Illuminarium Zürich 2026: Lichtshows, Musik und Fondue im Landesmuseum erleben

Einmal mehr bietet es der Limmatstadt den Treffpunkt des Winters: für alle, die Zürich ausmachen – von Expats bis zu Alteingesessenen, vom Trottinett fahrenden Banker im Feierabendmodus bis zum Studenten ohne Budget, vom Kreis-4-Nachtschwärmer bis zum Flat-White-Hipster und all den vielen dazwischen. Was sonst kaum jemand unter einen Hut bringt, ist bei Illuminarium das Motto: Connecting Festive Moments.

Ein Fondue unter Freunden, eine Tanzfläche, auf der es plötzlich Mitternacht ist, ein Sonntag, an dem die Kinder den Ton angeben, und drei spektakuläre Lichtshows, die millimetergenau an die Aussenfassade des Landesmuseums projiziert werden. Nach 360’000 Besucherinnen und Besuchern im letzten Jahr darf auch in diesem Winter wieder mit einem Besucherrekord gerechnet werden, und Illuminarium lädt alle ein, vorbeizukommen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Eröffnung: 5. November 2026, zum neunten Mal.
  • Lichtshows: Drei Projektionen an der Aussenfassade des Landesmuseums.
  • Musik: Andrea Oliva und Aline Rocha legen am Eröffnungswochenende auf.
  • Familien: Kids Disco jeden Sonntag von 14 bis 18 Uhr.
  • Genuss: Frei zugängliche Piazza mit Foodständen und Bars sowie ein neues Chalet.

Tomorrowland-Headlinerin kehrt nach Zürich zurück

Illu.Dance hat sich in den vergangenen Jahren vom Geheimtipp zu dem Ort gemausert, an dem man im Winter sein will. Kein Wunder: Täglich freier Eintritt und musikalische Grössen machen die Entscheidung leicht, auch mal an einem Donnerstag mit Glühwein bewaffnet die Tanzfläche zu erobern.

Am Eröffnungswochenende warten gleich zwei Hochkaräter: Er spielte vor Zehntausenden Ravern auf der Mainstage der diesjährigen Street Parade sowie am legendären Coachella in der kalifornischen Wüste. Der Schweizer Andrea Oliva legt am Donnerstag die Weichen für 54 Tage Party am Stück (ausser am 24. und 25. Dezember).

Den Freitag sollte man sich jetzt schon in der Agenda eintragen: Disco Kitchen holt Aline Rocha erneut in die Schweiz. Die gefeierte Brasilianerin reitet auf einer schier endlosen Erfolgswelle: Dieses Jahr stand sie als Headlinerin am Tomorrowland auf der Bühne und begeisterte mit ihrer Glitterbox-Residency auf Ibiza die Massen. Auch Lucy Fizz, eine weitere Ikone der Baleareninsel, sollte man am Freitag auf keinen Fall verpassen.



Es darf auch gemütlich sein

Mit den Kindern die Lichter anschauen. Jemandem über den Weg laufen, den man viel zu lange nicht gesehen hat. „Nur noch einen“ sagen. Dafür steht die frei zugängliche Piazza, mit ihren weitgereisten Foodständen und Bars, die zum Verweilen, Lachen, Naschen und Träumen einladen. Dazu kommen unzählige Projektionen, die den Innenhof in ein absolutes Lichtermeer verwandeln, ein Ort der Wärme, Fantasie und Begegnung, an dem Licht, Klang und Genuss ineinanderfliessen. Es ist, ganz einfach, wunderschön.

Gleich neben der Piazza steht das neue, zweistöckige und aufwendig dekorierte Chalet, und der Duft von Käse erledigt den Rest. Hier wird geschlemmt, mit Freunden, mit der Familie oder mit dem ganzen Team. Aus dem Abendessen wird ein Fest, und ganz nebenbei aus der Kollegenrunde eine Weihnachtsfeier.

Tropische Weihnachten?

Nach diesem Sommer scheint Weihnachten, zumindest mit einem Blick aufs Thermometer, noch weit weg. Umso besser, dass PROJEKTIL, das internationale Künstlerkollektiv aus Zürich, den Innenhof in andere Welten verwandelt. Seit 2008 entwickelt das Kollektiv immersive Erlebnisse an der Schnittstelle von Kunst und Technologie. Mehr als 15 Produktionen touren momentan rund um den Globus.

Dazu passen Yuki und ihre schrecklich-spektakulären Freunde, die sich in diesem Jahr in „Yukis Pixel Zoo Jungle“ auf eine Schatzsuche in Sumatra, Kongo und Amazonien begeben. Die rund 25-minütige Show ist die neue festliche Version der Dschungelshow von PROJEKTIL und gedacht für die ganze Familie. Wer es südlich des Äquators zu warm findet, kann sich in „Yukis Arktische Weihnachten“, der Neuauflage des Publikumslieblings von 2021, in den hohen Norden begeben.

Und dann ist da noch Paul Klee: Seine Werke treffen auf elektronische Musik.



Wilder, die Sonntage nie klingen

Weil auch die Kleinsten ihre Bühne verdienen, wird Illuminarium jeden Sonntag von 14 bis 18 Uhr zur Kids Disco. Regelmässig mehr als hundert Kinder tanzen hier Seite an Seite mit ihren Eltern, so wild und so selig, dass man sich fragt, wer von beiden mehr Spass hat. Und um eines müssen sich die Eltern an diesem Sonntag garantiert keine Sorgen machen: dass ihre Kinder am Abend nicht müde und glücklich ins Bett fallen.

 

Quelle: Illuminarium
Bildquelle: Illuminarium