Sport & Spiel

Zverev steht in Shanghai im Halbfinal – Nummer eins bereits gesichert

Alexander Zverev steht beim ATP-Masters-1000-Turnier in Shanghai im Halbfinal. Der 29-jährige Deutsche besiegt den Australier Alex de Minaur am Donnerstag mit 6:4, 6:4 und überzeugt besonders mit seinem Aufschlag. Nach 78 Minuten nutzt er seinen ersten Matchball. Die Nummer zwei der Weltrangliste trifft am Samstag auf Alejandro Davidovich Fokina. Zverev schlägt zehn Asse, bringt 80 Prozent seiner ersten Aufschläge ins Feld und wehrt sämtliche fünf Breakbälle ab. De Minaur findet gegen das druckvolle Spiel seines Gegners keine ausreichenden Mittel. Der Deutsche schafft in jedem Satz ein Break und steht erstmals seit 2019 wieder unter den letzten vier Spielern in Shanghai. Der Halbfinaleinzug unterstreicht Zverevs aussergewöhnliche Saison. Nach den Grand-Slam-Titeln bei den French Open und US Open steht bereits fest, dass er 2026 als Nummer eins abschliessen wird. Der bisherige Weltranglistenerste Jannik Sinner hat seine Saison verletzungsbedingt beendet. Nun kämpft Zverev in Shanghai um seinen nächsten Masters-Titel.

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Devils zerlegen Rangers 7:1 – Hischier und Meier glänzen im Derby

Die New Jersey Devils feiern im NHL-Derby gegen die New York Rangers einen eindrucksvollen 7:1-Heimsieg. Nico Hischier erzielt sein 203. NHL-Tor und steigt auf Rang drei der ewigen Devils-Torschützenliste. Timo Meier bereitet zwei Treffer vor, darunter Hischiers Tor zum 3:0. Auch Jonas Siegenthaler steht beim klaren Erfolg auf dem Eis. Im Prudential Center von Newark entscheidet New Jersey die Begegnung mit vier Treffern im Mitteldrittel. Luke Hughes erzielt erstmals in seiner NHL-Karriere zwei Tore in einer Partie. Evan Rodrigues, Hischier, Arseny Gritsyuk, Stefan Noesen und Cody Glass treffen ebenfalls. Den einzigen Rangers-Treffer erzielt Pavel Dorofeyev im Schlussdrittel. Für die drei Schweizer ist der Derbysieg ein wichtiges Erfolgserlebnis. Die Devils verbessern ihre Saisonbilanz auf vier Siege und drei Niederlagen. Neben Hischiers persönlichem Meilenstein darf auch Trainer Sheldon Keefe feiern: Er erreicht seinen 300. Sieg als NHL-Headcoach.

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ZSC Lions gegen Lakers – die historische Siegesserie soll weitergehen

Die ZSC Lions wollen ihren historischen Saisonstart in der National League fortsetzen. Am Freitag, 16. Oktober 2026, empfängt der ungeschlagene Tabellenführer um 19.45 Uhr die SC Rapperswil-Jona Lakers in der Swiss Life Arena. Nach zehn Siegen in zehn Spielen peilen die Zürcher den nächsten Erfolg an. Die Lakers brauchen dagegen dringend Punkte im Kampf um die Play-in-Plätze. Die Ausgangslage könnte kaum unterschiedlicher sein. Zürich führt die National League mit 27 Punkten und einem Torverhältnis von 42:24 an. Rapperswil-Jona belegt mit elf Zählern aus elf Partien den zwölften Rang. Beim jüngsten Auftritt gegen Fribourg-Gottéron setzten sich die Lions mit 5:4 nach Verlängerung durch. Die Lakers verloren zuletzt bei den SCL Tigers mit 0:3. Das Kantonsduell bietet damit einen besonderen sportlichen Reiz. Die ZSC Lions haben bereits einen neuen Rekord für den besten Saisonstart aufgestellt und möchten ihre Serie verlängern. Rapperswil-Jona versucht, die Zürcher erstmals in dieser Meisterschaft zu bezwingen. Für beide Mannschaften steht bereits am Samstag die nächste National-League-Partie auf dem Programm.

