Denkmalschutz

Die schönsten Aussichten: Baukultur und Natur erleben - Schweizer Heimatschutz

Wenn Aussichtspunkt und Aussicht begeistern, wenn sich also Baukultur und Kulturlandschaft perfekt ergänzen, dann werden jene Werte erlebbar, für die sich der Schweizer Heimatschutz seit bald 120 Jahren einsetzt. Die neuste Ausgabe der zweisprachigen Zeitschrift Heimatschutz/Patrimoine ist den schönsten Aussichten gewidmet. Mit der soeben erschienenen Publikation Die schönsten Aussichten geht der Schweizer Heimatschutz Wege abseits der touristischen Pfade und macht die Schweiz aus einer neuen Perspektive erlebbar. Der etwas andere Reiseführer vereint Altbekanntes mit Neuentdecktem. Die ausgewählten Orte sind urban, peripher oder hochalpin – und man würde sie nicht unbedingt nebeneinander in einer Publikation erwarten.

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Kreislaufwirtschaft im Wandel der Zeit: Von der Steinzeit bis zur Moderne

Nach erfolgreicher Präsentation im Landesmuseum Zürich zeigt nun das Forum Schweizer Geschichte Schwyz eine faszinierende Ausstellung über die Methoden der Kreislaufwirtschaft − von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Obwohl der Begriff relativ jung ist, gibt es die Kreislaufwirtschaft schon seit Beginn der Menschheitsgeschichte. Auch unsere Vorfahren haben Abfall produziert und die Umwelt verschmutzt. Vor der heutigen Wegwerf- und Konsumgesellschaft bestimmten aber Mangel und Knappheit, wie mit Gegenständen und Ressourcen umgegangen wurde. Wo immer möglich, wurde recycelt, repariert, umgearbeitet oder weiterverwendet.

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500 Jahre Fraumünster: Katharina von Zimmerns Beitrag zur Reformation

Vor 500 Jahren übergab Äbtissin Katharina von Zimmern das Fraumünster samt allen Privilegien und Rechtstiteln, Pfandschaften, alten Hoheits- und Besitzrechten der Abtei an den Rat der Stadt Zürich. Sie gab der Reformation damit einen entscheidenden Schub. Die Reformation ohne Bürgerkrieg wurde möglich. Im Jubiläumsjahr 2024 wurde das Leben und die Tat von Katharina von Zimmern gewürdigt; die Geschichte der Stadt wurde aus einer neuen Perspektive erkundet. Das Fraumünster und die Stadt Zürich begehen den 500. Jahrestag der Abteiübergabe am nächsten Sonntag, 8. Dezember, mit einer Kanzelrede von Stadtpräsidentin Corine Mauch und Frauenstimmen aus fünf Jahrhunderten.

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Historische Entdeckungen in Augusta Raurica: Inschriften und älteste Münze

Spektakuläre Funde in Augusta Raurica: Zwei Inschriften und die älteste Münze entdeckt Bei einer archäologischen Notgrabung in Augusta Raurica wurden drei aussergewöhnliche Funde gemacht: Zwei Inschriftenfragmente erwähnen namentlich zwei Bewohner der antiken Stadt. Zudem wurde auf derselben Grabung die bislang älteste bekannte Münze aus Augusta Raurica entdeckt, eine im 3. Jahrhundert v. Chr. geprägte Bronzemünze. Diese Funde werfen ein neues Licht auf die Geschichte des Stadtquartiers und seiner einstigen Bewohner.

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Museum Luzern startet mit neuem Konzept und Leitung

Neues Konzept, neue Kooperationspartner und neue Leitung: Mit dem Markendach „Museum Luzern“ stellt sich das Museum an der Reuss in der Stadt Luzern neu auf. Unter dem neuen Dach versammeln sich künftig neun Partner und Originalschauplätze im ganzen Kanton. Das Museum Luzern lädt künftig zu einer faszinierenden Zeitreise durch 85’000 Jahre Kantonsgeschichte ein – von der Eiszeit über die römische Besiedlung und das Mittelalter bis ins Jetzt. Ab dem 1. Dezember 2024 übernimmt Dr. Tanja Warring als neue Museumsdirektorin die Leitung des Museums. Als erstes grosses Projekt würdigt das Museum Luzern im Jahr 2025 das 222-jährige Jubiläum des Kantons.

