Traditioneller Beton ist einer der grössten CO₂-Verursacher weltweit. Neue Baustoffe bieten Alternativen mit beeindruckendem Potenzial.
Von 3D-gedruckter Erde bis zu Bausteinen aus Pilzen – die Materialforschung schafft Lösungen für nachhaltige Gebäude, die ohne Beton auskommen und gleichzeitig architektonische Freiheit ermöglichen.
Carbonbeton ersetzt Stahlbeton in zahlreichen Bereichen. Der neue Baustoff revolutioniert die Bauindustrie mit Leichtigkeit und Dauerhaftigkeit.
Das kohlenstoffbasierte Material verspricht schlankere Konstruktionen, längere Lebensdauer und enorme Ressourceneinsparungen. Forschung und Praxis zeigen bereits erste Grossprojekte mit dem Hightech-Material.
Holz wird in der Schweiz zum zentralen Baustoff urbaner Hochhäuser. Ingenieurskunst und Umweltbewusstsein formen neue architektonische Massstäbe.
Der Trend zu Holzhochhäusern in der Schweiz verbindet traditionelle Bauweise mit modernster Technik. Bauprojekte in Zürich, Zug oder Winterthur zeigen eindrucksvoll, wie sich Nachhaltigkeit und Ingenieurskunst in urbanen Strukturen vereinen. Neben ökologischen Vorteilen bringt der Baustoff auch neue Herausforderungen für Planung und Ausführung mit sich.
Die unterirdische Bauweise gewinnt in dicht besiedelten Städten zunehmend an Bedeutung. Tunnel, Tiefgaragen und Versorgungsschächte schaffen Platz und Effizienz im urbanen Raum.
Unter der Erdoberfläche entstehen Bauwerke, die für Mobilität, Versorgungssicherheit und Lebensqualität unverzichtbar sind. In der Schweiz mit ihren engen Tälern und Städten zwischen Bergen und Seen gilt der Untertagebau seit jeher als Königsdisziplin der Ingenieurskunst.
Beton bleibt das Rückgrat des modernen Bauens. Neue Entwicklungen machen das Material leichter, nachhaltiger und vielseitiger.
In der Schweiz gewinnt Beton zunehmend an Bedeutung, wenn es um ressourcenschonendes Bauen und langlebige Bauwerke geht. Besonders Leichtbeton und Recyclingbeton eröffnen neue Möglichkeiten für Architekten und Ingenieure, indem sie Funktionalität mit ökologischen Aspekten verbinden. Diese Innovationen verändern die Baubranche von Grund auf.
Die Bauwirtschaft steht vor einem Paradigmenwechsel. Immer stärker rückt die Kreislaufwirtschaft ins Zentrum von Planung, Bau und Rückbau.
Der Einsatz von recycelten Materialien, modularem Design und innovativen Rückbautechniken verändert die Branche tiefgreifend. Die Schweiz nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein und setzt auf Pilotprojekte, Normen und Kooperationen zwischen Industrie, Forschung und Politik.
Der 3D-Druck revolutioniert den Bau. Von ersten Versuchsbauten entwickelt sich die Technologie hin zur industriellen Serienanwendung.
Die Baubranche erlebt eine technologische Transformation, die weit über die Digitalisierung hinausgeht. Additive Fertigung, besser bekannt als 3D-Druck, ist dabei, Bauprozesse, Materialeinsatz und architektonische Möglichkeiten grundlegend zu verändern.
Historische Gärten und Parkanlagen sind lebendige Zeugnisse vergangener Zeiten. Ihre Pflege verlangt Fachwissen, Fingerspitzengefühl und Respekt vor kulturellem Erbe.
Die Bewahrung alter Gärten und Parkanlagen im Alpenraum ist weit mehr als ein ästhetisches Anliegen. Sie verbindet Geschichte, Ökologie und gärtnerische Traditionen und stellt eine Schnittstelle zwischen Architektur, Landschaftspflege und Kultur dar. Damit solche Anlagen nicht nur erhalten, sondern auch verstanden und erlebt werden können, ist eine fachgerechte Pflege unabdingbar.
Die diesjährigen Denkmaltage finden am 13. und 14. September statt. Sie stehen unter dem Motto „Architekturgeschichten“ und drehen sich um die Frage, wie das baukulturelle Erbe mit der Zukunft verbunden werden kann. Das Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug setzt in diesem Jahr einen lokalen Schwerpunkt in Unterägeri und lädt, zusammen mit der Gemeinde, die Bevölkerung zum Eröffnungsanlass ein.
Baudenkmäler sind ein Teil unserer Geschichte und Kultur. Sie sind Zeugen der Vergangenheit und prägen unseren Lebensraum in der Gegenwart. Sie sind und erzählen Geschichte. Die diesjährigen Denkmaltage stehen unter dem Motto „Architekturgeschichten“. An verschiedenen Veranstaltungen werden schweizweit Baudenkmäler zum Sprechen gebracht, ihre Geschichten erzählt und ihre Gegenwart erklärt. „Baudenkmäler leisten einen wichtigen Beitrag zur heutigen Baukultur“, führt Karin Artho, Leiterin des Amts für Denkmalpflege und Archäologie, aus, „sie geben unseren Dörfern und Städten ihr unverkennbares Gesicht“.