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Kloten gegen Ambri: Kellerduell mit grosser Bedeutung

Der EHC Kloten empfängt am Freitag, 16. Oktober 2026, den HC Ambri-Piotta zu einem wichtigen Duell in der National League. Spielbeginn in der SWISS Arena ist um 19.45 Uhr. Während Kloten als Tabellenletzter dringend Punkte benötigt, wollen die Tessiner nach der bitteren Niederlage gegen den SC Bern wieder gewinnen. Bei Ambri steht Verteidiger Tim Heed vor seiner Rückkehr. Kloten reist mit gemischten Gefühlen in die nächste Meisterschaftsrunde. Auf den überraschenden 4:1-Auswärtssieg beim HC Davos folgte eine 1:3-Heimniederlage gegen den EV Zug. Ambri musste sich zuletzt Bern mit 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben. Besonders bitter: Ein vermeintliches Siegtor von André Heim wurde nach Videokontrolle aberkannt, ehe Rodrigo Abols für Bern traf. Die Ausgangslage unterstreicht die Bedeutung der Begegnung. Kloten liegt mit neun Punkten aus elf Spielen auf Rang 14, Ambri belegt mit 15 Punkten aus zehn Partien den siebten Platz. Beide Mannschaften stehen zudem vor einem intensiven Wochenende: Kloten gastiert am Samstag in Lausanne, während Ambri Genève-Servette empfängt.

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Cissé schiesst Milan mit Hattrick zum 4:0 in Salzburg

Die AC Milan meldet sich in der Europa League eindrucksvoll zurück. Die Italiener gewinnen am Donnerstag, 15. Oktober 2026, bei Red Bull Salzburg mit 4:0 (2:0). Der erst 19-jährige Alphadjo Cissé erzielt drei Treffer und wird zum überragenden Spieler des Abends. Auch der Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari überzeugt und bereitet das vierte Tor durch Gonçalo Ramos vor. Cissé bringt die Mannschaft von Trainer Rúben Amorim in der 15. Minute per Kopf in Führung. In der 32. Minute erhöht der italienische Nachwuchsspieler auf 2:0. Unmittelbar nach der Pause komplettiert er seinen Hattrick. Ramos sorgt in der 72. Minute für den Endstand. Milan beendet die Partie nach einem Platzverweis gegen Filippo Terracciano in Unterzahl. Nach der 0:2-Heimniederlage gegen Benfica zum Auftakt holt Milan damit seine ersten drei Punkte in der Ligaphase. Salzburg kassiert dagegen die erste Pflichtspielniederlage der Saison. Aus Schweizer Sicht steht Jashari im Mittelpunkt: Der Mittelfeldspieler gehört zur Startformation und leitet mit einer Balleroberung den vierten Treffer ein.

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Lyon schlägt Crystal Palace 3:2 – Athekame siegt gegen Sages Team

Olympique Lyon gewinnt am Donnerstag, 15. Oktober 2026, das Europa-League-Heimspiel gegen Crystal Palace mit 3:2. Corentin Tolisso und Ernest Nuamah bringen die Franzosen vor der Pause mit 2:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel wird es nochmals spannend, ehe Pavel Šulc den entscheidenden dritten Treffer erzielt. Der Schweizer Zachary Athekame spielt beim zweiten Lyoner Sieg in der Ligaphase über die gesamte Distanz. Die Gastgeber erwischen im Groupama Stadium einen ausgezeichneten Start. Tolisso trifft bereits in der achten Minute nach einem Eckball. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit erhöht Nuamah nach Vorarbeit von Keito Nakamura. Yéremy Pino verkürzt kurz nach Wiederbeginn auf 2:1. Der eingewechselte Šulc stellt in der 76. Minute den Zweitorevorsprung wieder her, doch Daichi Kamada sorgt fünf Minuten später für eine spannende Schlussphase. Für Crystal-Palace-Trainer Pierre Sage ist die Niederlage besonders bitter. Der Franzose kehrt an seine frühere Wirkungsstätte zurück und verliert erstmals in der laufenden Europa-League-Saison. Lyon steht nach dem Auftakterfolg gegen Anderlecht bei sechs Punkten. Aus Schweizer Sicht überzeugt Athekame mit einem engagierten Auftritt auf der rechten Abwehrseite.

