ZSC bindet Robin Zumbühl langfristig
von belmedia Redaktion Allgemein Eishockey Magazine nachrichtenticker.ch National League News Orte Regionen Schweiz Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch swisshockey.ch Themen Transfermarkt Vereine Zürich Ⳇ Verbreitung
Die ZSC Lions setzen auf Kontinuität im Tor und verlängern den Vertrag mit Robin Zumbühl vorzeitig um zwei weitere Jahre. Der 27-jährige Goalie bleibt damit bis und mit Saison 2028/29 bei den Zürchern. Zumbühl hat sich als verlässlicher Backup von Simon Hrubec etabliert und überzeugte auch in seinen bisherigen Einsätzen der laufenden Saison.
Das ZSC-Eigengewächs besitzt seit der Saison 2024/25 einen Profivertrag und hat inzwischen 47 Pflichtspiele für die erste Mannschaft der Lions bestritten. Dabei werden Einsätze in der National League und in der Champions Hockey League berücksichtigt. In der laufenden Meisterschaft stand Zumbühl bei den Siegen gegen Genève-Servette und Ambri-Piotta zwischen den Pfosten.
Für die Zürcher ist die Vertragsverlängerung deshalb mehr als eine Absicherung auf der Torhüterposition. Zumbühl kennt die Organisation seit Jahren, absolvierte bereits 121 Pflichtspiele für die GCK Lions und hat sich beim ZSC Schritt für Schritt als zuverlässige Nummer zwei etabliert. Mit den Lions wurde er 2024 und 2025 Schweizermeister und gewann 2025 zudem die Champions Hockey League.
ZSC vertraut seinem bewährten Torhüterduo
Sportchef Sven Leuenberger zeigt sich mit der Entwicklung des 27-Jährigen entsprechend zufrieden. Zumbühl erfülle seine Rolle als Backup hervorragend und habe in den vergangenen Jahren mit starken Fangquoten überzeugt. Gleichzeitig funktioniert nach Einschätzung des Klubs auch die Zusammenarbeit mit Stammtorhüter Simon Hrubec ausgezeichnet.
Damit schafft der ZSC frühzeitig Klarheit auf einer zentralen Position. Gerade für einen Spitzenklub mit hohen Ambitionen in Meisterschaft und internationalen Wettbewerben ist ein zweiter Torhüter wichtig, der ohne lange Anlaufzeit Verantwortung übernehmen kann.
Wie wertvoll Zumbühl sein kann, zeigte sich bereits in dieser Saison. Beim 3:0-Heimsieg gegen Genève-Servette parierte er sämtliche 23 Abschlüsse und feierte einen Shutout. Beim starken Auftritt gegen Servette blieb Zumbühl ohne Gegentreffer und bestätigte damit das Vertrauen der Zürcher Verantwortlichen.
Vom Nachwuchs zur festen Grösse im ZSC-Kader
Zumbühls Weg unterstreicht gleichzeitig die Bedeutung der eigenen Nachwuchsorganisation. Über die GCK Lions arbeitete er sich an die erste Mannschaft heran und erhielt zur Saison 2024/25 seinen ersten Profivertrag beim ZSC.
Bereits im November 2024 verlängerten die Lions mit ihm bis zum Ende der Saison 2026/27. Nun folgt vorzeitig der nächste Schritt: Der neue Vertrag läuft bis Frühjahr 2029.
Für Zumbühl bedeutet dies langfristige Planungssicherheit, während der ZSC auch über die aktuelle Saison hinaus auf ein eingespieltes Torhütergespann setzen kann. Die bisherige sportliche Ausgangslage gibt den Zürchern zusätzlich Rückenwind: Der ZSC führt die National League nach acht Spielen ungeschlagen an und hat 23 Punkte gesammelt.
ZSC startet dominant in die Saison
Die Lions haben ihre ersten acht Meisterschaftsspiele allesamt gewonnen. Dabei erzielten sie 34 Tore und kassierten lediglich 18 Gegentreffer. Der Vorsprung auf Genève-Servette beträgt vor den nächsten Spielen bereits fünf Punkte, wobei die Teams unterschiedlich viele Partien absolviert haben.
Für Zumbühl geht es deshalb nicht nur darum, Hrubec zu entlasten. Jeder Einsatz bietet ihm die Möglichkeit, seinen Wert innerhalb eines Teams mit Meisterschaftsambitionen erneut unter Beweis zu stellen.
- Der neue Vertrag läuft bis und mit Saison 2028/29.
- Zumbühl hat bislang 47 Pflichtspiele für die erste Mannschaft der ZSC Lions bestritten.
- Für die GCK Lions absolvierte der Goalie bereits 121 Pflichtspiele.
- Mit dem ZSC gewann er die Schweizer Meisterschaften 2024 und 2025 sowie 2025 die Champions Hockey League.
| Rang / Team | Sp. | S | N | Tore | Pkt. |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. ZSC Lions | 8 | 8 | 0 | 34:18 | 23 |
| 2. Genève-Servette | 10 | 6 | 4 | 30:27 | 18 |
| 3. SCL Tigers | 9 | 5 | 4 | 34:29 | 15 |
| 4. HC Ambri-Piotta | 9 | 5 | 4 | 25:30 | 14 |
| 5. HC Ajoie | 9 | 5 | 4 | 28:27 | 14 |
| 6. Fribourg-Gottéron | 9 | 5 | 4 | 27:22 | 14 |
| 7. HC Davos | 9 | 4 | 5 | 24:24 | 13 |
| 8. Lausanne HC | 10 | 4 | 6 | 30:37 | 12 |
| 9. Rapperswil-Jona Lakers | 9 | 4 | 5 | 27:35 | 11 |
| 10. EV Zug | 6 | 3 | 3 | 22:14 | 10 |
| 11. EHC Biel-Bienne | 8 | 3 | 5 | 27:28 | 10 |
| 12. SC Bern | 7 | 2 | 5 | 21:23 | 9 |
| 13. HC Lugano | 7 | 3 | 4 | 26:26 | 8 |
| 14. EHC Kloten | 9 | 2 | 7 | 18:36 | 6 |
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert