Denkmalschutz trifft Privateigentum – das Zusammenspiel verlangt Sensibilität, Transparenz und individuelle Lösungen.
Die Erhaltung denkmalgeschützter Immobilien in Privatbesitz steht oft vor komplexen Hürden: Konflikte um Kosten, Nutzung, Eingriffe und Behördenvorgaben sind keine Seltenheit.
Am Römerweg in Filzbach sanieren Zivildienstleistende eine historische Trockenmauer und tragen so zum Erhalt des Kulturerbes bei.
In Filzbach sanieren derzeit Zivildienstleistende der Stiftung Umwelteinsatz einen Abschnitt der historischen Trockenmauer am Römerweg. Damit wird ein wertvolles Kulturerbe gesichert, die Landschaft aufgewertet und die Biodiversität gefördert.
Sakralbauten prägen das bauliche Erbe – ihre Restaurierung verlangt sensiblen Umgang mit Substanz, Liturgie und Funktion.
Zwischen historischer Authentizität, aktuellen Nutzungsansprüchen und begrenzten Budgets gilt es, ausgewogene Konzepte zu entwickeln. Der Weg führt über fundierte Diagnosen, abgestufte Eingriffe und transparente Kommunikation.
Baudenkmäler, Ortsbilder und Kulturerbe sind nicht nur historisch bedeutsam – sie bieten touristische Potenziale, schaffen Einkommen und stärken Gemeinschaften.
Wenn Denkmalpflege und Tourismus sinnvoll verbunden werden, entstehen nachhaltige Impulse für Regionen mit starkem kulturellem Profil.
Historische Altbauten erzählen Geschichten und enthalten viel graue Energie – ihre Erhaltung mit moderner Energieeffizienz vereint Nachhaltigkeit und Schutz von Baukultur.
Mit sorgfältiger Planung lassen sich Modernisierung und denkmalpflegerische Anforderungen in der Schweiz häufig harmonisieren.
Ob Warenhaus, Kirche oder Stallscheune: Die Umnutzung von Gebäuden ist eng mit ihrem Erhalt verbunden und hat in der Stadt Tradition.
Die neue Publikation „umnutzen & erhalten“ richtet anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Denkmalschutzjahres 1975 den Blick auf die vielschichtige Arbeit der städtischen Denkmalpflege.
Am 14. September öffnet das Schaudepot St. Katharinental in Diessenhofen seine Türen.
Es bietet spannende Einblicke in die Vorratshaltung vergangener Zeiten.
Vom 11. bis 14. September 2025 laden die Denkmaltage dazu ein, Gesundheits- und Fürsorgeeinrichtungen als baukulturelles Erbe neu zu entdecken.
Die Europäischen Tage des Denkmals vom 11. bis 14. September 2025 stehen dieses Jahr unter dem Motto „Architekturgeschichten“. Sie nehmen das 50-jährige Jubiläum des Denkmalschutzjahres zum Anlass, um über das kulturelle Erbe von Minderheiten nachzudenken. In Appenzell Ausserrhoden liegt der Fokus auf Gesundheits- und Fürsorgeeinrichtungen. Die Veranstaltungen laden dazu ein, sich mit der baulichen Geschichte des Heilens, Pflegens und sozialen Engagements auseinanderzusetzen.
Kulturgüterschutz und Denkmalpflege sind eng verflochtene Aufgabenbereiche, die den Schweizer Kulturschatz vor Vergessen und Zerstörung bewahren – insbesondere in Krisenzeiten. Der rechtliche Rahmen bildet das Fundament für wirksamen Schutz.
Der Schutz von Kulturgütern ist kein Luxus – er ist Grundlage für Identität, Forschung und kollektives Gedächtnis. Nur in klar geregelten Strukturen entfaltet er seine Wirkung.
Historische Bauweise lebt fort, wenn traditionelle Handwerkskunst mit modernen Anforderungen verschmilzt. Alte Techniken verleihen Restaurierungen Authentizität und Nachhaltigkeit.
Fachgerechte Restaurierungen bedienen sich bewährter Methoden und Materialien – ergänzt durch moderne Forschung und technische Expertise. So bleibt Denkmalpflege lebendig und zukunftsfähig.
Am 13. und 14. September lädt die Denkmalpflege Nidwalden zur Spurensuche in der Baukultur – mit spannenden Führungen und Geschichten.
Die Europäischen Tage des Denkmals 2025 stehen unter dem Motto "Architekturgeschichten". In Nidwalden beleuchtet das Programm nicht nur die historischen Gebäude, sondern auch die Menschen und ihre Schicksale, die damit verbunden sind.
Industriedenkmäler sind Zeugnisse wirtschaftlicher Geschichte. Ihr Erhalt verbindet kulturelle Identität mit neuen Nutzungsmöglichkeiten im urbanen Raum.
