Organisation

Visa-Studie: KI-Agenten verändern US-Online-Handel grundlegend

Eine Mehrheit der Führungskräfte im US-Handel bereitet sich auf eine Welt vor, in der künstliche Intelligenz den Online-Handel nicht nur unterstützt, sondern aktiv daran teilnimmt. Das geht aus einer Untersuchung des Zahlungsdienstleisters Visa hervor. Der „Visa Business-to-AI (B2AI) Report“, der mit dem Meinungsforschungsunternehmen Morning Consult erstellt wurde, zeigt, wie KI bereits heute die Nachfrage beeinflusst. Rund 40 Prozent aller Amerikaner haben danach aufgrund der Nutzung eines KI-Agenten oder -Tools einen Kauf getätigt, den sie normalerweise nicht in Betracht gezogen hätten. Das sei laut Visa-Bericht ein frühes Anzeichen dafür, dass intelligente Systeme beginnen, die Art und Weise zu prägen, wie Menschen Produkte entdecken und Kaufentscheidungen treffen.

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Sprachgesteuerte Roboter: Neues KI-System versteht Befehle ohne Programmierer

Forschern des Huawei Noah's Ark Lab, der Technischen Universität Darmstadt und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich ist es gelungen, mit einem grossen Sprachmodell (LLM, large language model) schriftliche Befehle in Maschinensprache zu übersetzen, die Roboter verstehen und befolgen können. Somit können diese in öffentlichen Räumen, Privathaushalten und Büros eingesetzt werden, ohne dass Spezialisten ihnen Steuerungsanweisungen in Maschinensprache geben müssen. Durch die LLM-Übersetzung können Roboter die Befehle ihrer Benutzer künftig einfach verstehen und danach handeln.

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Hansgrohe 2025 mit leichtem Umsatzminus – stabile Entwicklung trotz Krise

„Die weltweiten Krisen und die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit haben auch 2025 die Baukonjunktur – und damit die Sanitärbranche – beeinflusst“, bilanziert Hans Jürgen Kalmbach, Vorsitzender des Hansgrohe Vorstands, das abgelaufene Geschäftsjahr. „Der Umsatz war zufriedenstellend“, sagt der Hansgrohe CEO, „wir verzeichnen jedoch ein leichtes Minus.“ Als einer der führenden Hersteller von Design- und Premiumprodukten für Bad und Küche erzielte das Unternehmen aus Schiltach/Baden-Württemberg im abgelaufenen Jahr einen Gesamtumsatz von 1,375 Milliarden Euro. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr (2024: 1,387 Milliarden Euro) einem Rückgang von 0,9 Prozent. Währungsbereinigt weist der Umsatz ein leichtes Plus von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf. Das Betriebsergebnis lag mit 185,9 Millionen Euro 7 Prozent unter dem Vorjahreswert (2024: 199,9 Millionen Euro). Die Umsatz-Ergebnisquote sank auf 13,5 Prozent (2024: 14,4 Prozent). Das EBITDA blieb mit 243,6 Millionen Euro 5,1 Prozent unter dem Vorjahr (2024: 256,6 Millionen Euro). Die daraus resultierende EBITDA-Marge verringerte sich auf 17,7 Prozent (2024: 18,5 Prozent).

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Rüschlikon ZH: Führungswechsel beim GDI – Migros-Denkfabrik erhält neuen Chef

Das Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) erhält eine neue Leitung: Am 1. Juli 2026 übernimmt Nico Luchsinger die CEO-Rolle des ältesten Think Tanks der Schweiz. Er folgt auf Jennifer Somm, die das Institut seit 2025 ad interim geführt hat. Am 1. Juli 2026 wird Nico Luchsinger CEO des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI). Das Institut der Migros-Gruppe mit Sitz in Rüschlikon ist die erste und älteste Denkfabrik der Schweiz und erforscht wichtige Zukunftsfragen, etwa zu Gesellschaft, Wirtschaft und Technologie.

