17. September 2026

JJ Gabriel will weg – United kämpft um 15-jähriges Supertalent

Manchester United droht eines seiner grössten Nachwuchstalente zu verlieren. Der erst 15-jährige JJ Gabriel hat den Klub formell aufgefordert, seine Registrierung aufzuheben und möchte Old Trafford verlassen. United wurde von diesem Schritt überrascht und versucht weiterhin, den hoch gehandelten Offensivspieler zum Bleiben zu bewegen. Gabriel hätte am Mittwoch beim League-Cup-Spiel gegen Brighton erstmals zum erweiterten Profikader gehören sollen. Nach seinem Abgangswunsch wurde er jedoch nicht berücksichtigt. Laut Sky Sports soll unter anderem die bisherige Einsatzzeit eine Rolle bei seiner Entscheidung spielen. Manchester United hält die Situation dennoch für lösbar und kann die Registrierung des Teenagers nicht einfach einseitig aufheben. Dass um einen 15-Jährigen ein derartiges Tauziehen entsteht, hat sportliche Gründe. Gabriel erzielte in der vergangenen Saison 20 Tore in 21 Partien der U18 Premier League und wurde als erster Spieler überhaupt zum U18-Spieler der Saison gewählt. Vor wenigen Tagen gelang ihm zudem beim 5:0 gegen Sabah ein Hattrick in der UEFA Youth League. Während die Profis von Manchester United gegen Sabah in die Champions League zurückkehrten, sorgte Gabriel parallel bei den Junioren für Aufsehen.

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Nadine Riesen erobert Stammplatz bei West Ham

Nadine Riesen ist bei West Ham United in kürzester Zeit zur Stammspielerin geworden. Die 26-jährige Schweizer Nationalspielerin stand in den ersten beiden Partien der neuen Women's-Super-League-Saison jeweils in der Startelf und spielte beide Male über die volle Distanz. Nach ihrem Sommerwechsel von Eintracht Frankfurt ist die Ostschweizerin damit sportlich sofort in England angekommen. Riesen wird von Trainerin Rita Guarino auf der rechten Abwehrseite eingesetzt. Nach der 1:3-Auftaktniederlage bei Tottenham Hotspur gelang West Ham im zweiten Ligaspiel mit einem 2:1 gegen die London City Lionesses der erste Saisonsieg. Riesen absolvierte erneut die kompletten 90 Minuten und festigte damit früh ihre Position im Team. Für Schweizer Fussballfans ist West Ham in dieser Saison besonders interessant. Neben Riesen stehen mit Seraina Piubel und Leila Wandeler zwei weitere Schweizer Nationalspielerinnen im Kader der Hammers. Das Trio dürfte auch mit Blick auf die kommenden Aufgaben der Schweizer Frauen-Nati in den WM-Playoffs verstärkt im Fokus stehen.

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Boteli und Britschgi erstmals dabei – Yakin baut Nati um

Murat Yakin leitet nach der Weltmeisterschaft den angekündigten Umbau der Schweizer Nationalmannschaft ein. Winsley Boteli und Sascha Britschgi stehen erstmals im Aufgebot der A-Nati, während Zachary Athekame und Alvyn Sanches zurückkehren. Insgesamt berief der Nationaltrainer 25 Spieler für die ersten vier Partien der neuen Nations-League-Kampagne. Besonders im Fokus steht Boteli. Der 20-jährige Stürmer des FC Sion hat sich mit zwölf Toren und fünf Assists in 14 Pflichtspielen für höhere Aufgaben empfohlen. Erst vor wenigen Tagen hatte sich der Genfer klar für die Schweizer Nationalmannschaft entschieden und einen möglichen Verbandswechsel zur Demokratischen Republik Kongo ausgeschlossen. Nun folgt erstmals das Aufgebot für Yakins A-Team. Auch auf der rechten Abwehrseite beginnt eine neue Phase. Nach dem Rücktritt von Silvan Widmer erhält Parma-Verteidiger Britschgi seine erste Chance. Athekame gehört ebenfalls wieder zum Aufgebot, nachdem er bereits früher zum Kreis der A-Nati gehört hatte, aber noch ohne Einsatz geblieben ist. Mit Sanches kehrt zudem ein weiterer junger Spieler zurück, der bislang drei Testländerspiele für die Schweiz bestritten hat.

