Die Schweizer Zucker AG schreibt in ihrem Geschäftsjahr 2023/24 einen Gewinn von CHF 4.6 Mio. Dieses Ergebnis wurde möglich, weil die Zuckerpreise weiterhin hoch sind.
Zum zweiten Mal in Folge kann eine Dividende zur Ausschüttung beantragt werden. Aus 1.5 Mio. Tonnen Rüben konnten in der Kampagne 2023 rund 202’000 Tonnen Zucker gewonnen werden – rund 25’000 Tonnen weniger als während Kampagne 2022.
Die Glarner Kantonalbank hat am 26. März 2025 den Geschäftsbericht 2024 mit detaillierter Jahresrechnung sowie ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht publiziert.
Beide Berichte sind ab sofort online verfügbar.
Mit der Strategie 2025–2028 stellt PostFinance die finanziellen Bedürfnisse und die Zufriedenheit ihrer Kunden noch stärker in den Fokus.
Per 1. Dezember 2025 richtet sie ihre Bereiche an der neuen Strategie aus. Die Kundensegmente Privatkunden und Firmenkunden sowie die Schaffung von optimalen Kundenerlebnissen stehen dabei im Vordergrund.
Der Schweizer Onlinehandel boomt – das belegen sowohl nationale Studien als auch die Zahlen von Payrexx. Der Schweizer Zahlungsanbieter verzeichnete 2024 ein Transaktionsvolumen von insgesamt 805,6 Millionen Franken, ein Anstieg von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Erfolg spiegelt die starke Positionierung von Payrexx sowie die anhaltende Dynamik des E-Commerce wider.
2024 war ein historisches Jahr für den Schweizer Onlinehandel. Laut der Studie “Internetnutzung und E-Commerce Schweiz 2024” des Forschungszentrums für Handelsmanagement der Universität St. Gallen erreichte der E-Commerce-Umsatz in der Schweiz 18 Milliarden Franken – eine Summe, die nicht nur alle vorherigen Jahre übertrifft, sondern auch die Spitzenwerte während der Corona-Pandemie.
Die bäuerliche Genossenschaft mit über 140 Jahren Erfahrung im Bereich Agrarversicherungen, tritt in den portugiesischen Markt ein.
Das Unternehmen, das bereits in der Schweiz, Frankreich und Italien tätig ist, erweitert ihre Präsenz unter dem Namen SOCIÉTÉ SUISSE D'ASSURANCE CONTRE LA GRÊLE – SUCURSAL EM PORTUGAL.
Die Europäische Zentralbank (EZB) senkt ihre Leitzinsen ein weiteres Mal um einen Viertelprozentpunkt. In einem durch Unsicherheit geprägten Umfeld sorgt sie damit wenigstens für ein wenig Berechenbarkeit. „Angesichts der mannigfaltigen Unwägbarkeiten wird sie zukünftig aber vorsichtiger agieren. Dies mindert auch den Handlungsdruck für die Schweizerische Nationalbank – und verringert die Wahrscheinlichkeit von Negativzinsen“, erklärt Santosh Brivio, Senior Economist der Migros Bank.
Geldpolitik ist nie einfach. Denn es liegt in der Natur der Sache, dass geldpolitische Entscheide aufgrund unsicherer Annahmen gefällt werden müssen. Sind doch die Leitzinsen so festzulegen, dass sie der projizierten Zukunftserwartung hinsichtlich Konjunktur, Inflation, Zinsen und Währungen möglichst gerecht werden.
Die SEAT Gruppe hat am heutigen Donnerstag ihre Finanzergebnisse für das Jahr 2024 sowie ihre zukünftigen strategischen Ziele vor dem Hintergrund der anhaltenden Herausforderungen in der Automobilindustrie vorgestellt. Im vergangenen Jahr erzielte die Gruppe nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) einen Rekordbetriebsgewinn von 633 Millionen Euro, was einem Anstieg von 1,3 Prozent gegenüber 2023 entspricht. Der Jahresumsatz stieg ebenfalls auf einen Rekordwert: Er betrug 14,5 Milliarden Euro – 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Umsatzrendite blieb mit 4,4 Prozent stabil. Diese Ergebnisse festigen das Vertrauen der Gruppe in die Stärke ihrer Strategie, um gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen zu meistern.
