Tiere

Medivet: Wie Tierarzt-Ketten die Zukunft der Tiermedizin mitgestalten

Die Art und Weise wie Tierärzte praktizieren verändert sich aktuell rasant. Neben den klassischen Tierarztpraxen, die von einem oder mehreren Tierärzten geleitet werden, etablieren sich immer mehr Tierarzt-Ketten. Eine davon ist Medivet, die 1987 von Tierärzten in Grossbritannien gegründet wurde. „Leider stehen manche Tierhalter Ketten skeptisch gegenüber“, sagt Julius von Bothmer, Geschäftsführer der Medivet Tierarztpraxen „Dabei bringen sie viele Vorteile. Wir ermöglichen unseren angestellten Ärztinnen und Ärzten generell, in Teilzeit zu arbeiten, so dass sie sich nicht nur um die Praxis, sondern auch um ihre Familie und ihr Privatleben kümmern können. Natürlich profitieren auch die Tiere und Tierhalter davon, wenn sie von Ärzten versorgt werden, die ausgeruht sind. Wir bieten einen sicheren Arbeitsplatz mit vielen Weiterbildungs- und Wachstumsmöglichkeiten, wertschätzende Kommunikation über alle Hierarchien und tolle Teams. Auch verfügen Tierarztketten wie Medivet oft über modernere Medizintechnik. Das alles schafft ein gutes und wertschätzendes Arbeitsklima, damit unsere Ärzte und TFAs den Job, den sie lieben bestmöglich machen können.“

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Freudige Erwartung im Zoo Zürich: Elefantenkuh Farha erwartet Nachwuchs

Bei den Asiatischen Elefanten des Zoo Zürich steht im Frühjahr 2025 eine Geburt an. Elefantenkuh Farha ist trächtig. Vater des ungeborenen Kalbs ist der 19-jährige Elefantenbulle Thai. Für Farha ist es bereits die vierte Trächtigkeit. "Die Trächtigkeit von Farha ist ein Lichtblick und lässt uns positiv in die Zukunft schauen. Mit dem baldigen Zuwachs bei den Asiatischen Elefanten können wir einen wichtigen Beitrag für die europäische Reservepopulation leisten," sagt Zoodirektor Severin Dressen. Der errechnete Geburtstermin liegt zwischen Mitte April und Anfang Mai 2025. Die maximale Tragezeit bei Asiatischen Elefanten beträgt 22 Monaten. Somit fand die Zeugung des Nachwuchses im Sommer 2023 statt.

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VIER PFOTEN startet Kampagne für mehr Tierwohl in der Landwirtschaft

Die neue Kampagne von VIER PFOTEN will eine neue Wertehaltung gegenüber unseren Tieren in der Landwirtschaft verankern. Denn den Preis für den unbewussten Konsum von Billig-Tierprodukten bezahlen die Tiere. Indem wir Tierprodukte ersetzen, reduzieren oder einen höheren Qualitätsstandard wählen, machen wir einen Unterschied. Dazu liefert die Kampagne spannende Einblicke und Fakten über Tiere in der Landwirtschaft und zeigt auf, warum es sich lohnt, auf verantwortungsbewussten Konsum zu setzen. Eine zentrale Rolle spielen dabei drei Videos, die Einblicke in die aussergewöhnlichen Fähigkeiten dieser Tiere bieten.

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Weniger Wolfsrisse trotz steigender Wolfspopulation in Wallis und Graubünden

Zahlen aus den Kantonen Wallis und Graubünden per Ende August 2024 zeigen: Die Anzahl Risse durch Wölfe geht weiter zurück. Dies, obwohl der Wolfsbestand noch immer leicht zunimmt. Im Wallis sind 15 Prozent weniger Risse zu verzeichnen als zum selben Zeitpunkt im Vorjahr, im Kanton Graubünden sogar 35 Prozent weniger. Bereits 2023, also vor Beginn der proaktiven Wolfsregulierung, waren die Risse gegenüber 2022 deutlich gesunken. Die Zahlen unterstreichen die Wirksamkeit des Herdenschutzes. In der Schweiz leben mittlerweile über 35 Wolfsrudel und der Bestand nimmt weiterhin leicht zu. Einen gegenläufigen Trend gibt es bei den durch Wölfe gerissenen Nutztieren: Diese Zahlen zeigen nach 2023 das zweite Jahr in Folge einen rückläufigen Trend, wie die amtlichen Angaben der Kantone Wallis und Graubünden zeigen. Somit ist nicht nur die Zahl der Risse pro Wolf, sondern auch die absolute Zahl der Wolfsrisse rückläufig. Zu verdanken ist dieser Trend in erster Linie dem weiter ausgebauten Herdenschutz, zumal ein Abgleich der Schäden mit den regulierten Rudeln keinen klaren Zusammenhang erkennen lässt.

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Tierschutz braucht Kompetenz: Trainee-Programm für junge Tierärzte

Verwilderte Katzen und Hunde im In- und Ausland zu kastrieren ist eine äusserst wichtige Tierschutzleistung. Für viele junge TierärztInnen scheint dies die ideale Möglichkeit zu sein, praktisch am Tier lernen zu können. Es ist jedoch fragwürdig, wenn ungenügend ausgebildete Anfänger an notleidenden Tieren Handlungen vornehmen, welche sie noch nicht wirklich beherrschen. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) und Kompanima bieten mit den Trainee-Programmen Wissen und Fertigkeiten für Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte.