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Yakin reagiert auf Okafor: «Gang an die Öffentlichkeit passt mir nicht»

Murat Yakin hat erstmals ausführlich auf Noah Okafors Rückzug aus der Schweizer Nationalmannschaft reagiert. Der Nati-Trainer verteidigt seine sportlichen Entscheide und macht deutlich, dass ihm vor allem Okafors öffentliches Vorgehen missfällt. «Der Gang an die Öffentlichkeit, das passt mir nicht», sagte Yakin bei der Kaderbekanntgabe für die Nations League. Yakin erklärte, er habe Okafor ausschliesslich nach dessen Leistungen beurteilt. Besonders mit der Defensivarbeit des Offensivspielers sei er nicht zufrieden gewesen. Diskussionen mit Spielern seien für ihn grundsätzlich kein Problem, betonte der 52-Jährige. Die öffentliche Austragung der Differenzen sieht er dagegen kritisch. Okafor hatte am 10. September bekanntgegeben, bis auf Weiteres nicht mehr für die Schweizer Nationalmannschaft spielen zu wollen. Der 26-Jährige sprach von verletztem Vertrauen, fehlendem gegenseitigem Respekt und nicht eingehaltenen Zusagen. Unter dem aktuellen Nationaltrainer sehe er keine Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit.

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CH Media übernimmt Radio Swiss Pop von der SRG und führt den Musiksender ab 2027 weiter

CH Media kauft „Radio Swiss Pop“ von der SRG und übernimmt den Musiksender per 5. Januar 2027. CH Media wird den Sender mit seinem etablierten Musikprofil weiterführen. CH Media hat im Rahmen des von der SRG durchgeführten Auswahlverfahrens den Zuschlag für „Radio Swiss Pop“ erhalten. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

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Blutverschmierter Mann randaliert im Treppenhaus – Polizei nimmt 27-Jährigen fest

(St.Gallen SG). Am Donnerstag (17.09.2026) um Mitternacht wurde die Stadtpolizei wegen eines randalierenden Mannes in einem Treppenhaus aufgeboten. Der 27-jährige war nur leicht bekleidet, blutverschmiert und äusserst aufgebracht.

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Kurashev weiter ohne NHL-Vertrag – Camp-Phase beginnt

Philipp Kurashev wartet weiterhin auf einen Vertrag für die neue NHL-Saison. Der am 16. September aktualisierte offizielle Free-Agent-Tracker der NHL führt den 26-jährigen Schweizer weiterhin als verfügbaren Unrestricted Free Agent. Damit beginnt die entscheidende Camp-Phase in Nordamerika für Kurashev ohne feste NHL-Adresse. Die San Jose Sharks hatten Kurashev nach der vergangenen Saison kein Qualifying Offer unterbreitet. Der Schweizer erzielte 2025/26 in 43 NHL-Partien sieben Tore und bereitete 13 weitere Treffer vor. Mit 20 Punkten konnte er sich dennoch keinen neuen Vertrag in San Jose sichern. Sein Einjahresvertrag über 1,2 Millionen Dollar lief im Sommer aus. Kurashev bereitete sich zuletzt in der Schweiz auf die neue Saison vor und trainierte eine Woche beim HC Thurgau. Zuvor war er auch beim Nachwuchsprojekt von Timo Meier in Herisau engagiert. Während zahlreiche Schweizer NHL-Spieler nun bei ihren Klubs in die Vorbereitung einsteigen, bleibt Kurashevs sportliche Zukunft offen.

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Lärmeinsatz eskaliert – zwei Männer aggressiv, einer greift Polizisten tätlich an

(St.Gallen SG). Am frühen Mittwochmorgen (16.09.2026) ist eine Patrouille der Stadtpolizei aufgrund von Lärm in einer Wohnung ausgerückt. Zwei Personen mussten in Gewahrsam genommen werden, nachdem es zu gewalttätigem und aggressivem Verhalten gegenüber den Einsatzkräften gekommen war.