In vielen Schweizer Städten prägen alte Fabriken, Werkhallen und Industrieanlagen noch immer das Stadtbild. Diese Bauwerke stehen nicht nur für technische Innovationen vergangener Zeiten, sondern sind auch wichtige Kulturträger. Ihre Erhaltung und Umnutzung stellt die Denkmalpflege vor besondere Herausforderungen und eröffnet zugleich neue Perspektiven für die Stadtentwicklung.
Der Denkmalschutz bewahrt kulturelle Identität. Gleichzeitig verlangt die Nutzung historischer Bauten nach Anpassungen an moderne Anforderungen.
Die Schweiz verfügt über eine reiche Kulturlandschaft mit historischen Gebäuden, Brücken, Burgen und Gärten. Der Erhalt dieses Erbes ist zentral für Identität und Geschichte, doch er steht im Spannungsfeld zwischen Bewahrung, wirtschaftlicher Nutzung und gesellschaftlichen Veränderungen.
Ein seltenes Ereignis der Bau- und Denkmalgeschichte: Die ikonische Kiruna-Kirche wurde im August 2025 in einem Stück versetzt. Möglich machte dies eine Symbiose aus Schwerlasttechnik und denkmalpflegerischer Sorgfalt.
Die hölzerne Kirche, seit 1912 ein Wahrzeichen Nordschwedens, wurde behutsam über 5 Kilometer transportiert. Die niederländische Spezialfirma Mammoet realisierte die Bewegung, unterstützt von Denkmalpflegern, Ingenieuren und Restauratoren.
Die diesjährigen Denkmaltage finden am 13. und 14. September statt. Sie stehen unter dem Motto „Architekturgeschichten“ und drehen sich um die Frage, wie das baukulturelle Erbe mit der Zukunft verbunden werden kann. Das Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug setzt in diesem Jahr einen lokalen Schwerpunkt in Unterägeri und lädt, zusammen mit der Gemeinde, die Bevölkerung zum Eröffnungsanlass ein.
Baudenkmäler sind ein Teil unserer Geschichte und Kultur. Sie sind Zeugen der Vergangenheit und prägen unseren Lebensraum in der Gegenwart. Sie sind und erzählen Geschichte. Die diesjährigen Denkmaltage stehen unter dem Motto „Architekturgeschichten“. An verschiedenen Veranstaltungen werden schweizweit Baudenkmäler zum Sprechen gebracht, ihre Geschichten erzählt und ihre Gegenwart erklärt. „Baudenkmäler leisten einen wichtigen Beitrag zur heutigen Baukultur“, führt Karin Artho, Leiterin des Amts für Denkmalpflege und Archäologie, aus, „sie geben unseren Dörfern und Städten ihr unverkennbares Gesicht“.
Burgen und Schlösser sind sichtbare Zeugnisse europäischer Geschichte. Ihr Erhalt verlangt höchste Sorgfalt und die Verbindung von Handwerk, Forschung und moderner Technik.
Im Alpenraum prägen Burgen und Schlösser Landschaften und Ortsbilder seit Jahrhunderten. Viele entstanden zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert und dienten als Verteidigungsanlagen, Residenzen oder Verwaltungssitze. Heute stellen sie bedeutende Kulturgüter dar, deren Pflege eine besondere Herausforderung ist. Der Erhalt dieser Bauwerke erfordert den Einsatz traditioneller Materialien, archäologisches Fachwissen und innovative Methoden, um sie vor Verfall und Überformung zu schützen.
Historische Fachwerk-Fassaden prägen Ortsbilder und erzählen Jahrhunderte alter Geschichten. Ihre Restaurierung erfordert handwerkliche Präzision, Materialkenntnis und ein tiefes Verständnis für Baugeschichte.
Fachwerkbauten gehören in vielen Regionen der Schweiz, insbesondere in der Nordostschweiz und in Teilen des Mittellands, zum historischen Erbe. Die sorgfältige Erhaltung dieser Fassaden schützt nicht nur wertvolle Architektur, sondern bewahrt auch kulturelle Identität. Restaurierungen müssen den Spagat zwischen traditioneller Handwerkstreue und moderner Bauphysik meistern.
Kirchtürme sind prägende Wahrzeichen und historische Zeugnisse zugleich. Ihre Erhaltung verlangt statische Präzision, witterungsbeständige Lösungen und handwerkliche Meisterschaft.
Kirchtürme ragen seit Jahrhunderten als markante Orientierungspunkte in den Himmel. Ob im Stadtzentrum, auf einem Dorfplatz oder an exponierter Lage in den Bergen – sie sind Teil der kulturellen Identität und oft Symbol für Gemeinschaft und Geschichte. In der Schweiz stehen viele dieser Bauwerke unter strengem Denkmalschutz. Eine Sanierung muss daher technische Stabilität, historische Authentizität und ästhetische Originaltreue miteinander vereinen.