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Warum die Trottoirs in Thuns Oberer Hauptgasse oben liegen

Die Obere Hauptgasse in Thun besitzt ein Strassenprofil, das selbst unter den historischen Städten der Schweiz ungewöhnlich wirkt: Auf beiden Seiten führen erhöhte Trottoirs an den Häusern entlang, während die eigentliche Gasse deutlich tiefer liegt. Diese Hochtrottoirs bilden keine nachträglich aufgesetzte Aussichtsplattform, sondern sind das Ergebnis einer jahrhundertelangen baulichen Entwicklung. Ihre Entstehung lässt sich nicht mit einer einzigen Massnahme zweifelsfrei erklären. Die bauhistorische Forschung vermutet, dass die Gasse zur Verringerung ihrer Steigung längs abgegraben wurde. Die Hauseingänge blieben dabei auf dem früheren Niveau und mussten durch vorgezogene Geschosse, Terrassen und Treppen neu erschlossen werden. So entstand nach und nach die heute charakteristische zweigeschossige Ladenzeile.

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Warum Thun zwei Aarearme hat – und Menschen den Wasserlauf veränderten

Mitten in Thun teilt sich die Aare in zwei Arme und macht das Bälliz zur langgezogenen Insel. Was heute wie eine natürliche Besonderheit der Stadtlandschaft wirkt, entstand jedoch wesentlich durch menschliche Eingriffe. Auslöser war eines der folgenreichsten Wasserbauprojekte der frühen Schweiz: die Umleitung der Kander in den Thunersee. Die Innere und die Äussere Aare erzählen deshalb weit mehr als eine Geschichte über Brücken, Uferwege und türkisfarbenes Wasser. In ihrem Verlauf lassen sich Hochwasserschutz, Gewerbegeschichte, Schifffahrt, Stadtentwicklung und jahrhundertelange Versuche ablesen, die Kraft des Wassers zu beherrschen.

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Kunst im öffentlichen Raum: Skulpturen und Wandbilder entdecken

Skulpturen auf Plätzen, bemalte Hausfassaden und künstlerische Brunnen machen Städte zu Ausflugszielen, die sich zu Fuss erschliessen lassen. Kunst im öffentlichen Raum eröffnet andere Perspektiven auf vertraute Wege und unbekannte Quartiere. Ein gelungener Kulturspaziergang verbindet ausgewählte Werke mit Zeit zum Betrachten, passenden Hintergrundinformationen und einer überschaubaren Route. Zwischen einem historischen Denkmal und einem zeitgenössischen Wandbild liegen unterschiedliche Vorstellungen davon, was Kunst draussen leisten kann. Manche Arbeiten erinnern an Personen oder Ereignisse, andere verändern die Wahrnehmung eines Platzes oder stellen gesellschaftliche Fragen. Beispiele aus Basel, Zürich und Stein am Rhein zeigen, wie vielfältig solche Entdeckungen ausfallen können.

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Kulturerbe im Alltag: Historische Dorfkerne bewusst entdecken

Historische Dorfkerne lassen sich als Ausflugsziele und als gewachsene Lebensräume entdecken. Ihre Gassen, Häuser, Brunnen und Gärten erzählen von früherer Arbeit, regionalem Handwerk und gemeinschaftlichem Leben. Wer beim Rundgang auch auf die Beziehungen zwischen diesen Elementen achtet, erkennt mehr als eine schöne Kulisse. Kulturerbe wird dort verständlich, wo bauliche Spuren und heutiger Alltag zusammenkommen. Dafür braucht es weder ein berühmtes Dorf noch umfassende Kenntnisse der Architekturgeschichte. Schon ein vertrauter Ortskern kann neue Fragen auslösen: Warum stehen die Häuser so eng, weshalb öffnet sich die Gasse gerade hier, und welche Funktion hatte das grosse Tor? Ein bewusster Besuch verbindet solche Beobachtungen mit verlässlichen Informationen. Zugleich respektiert er, dass die vermeintliche Sehenswürdigkeit für andere Menschen Wohnort und Arbeitsplatz ist.