„Nach einem sehr intensiven Jahr haben wir das beste Finanzergebnis unserer Geschichte erzielt. Die Rekordzahlen von 2024 sind das Ergebnis unserer Bemühungen der vergangenen fünf Jahre, eine profitablere Zukunft für unser Unternehmen aufzubauen“, sagt Wayne Griffiths, CEO von SEAT und CUPRA. „Es ist jedoch klar, dass die dreifache Herausforderung durch den aktuell schwächeren Elektrofahrzeug-Absatz, den zunehmenden Wettbewerb aus China und eine instabile Zolllandschaft erheblich ist und bei unserer Zukunftsplanung mehr Flexibilität erfordert.“
Thomas Remund wird auf Ende 2025 als Vorsteher der Finanzkontrolle in den Ruhestand treten.
Das Finanzkontrollgremium schlägt als seine Nachfolgerin die diplomierte Wirtschaftsprüferin Andrea Huber als neue Vorsteherin der Finanzkontrolle vor.
Die Lufthansa Technik AG hat im Geschäftsjahr 2024 erneut Rekordzahlen erwirtschaftet und gleichzeitig entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt. Beim Umsatz erreichte das Unternehmen erstmals einen Wert von über sieben Milliarden Euro, konkret waren es am Jahresende 7,441 Milliarden Euro (Vorjahr: 6,547 Milliarden Euro, plus 14%). Auch beim Ergebnis (Adjusted EBIT) wurde mit 635 Millionen Euro ein Rekord erzielt (Vorjahr: 628 Millionen Euro, plus 1%).
Das Geschäft der Zukunft treibt der Weltmarktführer im Bereich Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugen unter anderem mit dem Aufbau zweier neuer Werke in Portugal und Kanada voran. Neue Verträge mit einem Volumen von fast acht Milliarden Euro zeugen zudem vom anhaltenden Vertrauen der mehr als 800 Kunden weltweit.
Der Nettoerlös der V-ZUG Gruppe belief sich im Geschäftsjahr 2024 auf CHF 591.7 Mio. (Vorjahr: CHF 585.4 Mio., + 1.1 %, währungsbereinigt + 1.5 %). Dank V-ZUGs Differenzierungsstrategie wurden die Verkaufsvolumen in den meisten Märkten wieder gesteigert. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit CHF 25.3 Mio. 50.8 % über dem Vorjahr (CHF 16.8 Mio.). Die EBIT-Marge stieg auf 4.3% (Vorjahr: 2.9 %). Der Geldfluss aus Geschäfts- und Investitionstätigkeit (Free Cash Flow) lag trotz hoher Investitionen in die Arealtransformation bei erfreulichen CHF 1.8 Mio. (Vorjahr: CHF 18.2 Mio.).
Angesichts der verbesserten operativen Leistung, des positiven Cashflows und der soliden Bilanz schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine ordentliche Dividende sowie eine verrechnungssteuerfreie Ausschüttung aus Kapitalreserven in Höhe von je CHF 0.45 pro Aktie vor; insgesamt ergibt das CHF 0.90 pro Aktie. Für das Jahr 2025 geht V-ZUG davon aus, dass sich Umsatz und Profitabilität weiter verbessern werden. V-ZUG hält an den Mittelfristzielen fest, insbesondere am Umsatzwachstum von 3 % p.a. und einer EBIT-Marge von 10-13 %.
Die Glarner Kantonalbank erhält von der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) im diesjährigen Ratingbericht erneut ein sehr gutes AA Rating.
S&P führt die starke Verankerung der Glarner Kantonalbank im Kanton Glarus wie auch die sehr gute Kapitalisierung als grösste Stärken auf.
Der Verwaltungsrat der Glarner Kantonalbank beantragt auf der ordentlichen Generalversammlung vom 25. April 2025 die Wahl von Susanne De Zordi als neues Verwaltungsratsmitglied.
Sie soll die Verwaltungsrätin Sonja Stirnimann auch als Vorsitzende des Prüfungsausschusses ersetzen.
Coop erwirtschaftete im Jahr 2024 einen Umsatz von CHF 34,9 Milliarden und ist damit ein weiteres Mal gewachsen. Währungsbereinigt entspricht dies einer Zunahme von 1,1 %. Diese Entwicklung wird durch das Supermarktgeschäft sowie den Geschäftsbereich Grosshandel / Produktion getrieben. Sowohl die Eigenmarke Prix Garantie als auch nachhaltige Produkte verzeichneten eine steigende Nachfrage. Mit CHF 585 Millionen lag der Gewinn leicht über dem Vorjahr – und dies trotz hoher Investitionen in attraktive Preise. Der Gewinn wird vollumfänglich in das Unternehmen reinvestiert. Coop konnte den Personalbestand auf 97 040 Beschäftigte erhöhen und begrüsste 1 218 neue Lernende.
