09. September 2026

Digitale Barrierefreiheit: Websites und Apps für mehr Menschen nutzbar machen

Digitale Barrierefreiheit entscheidet darüber, ob Websites, Apps und Online-Dienste von möglichst vielen Menschen selbstständig genutzt werden können. Dabei geht es um weit mehr als grosse Schrift oder einen hohen Farbkontrast. Menschen mit Seh-, Hör- oder motorischen Einschränkungen, kognitiven Beeinträchtigungen sowie altersbedingten Veränderungen benötigen unterschiedliche Zugangswege. Eine barrierefreie Gestaltung berücksichtigt deshalb Inhalte, Navigation, Formulare, Medien, Bedienlogik und technische Umsetzung gemeinsam. Viele Verbesserungen kommen zugleich Menschen ohne dauerhafte Behinderung zugute. Untertitel helfen in lauter Umgebung, klare Navigation erleichtert die Orientierung auf kleinen Bildschirmen und eine vollständige Tastaturbedienung kann auch bei einem defekten Touchpad nützlich sein. Digitale Barrierefreiheit ist damit kein isoliertes Spezialthema, sondern ein Qualitätsmerkmal guter digitaler Produkte.

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WLAN in grossen Wohnungen: Router, Mesh-Systeme und sinnvolle Platzierung

Ein schneller Internetanschluss garantiert noch kein stabiles WLAN in einer grossen Wohnung. Sobald mehrere Zimmer, lange Korridore, massive Wände oder verwinkelte Grundrisse zwischen Router und Endgerät liegen, entscheidet vor allem die Funkplanung darüber, wie zuverlässig Notebook, Smartphone, Fernseher und Smart-Home-Geräte verbunden bleiben. Oft bringt bereits ein besserer Routerstandort mehr als ein Tarifwechsel. Reicht ein einzelner Zugangspunkt nicht aus, können Mesh-Systeme oder kabelgebundene Access Points die Funkversorgung gezielt erweitern. Die beste Lösung richtet sich weniger nach der reinen Wohnfläche als nach Grundriss, Baumaterialien und tatsächlicher Nutzung. Ein 150-Quadratmeter-Loft kann mit einem gut positionierten Router funktionieren, während eine deutlich kleinere Altbauwohnung mit dicken Wänden mehrere Funkzellen benötigt. Besonders wichtig ist deshalb eine systematische Vorgehensweise: zuerst den Router optimieren, danach problematische Bereiche identifizieren und zusätzliche Zugangspunkte nur dort einsetzen, wo sie selbst noch eine stabile Verbindung besitzen.

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Smartphone-Fotografie: Belichtung, Perspektive und Bildaufbau besser beherrschen

Smartphones übernehmen heute einen grossen Teil der technischen Arbeit beim Fotografieren. Autofokus, automatische Belichtung, HDR-Verarbeitung und Nachtmodi gleichen schwierige Aufnahmesituationen aus, bevor das Bild überhaupt auf dem Display erscheint. Trotzdem entscheidet weiterhin die Person hinter der Kamera, welches Motiv wichtig ist, wie das Licht genutzt wird, aus welcher Höhe fotografiert wird und welche Elemente innerhalb des Bildrahmens bleiben. Gute Smartphone-Fotografie beginnt deshalb weniger mit komplizierten Einstellungen als mit bewusstem Beobachten. Belichtung, Perspektive und Bildaufbau lassen sich mit fast jedem aktuellen Gerät gezielt beeinflussen. Schon kleine Veränderungen – ein Schritt zur Seite, ein tieferer Kamerastandpunkt oder eine leicht reduzierte Belichtung – können aus einem gewöhnlichen Schnappschuss ein deutlich stärkeres Bild machen.