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Schweizer Trachten: Die faszinierende Welt der traditionellen Kleidung

Eine schwarze Sonntagstracht aus Bern, eine kunstvolle Chränzlitracht aus dem Sensebezirk oder die gelben Lederhosen der Appenzeller Sennen: Schweizer Trachten erzählen von regionaler Herkunft, handwerklichem Können und besonderen Anlässen. Ihre Vielfalt lässt sich bei Festen, in Museen und im Gespräch mit den Menschen entdecken, die diese Kleidung heute tragen und weitergeben. Dabei gibt es weder eine einzige Schweizer Tracht noch für jeden Kanton nur ein verbindliches Erscheinungsbild. Unterschiede verlaufen zwischen Regionen, Sprachgebieten und örtlichen Gemeinschaften; ebenso wichtig ist die Unterscheidung zwischen Werktags-, Sonntags- und Festtagstrachten. Wer diese Zusammenhänge kennt, erkennt hinter den auffälligen Kleidungsstücken eine lebendige Kultur.

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Kleine Museen der Schweiz: Ausflüge zu Ortsgeschichte und historischem Alltag

Ein alter Hobel, eine Fotografie des Dorfplatzes oder eine eingerichtete Schlafkammer können mehr über einen Ort erzählen als eine lange Jahreszahlenliste. Kleine Museen in der Schweiz bewahren solche Zeugnisse und verbinden sie mit den Menschen, die hier wohnten und arbeiteten. Für einen Kulturausflug eröffnen sie einen anschaulichen Zugang zu lokaler Geschichte, oft wenige Schritte von ihren ursprünglichen Schauplätzen entfernt. Ortsmuseen, historische Wohnhäuser und regionale Sammlungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte. In Hinwil steht Alltagsgeschichte im Mittelpunkt, in Amriswil gehören Textil- und Schuhindustrie dazu, während das Museum Lindwurm in Stein am Rhein früheres Wohnen und Arbeiten zeigt. Ein gelungener Besuch beginnt mit einer passenden Themenwahl und lässt anschliessend Zeit, den Ort mit verändertem Blick zu erkunden.

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So klingt die Heimat: Die faszinierende Welt der Schweizer Dialekte

Die Schweiz lässt sich auch mit den Ohren entdecken. Zwischen Stadt und Bergtal, Bodensee und Genfersee wechseln Laute, Wörter und Sprachmelodien. Dialekte erzählen von Herkunft und Gemeinschaft, von historischen Verbindungen und heutigen Begegnungen. Ihre Vielfalt gehört zur regionalen Kultur, doch sie bleibt beweglich: Eine Sprachlandschaft besteht aus Menschen, deren Alltag sich verändert. Beim Begriff „Schweizer Dialekte“ steht häufig das Schweizerdeutsche im Vordergrund. Zum Gesamtbild gehören jedoch ebenso die lombardischen Dialekte der italienischen Schweiz, die traditionellen Patois der Romandie und die regionale Vielfalt des Rätoromanischen. Diese Sprachformen haben unterschiedliche Geschichten und unterschiedliche Rollen im Alltag. Gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick, der nationale Zugehörigkeit und sprachliche Verwandtschaft auseinanderhält.

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Basler Herbstmesse 2026 feiert 555 Jahre: 37 Neuheiten und rund 460 Attraktionen

Am Samstag, 24. Oktober 2026, beginnt die Basler Herbstmesse, welche dieses Jahr 555 Jahre alt wird. Die grösste Vergnügungsmesse der Schweiz begeistert rund eine Million Besucher auf sieben Plätzen mitten in der Basler Innenstadt – dieses Jahr mit 37 Neuheiten und zahlreichen Klassikern. Noch bis zum 15. Oktober können Herbstmesse-Fans an der Verlosung des Goldenen Jetons teilnehmen, der vier Personen am ersten Herbstmesse-Wochenende zur Gratis-Fahrt auf allen Bahnen berechtigt.

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Sanitäre Anlagen auf Familienreisen: Ausstattung, Hygiene und Wickeln

Eine freie Toilette, ein brauchbarer Wickeltisch und ein erreichbares Waschbecken können den Verlauf einer Familienreise entscheidend erleichtern. Kleine Kinder brauchen unterwegs Unterstützung, vertraute Abläufe und Pausen, die sich ihrem Bedarf anpassen. Mit einer vorbereiteten Route und einer übersichtlich gepackten Tasche lassen sich viele schwierige Situationen vermeiden. Sanitäre Anlagen unterscheiden sich erheblich: An einer Raststätte stehen andere Einrichtungen bereit als in einem Regionalzug oder an einem kleinen Bahnhof. Auch eine ausgewiesene Toilette bietet nicht automatisch einen Wickeltisch oder genügend Platz für einen Kinderwagen. Deshalb lohnt es sich, die wichtigsten Stationen bereits vor der Abfahrt zu prüfen und eine Alternative einzuplanen.