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Mobiliar steigert Ergebnis deutlich – 825 Mio. Franken dank SMG-Börsengang

Die Gruppe Mobiliar wächst in einem anspruchsvollen Umfeld weiterhin über dem Markt. Sie konnte das Prämienvolumen im Jahr 2025 um 4.7 % steigern. Im Nicht-Lebengeschäft betrug das breit abgestützte Wachstum gar 5.4 %. Der Gewinn beläuft sich auf 825 Mio. Franken und ist stark durch das finanzielle Ergebnis getrieben. Dieses ausserordentlich gute Ergebnis ist vor allem auf die Reduktion der Beteiligung an der Swiss Marketplace Group im Zuge ihres Börsengangs zurückzuführen. Dazu kamen hohe Gewinne durch den Verkauf von Aktien und Gold.

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bernette 79 Harry Potter: Limitierte Nähmaschine bringt Magie ins Atelier

Mit der bernette 79 Harry Potter lanciert die BERNINA International AG eine Näh- und Stickmaschine in limitierter Auflage, die den Zauber der HarryPotterWelt in kreative Ateliers auf der ganzen Welt bringt. Die Marke bernette gehört zur Schweizer BERNINA Textile Group und steht für praktische Innovation, Zuverlässigkeit und verspielte Kreativität. Mit dem neuen Sondermodell, das ikonische Designelemente mit ausgefeilter Technik verbindet, eröffnen BERNINA und bernette ein neues Kapitel ihrer Zusammenarbeit mit Warner Bros. Discovery Global Consumer Products (WBDGCP). Die bernette 79 Harry Potter ist das erste Produkt, das aus dieser internationalen Lizenzpartnerschaft hervorgeht. Die Maschine zeichnet sich durch einen einzigartigen Harry-Potter-Look und besondere Hogwarts-Features aus. Einige versteckte Details offenbaren sich nach und nach im Laufe der Nutzung – für zauberhafte Entdeckungsmomente beim Nähen und Sticken.

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KI-Bewerbungen überfluten Jobmärkte: Warum Recruiter stärker auf Menschen setzen

Arbeitgeber stehen vor einer neuen Herausforderung im Recruiting: Die Zahl der Bewerbungen steigt rasant – vor allem durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Mit „Quick Apply“-Funktionen auf Jobplattformen und LinkedIn sowie KI-Tools, die in wenigen Minuten Dutzende Bewerbungen verschicken können, sehen sich Unternehmen heute mit einer regelrechten Flut an Bewerbungen konfrontiert. Dadurch wird es zunehmend schwieriger, die wirklich passenden Talente zu erkennen.

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Hupac steigert Transportvolumen 2025 trotz Baustellen und Streckensperrungen

Hupac steigert Transportvolumen 2025 trotz Baustellen und Streckensperrungen Die Hupac Gruppe konnte ihr Verkehrsvolumen im Kombinierten Verkehr 2025 steigern und behauptet sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen als führender Anbieter auf wichtigen europäischen Transportkorridoren.

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UBS erzielt 7,8 Milliarden USD Gewinn und treibt Credit-Suisse-Integration voran

UBS hat ihren Geschäftsbericht publiziert, der die vollständig geprüften Ergebnisse für das am 31. Dezember 2025 zu Ende gegangene Geschäftsjahr präsentiert. Der Bericht beschreibt die Geschäftsstrategie, die Geschäftsentwicklung, die Governance und die Vergütung sowie das Risikomanagement und die Kapitalbewirtschaftung. Der Bericht beschreibt zudem das regulatorische Umfeld im Jahr 2025 und gibt ein Update zu den Fortschritten der Credit-Suisse-Integration. Der Auszug aus dem Geschäftsbericht 2025 in deutscher Sprache wird am 12. März 2026 veröffentlicht.

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Frauen in Führungspositionen: Masterarbeit deckt strukturelle Benachteiligung auf

Die Schweiz schneidet im internationalen Vergleich der Arbeitsbedingungen für Frauen seit Jahren schlecht ab. Während Männern im Bewerbungsverfahren häufig ein Vertrauensvorschuss gewährt wird, müssen Frauen harte Fakten liefern. Natascha Isler hat in ihrer Masterarbeit im MAS Banking & Finance an der OST – Ostschweizer Fachhochschule untersucht, mit welchen strukturellen Hürden Frauen konfrontiert sind, welche Fördermassnahmen wirklich helfen und in welche Richtung sich unsere Strukturen und Kultur verändern müssen.

