Transfermarkt

Ambri legt Wüthrich Mehrjahresvertrag vor – Entscheidung steht noch aus

Der HC Ambri-Piotta will Philip Wüthrich langfristig in der Leventina halten. Nach Informationen von Contropiede hat Sportdirektor Lars Weibel dem 28-jährigen Schweizer Goalie ein konkretes mehrjähriges Vertragsangebot vorgelegt. Wüthrich hat allerdings noch nicht unterschrieben und sich für seine Entscheidung etwas Bedenkzeit erbeten. Der Zeitpunkt ist bedeutend, denn Wüthrichs aktueller Vertrag läuft am Ende der Saison 2026/27 aus. Gleichzeitig wird der frühere Berner seit einiger Zeit mit dem EHC Biel in Verbindung gebracht. Nach Angaben von Contropiede hat Biel bislang allerdings noch kein konkretes Angebot eingereicht. Ambri versucht deshalb offenbar, frühzeitig Klarheit auf einer Schlüsselposition zu schaffen. Wüthrich hat sich in seiner ersten Saison in der Leventina sportlich eine starke Ausgangslage erarbeitet. In der Qualifikation 2025/26 absolvierte er 28 Partien, kam auf eine Fangquote von 90,6 Prozent und einen Gegentorschnitt von 2,84. In den Playouts steigerte er sich nochmals auf 92,0 Prozent gehaltene Schüsse bei durchschnittlich 2,00 Gegentoren. Ambri hat zudem erst kürzlich seinen Goalie-Bereich mit Peter Mettler verstärkt und unterstreicht damit die Bedeutung dieser Position.

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Lausanne holt Floran Douay für einen Monat zurück

Der Lausanne HC reagiert unmittelbar nach dem schwierigen Saisonstart nochmals auf dem Spielermarkt. Floran Douay kehrt per sofort zu den Waadtländern zurück und unterschreibt zunächst einen Vertrag über einen Monat. Der französische Nationalspieler mit Schweizer Lizenz kann bereits am Freitagabend beim Auswärtsspiel gegen Meister Fribourg-Gottéron eingesetzt werden. Für den 31-jährigen Flügelstürmer ist Lausanne bestens bekanntes Terrain. Douay spielte bereits in der vergangenen Saison für den LHC und gehörte auch in den Playoffs zum Kader von Geoff Ward. Der Klub betont deshalb, dass sich der Angreifer ohne längere Eingewöhnungszeit wieder in die Mannschaft integrieren kann. Nach Ablauf des zunächst auf einen Monat beschränkten Engagements besitzen beide Seiten die Möglichkeit, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Lausanne verstärkt damit innerhalb kürzester Zeit erneut seine Offensive. Erst am Donnerstag hatten die Waadtländer den NHL-Routinier Curtis Lazar für den Rest der Saison verpflichtet. Während bei Lazar vor seinem ersten Einsatz noch die administrativen Bewilligungen ausstehen, steht Douay dem Trainerstaff bereits für das Gastspiel in Fribourg zur Verfügung.

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Genève-Servette bindet Simon Le Coultre bis 2030

Genève-Servette setzt langfristig auf Simon Le Coultre. Der 27-jährige Schweizer Verteidiger hat seinen Vertrag bei den Grenat um drei weitere Saisons verlängert und bleibt damit bis zum Ende der Spielzeit 2029/30 in Genf. Für den GSHC ist die Einigung besonders wertvoll, weil Le Coultre nach Klubangaben zu den begehrtesten Schweizer Verteidigern auf dem Markt gehörte. Le Coultre spielt bereits seit 2019 für Genève-Servette und hat sich in dieser Zeit zu einer festen Grösse in der Defensive entwickelt. In bislang 383 Partien für die Genfer sammelte der Rechtsschütze 127 Skorerpunkte – 38 Tore und 89 Assists. Seine Qualitäten liegen dabei nicht nur in der Defensive: Der 182 Zentimeter grosse Verteidiger kann das Spiel aus der eigenen Zone aufbauen und sich wirkungsvoll in die Offensive einschalten. Die Vertragsverlängerung sorgt gleichzeitig für wichtige Kontinuität in einer Genfer Mannschaft, die im Sommer auf mehreren Positionen verändert wurde. Genève-Servette geht unter dem neuen Trainer Sam Hallam mit einem prominent besetzten Kader in die Saison 2026/27. Neben Le Coultre stehen in der Verteidigung unter anderem Ramon Untersander, Mika Henauer, Jan Rutta, Vili Saarijärvi und Roger Karrer zur Verfügung.