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Ausgezeichnete Geschichte: Historische Hotels und Restaurants des Jahres 2025

Das "Hotel Restaurant Kreuz" in Herzogenbuchsee (BE) existiert bereits seit 1787 und erhält nun für seine Ursprünglichkeit die Auszeichnung "Historisches Hotel des Jahres 2025". Zum "Historischen Restaurant des Jahres 2025" gekürt wird das Restaurant Baratella in St. Gallen (SG). Die beiden Auszeichnungen wurden am Montag, den 18. November 2024, durch Mitglieder der ICOMOS-Jury überreicht.

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"Die schönsten Aussichten": Schweizer Kulturlandschaften & Baukultur entdecken

Der Schweizer Heimatschutz begeht mit den „schönsten Aussichten“ neue Wege abseits altbekannter Tourismuspfade. Eine Publikation für alle, die unsere Begeisterung für Kulturlandschaften und Baukultur teilen und die Schweiz aus einer neuen Perspektive erleben möchten.

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25 Jahre Vereinatunnel: Erfolgsgeschichte für Verkehr und Sicherheit

Seit Eröffnung des Vereinatunnels der Rhätischen Bahn (RhB) am 19. November 1999 hat sich die Vereinalinie zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Stetig steigende Frequenzen beim Autoverlad sowie die gute Auslastung der Reisezüge unterstreichen die Beliebtheit der wintersicheren Verbindung vom Prättigau ins Unterengadin, von welcher auch der Güterverkehr profitiert. In den 25 Jahren seines Bestehens wurden beim Vereinatunnel zahlreiche Investitionen in die Sicherheit, die Infrastruktur und das Rollmaterial getätigt. Und auch in Zukunft stehen weitere Verbesserungen an.

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Schlössli Schönegg: Sicherungsarbeiten am historischen Felsen

Die Lage rund um den Felsen beim Schlössli Schönegg in der Stadt Luzern ist weiterhin stabil. Nach umfangreichen Vorarbeiten laufen seit dem 30. September 2024 die Sicherungsarbeiten. Zum Schutz der Mitarbeitenden am Fels und der Anwohnenden, werden die Arbeiten Sektor für Sektor ausgeführt. Aufgrund der komplexen geologischen Verhältnisse kommt ein Bohrverfahren zum Einsatz, welches nur geringe Erschütterungen auslöst. Während des Baufortschritts konnten laufend neue Erkenntnisse gewonnen werden, weshalb die Arbeiten länger dauern werden. Die Stadt steht bezüglich Arbeiten und Arbeitsfortschritt in engem Austausch mit den Anwohnenden und Grundeigentümern.

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Historischer Mattensteg kehrt zurück – Neue Verbindung für Fussgänger und Velofahrer

Die Platzspitzanlage erhält ein Stück Geschichte zurück: Wenn das Wetter mitspielt, wird der denkmalgeschützte Mattensteg in der Nacht vom 16. auf den 17. November wieder an die Sihl zurückgebracht. Die Brücke ist seit 1880 eine wichtige Fuss- und Veloverbindung. Sie wird im Zuge der Erneuerung des Platzspitzwehrs versetzt. Nachdem der Steg zur Sanierung abgebaut wurde, kehrt er nun etwa 80 Meter weiter flussaufwärts als neuer Zugang zum Park zurück.

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Hölloch im Muotathal: Besucherzentrum stärkt Denkmalpflege und Tourismus

Mit seinen rund 210 Kilometer langen Gängen ist das Hölloch im Kanton Schwyz das längste unterirdische Höhlensystem Europas. Dementsprechend beliebt ist es bei Besucherinnen und Besuchern. Den Eingang zur Höhle zierte 120 Jahre lang bloss ein kleines Wärterhaus. Neu steht an seiner Stelle ein Besucherzentrum, das am 24. November offiziell eröffnet wird. Die Schweizer Berghilfe unterstützte das Projekt mit 150 000 Franken.