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Kriens-Luzern empfängt Magdeburg zum historischen Champions-League-Heimspiel

Der HC Kriens-Luzern steht vor dem nächsten historischen Abend seiner Klubgeschichte. Der Schweizer Meister empfängt heute um 20.45 Uhr in der Pilatus Arena den SC Magdeburg und bestreitet damit erstmals überhaupt ein Heimspiel in der EHF Champions League. Mit dem deutschen Meister und Champions-League-Sieger von 2023 und 2025 wartet allerdings einer der härtesten Gegner Europas. Kriens-Luzern hat bereits beim Auftakt gezeigt, dass es auf dieser Bühne mithalten kann. Beim polnischen Spitzenklub Industria Kielce verloren die Innerschweizer nur knapp mit 29:30. Marin Sipic war mit acht Treffern bester Krienser Torschütze. Magdeburg setzte dagegen gleich ein Ausrufezeichen und zerlegte Kolstad Håndball mit 37:22. Ómar Ingi Magnússon erzielte dabei sieben Tore. Für Kriens-Luzern ist der Abend unabhängig vom Resultat ein Meilenstein. Erst vor einer Woche feierte der Klub beim Champions-League-Debüt in Kielce seine Premiere in der europäischen Königsklasse. Nun folgt das erste Heimspiel in der neuen Pilatus Arena – gegen einen Gegner, den Trainer Andy Schmid derzeit als «beste Mannschaft der Welt» bezeichnet.

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Brille fällt herunter – 72-Jähriger verliert Kontrolle und landet mit Mercedes im Bachbett

(Reinach AG). Ein 72-jähriger Automobilist verlor am Mittwochnachmittag in Reinach die Kontrolle über seinen Wagen und landete in einem Bachbett. Der Lenker blieb unverletzt, am Personenwagen entstand Totalschaden.

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276 Temposünder bei Schulbeginn-Kontrollen – fünf Personen werden rapportiert

(Glarus GL). Mit dem Schulbeginn am 10. August 2026 nahmen viele Kinder erstmals selbstständig am Strassenverkehr teil. Sie müssen sich dabei neu und oft ohne Begleitung im Verkehr zurechtfinden.

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Klopp nominiert 44 Spieler – Sané und Undav fehlen

Jürgen Klopp setzt bei seinem ersten Aufgebot als deutscher Bundestrainer ein deutliches Zeichen. Für die vier Nations-League-Spiele gegen die Niederlande, Griechenland und Serbien nominiert der 59-Jährige insgesamt 44 Spieler, verteilt auf zwei Kaderblöcke. Prominente Namen wie Leroy Sané und Deniz Undav fehlen, während zahlreiche Neulinge ihre Chance erhalten. Für die ersten beiden Partien am 24. September in Amsterdam gegen die Niederlande und am 27. September in Augsburg gegen Griechenland stehen zunächst 24 Spieler bereit. Danach wird kräftig gewechselt: Für die Begegnungen gegen Serbien am 1. Oktober in München und Griechenland am 4. Oktober in Thessaloniki stossen 20 weitere Akteure zur Nationalmannschaft. Insgesamt befinden sich 16 Spieler im erweiterten Aufgebot, die noch kein A-Länderspiel absolviert haben. Klopp beginnt seine Amtszeit damit mit einem personellen Neustart nach dem enttäuschenden WM-Aus gegen Paraguay. Gleichzeitig fehlen weitere langjährige Nationalspieler: Antonio Rüdiger hatte seine internationale Karriere bereits beendet. Über den Rücktritt von Antonio Rüdiger nach 86 Länderspielen hatten wir Anfang September berichtet. Nun wird sichtbar, wie stark Klopp die Mannschaft für den nächsten Zyklus verändert.

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Raser mit 226 km/h geblitzt – 38-Jähriger überschreitet Tempolimit um satte 101 km/h

(Münchwilen TG). Die Kantonspolizei Thurgau hat einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der am Dienstagabend auf der Autobahn bei Münchwilen mit 226 km/h unterwegs war. Durch eine mobile Geschwindigkeitsmessanlage der Kantonspolizei Thurgau wurde kurz nach 22.30 Uhr auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung St.Gallen ein Auto registriert, das mit einer Geschwindigkeit von 226 km/h unterwegs war.

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Geisterfahrer auf der A3 gestoppt – Polizei nimmt 87-Jährigem Führerausweis sofort ab

(Murg SG). Am Donnerstagmorgen (17.09.2026) ist auf der Autobahn A3 ein Geisterfahrer unterwegs gewesen. Nachdem mehrere Meldungen bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen eingegangen waren, konnte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen das Auto im Tunnel Quarten anhalten.

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