Finanzen

SNB senkt Leitzins auf 1 Prozent: Kein weiterer Zinsschritt erwartet

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) senkte heute Morgen den Leitzins um 25 Basispunkte auf 1 Prozent. Damit will sie der Aufwertungstendenz des Frankens entgegenwirken. „Wir erwarten keine weiteren Zinssenkungen in den nächsten 12 Monaten“, erklärt Valentino Guggia, Ökonom der Migros Bank. Nach zwölf Jahren an der Spitze der SNB kündigte der abtretende SNB-Präsident Thomas Jordan die letzte Zinssenkung seiner Karriere an. Der Zinsentscheid wurde von den Marktakteuren erwartet, es bestanden jedoch Zweifel über das Ausmass des Zinsschrittes. Nach der „grossen“ Zinssenkung um 50 Basispunkte der US-Notenbank nahmen die Spekulationen über einen solchen grossen Schritt auch bei der SNB deutlich zu. Die SNB ging jedoch nicht so weit und beschloss eine „kleine“ Zinssenkung um 25 Basispunkte (0,25 Prozentpunkte).

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Alain Chisari (52) wird neuer Head of Swiss WorldCargo ab Oktober 2024

Alain Chisari wird per 1. Oktober 2024 neuer Verantwortlicher der SWISS Frachtsparte Swiss WorldCargo. Der 52-jährige hat seit 2008 bei SWISS und in der Lufthansa Group in verschiedenen Managementpositionen gewirkt. Aktuell ist er für die Lufthansa Group in der Funktion als ITA Implementation Officer tätig. Er folgt als Head of Swiss WorldCargo auf Lorenzo Stoll, der sich beruflich für einen neuen Weg ausserhalb der Airlinebranche entschieden hat. Swiss International Air Lines (SWISS) hat Alain Chisari (52) zum neuen Head of Swiss WorldCargo ernannt. In seiner neuen Funktion wird er für die gesamte Frachtabteilung von SWISS mit weltweit rund 300 Mitarbeitenden verantwortlich sein und die Geschäftsstrategie entwickeln und umsetzen. Chisari folgt auf Lorenzo Stoll, der Swiss WorldCargo Ende Juli verlassen hat und sich nach insgesamt 11 Jahren bei SWISS für einen Branchenwechsel entschieden hat. Er wird die Geschäftsleitung eines Schweizer Unternehmens im Gesundheitswesen übernehmen.

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Giulia Fitzpatrick verlässt Verwaltungsrat von PostFinance aus persönlichen Gründen

Giulia Fitzpatrick hat entschieden, den Verwaltungsrat von PostFinance per sofort aufgrund persönlicher Gründe zu verlassen. Mit Giulia Fitzpatrick tritt eine Expertin zurück, die mit der Schweizer Bankenlandschaft bestens vertraut ist und über breites Wissen in den Bereichen IT und Risikomanagement verfügt. Giulia Fitzpatrick tritt per sofort aus persönlichen Gründen aus dem Verwaltungsrat der PostFinance AG zurück. „Ich danke meinen Kolleginnen und Kollegen für die jahrelange gute Zusammenarbeit im Verwaltungsrat“, sagt Giulia Fitzpatrick und fügt an: „Ich blicke auf eine spannende und intensive Zeit bei PostFinance zurück, in der ich mich für die Weiterentwicklung und den Erfolg der Bank einsetzen konnte.“ In den Verwaltungsrat von PostFinance trat Giulia Fitzpatrick am 1. November 2018 ein und hatte den Vorsitz im Ausschuss Informationstechnologie & Digitalisierung inne.

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DIE HÖHLE DER LÖWEN SCHWEIZ: Start-ups präsentieren innovative Ideen in Folge 3

Am Dienstag, den 24. September 2024, ab 20.15 Uhr, zeigte 3+ die dritte Folge der sechsten Staffel von „DIE HÖHLE DER LÖWEN SCHWEIZ“. Folgende Schweizer Start-ups versuchen die Investorenrunde, bestehend aus Bettina Hein, Anja Graf, Tobias Reichmuth, Roland Brack, Jürg Schwarzenbach, Lukas Speiser, Felix Bertram, Nicole Büttner und Tom Zimmermann von sich zu überzeugen:

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Zinssenkungen und ihre Folgen: Neue Chancen für Anleihenanleger?

Der weltweite Zinssenkungszyklus ist angelaufen und weckt wehmütige Erinnerungen an die extreme Niedrigzinsphase im Nachgang der globalen Finanzkrise. Den Zentralbanken scheint es gelungen zu sein, die Inflation nach den pandemiebedingten Preisschüben wieder auf ein akzeptables Niveau zu senken. Die hohen Zinsen haben die Nachfrage in der Wirtschaft gedämpft. Die Frage, die sich Anleihenanleger jetzt stellen, ist, ob wir uns auf ein ähnlich günstiges Umfeld wie in den 2010er Jahren zubewegen, das einen Bullenmarkt für Anleihen am Laufen hielt, der letztlich drei Jahrzehnte andauerte. Um diese Frage zu beantworten, müssen wir die Unterschiede zwischen dem damaligen und dem heutigen Makroumfeld analysieren. Angesichts der Sparpolitik der Staaten mussten sich die Märkte in den 2010er Jahren nur um die Geldpolitik kümmern. Die Globalisierung und Produktionsverlagerungen nach China hielten die Inflation in Schach. Gleichzeitig wurden die Anleihenmärkte durch eine beispiellose Welle quantitativer Lockerungsmassnahmen unterstützt.

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