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Leverkusen überrollt Lech Posen – Schick trifft zweimal beim 4:0

Bayer Leverkusen setzt seinen erfolgreichen Start in der Europa League fort. Die Mannschaft von Trainer Carles Martínez gewinnt am Donnerstag, 15. Oktober 2026, beim polnischen Meister Lech Posen souverän mit 4:0. Patrik Schick trifft zweimal vom Elfmeterpunkt, Malik Tillman und Ibrahim Maza erzielen die weiteren Tore. Nach zwei Spielen steht Leverkusen bei sechs Punkten und einem Torverhältnis von 6:0. Dabei beginnt der Abend für die Werkself mit einem Rückschlag. Martin Terrier muss bereits in der 18. Minute verletzt ausgewechselt werden, Schick ersetzt ihn. Der tschechische Stürmer verwandelt in der 29. und 41. Minute zwei nach VAR-Überprüfungen verhängte Elfmeter. Dazwischen trifft Tillman zum zwischenzeitlichen 2:0. Maza stellt kurz vor Schluss den Endstand her. Während Leverkusen nach dem 2:0-Auftaktsieg gegen Celje auch seine zweite internationale Aufgabe gewinnt, bleibt Posen punktlos. Der polnische Meister hatte bereits sein erstes Spiel bei Crystal Palace mit 0:4 verloren. Für Leverkusen folgt am Sonntag das Bundesliga-Heimspiel gegen Tabellenführer Freiburg. Anschliessend geht die Europapokal-Reise nach Griechenland weiter.

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Omonia Nikosia siegt 3:0 in Celje – Slowenen bleiben punktlos

Omonia Nikosia setzt seinen erfolgreichen Start in die Europa League fort. Die Zyprioten gewinnen am Donnerstag, 15. Oktober 2026, auswärts bei NK Celje mit 3:0 und feiern den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Jaden Montnor, Muamer Tanković und Senou Coulibaly erzielen die Treffer. Celje bleibt dagegen nach zwei Niederlagen ohne Punkt und ohne eigenes Tor. Vor heimischem Publikum beginnt Celje engagiert, gerät aber früh in Schwierigkeiten. Ein vermeintliches Tor von Loïs Diony wird nach Videokontrolle aberkannt. In der 17. Minute bringt Montnor die Gäste in Führung. Nach der Pause erhöht Tanković auf 2:0, ehe Coulibaly kurz vor Schluss den Endstand herstellt. Besonders bemerkenswert ist die Effizienz der Mannschaft von Trainer Henning Berg. Obwohl Celje rund 61 Prozent Ballbesitz verzeichnet, bringt der slowenische Vertreter nur zwei Abschlüsse aufs Tor. Omonia bestätigt damit den Auftaktsieg gegen Celta Vigo. Für Celje steht bereits am 22. Oktober das nächste Heimspiel gegen Salzburg an.

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AZ Alkmaar schlägt Beer Sheva – Joker Meerdink entscheidet vom Punkt

AZ Alkmaar feiert in der Europa League den ersten Sieg der Ligaphase. Die Niederländer gewinnen am Donnerstagabend, 15. Oktober 2026, im heimischen AFAS Stadion gegen Hapoel Beer Sheva mit 2:1. Peer Koopmeiners bringt die Gastgeber nach der Pause in Führung, Amankwah Forson gleicht aus. In der 77. Minute entscheidet der eingewechselte Mexx Meerdink die Partie mit einem Penalty. Nach einer torlosen ersten Halbzeit nimmt die Begegnung unmittelbar nach dem Seitenwechsel Fahrt auf. Koopmeiners erzielt in der 49. Minute das 1:0, doch Forson antwortet nur sechs Minuten später. Alkmaar übernimmt anschliessend wieder die Kontrolle. Nach einer VAR-Überprüfung erhält AZ einen Elfmeter, den Meerdink kurz nach seiner Einwechslung verwandelt. Für die Mannschaft von Trainer Leeroy Echteld ist der Heimsieg nach der 0:1-Auftaktniederlage bei Sunderland besonders wichtig. Alkmaar steht nun bei drei Punkten, Beer Sheva bleibt nach dem torlosen Start gegen Dinamo Zagreb bei einem Zähler. Schweizer Beteiligung gibt es im Schiedsrichterteam: Lukas Fähndrich ist als Video-Schiedsrichter im Einsatz.