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Mit dem Wohnmobil am Gotthard: Pausenplätze und erlaubte Übernachtungen planen

Eine Fahrt am Gotthard verlangt mit dem Wohnmobil mehr Planung als die Wahl zwischen Tunnel und Passstrasse. Pausen müssen erreichbar sein, Parkfelder zum Fahrzeug passen und Übernachtungen am jeweiligen Standort erlaubt sein. Wer Tageshalt, Nachtparking und Campingplatz auseinanderhält, vermeidet unnötige Umwege und eine hektische Stellplatzsuche nach einer langen Etappe. Der Gotthard verbindet das Urner Reusstal mit der Leventina im Tessin. Während die A2 dem Transit dient, führt die Passroute über Andermatt und Hospental in die alpine Landschaft. Beide Varianten bieten unterschiedliche Möglichkeiten für einen Zwischenhalt. Wetter, Fahrzeugabmessungen und die aktuelle Verkehrsführung entscheiden mit darüber, welche Strecke und welcher Pausenort sinnvoll sind.

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Rastplätze an der A3: Geeignete Pausenstopps zwischen Basel und Sargans

Zwischen Basel und Sargans verbindet die A3 unterschiedliche Landschaften und Verkehrsräume. Ein sinnvoller Pausenplan berücksichtigt Rastplätze und Raststätten, die Fahrtrichtung sowie den Bedarf an Verpflegung, Bewegung oder Energie für das Fahrzeug. Nicht jeder Halt bietet ein Restaurant, und nicht jede Anlage besitzt auf beiden Seiten dasselbe Angebot. Für die Planung helfen einige gut erkennbare Stationen: Pratteln, Mumpf, Würenlos, Herrlisberg, Fuchsberg, Glarnerland und Walensee. Welche davon zur Fahrt passen, hängt vom Ausgangspunkt, der bisherigen Fahrdauer und den Bedürfnissen der Mitreisenden ab.

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Notruf in der Schweiz: Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst gezielt erreichen

Bei einem Notfall in der Schweiz führt die passende Telefonnummer rasch zur zuständigen Stelle: 144 zur Sanität, 117 zur Polizei und 118 zur Feuerwehr. Bei Vergiftungen hilft 145, für die Luftrettung steht 1414 bereit. Die Nummer 112 verbindet mit der Alarmzentrale der Polizei und ermöglicht Hilfe auch dann, wenn die richtige Fachnummer nicht bekannt ist. Entscheidend sind die erkennbare Gefahr, ein möglichst genauer Standort und die Antworten auf die Fragen der Notrufzentrale. Eine fertige Diagnose oder eine lückenlose Schilderung ist vor dem Anruf nicht erforderlich. Wer den Unterschied zwischen Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr und Beratungsstellen kennt, kann auch unter Stress schneller handeln.

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Seit 1928 in Zürich: Warum KLM älter ist als der Flughafen Kloten

Die älteste heute am Flughafen Zürich vertretene Fluggesellschaft kommt aus den Niederlanden. KLM Royal Dutch Airlines wurde am 7. Oktober 1919 gegründet und ist damit 107 Jahre alt. Seit dem 23. April 1928 verbindet die traditionsreiche Airline Zürich mit Amsterdam – eine bemerkenswerte Geschichte, die sogar älter ist als der heutige Flughafen Zürich-Kloten. Der erste KLM-Flug nach Zürich fand mit einer Fokker F.VIIa statt. Am Steuer sass der niederländische Pilot Evert van Dijk, das Flugzeug trug das Kennzeichen H-NACT. Die Maschine landete allerdings nicht in Kloten, sondern auf dem damaligen Zürcher Verkehrsflugplatz Dübendorf. Erst zwanzig Jahre später nahm der heutige Flughafen Zürich seinen Betrieb auf. Für die Schweizer Luftfahrt ist KLM deshalb ein besonderer Zeitzeuge. Die Fluggesellschaft erlebte den Übergang von Dübendorf nach Kloten, den Zweiten Weltkrieg, das Aufkommen der Düsenflugzeuge und die Entwicklung Zürichs zum internationalen Drehkreuz. Auch im Oktober 2026 gehört KLM weiterhin zu den regelmässigen Fluggesellschaften am Flughafen Zürich.