Der Nettoerlös der Coop-Supermärkte inklusive Coop.ch steigerte sich um CHF 242 Millionen auf CHF 12,1 Milliarden, was einem Wachstum von 2,0 % entspricht. Der Bereich Grosshandel / Produktion stieg im Gesamtumsatz währungsbereinigt um 2,9 % auf CHF 16,9 Milliarden.
Swisscom erhöht die Löhne 2025 um 1,3 %. Dies ist das Ergebnis der Lohnverhandlungen zwischen Swisscom und ihren Sozialpartnern, der Gewerkschaft syndicom und dem Personalverband transfair.
Die Lohnerhöhung von 1,3 % kommt ab 1. April 2025 den rund 9'500 Mitarbeitenden von Swisscom zugute, die dem Gesamtarbeitsvertrag unterstehen. Um der Teuerung Rechnung zu tragen, erhalten die meisten Mitarbeitenden eine generelle Lohnerhöhung, die je nach Lage im Lohnband unterschiedlich hoch ausfällt. Ein weiterer Teil der Summe ist für individuelle Lohnerhöhungen vorgesehen. Mitarbeitende, deren Lohn über dem Lohnband liegt, erhalten eine Einmalzahlung.
Die Generalversammlung der Migros Bank AG wählte Serena Fioravanti per 1. März 2025 in den Verwaltungsrat.
Damit ist der Verwaltungsrat der Migros Bank AG wieder komplett.
Die DERTOUR Group erwirbt von der Migros die gesamte Hotelplan Group mit Ausnahme von Interhome. Der Ferienhaus-Spezialist Interhome wird von der HomeToGo Group übernommen. Als etablierte Touristikunternehmen verfügen die neuen Eigentümer über die besten Voraussetzungen, um die spezialisierten Bereiche von Hotelplan Group – Reisen und Ferienhäuser – erfolgreich weiterzuentwickeln. Für die Kundinnen und Kunden und Vertriebspartner bleiben die Angebote und Buchungen bei Hotelplan Group und Interhome unverändert gültig.
Die Migros hat für die ganze Hotelplan Group erfahrene neue Eigentümer gefunden. Mit der DERTOUR Group kauft einer der bekanntesten europäischen Reiseanbieter die Geschäftsbereiche der Reisevermittlung und -veranstaltung in der Schweiz, Deutschland und Grossbritannien. Gleichzeitig erwirbt die in Deutschland börsennotierte HomeToGo Group den Ferienhaus-Spezialisten Interhome, welcher optimal zum B2B-Segment HomeToGo_PRO passt. «Mit der DERTOUR Group und der HomeToGo Group haben wir eine gute Zukunftslösung für die gesamte Hotelplan Group gefunden. Die beiden Unternehmen verfügen über die besten Voraussetzungen, um die Geschäftsfelder weiterhin erfolgreich weiterzuentwickeln», sagt Michel Gruber, Präsident des Hotelplan Group-Verwaltungsrats und Leiter des Departements Handel beim Migros-Genossenschafts-Bund. "Der Migros fällt der Abschied von Hotelplan nach so vielen Jahren nicht leicht. Doch wir freuen uns, dass Hotelplan so erfahrene neue Eigentümer erhält, welche die Stärken von Hotelplan Group und Interhome optimal weiterentwickeln möchten."
Mit einem Gewinn von CHF 282 Mio. erzielte die Migros Bank 2024 das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte.
Die Kundenausleihungen überschritten erstmals die 50-Milliarden-Grenze, und die Kundeneinlagen konnten dank attraktiver Kontoangebote auf rund CHF 46 Mrd. gesteigert werden.
Die Inflationsrate war in der Schweiz zuletzt weiter rückläufig. Im Dezember 2024 betrug sie gerade noch 0,6 Prozent, im Jahresdurchschnitt 2024 waren es 1,1 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Trotzdem herrscht bei Wirtschaftstreibenden Kostendruck.
„Obwohl die Teuerung in der Schweiz weiterhin moderat bleiben sollte, spüren Unternehmen die Auswirkungen globaler Preissteigerungen“, erklärt Patrick Sommer, Managing Director von CNT Management Consulting (Schweiz). Er weiss, was dies für Betriebe bedeutet: „Das führt dazu, dass Einkaufsabteilungen mehr denn je gefordert sind, Kosten zu senken und Prozesse effizienter zu gestalten. Gleichzeitig dürfen Themen wie Nachhaltigkeit und Flexibilität nicht vernachlässigt werden.“ Die wirtschaftliche Unsicherheit wirkt sich zudem auf das Konsumverhalten der Verbraucher aus, die sich insbesondere bei nicht notwendigen Ausgaben zurückhaltend zeigen. Dies setzt Unternehmen unter Druck, ihre Einkaufsstrategien präzise zu planen und anzupassen.