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VIER PFOTEN fordert sofortigen Stopp von Hundeanzeigen auf Facebook & Instagram

In Europa werden jährlich Millionen von Hunden Opfer des illegalen Welpenhandels. Aktuelle Untersuchungen der globalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN zeigen, dass sich die Social-Media-Plattformen von Meta, Facebook und Instagram, zu Hotspots des skrupellosen Welpenhandels entwickelt haben. Dabei schaffen es die Verkäuferinnen und Verkäufer scheinbar ohne Konsequenzen, Metas Richtlinien sowie gesetzliche Bestimmungen zum Welpenhandel zu umgehen. Um das Leid von vielen Welpen in Europa zu beenden, fordert VIER PFOTEN einen sofortigen Stopp von Hundeanzeigen auf Facebook und Instagram, bis der Handel angemessen kontrolliert und reguliert werden kann. Zwischen September 2023 und Juni 2024 hat VIER PFOTEN in sieben europäischen Ländern – darunter die Schweiz – Facebook-Gruppen, Inserate auf Facebook Marketplace und Instagram-Accounts durchleuchtet, die Mitgliedern und Followern Welpen zum Verkauf anboten. Die Ermittlerinnen und Ermittler stiessen auf mehr als hundert Facebook-Gruppen und über fünfzig Instagram-Konten mit Welpenanzeigen von Privatpersonen. Die untersuchten Facebookgruppen, einschliesslich Verkäuferinnen und Verkäufer und der potenziellen Käuferschaft, hatten mehr als 600‘000 Mitgliederinnen und Mitglieder. Der Meta-Konzern hat den Handel mit Tieren auf Facebook Marketplace verboten. In Gruppen oder auf Profilen dürfen Haustiere angeboten werden, sofern diese von gewerblichen Anbietenden stammen. Genau diese Richtlinien des Konzerns bieten Schlupflöcher, die unseriöse Händlerinnen und Händler schamlos ausnutzen. Auch bei gemeldeten Verstössen gibt es für die Anbietenden selten Konsequenzen.

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Warnung vor tödlicher Gefahr: Hunde sterben qualvoll in heissen Autos

Jedes Jahr aufs Neue sterben Hunde einen qualvollen Tod, weil ihre Menschen verantwortungslos gehandelt und sie im heissen Auto zurückgelassen haben. Die traurige Bilanz des bisherigen Sommers: 52 Hunde mussten in 48 Städten aus dem geparkten Fahrzeug befreit werden. Für viele war es eine Rettung in letzter Sekunde. Für neun dieser Vierbeiner kam jedoch jede Hilfe zu spät, sie starben an den Folgen der Überhitzung. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas grösstes kostenloses Heimtierregister betreibt, warnt erneut eindringlich vor den Gefahren des Backofens auf vier Rädern.

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Elefant Charley beginnt Ruhestand im 10.000 Hektar grossen Shambala-Reservat

Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat sich gemeinsam mit der Elizabeth Margaret Steyn (EMS) Stiftung und dem „Shambala Private Game Reserve“ dafür eingesetzt, dass Charley, ein 42-jähriger afrikanischer Elefant, in das 10‘000 Hektar grosse Shambala Privatreservat in Limpopo umziehen kann, um dort seinen Ruhestand zu geniessen. Für Charley öffnet sich damit ein neues Kapitel in seinem Leben.

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Bartgeier Johannes kehrt nach schwerer Verletzung ins Glarnerland zurück

Im Glarner Klöntal konnte ein stark verletzter Bartgeier von der Wildhut gerettet und im Natur- und Tierpark Goldau wieder gesund gepflegt werden. Es handelt sich um den im Jahr 2017 in Obwalden ausgewilderten Bartgeier Johannes. Seit letzter Woche kreist das inzwischen geschlechtsreife Männchen wieder über dem Glarnerland und den angrenzenden Innerschweizer Kantonen. Die Stiftung Pro Bartgeier hofft, dass der Bartgeier in naher Zukunft für Bartgeiernachwuchs in der Zentralschweiz sorgen wird und damit dazu beiträgt, die noch zu geringe genetische Diversität im Bestand zu erhöhen.

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Klemens Pütz erforscht einzigartige Königspinguine in Chile

Was fressen eigentlich Königspinguine? Das erforscht Klemens Pütz vom Antarctic Research Trust ART, Naturschutzpartner des Zoo Zürich seit 2006. Damit Pütz’ Arbeit und die aller anderen Naturschutzprojekte des Zoos besser sichtbar wird, hat der Zoo Zürich verschiedene Naturschutzbotschafter verpflichtet. Als einer von 17 Botschaftern gibt Pütz einen exklusiven Einblick in seine spannende Arbeit am anderen Ende der Welt. Dort erforscht er derzeit eine aussergewöhnliche Kolonie von Königspinguinen – die am weitesten vom Südpolarmeer entfernte und einzige in Chile. Eine spezielle Lebensweise, die sich auch im Magen der Tiere widerspiegelt.

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VIER PFOTEN rettet Tigerjunge aus illegaler Haltung und bringt sie nach Südafrika

VIER PFOTEN hat zwei Tigerjunge aus illegaler Privathaltung gerettet und in sein Grosskatzenschutzzentrum LIONSROCK in Südafrika gebracht. Nach einer 13‘000 km langen Reise aus der Slowakei können sich die einjährige Sky und ihre Schwester Snow, die weisses Fell hat, endlich in ihrem neuen Zuhause unter der südafrikanischen Sonne erholen. Mitte April wurden die beiden weiblichen Tiger mit ihrem Bruder von den slowakischen Behörden aus grausamer, illegaler Privathaltung konfisziert. Bis zu ihrer Übersiedlung nach LIONSROCK wurden die Tiger temporär im Zoo Bojnice untergebracht.

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