Wissenschaft

Sprachgesteuerte Roboter: Neues KI-System versteht Befehle ohne Programmierer

Forschern des Huawei Noah's Ark Lab, der Technischen Universität Darmstadt und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich ist es gelungen, mit einem grossen Sprachmodell (LLM, large language model) schriftliche Befehle in Maschinensprache zu übersetzen, die Roboter verstehen und befolgen können. Somit können diese in öffentlichen Räumen, Privathaushalten und Büros eingesetzt werden, ohne dass Spezialisten ihnen Steuerungsanweisungen in Maschinensprache geben müssen. Durch die LLM-Übersetzung können Roboter die Befehle ihrer Benutzer künftig einfach verstehen und danach handeln.

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Visa vs. Mastercard: Bewerbungsprozesse im Vergleich 2026

Visa und Mastercard stehen erneut in den Schlagzeilen. Nachdem sie das Recht erhalten haben, gegen ein britisches Urteil zu Händlergebühren Berufung einzulegen, zeigen neue Daten, dass ihr Wettbewerb weit über den Zahlungsverkehr hinausgeht und sich sogar bis in den Einstellungsprozess neuer Mitarbeiter erstreckt.  Um herauszufinden, welche Finanzunternehmen für Bewerber am schwierigsten zugänglich sind, analysierte das Team von BestBrokers Interviewdaten von Glassdoor, die die grössten börsennotierten Finanzinstitute weltweit in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Banken, Investitionen, Versicherungen, Börsenhandel und Krypto-Börsen abdecken. Die Untersuchung bewertet die durchschnittliche Schwierigkeit der Interviews, Empfehlungsraten und die Stimmung der Kandidaten, um zu bestimmen, welche Unternehmen die grössten Herausforderungen im Einstellungsprozess darstellen und welche die positivsten Bewerbungserfahrungen bieten. Der vollständige Datensatz ist über diesen Link auf Google Drive verfügbar.

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UBS erzielt 7,8 Milliarden USD Gewinn und treibt Credit-Suisse-Integration voran

UBS hat ihren Geschäftsbericht publiziert, der die vollständig geprüften Ergebnisse für das am 31. Dezember 2025 zu Ende gegangene Geschäftsjahr präsentiert. Der Bericht beschreibt die Geschäftsstrategie, die Geschäftsentwicklung, die Governance und die Vergütung sowie das Risikomanagement und die Kapitalbewirtschaftung. Der Bericht beschreibt zudem das regulatorische Umfeld im Jahr 2025 und gibt ein Update zu den Fortschritten der Credit-Suisse-Integration. Der Auszug aus dem Geschäftsbericht 2025 in deutscher Sprache wird am 12. März 2026 veröffentlicht.

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Frauen in Führungspositionen: Masterarbeit deckt strukturelle Benachteiligung auf

Die Schweiz schneidet im internationalen Vergleich der Arbeitsbedingungen für Frauen seit Jahren schlecht ab. Während Männern im Bewerbungsverfahren häufig ein Vertrauensvorschuss gewährt wird, müssen Frauen harte Fakten liefern. Natascha Isler hat in ihrer Masterarbeit im MAS Banking & Finance an der OST – Ostschweizer Fachhochschule untersucht, mit welchen strukturellen Hürden Frauen konfrontiert sind, welche Fördermassnahmen wirklich helfen und in welche Richtung sich unsere Strukturen und Kultur verändern müssen.

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TheNewNow 2026 in Zürich: Business, KI und New Work vereint an einem Tag

Am 22. April 2026 wird das Headsquarter Zürich mit TheNewNow zum Treffpunkt für Entscheider und Vordenker aus Business, Kommunikation und Kreativwirtschaft. Ein Format, das Orientierung durch Wissenszugang und Austausch bietet in einer Zeit, in der sich Kommunikation, Leadership und Technologie schneller verändern als je zuvor.

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Ostschweizer KMU im globalen Umbruch: Resilienz wird zum Erfolgsfaktor

Krisen, geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheit fordern Ostschweizer KMU stark. Am 17. Unternehmensspiegel Ostschweiz diskutierten Fachleute aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft, wie Unternehmen mit diesen Umbrüchen umgehen – und warum Resilienz zum entscheidenden Erfolgsfaktor wird.