Burgen und Schlösser sind sichtbare Zeugnisse europäischer Geschichte. Ihr Erhalt verlangt höchste Sorgfalt und die Verbindung von Handwerk, Forschung und moderner Technik.
Im Alpenraum prägen Burgen und Schlösser Landschaften und Ortsbilder seit Jahrhunderten. Viele entstanden zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert und dienten als Verteidigungsanlagen, Residenzen oder Verwaltungssitze. Heute stellen sie bedeutende Kulturgüter dar, deren Pflege eine besondere Herausforderung ist. Der Erhalt dieser Bauwerke erfordert den Einsatz traditioneller Materialien, archäologisches Fachwissen und innovative Methoden, um sie vor Verfall und Überformung zu schützen.
Fassadendämmung entscheidet über Energiebilanz, Wohnkomfort und Werterhalt. Der richtige Aufbau verbindet niedrige Verluste, robuste Details und ein stimmiges Erscheinungsbild.
Die Schweizer Baupraxis nutzt eine breite Palette an Dämmstoffen und Fassadensystemen, von Wärmedämmverbundsystemen bis zu hinterlüfteten Bekleidungen. Unterschiede bestehen bei Wärmeleitfähigkeit, Feuchteverhalten, Brandschutz, Ökobilanz, Montage und erwartbarer Lebensdauer. Wer Material, System und Detailplanung sinnvoll kombiniert, erzielt berechenbare Resultate über Jahrzehnte.
Beton prägt seit Jahrzehnten die Bauwelt. Neue Entwicklungen machen das Material effizienter und umweltfreundlicher.
Die Bauindustrie steht vor der Herausforderung, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig langlebige Bauwerke zu errichten. Beton gilt als unverzichtbarer Baustoff, doch seine Produktion ist energieintensiv. Innovative Ansätze eröffnen neue Wege für eine nachhaltigere Nutzung.
Bauen wird immer komplexer. Digitale Technologien verändern den gesamten Bauprozess.
Building Information Modeling (BIM) hat sich in den letzten Jahren von einer innovativen Methode zu einem zentralen Werkzeug der Bauplanung entwickelt. Die Technologie ermöglicht eine durchgängige Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden. Dadurch entstehen neue Standards in Effizienz, Präzision und Transparenz im Hoch- und Tiefbau.
Energieautarke Gebäude sind ein zentrales Element der nachhaltigen Bauzukunft. Sie kombinieren modernste Technik mit intelligentem Design, um unabhängig von externen Energiequellen zu funktionieren.
Der Weg zur vollständigen Energieautarkie erfordert die perfekte Abstimmung zwischen Energieerzeugung, -speicherung und -verbrauch. Fortschritte in Photovoltaik, Speichertechnik und Gebäudeautomation treiben diese Entwicklung rasant voran.
Brandschutz im Hochbau ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Bauplanung. Er schützt Menschenleben, Sachwerte und sichert den langfristigen Bestand von Gebäuden.
Ein umfassendes Brandschutzkonzept basiert auf einer sorgfältigen Verbindung von gesetzlichen Vorgaben, innovativen technischen Systemen und klar definierten organisatorischen Abläufen. Nur wenn alle Elemente ineinandergreifen, kann im Ernstfall eine schnelle und wirksame Reaktion erfolgen.
Der Bau von Strassen, Tunneln und Infrastrukturen in alpinen Regionen erfordert höchste Ingenieurskunst. Steile Hänge, instabile Böden und extreme Wetterlagen machen jedes Projekt zu einer besonderen Aufgabe.
Tiefbauprojekte in den Alpen sind nicht nur ein technisches, sondern auch ein logistisches Meisterwerk. Die Planung muss Geologie, Klima, Umweltschutz und Sicherheit gleichermassen berücksichtigen, um langfristig funktionierende Bauwerke zu schaffen.
Mauerwerksbau bietet langlebige, stabile Bauwerke mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten. Die richtige Materialwahl, fachgerechte Verarbeitung und nachhaltige Planung sichern die Qualität über Jahrzehnte.
Ob im Wohnungsbau, bei Gewerbegebäuden oder in Sanierungsprojekten – Mauerwerk zählt zu den ältesten und zugleich modernsten Bauweisen. Unterschiedliche Materialien wie Ziegel, Kalksandstein oder Leichtbeton ermöglichen individuelle Lösungen. Entscheidend für die Lebensdauer ist neben der Wahl des geeigneten Baustoffs auch die präzise Verarbeitung unter Berücksichtigung bauphysikalischer Anforderungen.
Stahlbau verbindet hohe Tragfähigkeit mit grosser Gestaltungsfreiheit. Präzise Planung, effektiver Korrosionsschutz und fachgerechte Montage sichern langlebige Bauwerke.
Ob im Hochhausbau, bei Brücken, Industrieanlagen oder Sportstätten – Stahl ist ein Werkstoff mit aussergewöhnlicher Leistungsfähigkeit. Seine industrielle Vorfertigung ermöglicht kurze Bauzeiten, flexible Architekturformen und nachhaltige Nutzung. Damit Stahlbauwerke über Jahrzehnte sicher und wirtschaftlich bleiben, sind eine durchdachte Tragwerksplanung, wirksame Schutzmassnahmen und eine präzise Montage auf der Baustelle unverzichtbar.