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Studie zeigt: KI-Agenten werden zum Standard im B2B-Commerce

Chatbots sind längst im Arbeitsalltag von Mitarbeitenden im Bereich Vertrieb und Beschaffung angekommen. Das zukünftige Potenzial für KI-Unterstützung durch autonome Agenten wird als enorm hoch eingeschätzt. Das sind zentrale Erkenntnisse aus der neu veröffentlichten Studie „Agentic Readiness im B2B Commerce“ von dotSource und dem ECC Köln.

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Recruiting ohne Vorurteile: 9 typische Fehler, die Ihre Entscheidungen beeinflussen

Bei einem Vorstellungsgespräch mit einem Kandidaten ist es normal, sich schnell eine Meinung zu bilden. „Diese Meinung sollte jedoch nicht das gesamte Interview bestimmen“, warnt Tom Lakin, Global Head Future of Work Advisory beim Personaldienstleister Robert Walters. „Während eines Bewerbungsgesprächs ist es entscheidend, sich im Voraus möglicher Biases bewusst zu sein. Vorurteile schleichen sich oft unbewusst in unsere Entscheidungen ein und können die Qualität unserer Auswahl beeinflussen“, erklärt er. Aber welche Biases gibt es? Wie erkennt man sie? Und wie kann man Biases im Recruiting vermeiden?

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Schweizer Unternehmen bauen Wellbeing-Strategien vorsichtig aus

Während Wohlbefinden am Arbeitsplatz in den vergangenen Jahren fest in Schweizer Unternehmen verankert wurde, zeigen neue Zahlen, dass Unternehmen vorsichtig, aber deutlich voranschreiten. Eine aktuelle Umfrage des Recruitment-Spezialisten Robert Walters unter Schweizer Geschäftsleitern und Führungskräften zeigt, dass mehr als ein Drittel der Unternehmen ihre Wellbeing-Initiativen bis 2026 ausbauen möchte, während die Mehrheit den aktuellen Ansatz beibehalten will.

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Führung unter Dauerbeobachtung: 70 % der Führungskräfte spüren mehr Kontrolle

Die Entscheidungsfindung von Führungskräften steht zunehmend unter intensiver Beobachtung. Das zeigt eine neue Studie des globalen Talentlösungsanbieters Robert Walters.

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Fachmesse Bauen+Wohnen Luzern 2026 stärkt Bauwirtschaft mit 7’000 Fachbesuchern

Die Bauen+Wohnen Luzern blickt auf ein erfolgreiches Messewochenende im KKL Luzern zurück. Von Freitag bis Sonntag informierten sich über 7’000 Besucherinnen und Besucher über aktuelle Entwicklungen rund um Bauen, Sanieren, Wohnen und Energie. Besonders gross war das Interesse an den praxisnahen Fachvorträgen, die fundiertes Wissen und konkrete Lösungsansätze für Immobilienbesitzer und Bauherrschaften vermittelten.

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Quiet Cracking 2026: Unsichtbarer Stress am Arbeitsplatz wird zum Unternehmensrisiko

Nach der Welle des „Quiet Quitting“ zeichnet sich 2026 ein neuer, weniger sichtbarer Trend auf dem Arbeitsmarkt ab: „Quiet Cracking“. Dieser Trend wurde im Talent Trends 2026-E-Guide des globalen Talentlösungs-Spezialisten Robert Walters identifiziert. Mitarbeitende kündigen nicht innerlich offen, sondern erfüllen weiterhin ihre Aufgaben – kämpfen jedoch im Hintergrund mit Stress, Unsicherheit und fehlender Perspektive. Was als individuelle Belastung beginnt, entwickelt sich schrittweise zu einem breiteren Verlust an Engagement innerhalb von Teams und Organisationen.

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SWICA bekommt neuen CEO: Rudolf Bruder übernimmt im November 2026 die Führung

Der SWICA-Verwaltungsrat hat Rudolf Bruder, Leiter Konzernbereich Finanzen und stellvertretender CEO der CSS-Gruppe, zum künftigen CEO von SWICA gewählt. Bruder wird per Anfang November 2026 die Nachfolge von Reto Dahinden antreten, der die Führung des viertgrössten Schweizer Krankenversicherers nach 15 erfolgreichen Jahren in neue Hände übergibt. Die Winterthurer Gesundheitsorganisation gewinnt mit dieser Wahl eine erfahrene und im Gesundheitswesen bestens vernetzte Führungspersönlichkeit.

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