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Mehr Sichtbarkeit für KMU: Content-Marketing und KI richtig einsetzen

Wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Content-Marketing ihre Sichtbarkeit erhöhen und gleichzeitig Künstliche Intelligenz (KI) sinnvoll einsetzen können, stand im Zentrum der Veranstaltung „Gewerbe@OST“ an der OST – Ostschweizer Fachhochschule. Rund um Fachreferate und Diskussion erhielten die Teilnehmenden konkrete Impulse für die Praxis.

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Studie zur Fashion-Branche: Erfolgsmodelle zeigen Ausweg aus der Krise

Der Modehandel steht unter massivem Druck – doch eine fortgesetzte Krise ist keine Zwangsläufigkeit. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie „Fashion Industry – Reinvent Retail to stay ahead“ des europäischen Beratungsunternehmens Eight Advisory. Die Analyse zeigt: Wer sein Geschäftsmodell an digitalen, kundenzentrierten Erfolgsmodellen ausrichtet, kann auch in einem schwierigen Marktumfeld nachhaltig Wert schaffen.

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Barbados plant 50-MW-Wellenkraftwerk: Dänische Technologie liefert Strom und Wasser

Die Regierung des karibischen Inselstaates Barbados hat über ihre Agentur Export Barbados eine Absichtserklärung mit dem dänischen Unternehmen Wavepiston für ein 50-Megawatt-Projekt zur kommerziellen Nutzung von Wellenenergie unterzeichnet. Auf Gran Canaria ist eine Anlage bereits in Betrieb.

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Fraunhofer IPMS entwickelt 10G TSN-Endpoint für Echtzeit-Ethernet mit 10 Gbit/s

Die Anforderungen an Ethernet-Netzwerke in Automotive, Industrie und sicherheitskritischen Anwendungen steigen rasant: Immer höhere Datenraten müssen mit exakt planbaren Zeitabläufen kombiniert werden. Das Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS reagiert darauf mit einem neuen 10G TSN-Endpoint IP-Core, der deterministische Echtzeitkommunikation mit Datenraten bis 10 Gbit/s ermöglicht. Der neue 10G TSN-Endpoint (EP) erweitert das Portfolio an Time-Sensitive-Networking (TSN) IP-Cores des Fraunhofer IPMS. Er adressiert anspruchsvolle Anwendungen, bei denen höchste Bandbreiten, präzise Zeitsynchronisation und zeitlich exakt planbare, zuverlässige Datenübertragung entscheidend sind. Gegenüber den bisherigen 1G TSN IP-Cores ermöglicht der neue 10G TSN-EP IP-Core eine Verzehnfachung des Datendurchsatzes bis zu 10 Gbit/s bei durchgängig deterministischem Verhalten über das gesamte Netzwerk hinweg. Damit unterstützt er die Entwicklung von Echtzeit-Ethernet-Netzwerken der nächsten Generation.

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Schweizer Unternehmen halten an China fest – Studie zeigt trotz Risiken hohe Zuversicht

Schweizer Unternehmen setzen weiterhin auf China Trotz geopolitischer Spannungen und anhaltender Diskussionen über eine Entkopplung internationaler Investitionen bleibt China für Schweizer Unternehmen ein zentraler Markt.

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ETH Zürich erhält 3 neue Nationale Forschungs- schwerpunkte: Forschung mit Weitblick

Wie und wo entsteht Leben im Weltall? Wie lassen sich physikalische Phänomene mit höchster Präzision messen? Wie geht die Schweiz mit zunehmenden Klima- und Wetterextremen um? Antworten darauf suchen drei neue Nationale Forschungsschwerpunkte, die die ETH Zürich mit Partneruniversitäten zugesprochen erhalten hat.

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Studie warnt: Bis 2050 fehlen Zürich bis zu 300'000 Arbeitskräfte – KI als Hoffnungsträger

Aufgrund der demografischen Alterung werden dem Kanton Zürich in den nächsten Jahrzehnten Arbeitskräfte fehlen. Die Wirtschaftsleistung könnte um bis zu 20 Prozent tiefer ausfallen und damit den Wohlstand im Kanton Zürich bedrohen. Eine gemeinsame Studie des Amts für Wirtschaft und des Beratungsunternehmens Deloitte zeigt auf, welche Wirkung einzelne Hebel gegen den Mangel an Arbeitskräften haben können. Künstliche Intelligenz dürfte dank Effizienzgewinnen das grösste Potenzial haben.