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Genf gegen die SCL Tigers – Puljujärvi nach Hattrick im Fokus

Genève-Servette empfängt am Freitag, 16. Oktober 2026, die SCL Tigers zum Spitzenspiel der National League. Die Partie in den Vernets beginnt um 19.45 Uhr. Die Genfer liegen mit 21 Punkten auf Rang zwei, die Emmentaler folgen mit 19 Zählern auf Platz drei. Besonders im Mittelpunkt steht Jesse Puljujärvi, der am Mittwoch in der Champions Hockey League gegen Köln drei Tore erzielte. Servette gewann seine letzten drei Meisterschaftsspiele gegen Bern, Zug und Davos. Zuletzt drehten die Genfer gegen den HC Davos einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg. Am Mittwoch folgte international ein 4:3-Erfolg nach Verlängerung gegen die Kölner Haie. Puljujärvi entschied die Begegnung mit seinem dritten Treffer bereits nach sieben Sekunden in der Overtime. Die SCL Tigers wollen nach der 4:5-Niederlage nach Verlängerung bei Ajoie wieder gewinnen. Die Emmentaler hatten im Jura bereits mit 4:1 geführt. Beide Mannschaften haben elf Meisterschaftsspiele absolviert. Am Samstag wartet für Genf das Auswärtsspiel bei Ambri-Piotta, während Langnau zuhause den SC Bern empfängt.

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Vom Recurve bis zur Whipshot: EK Archery zeigt, worauf es beim Bogensport ankommt

Vom ersten Bogen bis zum präzise abgestimmten Setup: Die Wahl des passenden Bogensport-Equipments beeinflusst massgeblich, wie schnell sich Technik, Präzision und Schiesskomfort entwickeln. Als Qualitätsmarke für modernes Bogensport-Equipment steht EK Archery für eine breite Auswahl an Systemen und Komponenten, die unterschiedliche Erfahrungsstufen vom Einstieg bis zur individuellen Weiterentwicklung abdecken. Wer zu Weihnachten Bogensport-Equipment verschenken möchte, sollte deshalb Zielgruppe, Erfahrungsniveau und technische Ausstattung berücksichtigen. Bogensport verbindet Konzentration, Technik und handwerkliche Präzision. Entsprechend gross ist die Auswahl an Bögen, Pfeilen und Zubehör. Für Einsteiger zählen vor allem unkompliziertes Handling und ein passendes Zuggewicht, während Fortgeschrittene zunehmend Wert auf Tuning-Möglichkeiten und hochwertige Komponenten legen. Erfahrene Schützen benötigen Equipment, das sich möglichst exakt auf den individuellen Schiessstil abstimmen lässt.

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Berner Ka-We-De: Historisches Wellenbad und Eisbahn starten nach Sanierung neu

Nach rund zweijähriger Bauzeit ist die Sanierung der Ka-We-De abgeschlossen. Nachdem die Anlage im Sommer bereits im Rahmen eines Testbetriebs geöffnet war, beginnt am Samstag, 17. Oktober, die Eissaison mit einem Tag der offenen Tür. Die historische Anlage wurde umfassend erneuert und gleichzeitig behutsam weiterentwickelt. Dabei wurden die Eisbahn, das Nichtschwimmbecken und ein unterirdisches Ausgleichsbecken neu gebaut, die Gebäude energetisch saniert und die technischen Anlagen ersetzt. Der Baukredit von 59,4 Millionen Franken konnte eingehalten werden. Die Ka-We-De wurde zwischen 1932 und 1933 von den Architekten Rudolf von Sinner und Hans Beyeler als erste kombinierte Eis- und Wassersportanlage in Bern gebaut. Der für seine Zeit pionierhafte Neubau ist heute ein baukulturell wertvoller Zeitzeuge der Moderne und im schweizerischen Inventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung aufgeführt.

