Fachkräftemangel und digitale Trends: Das erwartet Finanzprofis 2026 in der Schweiz

Robert Walters untersucht die wichtigsten Trends für Buchhaltungs- und Finanzfachkräfte im Jahr 2026.

Der Schweizer Markt für Buchhaltung und Finanzen ist äusserst wettbewerbsintensiv und befindet sich im schnellen Wandel. Neben einem Mangel an qualifizierten Fachkräften setzen Organisationen zunehmend auf digitale Transformation, KI-gestützte Optimierung und datenbasierte Entscheidungsfindung.

Unternehmen, die ins Jahr 2026 starten, müssen schnell handeln, um neue Mitarbeiter einzustellen und gleichzeitig ihre Teams mit Fähigkeiten wie Datenanalyse, KI-Kompetenz und abteilungsübergreifender Zusammenarbeit ausstatten.

„Wir beobachten einen klaren Wandel in den Erwartungen der Unternehmen an Finanzfachkräfte“, sagt Charlotte Jacobs, Senior Manager beim Schweizer Personalvermittler Robert Walters. „Es geht nicht mehr nur um technische Buchhaltungskenntnisse. Fachkräfte, die mit Daten arbeiten, KI-gestützte Tools verstehen und Optimierungsprojekte vorantreiben können, werden 2026 hervorstechen.“

Gefragte Fähigkeiten und Herausforderungen

Die jüngste Kundenbefragung von Robert Walters bestätigt diesen Wandel.

Die am meisten gefragten Fähigkeiten 2026:

  • Datenanalyse und -interpretation
  • Kommunikation und Zusammenarbeit
  • KI- und Machine-Learning-Kompetenz
  • Anpassungsfähigkeit und Resilienz

Die grössten Herausforderungen für Arbeitgeber:

  • 38 % erwarten steigende Gehalts- und Leistungsforderungen
  • 28 % sehen einen Fachkräftemangel
  • 13 % sorgen sich um Burnout bei Mitarbeitenden

Die gefragtesten Finanzrollen 2026

  • Buchhalter/in
  • Business/Financial Controller
  • Finanzmanager/in

Was Finanzfachkräfte an ihrem Arbeitgeber am meisten schätzen

  • Autonomie
  • Herausfordernde und interessante Aufgaben
  • Flexible Arbeitsmodelle

Talente halten und vorausschauend planen

Organisationen in der ganzen Schweiz konzentrieren sich darauf, Top-Talente zu halten, Führungskräfte-Pipelines aufzubauen und KI sowie neue Technologien in ihre Arbeitsprozesse zu integrieren – ein Spiegelbild der sich wandelnden Anforderungen an die Finanzfunktion.


Charlotte Jacobs, Senior Manager beim Schweizer Personalvermittler Robert Walters

„Strategisches Talentmanagement ist keine Option mehr“, sagt Charlotte. „Unternehmen, die starkes Recruiting mit der Bindung von Top-Talenten und der Einführung neuer Technologien kombinieren, werden einen klaren Wettbewerbsvorteil haben.“

Die Rekrutierungspläne 2026

So planen Unternehmen ihre Teams für 2026:

  • Jede dritte befragte Organisation plant Neueinstellungen, um ausscheidende Mitarbeitende zu ersetzen
  • 19 % planen eine Teamerweiterung

„Dies setzt den Trend aus 2025 fort, als die Mehrheit der Einstellungen (53 %) Ersatz für Abgänge und nicht Expansionen waren. Diese Erkenntnisse zeigen, wie wichtig gezieltes Recruiting und vorausschauende Talentstrategien in einem wettbewerbsintensiven und sich schnell verändernden Markt sein werden“, schliesst Charlotte.

Für weitere Einblicke in Trends auf dem Arbeitsmarkt und detaillierte Gehaltsinformationen für Finanz- und Buchhaltungsfachkräfte 2026, fordern Sie kostenlosen Zugriff auf das digitale Gehaltstool von Robert Walters an.

Die Erkenntnisse in dieser Pressemitteilung basieren auf einer Stichprobe, die Robert Walters im September 2025 durchgeführt hat. An der Umfrage nahmen 400 Schweizer Arbeitgeber und Arbeitnehmende teil, die aus verschiedenen Branchen, Fachbereichen und Erfahrungsstufen stammen. Alle Teilnehmenden sind Organisationen und Fachkräfte, mit denen Robert Walters im vergangenen Jahr zusammengearbeitet hat. Diese breite Representation bietet einen nuancierten Blick auf die Trends, Herausforderungen und Chancen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt.

 

Quelle: Robert Walters
Bildquellen: Bild 1: => Symbolbild © Andrey_Popov/Shutterstock.com; Bild 2: => Robert Walters

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