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Lausanne verpflichtet NHL-Routinier Curtis Lazar

Der Lausanne HC verstärkt seine Offensive mit reichlich NHL-Erfahrung. Die Waadtländer verpflichten den 31-jährigen Kanadier Curtis Lazar für den Rest der Saison 2026/27. Der vielseitige Center und Flügelstürmer bringt 617 NHL-Spiele mit in die National League. Lazar wurde 2013 an 17. Stelle von den Ottawa Senators gedraftet und lief in der NHL für Ottawa, Calgary, Buffalo, Boston, Vancouver, New Jersey und zuletzt Edmonton auf. Der Rechtsschütze ist weniger als klassischer Scorer bekannt, sondern vor allem für sein defensives Verantwortungsbewusstsein, seine physische Spielweise, seine Arbeit ohne Scheibe und seine Qualitäten im Boxplay. Für Lausanne ist Lazar bereits der siebte ausländische Spieler im aktuellen Kader. Der Zeitpunkt der Verpflichtung ist bemerkenswert: Die Mannschaft von Geoff Ward startete am Dienstag mit einer 0:5-Heimniederlage gegen den EV Zug in die neue National-League-Saison. Wann Lazar erstmals eingesetzt werden kann, ist noch offen, da der Klub auf die notwendigen administrativen Bewilligungen wartet.

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Ambri verstärkt Goalie-Bereich mit Peter Mettler

Der HC Ambri-Piotta verstärkt seinen Trainerstab mitten zum Start der neuen National-League-Saison. Peter Mettler stösst als Goaltending Consultant zu den Leventinern und erhält einen Teilzeitvertrag bis zum Ende der Saison 2026/27. Der erfahrene Schweizer Goalie-Spezialist soll eng mit Torhütertrainer Pauli Jaks zusammenarbeiten. Ambri will mit der Verpflichtung zusätzliches Know-how in die Arbeit mit seinen Torhütern bringen. Mettler verfügt über langjährige Erfahrung im Schweizer Eishockey: Auf Klubebene arbeitete er unter anderem beim EV Zug und beim HC Davos als Torhütertrainer, zudem war er in verschiedenen Funktionen für die Schweizer Nationalmannschaften tätig – sowohl bei der A-Nationalmannschaft als auch im U20-Bereich. Die Verpflichtung erfolgt unmittelbar nach dem gelungenen Saisonauftakt der Tessiner. Ambri gewann am Dienstag beim HC Ajoie mit 3:2 nach Penaltyschiessen und holte damit die ersten beiden Punkte der neuen Meisterschaft. Bereits am Freitag wartet mit dem Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers die nächste Aufgabe.

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Hellebuyck bleibt Camp fern – Jets suspendieren Star-Goalie

Bei den Winnipeg Jets eskaliert der Konflikt mit Connor Hellebuyck unmittelbar zum Start des Trainingscamps. Der dreifache Vezina-Trophy-Gewinner erschien nicht zum vorgeschriebenen Camp-Termin und wurde daraufhin vom Klub suspendiert. Hellebuyck hatte bereits Ende August öffentlich bestätigt, dass er Winnipeg verlassen und zu einem anderen NHL-Team wechseln möchte. Der 33-Jährige hatte die Jets nach eigenen Angaben bereits mehrere Monate zuvor intern um einen Trade gebeten. Nachdem bis Ende August keine Lösung gefunden worden war, machte er seinen Wechselwunsch öffentlich. Seine Haltung hat sich seither nicht verändert. Für Winnipeg ist die Situation besonders heikel, weil Hellebuyck noch fünf Jahre seines langfristigen Vertrags vor sich hat und zu den sportlich wichtigsten Spielern der Organisation gehört. Mitten in dieser Unruhe startet auch Nino Niederreiter in eine für ihn besonders wichtige NHL-Saison. Der Schweizer Flügelstürmer geht nach seinen Knieproblemen ins letzte Jahr seines aktuellen Vertrags und will sich für ein weiteres NHL-Arbeitspapier empfehlen. Statt einer ruhigen Vorbereitung muss sich das Team nun jedoch mit der ungeklärten Zukunft seines langjährigen Nummer-1-Goalies beschäftigen.

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Davos bindet Rasmus Asplund vorzeitig bis 2029

Der HC Davos setzt auf Kontinuität auf einer Schlüsselposition und verlängert den Vertrag mit Rasmus Asplund vorzeitig. Der 28-jährige schwedische Center, dessen bisheriges Arbeitspapier bis 2027 gelaufen wäre, bleibt neu bis zum Ende der Saison 2028/29 im Bündnerland. Damit bindet der HCD einen seiner wichtigsten ausländischen Leistungsträger langfristig. Asplund wechselte 2025 nach Davos und etablierte sich in seiner ersten National-League-Saison sofort als verlässlicher Zwei-Weg-Center. In 61 Meisterschaftsspielen sammelte er 42 Skorerpunkte – 13 Tore und 29 Assists. Gleichzeitig überzeugte der Schwede mit seiner Arbeit gegen den Puck, seiner Spielintelligenz und seiner Präsenz in wichtigen Situationen. Die Verlängerung besitzt auch mit Blick auf die aktuelle Kaderstruktur grosse Bedeutung. Davos verfügt über mehrere hochklassige Imports und hat nach dem Umbruch im Sommer wichtige Rollen neu verteilt. Wie stark die Konkurrenz um die Ausländerplätze ist, haben wir bereits in unserer Saisonvorschau zum HC Davos eingeordnet. Mit Asplund steht nun frühzeitig fest, dass eine zentrale Position auch langfristig besetzt bleibt.

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