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Biel gegen Ajoie – beide Teams kämpfen um wichtige Punkte

Der EHC Biel empfängt am Freitag, 16. Oktober 2026, den HC Ajoie zum National-League-Duell in der Tissot Arena. Spielbeginn ist um 19.45 Uhr. Beide Mannschaften wollen nach ihren jüngsten Niederlagen reagieren. Die Seeländer benötigen dringend Punkte, während die Jurassier ihren Platz im Tabellenmittelfeld verteidigen möchten. Biel verlor zuletzt beim SC Bern mit 2:4 und anschliessend zuhause gegen Lugano mit 2:3. Ajoie gewann zunächst gegen die SCL Tigers mit 5:4 nach Verlängerung, kassierte am Mittwoch in Lausanne aber eine 3:6-Niederlage. Vor allem defensiv müssen sich die Jurassier steigern, wenn sie in Biel erfolgreich sein wollen. Die Ausgangslage verleiht der Begegnung zusätzliche Bedeutung. Ajoie belegt mit 16 Punkten aus zwölf Spielen Rang sechs. Biel steht mit zehn Punkten aus zehn Partien auf Rang 13. Nach dem direkten Duell warten bereits am Samstag weitere Aufgaben: Biel reist zu den SCRJ Lakers, Ajoie empfängt den EV Zug.

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Alex Vogel scheitert – Lorena Leu überrascht an der Bahnrad-WM

Alex Vogel hat an der Bahnrad-WM in Shanghai eine Überraschung im Scratch verpasst. Der 27-jährige Ostschweizer greift 17 Runden vor Schluss an und setzt sich zeitweise deutlich vom Feld ab. Doch der Europameister wird wieder eingeholt und beendet das Rennen auf Rang 22. Besser läuft es für Lorena Leu, die im Ausscheidungsfahren der Frauen trotz eines Sturzes den zehnten Platz erreicht. Vogel sucht im Scratch frühzeitig die Entscheidung. Während seiner Soloflucht wächst der Vorsprung zunächst Runde um Runde. Nach rund zehn Runden allein an der Spitze holen ihn die Verfolger jedoch zurück. Für den Schlusssprint fehlen dem Schweizer anschliessend die Kräfte. Der Brite Matthew Bostock gewinnt Gold vor Tom Sexton aus Neuseeland und dem Belgier Lindsay De Vylder. Im Ausscheidungsfahren hält sich die 21-jährige Urnerin Lorena Leu lange unter den Besten. Erst nach einem Sturz verliert sie den Anschluss und scheidet kurz darauf aus. Weltmeisterin wird die Belgierin Lotte Kopecky. Nach den enttäuschenden Schweizer Resultaten in der Mannschaftsverfolgung liefert Leu damit einen Lichtblick. Die Weltmeisterschaften dauern noch bis Sonntag, 18. Oktober.

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Frauen-Nati kehrt ins Wankdorf zurück – WM-Playoff gegen Österreich in Bern

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft kehrt für das entscheidende WM-Playoff gegen Österreich nach Bern zurück. Der Schweizerische Fussballverband hat am Donnerstag, 15. Oktober 2026, das Stadion Wankdorf als Austragungsort bestätigt. Das Hinspiel findet am Dienstag, 1. Dezember, um 19.00 Uhr statt. Vier Tage später fällt in Wien die Entscheidung über das Weiterkommen auf dem Weg zur Frauen-Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien. Für die Mannschaft von Nationaltrainer Rafel Navarro ist es eine Rückkehr an einen besonderen Spielort. Während der Heim-EM 2025 feierten die Schweizerinnen im Wankdorf einen 2:0-Sieg gegen Island, ehe sie im Viertelfinal Spanien mit 0:2 unterlagen. Der Ticketvorverkauf für das Österreich-Spiel beginnt am Freitag, 23. Oktober, um 14.00 Uhr. Die Eintrittskarten sind ausschliesslich online bei Ticketmaster erhältlich. Die Schweiz erreichte die zweite Playoff-Runde mit zwei Siegen gegen Israel und einem Gesamtergebnis von 9:3. Österreich setzte sich seinerseits mit insgesamt 6:1 gegen Kosovo durch. Nun wartet auf beide Nationalteams die entscheidende europäische Qualifikationsrunde. Für die Schweizerinnen bietet das Wankdorf die Möglichkeit, vor einer grossen Heimkulisse eine gute Ausgangslage für das Rückspiel zu schaffen.

