan Shaqiri und Torhüter Mirko Salvi führt. Einen Abschluss oder konkrete Vertragslaufzeiten hat der Klub bislang nicht bekanntgegeben.
Herrmann äusserte sich im klubeigenen Podcast «ACHZÄDREYENÜNZIG» ausführlich zur aktuellen sportlichen Situation. Neben den Gesprächen mit Shaqiri und Salvi waren auch der Trainerwechsel, die Situation um Jonas Omlin, die Kaderbreite und die im Sommer nicht umgesetzten Pläne für einen zusätzlichen Linksverteidiger und Stürmer Themen. Damit gibt die sportliche Führung nach dem Ende des Transferfensters Einblick in mehrere offene Baustellen.
Besonders im Fall von Shaqiri besitzt die Personalie grosse Bedeutung. Der 34-Jährige ist Captain, Identifikationsfigur und weiterhin entscheidender Leistungsträger der Basler. Beim jüngsten 4:2-Auswärtssieg des FCB in Luzern erzielte Shaqiri zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Der Klub signalisiert mit den Gesprächen nun, dass eine längerfristige Zusammenarbeit ein konkretes Thema ist.
Shaqiri bleibt die zentrale Figur
Shaqiri kehrte im August 2024 nach Basel zurück und entwickelte sich sofort wieder zur prägenden Figur seiner Mannschaft. In der Double-Saison 2024/25 steuerte der ehemalige Schweizer Nationalspieler wettbewerbsübergreifend 44 Skorerpunkte in 39 Partien bei und hatte damit entscheidenden Anteil am Gewinn von Meisterschaft und Schweizer Cup.
Auch in der laufenden Saison trägt er grosse Verantwortung. Nach dem Trainerwechsel von Stephan Lichtsteiner zu Interimstrainer Luigi Nocentini zeigte Shaqiri beim ersten Spiel unter der neuen Führung in Luzern unmittelbar seinen Wert.
Der FCB nennt bislang weder einen Zeitplan noch Details zu den Gesprächen. Klar ist einzig, dass die Zukunft des Captains aktiv mit dem Spieler besprochen wird.
Auch mit Mirko Salvi laufen Gespräche
Parallel dazu beschäftigt sich Basel mit der Zukunft von Mirko Salvi. Der 32-jährige Torhüter trägt die Nummer 13 und gehört seit Sommer 2022 wieder zum FCB. Für Salvi ist es bereits die zweite Phase beim Klub, nachdem er schon während seiner Nachwuchszeit und zu Beginn seiner Profikarriere in Basel gespielt hatte.
Im aktuellen Kader bildet er gemeinsam mit Jonas Omlin das Torhüterteam der ersten Mannschaft. Gerade weil Herrmann im Podcast auch die Situation um Omlin thematisierte, gehört die Planung auf dieser Position zu den personellen Fragen, die der Klub frühzeitig klären möchte.
Auch bei Salvi hat Basel bisher keinen neuen Vertrag gemeldet. Die Bestätigung der Gespräche bedeutet entsprechend noch keine Einigung.
Trainersuche läuft parallel weiter
Die Vertragsfragen sind nur ein Teil der derzeitigen Arbeit der sportlichen Führung. Seit der Trennung von Lichtsteiner wird die erste Mannschaft interimistisch von Nocentini betreut. Einen neuen Cheftrainer hat der Klub noch nicht präsentiert.
Herrmann thematisierte zudem die Transferplanung des vergangenen Sommers. Der FCB hatte zusätzliche Verstärkungen auf der linken Abwehrseite und im Sturm angekündigt, diese Vorhaben aber nicht umgesetzt. Auch die Chancen für Spieler aus dem eigenen Nachwuchs und die aktuelle Kaderbreite wurden angesprochen.
Sportlich richtet sich der unmittelbare Fokus auf das nächste Meisterschaftsspiel. Am Sonntag, 20. September, empfängt Basel um 16.30 Uhr den FC St. Gallen im St. Jakob-Park.
- Der FC Basel bestätigt Vertragsgespräche mit Xherdan Shaqiri und Mirko Salvi, meldet bislang aber keine Einigung.
- Luigi Nocentini führt die erste Mannschaft weiterhin interimistisch, während der Klub nach einer dauerhaften Trainerlösung sucht.
- Die Situation auf der Torhüterposition mit Jonas Omlin und Mirko Salvi ist ebenfalls Bestandteil der aktuellen sportlichen Planung.
- Das nächste Pflichtspiel steigt am Sonntag um 16.30 Uhr zuhause gegen den FC St. Gallen.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert