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Sofort sicherer leben: 10 Massnahmen für den Alltag

Mehr persönliche Sicherheit beginnt mit einfachen Entscheidungen im Alltag. Wer Türen richtig abschliesst, sein Mobiltelefon vorbereitet und digitale Zugänge schützt, kann zahlreiche Risiken unmittelbar reduzieren. Viele wirksame Massnahmen kosten nichts und lassen sich innerhalb weniger Minuten umsetzen. Entscheidend ist, mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen und im Ernstfall richtig zu reagieren. Ob Einbruch, Betrugsversuch, Wohnungsbrand oder eine bedrohliche Situation unterwegs: Häufig entscheiden alltägliche Gewohnheiten darüber, wie gut Menschen geschützt sind. Bereits kleine Veränderungen können verhindern, dass aus einer unachtsamen Situation ein ernstes Sicherheitsproblem wird. Auch in der Schweiz empfehlen Präventionsstellen, auf eine Kombination aus Aufmerksamkeit, technischen Schutzmassnahmen und persönlicher Vorbereitung zu setzen. Dabei geht es nicht darum, ständig mit Gefahren zu rechnen, sondern darum, im entscheidenden Moment handlungsfähig zu bleiben.

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Frauen-Nati will gegen Israel die Null halten

Die Schweizer Frauen-Nati will im Rückspiel der WM-Playoffs gegen Israel vor allem defensiv überzeugen. Trotz des deutlichen 7:3-Erfolgs im Hinspiel ist Nationaltrainer Rafel Navarro mit der Abwehrleistung nicht zufrieden. Für die Begegnung am Dienstag, 13. Oktober 2026, in Sitten fordert der Spanier ein Spiel ohne Gegentor. Dafür kündigt er sowohl taktische als auch personelle Veränderungen an. Im Hinspiel im ungarischen Mezőkövesd geriet die Schweiz nach einer frühen Führung zwischenzeitlich mit 1:2 in Rückstand. Auch nach dem Seitenwechsel gelang Israel nochmals der Ausgleich zum 3:3. Erst zwei Treffer von Riola Xhemaili und der späte Doppelpack von Lia Kamber sorgten für den klaren Schweizer Sieg. Sämtliche drei israelischen Tore erzielte Talia Sommer. Die Schweizerinnen verfügen damit über vier Tore Vorsprung, wollen sich vor heimischem Publikum aber nicht auf diesem Polster ausruhen. Innenverteidigerin Viola Calligaris bezeichnet die drei Gegentore als Weckruf. Die Partie im Stade de Tourbillon beginnt um 19.30 Uhr. Bei einem Weiterkommen trifft die Schweiz in der zweiten Playoff-Runde auf Österreich oder Kosovo.

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Alcaraz scheitert – Zverev wird die Nummer 1

Alexander Zverev erreicht den grössten Meilenstein seiner bisherigen Tenniskarriere. Nach der überraschenden Niederlage von Carlos Alcaraz gegen Zizou Bergs beim Masters-1000-Turnier in Shanghai steht fest, dass der Deutsche das Jahr 2026 als Weltranglistenerster beenden wird. Alcaraz verliert am Montag, 12. Oktober, mit 5:7 und 6:7 (4:7). Der 29-jährige Zverev sichert sich damit erstmals die Jahresendführung der ATP. Der Belgier Zizou Bergs, Nummer 39 der Weltrangliste, bezwingt den an Nummer zwei gesetzten Spanier in der dritten Runde nach zwei Stunden und drei Minuten. Bergs nimmt Alcaraz dreimal den Aufschlag ab und setzt sich im zweiten Satz trotz einer vergebenen Möglichkeit zum Matchgewinn beim Stand von 6:5 im Tiebreak durch. Für den Belgier ist es der bislang bedeutendste Sieg seiner Karriere. Zverev profitiert neben Alcaraz' Ausscheiden auch vom vorzeitigen Saisonende des verletzten Jannik Sinner. Der Italiener führt die reguläre ATP-Weltrangliste weiterhin an, kann seinen Vorsprung jedoch nicht mehr verteidigen. Die Berechnungen der ATP sichern Zverev bereits jetzt die Jahresendposition. Damit wird er als erster Deutscher überhaupt eine Saison auf Platz eins abschliessen.

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ZSC Lions feiern 8:0-Kantersieg gegen Neuchâtel

Die ZSC Lions Frauen reagieren eindrucksvoll auf ihre Niederlage beim SC Bern. Am Sonntag, 11. Oktober 2026, gewinnen die Zürcherinnen in der Swiss Life Arena gegen die Neuchâtel Hockey Academy mit 8:0. Fanny Rask erzielt drei Treffer, Bri Eid trifft doppelt. Mit 46:14 Schüssen und einer starken Leistung im Überzahlspiel lassen die Gastgeberinnen keine Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Nur einen Tag nach dem 0:3 in Bern präsentiert sich die Mannschaft von Trainerin Angela Taylor deutlich verbessert. Die Zürcherinnen spielen schnell nach vorne, setzen Neuchâtel früh unter Druck und nutzen ihre Chancen konsequent. Neben Rask und Eid treffen Anja Trummer, Chloé Aurard-Bushee und Noemi Molag. Drei der acht Tore fallen in Überzahl. Für die ZSC Lions ist es bereits der zweite deutliche Saisonerfolg gegen Neuchâtel. Im September hatten die Zürcherinnen auswärts mit 7:0 gewonnen. Nach beiden Begegnungen steht damit ein Torverhältnis von 15:0. Die Lions sammeln wichtige Punkte im Kampf um die Spitzenplätze, während Neuchâtel weiterhin auf den ersten Zähler wartet.

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Fribourg demütigt Meister Zug mit 6:1

Die HC Fribourg-Gottéron Ladies setzen in der PostFinance Women's League ein Ausrufezeichen. Am Sonntag, 11. Oktober 2026, schlagen die Freiburgerinnen den amtierenden Meister und Cupsieger EV Zug in der BCF Arena mit 6:1. Estelle Duvin glänzt mit vier Torvorlagen. Nach dem 4:0 am Vortag in Davos festigt Fribourg mit dem zweiten deutlichen Wochenendsieg die Tabellenführung. Die Freiburgerinnen dominieren das Spitzenduell und nehmen eindrucksvoll Revanche für die 4:9-Heimniederlage gegen Zug vom 19. September. Besonders auffällig spielt Estelle Duvin, die vier der sechs Treffer vorbereitet. Die Französin steht nach sieben Meisterschaftsspielen bei neun Toren und elf Assists. Auch ihre Teamkollegin Ann-Frédérique Guay hat bereits 20 Skorerpunkte gesammelt. Mit 18 Punkten aus sieben Partien führt Fribourg die Tabelle zwei Zähler vor Davos an, das bereits ein Spiel mehr ausgetragen hat. Zug und Bern folgen mit jeweils zwölf Punkten. Für den Titelverteidiger aus der Zentralschweiz ist die deutliche Niederlage ein Rückschlag, während Fribourg nach nur einer Niederlage in sieben Meisterschaftsspielen seine Ambitionen unterstreicht.

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Fribourg-Gottéron überrollt Davos mit 4:0

Die HC Fribourg-Gottéron Ladies setzen in der PostFinance Women's League ein deutliches Zeichen. Die Freiburgerinnen gewinnen am Samstag, 10. Oktober 2026, bei den HC Davos Ladies mit 4:0 und übernehmen die Tabellenführung. Estelle Duvin trifft gleich zweimal, Ann-Frédérique Guay und Livia Tschannen erzielen die weiteren Tore. Nach einem torlosen Startdrittel übernehmen die Gäste das Kommando. In der Davoser VAT Arena halten die Gastgeberinnen zunächst dagegen. Im ersten Abschnitt fällt kein Treffer. Danach eröffnet Duvin im Mitteldrittel das Skore und legt wenige Minuten später nach. Zu Beginn des Schlussdrittels erhöht Guay auf 3:0. Tschannen sorgt weniger als zehn Minuten vor dem Ende für den Schlusspunkt. Der deutliche Auswärtssieg bringt Fribourg nach sechs Spielen auf 15 Punkte. Davos folgt zu diesem Zeitpunkt mit 13 Zählern aus sieben Partien. Am Sonntag bestätigen die Freiburgerinnen ihre starke Form mit einem 6:1 gegen den EV Zug. Damit bauen sie die Tabellenführung weiter aus.

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SC Bern bezwingt ZSC Lions mit 3:0 – Maurer hält dicht

Die Frauen des SC Bern feiern in der PostFinance Women's League einen wichtigen Heimsieg. Gegen die ZSC Lions gewinnen die Bernerinnen am Samstag, 10. Oktober 2026, mit 3:0. Maela Mosimann, Lea MacLeod und Sophie Hudson erzielen die Tore. Nationaltorhüterin Saskia Maurer bleibt ohne Gegentreffer und wird zur entscheidenden Figur einer umkämpften Begegnung. Vor heimischem Publikum geht Bern in der 15. Minute durch Maela Mosimann in Führung. Im zweiten Drittel erhöht Lea MacLeod nach 30 Minuten auf 2:0. Die Zürcherinnen kommen ebenfalls zu guten Möglichkeiten, scheitern jedoch wiederholt an Maurer. Erst in der 59. Minute sorgt Sophie Hudson in doppelter Überzahl mit dem dritten Berner Treffer für die endgültige Entscheidung. Der Erfolg stärkt die Position der Bernerinnen im Kampf um die vorderen Tabellenplätze. Nach sechs Meisterschaftsspielen besitzt der SC Bern zwölf Punkte und liegt auf Rang vier. Die ZSC Lions können die Niederlage am Sonntag mit einem 8:0 gegen Neuchâtel teilweise korrigieren. Am Mittwoch empfangen die Zürcherinnen den EV Zug, während Bern am Donnerstag bei Tabellenführer Fribourg-Gottéron antritt.

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Seedorf (50) übernimmt Corinthians – Rückkehr nach sieben Jahren

Clarence Seedorf kehrt überraschend auf die Trainerbank zurück. Der frühere Weltklassespieler von Ajax, Real Madrid und AC Milan übernimmt den brasilianischen Traditionsverein Corinthians São Paulo. Der 50-jährige Niederländer unterschreibt einen Vertrag bis Ende 2027. Seine wichtigste Aufgabe ist es, den abstiegsbedrohten Klub wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Corinthians bestätigte die Verpflichtung am Sonntag, 11. Oktober 2026. Seedorf folgt auf Fernando Diniz, der nach einer Serie von Niederlagen entlassen wurde. Der Klub steht in der brasilianischen Série A auf dem 16. Tabellenplatz und befindet sich mitten im Abstiegskampf. Für Seedorf ist es die erste Trainerstation seit seinem Abschied von der Nationalmannschaft Kameruns im Sommer 2019. Für den ehemaligen niederländischen Nationalspieler bedeutet das Engagement zugleich eine Rückkehr nach Brasilien. Bereits zwischen 2012 und 2013 spielte er für Botafogo in Rio de Janeiro und beendete dort seine aktive Karriere. Nun kehrt einer der erfolgreichsten Mittelfeldspieler seiner Generation mit einer neuen Aufgabe in den brasilianischen Fussball zurück.

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Eklat bei Cagliari gegen Juventus – beide Trainer sehen Rot

Nach dem 1:1 zwischen Cagliari und Juventus Turin kommt es am Sonntagabend zu einem heftigen Streit zwischen den beiden Trainern. Luciano Spalletti und Fabio Pisacane geraten unmittelbar nach dem Schlusspfiff aneinander. Betreuer müssen eingreifen, bevor Schiedsrichter Matteo Marcenaro beiden die Rote Karte zeigt. Auslöser ist eine Bemerkung von Juventus-Trainer Spalletti beim eigentlich üblichen Handschlag. Der 67-Jährige wirft Cagliari vor, geschickt auf Zeit gespielt zu haben. Pisacane reagiert verärgert, worauf sich der Wortwechsel zuspitzt. Nach der Auseinandersetzung werden die beiden Trainer voneinander getrennt. Die Szene hat unmittelbare Folgen für die nächsten Meisterschaftsspiele. Juventus empfängt am 18. Oktober Lazio Rom, während Cagliari einen Tag später bei Monza antritt. Beide Trainer müssen nach ihren Platzverweisen mit einer Sperre rechnen. Über deren genaue Dauer entscheidet die zuständige Disziplinarinstanz.

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Olympiakos gewinnt Derby dank Freuler-Vorlage

Olympiakos Piräus gewinnt das griechische Derby gegen Panathinaikos Athen mit 1:0. Panagiotis Retsos erzielt in der 34. Minute das entscheidende Tor nach einer Kopfballvorlage von Remo Freuler. Trotz eines Platzverweises gegen Manolis Saliakas verteidigen die Gastgeber ihren Vorsprung bis zum Schluss. Der Titelkampf in der Super League bleibt damit spannend. Im Georgios-Karaiskakis-Stadion übernimmt Olympiakos früh die Initiative. Freuler steht im zentralen Mittelfeld in der Startformation und ist beim Führungstreffer entscheidend beteiligt. Nach dem Seitenwechsel drängt Panathinaikos auf den Ausgleich. Als Saliakas in der 66. Minute Gelb-Rot sieht, müssen die Gastgeber die Schlussphase mit zehn Spielern bestreiten. Für den Schweizer Nationalspieler Freuler ist die Torvorlage ein besonderer Erfolg im prestigeträchtigen Stadtderby. Olympiakos verbessert sich durch den Sieg auf 13 Punkte und liegt nur noch zwei Zähler hinter Tabellenführer Panathinaikos. AEK Athen steht mit 14 Punkten dazwischen, während PAOK Saloniki noch ein Spiel weniger absolviert hat.

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Juventus rettet bei Cagliari spät einen Punkt

Juventus Turin kommt am Sonntagabend bei Cagliari Calcio nicht über ein 1:1 hinaus. Daniel Maldini bringt die Sarden in Führung, ehe Randal Kolo Muani in der 81. Minute ausgleicht. Der Franzose verpasst kurz darauf mit einem Lattenschuss sogar noch den Sieg. Für Juventus ist es ein weiterer Rückschlag im Kampf um die Spitzenplätze der Serie A. Im Unipol Domus erwischt die Mannschaft von Luciano Spalletti den aktiveren Start. Nico González vergibt in der 14. Minute eine gute Möglichkeit. Stattdessen trifft Maldini in der 20. Minute nach Vorarbeit von Paul Mendy zum 1:0. Cagliari verteidigt den Vorsprung anschliessend mit grossem Einsatz und zwingt die Gäste zu einem langen Geduldsspiel. Nach der Pause erhöht Juventus den Druck deutlich. Besonders die eingewechselten Edon Zhegrova und Kerim Alajbegovic beleben das Angriffsspiel. Der Ausgleich verhindert zwar eine Niederlage, dennoch bleibt die Ausbeute für die Turiner enttäuschend. Cagliari bestätigt dagegen seinen starken Saisonstart und festigt mit 13 Punkten den vierten Tabellenplatz.

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Haaland wird mit neuer Frisur kaum noch erkannt

Erling Haaland hat mit seinem neuen Haarschnitt für grosses Aufsehen gesorgt. Der norwegische Torjäger von Manchester City trägt seit Ende August 2026 seine blonden Haare deutlich kürzer. Jetzt verrät der 26-Jährige, dass ihn die Menschen auf der Strasse seither wesentlich seltener erkennen. Für den Weltklassestürmer ist das eine willkommene Veränderung. In einem Interview mit Sky Sports sprach Haaland über die Reaktionen auf seinen überraschenden Frisurenwechsel. Jahrelang gehörten seine langen blonden Haare und der charakteristische Zopf zu seinen Markenzeichen. Dass die neue Frisur weltweit so viel Aufmerksamkeit auslösen würde, hatte selbst der Stürmer nicht erwartet. Besonders amüsant fand er die verblüfften Reaktionen seiner Freunde. Auch unter Schweizer Fussballfans gehört Haaland zu den bekanntesten internationalen Spielern. Der Angreifer begeistert weiterhin mit seiner aussergewöhnlichen Treffsicherheit. Vor dem Premier-League-Spiel gegen Liverpool am 11. Oktober standen für ihn sieben Tore in sieben Pflichtspielen mit Manchester City zu Buche. Sein verändertes Aussehen hat an seiner sportlichen Leistungsfähigkeit nichts geändert.

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Gefahr im toten Winkel: Warum LKW und Busse für Velofahrer und Fussgänger riskant sind

Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit kann im Strassenverkehr schwerwiegende Folgen haben. Besonders gefährlich wird es, wenn Lastwagen oder Busse abbiegen und sich Velofahrer, E-Bike-Fahrer oder Fussgänger im toten Winkel befinden. Trotz moderner Spiegel und Assistenzsysteme können Menschen neben grossen Fahrzeugen übersehen werden. Wer die Gefahr kennt und genügend Abstand hält, kann entscheidend zur Unfallverhütung beitragen. Der tote Winkel gehört zu den unterschätzten Risiken im Schweizer Strassenverkehr. Vor allem an Kreuzungen, bei Einmündungen und beim Rechtsabbiegen entstehen Situationen, in denen sich grosse Fahrzeuge und ungeschützte Verkehrsteilnehmer gefährlich nahekommen. Besonders wichtig ist deshalb, nicht nur auf das eigene Vortrittsrecht zu vertrauen. Blickkontakt, vorausschauendes Verhalten und genügend Sicherheitsabstand können helfen, gefährliche Situationen frühzeitig zu erkennen.

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Seit 1928 in Zürich: Warum KLM älter ist als der Flughafen Kloten

Die älteste heute am Flughafen Zürich vertretene Fluggesellschaft kommt aus den Niederlanden. KLM Royal Dutch Airlines wurde am 7. Oktober 1919 gegründet und ist damit 107 Jahre alt. Seit dem 23. April 1928 verbindet die traditionsreiche Airline Zürich mit Amsterdam – eine bemerkenswerte Geschichte, die sogar älter ist als der heutige Flughafen Zürich-Kloten. Der erste KLM-Flug nach Zürich fand mit einer Fokker F.VIIa statt. Am Steuer sass der niederländische Pilot Evert van Dijk, das Flugzeug trug das Kennzeichen H-NACT. Die Maschine landete allerdings nicht in Kloten, sondern auf dem damaligen Zürcher Verkehrsflugplatz Dübendorf. Erst zwanzig Jahre später nahm der heutige Flughafen Zürich seinen Betrieb auf. Für die Schweizer Luftfahrt ist KLM deshalb ein besonderer Zeitzeuge. Die Fluggesellschaft erlebte den Übergang von Dübendorf nach Kloten, den Zweiten Weltkrieg, das Aufkommen der Düsenflugzeuge und die Entwicklung Zürichs zum internationalen Drehkreuz. Auch im Oktober 2026 gehört KLM weiterhin zu den regelmässigen Fluggesellschaften am Flughafen Zürich.

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Verschiedene Reifenmarken am Auto – erlaubt, aber riskant?

Vorne Michelin, hinten Continental – darf man in der Schweiz mit unterschiedlichen Reifenmarken fahren? Grundsätzlich ja. Die Schweizer Vorschriften verlangen bei Personenwagen nicht, dass alle vier Pneus vom gleichen Hersteller stammen. Trotzdem können unterschiedliche Reifen das Bremsverhalten, die Kurvenstabilität und die Sicherheit bei Nässe beeinträchtigen. Besonders problematisch wird es, wenn zwei Reifen auf derselben Achse unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Verschiedene Gummimischungen, Profile und Abnutzungszustände können dazu führen, dass ein Rad früher die Haftung verliert als das andere. Bei einer Vollbremsung oder einem plötzlichen Ausweichmanöver kann das gefährlich werden. Auch moderne Fahrassistenzsysteme können die physikalischen Grenzen der Reifen nicht überwinden. In der Schweiz schreibt die Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge für Personenwagen unter anderem dieselbe Reifenbauart und eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor. Der Touring Club Schweiz empfiehlt allerdings, möglichst vier identische Reifen zu verwenden. Besonders bei Allradfahrzeugen müssen zusätzlich die Vorgaben zum Abrollumfang berücksichtigt werden.

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Rutschgefahr im Herbst: Warum nasses Laub auf Schweizer Strassen gefährlich wird

Im Herbst können selbst vertraute Strassen plötzlich gefährlich werden. Nasses Laub bildet auf Asphalt, Velowegen und Trottoirs eine rutschige Schicht, die den Bremsweg verlängern und die Bodenhaftung deutlich reduzieren kann. Besonders in Kurven, auf Gefällstrecken und unter Bäumen ist Vorsicht geboten. Mit einer angepassten Fahrweise lassen sich viele gefährliche Situationen vermeiden. Nach Regen oder in feuchten Herbstnächten sammeln sich Blätter auf der Fahrbahn. Werden sie von Fahrzeugen zusammengepresst, entsteht eine glatte Oberfläche. Besonders Motorrad- und Velofahrer können beim Bremsen oder Einlenken die Kontrolle verlieren. Auch Autofahrer müssen damit rechnen, dass ihre Reifen auf laubbedeckten Abschnitten weniger zuverlässig greifen. In der Schweiz betrifft diese Gefahr vor allem bewaldete Kantonsstrassen, Quartierstrassen, Schulwege und wenig befahrene Nebenstrecken. Besonders tückisch sind schattige Abschnitte, auf denen die Feuchtigkeit lange bestehen bleibt. Neben einer angepassten Geschwindigkeit helfen grössere Sicherheitsabstände und vorausschauendes Fahren, Unfälle zu verhindern.

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Wie sicher sind Schweizer Schulen wirklich?

Schweizer Schulen gelten als gut organisierte Lernorte. Doch wie sicher sind Kinder und Jugendliche tatsächlich? Jährlich verletzen sich rund 31'000 Schülerinnen und Schüler beim Schulsport. Hinzu kommen Risiken auf dem Schulweg, Mobbing, Gewalt und mögliche Notfälle in Schulgebäuden. Entscheidend ist deshalb nicht nur, ob ein Schulhaus sicher gebaut ist, sondern auch, wie konsequent Prävention und Schutz im Alltag funktionieren. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) weist darauf hin, dass rund zwei Drittel der Unfälle im schulischen Umfeld beim Sport geschehen. Gleichzeitig zeigen Schweizer Gesundheitsdaten, dass Mobbing ein ernstzunehmendes Problem bleibt. Bei der Sicherheit auf Schulwegen setzen Polizei, Gemeinden und Schulen auf Verkehrserziehung, bauliche Verbesserungen und Präventionskampagnen. Die Verantwortung ist in der Schweiz auf verschiedene Ebenen verteilt. Kantone und Gemeinden regeln die obligatorische Schule und damit auch zahlreiche organisatorische Sicherheitsfragen. Einheitliche nationale Bewertungen aller Schulhäuser gibt es nicht. Umso wichtiger ist eine regelmässige Überprüfung von Gebäuden, Schulwegen, Notfallabläufen und dem Umgang mit gefährdeten Kindern.

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DR Automobiles – warum die Marke hierzulande kaum jemand kennt

In Italien gehören die SUV von DR Automobiles längst zum Strassenbild. In der Schweiz ist die Marke dagegen kaum bekannt. Dabei bietet der italienische Hersteller kompakte Stadtfahrzeuge, Familien-SUV und verschiedene Antriebsarten zu vergleichsweise günstigen Preisen an. Der Unterschied liegt vor allem beim Vertrieb: Während DR in Italien auf ein dichtes Händlernetz setzt, fehlt eine ähnlich breite Präsenz auf dem Schweizer Markt. Hinter DR steht ein ungewöhnliches Geschäftsmodell. Das Unternehmen aus Macchia d'Isernia in der Region Molise nutzt Fahrzeugtechnik chinesischer Partner, insbesondere von Chery, und vermarktet darauf basierende Modelle unter eigenen Markennamen. Die Gruppe erzielte 2025 in Italien 34'286 Neuzulassungen. Sie betreibt dort mehr als 400 Verkaufsstandorte und bietet Fahrzeuge unter mehreren Marken an. Für Schweizer Autofahrer stellt sich deshalb eine interessante Frage: Weshalb ist ein Hersteller, der im Nachbarland durchaus erfolgreich ist, hierzulande kaum präsent? Neben dem fehlenden grossflächigen Vertrieb spielen Markenvertrauen, Werkstattversorgung und Wiederverkaufswert eine Rolle. Gerade bei einer wenig bekannten Marke entscheidet nicht allein der Anschaffungspreis darüber, ob sie sich langfristig etablieren kann.

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