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Six Senses Crans-Montana gewinnt Condé Nast Traveler Award als bestes Resort Europas 2026

Ein weiterer internationaler Erfolg: Das Six Senses Crans-Montana belegt bei den Condé Nast Traveler Readers’ Choice Awards 2026 den ersten Platz in der Kategorie „Best in World Resorts – Europe“. Die Auszeichnung basiert auf den Stimmen der Leser des renommierten internationalen Reisemagazins. Der erste Platz bestärkt das Six Senses Crans-Montana darin, seine Philosophie konsequent weiterzuführen. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinem persönlichen Bedürfnis nach Erholung, Inspiration oder Abenteuer. Achtsamkeit und Nachhaltigkeit sind dabei keine isolierten Angebote, sondern prägen die Zeit der Gäste im Resort – von der Architektur und Kulinarik über die Wellness-Momente bis hin zur Verbundenheit mit der alpinen Umgebung und der Region. So bereichern Gäste ihren Alltag bewusst mit Erlebnissen, die über den Aufenthalt hinaus nachwirken.

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Goldener Herbst, eisige Wege: Die Risiken in den Bergen

Goldene Wälder, klare Bergluft und eine beeindruckende Fernsicht: Der Herbst gehört zu den schönsten Jahreszeiten für Wanderungen in den Schweizer Bergen. Doch gerade jetzt können sich vermeintlich einfache Touren innerhalb kurzer Zeit in gefährliche Unternehmungen verwandeln. Schnee, Eis, Nebel, tiefe Temperaturen und die früh einsetzende Dunkelheit werden von Wanderern häufig unterschätzt. Während im Tal noch angenehme Temperaturen herrschen, können auf höher gelegenen Wanderwegen bereits winterliche Verhältnisse auftreten. Ein schattiger Wegabschnitt kann vereist sein, eine Brücke rutschig und ein Bergpfad nach einem frühen Schneefall kaum mehr erkennbar. Hinzu kommen kürzere Tage und rasche Wetterwechsel. Wer im Herbst sicher unterwegs sein möchte, muss deshalb nicht nur seine Route kennen, sondern auch die aktuellen Bedingungen richtig einschätzen. Gute Vorbereitung, geeignete Ausrüstung und die Bereitschaft, eine Wanderung rechtzeitig abzubrechen, können entscheidend sein.

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First Edition 3303: Höchstgelegene Whisky-Destillerie der Welt füllt 2’020 Flaschen ab

Sechs Jahre nach der ersten Destillation präsentiert ORMA die „First Edition 3303“. Der erste Single Malt aus der höchstgelegenen Whisky-Destillerie der Welt entstand auf 3303 Metern über Meer auf dem Corvatsch und ist auf 2’020 Exemplare limitiert. Gereift in Sauternes- und Bündner Completer-Fässern, wurde er am Samstag, 10. Oktober 2026, erstmals präsentiert.

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Pferderennen Maienfeld: Grosses Saisonfinale auf dem Rossriet mit packenden Duellen

Am Sonntag, 11. Oktober 2026, verwandelt sich das Rossriet in Maienfeld GR erneut in einen Treffpunkt für Pferdesportfreunde. Beim zweiten Renntag der traditionellen Pferderennen Maienfeld/Bad Ragaz stehen packende Galopp- und Trabrennen sowie spektakuläre Hindernisprüfungen auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht ein mit Spannung erwartetes Duell im Grossen Preis des Cross-Club Maienfeld. Nach dem ersten Renntag vom 4. Oktober geht die traditionsreiche Veranstaltung in ihre zweite Runde. Auf der einzigen Naturrennbahn der Schweiz treffen erfahrene Rennpferde, Jockeys und Fahrer aufeinander. Besonders die abwechslungsreiche Strecke mit ihren Naturhindernissen verspricht anspruchsvollen Sport. Auch abseits der Rennbahn erwartet die Besucher ein vielseitiger Veranstaltungstag. Die herbstliche Landschaft der Bündner Herrschaft, eine Foodmeile und die besondere Atmosphäre des Rossriets machen die Pferderennen zu einem beliebten Ausflugsziel für die ganze Familie.

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Gefühlte Temperatur verstehen: Warum Wind den Körper schneller auskühlen lässt

Null Grad können sich auf einem windigen Platz deutlich kälter anfühlen als in einer geschützten Gasse. Der Unterschied entsteht durch den Wärmeverlust des Körpers: Bewegte Luft führt Wärme schneller von der Haut ab. Der Windchill macht diese zusätzliche Kältewirkung als berechneten Vergleichswert verständlich. Die gefühlte Temperatur hilft dabei, Wetterangaben für den Alltag einzuordnen. Sie beschreibt jedoch weder die Temperatur der Haut noch eine zweite, tatsächlich gemessene Lufttemperatur. Für Spaziergänge, Velofahrten, Arbeiten im Freien und Winterausflüge zählt deshalb das Zusammenspiel von Temperatur, Wind, Nässe, Kleidung und Bewegung.

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