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IUCN setzt Meilenstein: Historischer Beschluss gegen fossile Brennstoffe

Heute haben Mitglieder der International Union for Conservation of Nature (IUCN) auf dem World Conservation Congress Geschichte geschrieben. Mit der Annahme von Motion 042 wurde erstmals im gesamten globalen multilateralen System fossile Brennstoffproduktion ausdrücklich als Bedrohung für die Natur benannt. Der Beschluss fordert Regierungen und die Zivilgesellschaft auf, eine der Hauptursachen der kombinierten Klima- und Biodiversitätskrisen durch angebotsseitige Massnahmen anzugehen. Damit wurde die bislang deutlichste Sprache zu Öl, Gas und Kohle verabschiedet, die je in einem multilateralen Forum angenommen wurde.

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Studie zeigt: Nur 23 Prozent der Family Offices sind bereit für Generationenwechsel

Fast jedes vierte Family Office ist vollständig auf die Übergabe an die nächste Generation vorbereitet, während Nachfolgeplanung weltweit an Bedeutung gewinnt. Das zeigt eine neue globale Studie von Ocorian, dem spezialisierten Anbieter von Dienstleistungen für vermögende Privatpersonen, Family Offices, Finanzinstitutionen, Asset Manager und Unternehmen.

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Projekt RISTRETTO: Neue Technologie soll Exoplanet Proxima b sichtbar machen

Das Astronomieteam der Universität Genf erreicht einen Meilenstein beim Bau des RISTRETTO-Spektrographen – erstmals soll damit Proxima b direkt beobachtet und seine Atmosphäre untersucht werden. Das RISTRETTO-Projekt, das sich der Erforschung von Proxima b – dem nächsten Exoplaneten ausserhalb unseres Sonnensystems – widmet, hat eine entscheidende Etappe erreicht. Mehrere zentrale Komponenten des Hochpräzisionsspektrographen wurden in den Werkstätten des Astronomischen Departements der Universität Genf (UNIGE) erfolgreich prototypisiert und getestet. Zudem zeigen umfassende Simulationen, dass RISTRETTO in der Lage sein wird, Proxima b nachzuweisen und mögliche Anzeichen von Sauerstoff oder Wasser in dessen Atmosphäre zu erkennen. Die Ergebnisse sind in zwei Studien in Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

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Oxford und UBS gründen gemeinsames Centre for Applied Artificial Intelligence

Die Universität Oxford und UBS haben das Oxford-UBS Centre for Applied Artificial Intelligence ins Leben gerufen, um Spitzenforschung mit praxisnaher Anwendung zu verbinden. Die Universität Oxford und UBS gaben die Gründung des Oxford-UBS Centre for Applied Artificial Intelligence (AI) bekannt. Ziel des neuen Zentrums ist es, das Verständnis der Möglichkeiten von KI zu vertiefen und deren praktische Anwendung in Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.

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Cisco und OECD untersuchen globale Unterschiede bei Nutzung und Wirkung von KI

Cisco (NASDAQ: CSCO), weltweit führender Anbieter von Rechenzentrums-, Unternehmensnetzwerk- und Cybersicherheitslösungen, hat gemeinsam mit der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) im Rahmen des Digital Well-being Hub die Risiken, Vorteile und Auswirkungen von KI auf das Leben der Menschen untersucht. Demnach gibt es grosse geografische und generationsbedingte Unterschiede. Generative KI entwickelt sich rasant von einer Neuheit zu einer Gewohnheit. Doch die Nutzungsraten erzählen möglicherweise nicht die ganze Geschichte. Cisco hat sich mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im Rahmen des „Digital Well-being Hub“ zusammengeschlossen, um die Beziehung zwischen den Risiken und Vorteilen von Technologie sowie die Auswirkungen von KI auf das Leben der Menschen zu untersuchen. Neue Daten aus dem Hub zeigen, dass sich hinter den Schlagzeilen über die jugendliche Begeisterung für KI geografische und generationelle Unterschiede abzeichnen, die beeinflussen, wer von KI profitiert, wer die Risiken trägt und wie das digitale Leben das Wohlbefinden beeinflussen kann.

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