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Das eigene digitale Archiv: Fotos und Dokumente langfristig ordnen

Fotos vom Smartphone, gescannte Briefe, Verträge, Zeugnisse und Rechnungen sammeln sich über Jahre auf Computern, Mobiltelefonen, externen Datenträgern und in verschiedenen Cloud-Konten. Solange einzelne Dateien noch schnell auffindbar sind, fällt die zunehmende Unordnung kaum auf. Ein langfristig nutzbares digitales Archiv entsteht jedoch erst, wenn Auswahl, Ordnerstruktur, Dateinamen, geeignete Formate und Datensicherung als zusammenhängendes System gedacht werden. Ein gutes Archiv muss weder kompliziert noch vollständig automatisiert sein. Entscheidend ist, dass seine Logik auch nach Jahren noch verständlich bleibt und möglichst wenig von einer bestimmten App oder einem einzelnen Anbieter abhängt. Fotos und Dokumente benötigen dabei teilweise unterschiedliche Ordnungsprinzipien, können aber nach denselben Grundregeln verwaltet werden: auswählen, eindeutig benennen, sinnvoll strukturieren, unabhängig sichern und regelmässig kontrollieren.

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Passwörter, Passkeys und Zwei-Faktor-Anmeldung: Konten zeitgemäss absichern

Digitale Konten schützen heute E-Mails, Zahlungsdaten, Dokumente, Fotos, Kundeninformationen und Zugänge zu ganzen Unternehmenssystemen. Ein gestohlenes Passwort kann deshalb weitreichende Folgen haben. Gleichzeitig verändert sich die Anmeldung grundlegend: Passwort-Manager erleichtern einzigartige Zugangsdaten, Zwei-Faktor-Verfahren ergänzen eine zweite Schutzstufe und Passkeys ersetzen das eingegebene Passwort bei immer mehr Diensten durch kryptografische Schlüssel. Welche Methode sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Konto und vom angebotenen Anmeldeverfahren ab. Entscheidend ist weniger die Suche nach einer einzigen perfekten Technik als eine klare Priorität: einzigartige Zugangsdaten, starke zusätzliche Faktoren, geschützte Geräte und ein Wiederherstellungsweg, der bei Verlust funktioniert, ohne selbst zur Schwachstelle zu werden.

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B2B-Verhandlungen vorbereiten: Ziele, Spielräume und Zugeständnisse festlegen

Der Ausgang einer B2B-Verhandlung wird oft schon entschieden, bevor sich die Beteiligten an einen Tisch setzen. Wer Ziele, Mindestbedingungen, Alternativen und mögliche Zugeständnisse erst während des Gesprächs entwickelt, reagiert auf Forderungen statt die Verhandlung zu steuern. Eine strukturierte Vorbereitung schafft dagegen einen belastbaren Rahmen: Sie zeigt, welche Ergebnisse angestrebt werden, wo echte Spielräume bestehen und ab welchem Punkt ein Abschluss schlechter wäre als die vorhandenen Alternativen. Gerade im Geschäftskundenbereich bestehen Verhandlungen selten aus einer einzigen Preisfrage. Zahlungsziele, Liefermengen, Vertragsdauer, Serviceleistungen, Gewährleistung, Exklusivität, Mindestabnahmen, Implementierung, Support oder Kündigungsfristen können ebenso wichtig sein. Dadurch entstehen zusätzliche Möglichkeiten für Lösungen. Voraussetzung ist, dass diese Variablen vor dem Gespräch bewertet und miteinander verknüpft werden.

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Wann sich externe Beratung lohnt: Bedarf erkennen und Anbieter richtig auswählen

Externe Beratung kann einem Unternehmen fehlendes Spezialwissen, eine unabhängige Perspektive oder zusätzliche Kapazität für ein begrenztes Projekt verschaffen. Sie lohnt sich jedoch nicht automatisch, sobald eine Aufgabe schwierig wird. Bevor ein Beratungsunternehmen beauftragt wird, sollte klar sein, welches Problem gelöst werden soll, welches Ergebnis erwartet wird und weshalb die benötigte Kompetenz intern nicht ausreichend verfügbar ist. Je genauer diese Ausgangslage beschrieben ist, desto leichter lassen sich geeignete Anbieter vergleichen und unnötig offene Beratungsmandate vermeiden. Besonders bei strategischen Veränderungen, Nachfolge, Digitalisierung, Finanzierung, Recht, Steuern, Cybersecurity oder der Einführung neuer Prozesse kann externes Fachwissen sinnvoll sein. Gleichzeitig bleibt die Verantwortung für Entscheidungen beim Unternehmen. Gute Beratung ersetzt weder Führung noch interne Kompetenz. Sie schafft vielmehr zusätzliche Analyse-, Methoden- oder Umsetzungskraft für eine klar abgegrenzte Aufgabe und sollte so gestaltet sein, dass Ergebnisse anschliessend im Unternehmen weiter genutzt werden können.