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Ski-WM 2027: Raphaëlle Favre Schnyder und Diego Züger übernehmen die Führung

Die Ski-Weltmeisterschaften 2027 in Crans-Montana erhalten eine neue Führung. Raphaëlle Favre Schnyder und Diego Züger übernehmen gemeinsam das Präsidium des Organisationskomitees. Die beiden wurden am Donnerstag, 15. Oktober 2026, an einer ausserordentlichen Generalversammlung einstimmig gewählt. Damit ist die Nachfolge von Claude-Alain Schmidhalter geregelt, der Anfang Oktober zurückgetreten war. Favre Schnyder ist Walliser Rechtsanwältin und gehört seit 2024 dem Präsidium von Swiss-Ski an. Züger ist Co-CEO des Schweizer Skiverbands und verantwortet den kommerziellen Bereich. Beide waren bereits Mitglieder des WM-Vorstands und kennen deshalb die laufenden Vorbereitungen. Sie ersetzen die bisherige Übergangslösung mit Sébastien Rey und Diego Züger. Die Entscheidung fällt weniger als vier Monate vor Beginn der Heim-Weltmeisterschaften. Vom 1. bis 14. Februar 2027 werden in Crans-Montana die alpinen WM-Titel vergeben. Nach den Turbulenzen um Schmidhalters Rücktritt soll die neue Doppelspitze die strategische Führung sicherstellen. Das operative Organisationskomitee arbeitet weiterhin unter Geschäftsführer Didier Défago.

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Infantino entschuldigt sich – Europas Verbände bleiben bei ihrer Kritik

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sich am Donnerstag, 15. Oktober 2026, bei einer Sitzung des FIFA-Councils in Zürich entschuldigt. Der Schweizer räumte Fehler im Umgang mit einem umstrittenen Milliardenprojekt ein, mit dem private Investoren an kommerziellen WM-Rechten beteiligt werden sollten. Doch die Entschuldigung reicht den europäischen Fussballverbänden nicht. Sie verlangen weiterhin Transparenz und Antworten auf zentrale Fragen. Während der rund dreieinhalbstündigen Sitzung kritisieren europäische Funktionäre insbesondere die fehlende Einbindung des FIFA-Councils beim inzwischen aufgegebenen Investorenprojekt. Das Vorhaben sah eine Kapitalbeteiligung von rund 4,2 Milliarden Dollar vor. DFB-Präsident Bernd Neuendorf erklärt nach dem Treffen, zahlreiche kritische Fragen seien unbeantwortet geblieben. Auch die englische Verbandschefin Debbie Hewitt zeigt sich unzufrieden. Der Machtkampf betrifft unmittelbar die Schweiz. Die FIFA hat ihren Hauptsitz in Zürich, Infantino stammt aus dem Wallis. Der Schweizerische Fussballverband überprüft bereits seine bisherige Unterstützung für den Präsidenten. Im März 2027 steht die nächste FIFA-Präsidentenwahl an. Die UEFA prüft weiterhin Möglichkeiten für eine Gegenkandidatur.

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Rafael Câmara steigt 2027 mit Haas in die Formel 1 auf

Der brasilianische Nachwuchsfahrer Rafael Câmara steigt 2027 in die Formel 1 auf. Der 21-Jährige hat beim US-Rennstall Haas einen mehrjährigen Vertrag unterschrieben und übernimmt das Cockpit von Esteban Ocon. Câmara gehört zur Ferrari Driver Academy, gewann 2025 die Formel 3 und führt aktuell die Formel-2-Meisterschaft an. Für Brasilien ist seine Verpflichtung eine weitere bedeutende Nachwuchserfolgsgeschichte. Haas gibt den Transfer am Donnerstag, 15. Oktober 2026, offiziell bekannt. Teamchef Ayao Komatsu setzt damit auf einen Fahrer, der in den vergangenen Jahren sämtliche wichtigen Nachwuchsstufen erfolgreich durchlaufen hat. Câmara wurde 2024 Meister der Formula Regional European Championship und gewann bereits ein Jahr später den Formel-3-Titel. In seiner ersten Formel-2-Saison liegt er zwei Rennwochenenden vor Schluss an der Spitze. Mit Câmaras Verpflichtung ist die Nachfolge von Esteban Ocon geklärt, der Haas Ende 2026 verlässt. Oliver Bearman gilt als wahrscheinlicher zweiter Fahrer, seine Vertragsverlängerung für 2027 steht jedoch noch aus. Aus Schweizer Sicht ist der Transfer besonders interessant: Bei Audi in Hinwil fährt mit Gabriel Bortoleto bereits ein brasilianisches Talent. Damit werden 2027 mindestens zwei Brasilianer im Formel-1-Feld vertreten sein.

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