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Römische Inschriften – Publikation und Ausstellung im Vindonissa Museum

Römische Steininschriften gehören zu den wichtigsten Quellen für die Rekonstruktion der Geschichte von Vindonissa. Erstmals sind nun alle bekannten Steininschriften in einer neuen Publikation vorgelegt. Einige Grabsteine sind zudem Thema der diesjährigen Ausstellung in der Vitrine Aktuell der Kantonsarchäologie. Die Vernissage von Buch und Vitrine findet am 21. November im Vindonissa Museum statt. Sie nennen Namen von Kaisern, Legionskommandanten und Menschen, die vor 2000 Jahren in Vindonissa gelebt haben: Römische Steininschriften sind sprechende Steine. Ihnen ist die neuste Publikation der Kantonsarchäologie in der Reihe "Veröffentlichungen der Gesellschaft Pro Vindonissa" gewidmet. In einer kleinen Ausstellung in der Vitrine Aktuell werden fünf dieser Steine gezeigt; so lernen wir fünf Soldaten aus Vindonissa mit Namen kennen.

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Mittelalterliche Spuren in Jegenstorf: Archäologische Funde zur Dorfgeschichte

In einer Rettungsgrabung des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern in Jegenstorf sind 2024 Fundstücke aus dem Mittelalter zum Vorschein gekommen. Dank diesen und älteren Untersuchungen kann die jahrhundertalte Geschichte des Dorfes besser nachvollzogen werden. Ausgewählte Funde aus Jegenstorf und anderen mittelalterlichen Dörfern sind ab dem 29. Oktober 2024 im Bernischen Historischen Museum zu sehen.

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Historische Thurgauer Frauen im Fokus: Wikipedia-Schreibwerkstatt

Sophia von Grüt, Madeleine Sitterding, Elisabeth Wegeli: Als Äbtissin des Klosters Tänikon, als erste Kantonsarchäologin und als Erfinderin der "Gottlieber Hüppen" haben diese Thurgauerinnen historisch Bedeutendes geleistet. Nur Wikipedia, die meistgenutzte Online-Enzyklopädie der Welt, weiss noch nichts davon. Deshalb organisieren die Kantonsbibliothek Thurgau und das Historische Museum Thurgau mit "Who writes his_tory?" am Sonntag, 10. November 2024, von 11 bis 15 Uhr eine öffentliche Wikipedia-Schreibwerkstatt.

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Das 700-jährige Ritterschwert von Sirnach: Vortrag im Historischen Museum Thurgau

Originale Ritterschwerter, die im Boden gefunden werden, sind seltene Objekte. Das rund 700-jährige Schwert aus Sirnach-Büfelden gehört nur schon deshalb zu den Attraktionen des Historischen Museums Thurgau. Am Museumshäppli vom Donnerstag, 31. Oktober 2024, beleuchtet der Kantonsarchäologe Dr. Hansjörg Brem, dieses einzigartige Fundstück aus dem Mittelalter.

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70 Jahre Kantonsarchäologie Luzern: Geschichte und Zukunft der Archäologie

1954 wurde die Kantonsarchäologie Luzern aus der Taufe gehoben – als zweite in der Deutschschweiz nach dem Kanton Aargau. 70 Jahre sind aus archäologischer Sicht zwar eine Kleinigkeit, aus Sicht einer kantonalen Institution aber ein Jubiläum wert. Aus diesem Grund lädt die Kantonsarchäologie am Sonntag, 10. November 2024 zum Tag der offenen Tür ein und zeigt unter anderem, wie die tägliche Arbeit im Umgang mit dem Kulturgut in unserem Boden aussieht.

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Wiederentdeckt: Kaiser Franz Josephs Sommerkutsche in der Wagenburg

Die Kaiserliche Wagenburg in Schönbrunn präsentiert erstmals seit über 100 Jahren jenes Fahrzeug, das Kaiser Franz Joseph in seinen letzten Lebensjahren besonders gerne verwendet hat: Millionen von Menschen kannten das Bild des alten Monarchen, wenn er bei Schönwetter in der so genannten Leib-Victoria unterwegs war. Doch nach dem Ende der Monarchie schien der Wagen für immer verloren gegangen zu sein.

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