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Geschäftsprozesse dokumentieren: Wie aus Wissen verlässliche Abläufe werden

Geschäftsprozesse funktionieren oft erstaunlich lange, obwohl entscheidendes Wissen nur in den Köpfen einzelner Mitarbeitender steckt. Solange dieselben Personen verfügbar sind, fallen unklare Zuständigkeiten, improvisierte Übergaben und unterschiedliche Arbeitsweisen kaum auf. Spätestens bei Ferien, Personalwechsel, Wachstum oder einer Systemumstellung zeigt sich jedoch, wie abhängig ein Unternehmen von informellem Wissen geworden ist. Eine gute Prozessdokumentation macht dieses Wissen nachvollziehbar, ohne jede Tätigkeit in ein starres Regelwerk zu verwandeln. Sie beschreibt Auslöser, Verantwortlichkeiten, Arbeitsschritte, Entscheidungen, Übergaben und erwartete Ergebnisse so konkret, dass andere den Ablauf verstehen und zuverlässig ausführen können. Damit wird Dokumentation zur Grundlage für Einarbeitung, Qualitätssicherung und Verbesserung – und nicht zum Archiv von Dateien, die nach ihrer Erstellung niemand mehr öffnet.

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Neue Mitarbeitende einarbeiten: Onboardingplan für die ersten 90 Tage

Eine gute Einarbeitung beginnt nicht am ersten Arbeitstag und endet nicht nach einer Betriebsführung. Neue Mitarbeitende müssen verstehen, welche Aufgaben Priorität haben, wie Entscheidungen getroffen werden, wer bei Fragen hilft und woran gute Arbeit gemessen wird. Ein strukturierter Onboardingplan für die ersten 90 Tage verbindet deshalb organisatorische Vorbereitung, fachliches Lernen, soziale Integration und regelmässiges Feedback. Die ersten drei Monate eignen sich besonders gut, um den Einstieg in überschaubare Etappen zu gliedern. In den ersten Tagen stehen Orientierung und Sicherheit im Vordergrund. Danach folgen zunehmende Eigenständigkeit, erste Ergebnisse und schliesslich eine gemeinsame Standortbestimmung. Der 90-Tage-Plan ist dabei keine starre Schablone: Eine erfahrene Fachkraft benötigt andere Lernschritte als eine Berufseinsteigerin, eine Führungskraft andere Kontakte als ein neues Mitglied eines operativen Teams.

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Liquiditätsplanung für KMU: Einnahmen, Ausgaben und Reserven realistisch steuern

Ein Unternehmen kann Aufträge haben, Gewinne ausweisen und trotzdem in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Entscheidend ist nicht allein, ob langfristig mehr Ertrag als Aufwand entsteht, sondern ob zu jedem Fälligkeitstermin genügend Geld verfügbar ist. Löhne, Mieten, Lieferantenrechnungen, Leasingraten, Steuern und Investitionen müssen bezahlt werden, auch wenn Kunden ihre Rechnungen erst Wochen später begleichen. Eine systematische Liquiditätsplanung macht solche zeitlichen Lücken sichtbar und verschafft KMU die Möglichkeit, früh gegenzusteuern. Der Liquiditätsplan unterscheidet sich deshalb grundlegend vom Jahresbudget. Er betrachtet tatsächliche Ein- und Auszahlungen und ordnet sie dem Zeitpunkt zu, an dem Geld auf dem Konto eintrifft oder dieses verlässt. Das Schweizer KMU-Portal empfiehlt eine laufende Liquiditätskontrolle und weist darauf hin, dass selbst profitable Unternehmen in Schwierigkeiten geraten können, wenn Zahlungsströme zeitlich schlecht zusammenpassen.

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