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Madagassische Raritäten im Zoo Zürich: Neue Becken für bedrohte Fischarten

In den Becken des Aquariums des Zoo Zürich hat es einige Veränderungen gegeben. Neu leben in drei Becken ausschliesslich Fische, die nur auf Madagaskar vorkommen und die alle gefährdet sind. Unter ihnen auch eine der seltensten Fischarten der Welt: Der Mangarahara-Buntbarsch. Er ist in der Wildnis so gut wie ausgestorben. Sein Überleben wird zurzeit durch die Forschung und Zucht in Zoos gesichert. Madagaskar ist ein Hotspot der Artenvielfalt. Erdgeschichtlich vor über 150 Millionen Jahren vom Festland getrennt, konnte sich die Natur auf Madagaskar ungestört entwickeln und eigene Wege gehen. So sind Arten entstanden, die es sonst nirgendwo anders auf der Welt gibt.

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Pixel Zoo Jungle: Zoo Zürich und Projektil vereinen Kunst und Naturschutz

Der Zoo Zürich und das international bekannte Künstlerkollektiv Projektil machen gemeinsame Sache: die neuste Installation Pixel Zoo Jungle entstand in enger Zusammenarbeit und nimmt das Publikum mit auf eine einzigartige und immersive Reise mitten in die faszinierenden Regenwälder dieser Welt. Natur- und Artenschutz sind zentrale Aufgaben des Zoo Zürich als Naturschutzorganisation. Da liegt es nahe, auch auf neuen Wegen die Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema zu lenken. "Die Artenvielfalt auf unserem Planeten steht massiv unter Druck. Schon heute verlieren wir rund 150 Arten pro Tag! Als Kunstformat bietet Pixel Zoo Jungle die einzigartige Möglichkeit, eine Vielzahl unterschiedlicher Menschen zu erreichen und sie für den Natur- und Artenschutz zu begeistern", sagt Zoodirektor Severin Dressen.

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Artenmanagement im Zoo Zürich: Erdmännchen an Hyänen verfüttert

Der Zoo Zürich hat heute drei Tiere aus der bestehenden Erdmännchen-Gruppe im Zoo entnommen, getötet und an die Hyänen verfüttert. Dies aus Gründen des Artenmanagements. Erdmännchen leben in grossen Familiengruppen zusammen. So auch im Zoo Zürich. Jeder Gruppe steht ein dominantes Paar vor, welches sich in der Regel als einziges fortpflanzt. Dies jedoch bis zu vier Mal im Jahr. Jeder Wurf umfasst ein bis fünf Jungtiere. In der Folge wächst die Erdmännchen-Gruppe kontinuierlich. Aktuell ist die Kapazitätsgrenze erreicht. Daher wurden heute drei Tiere entnommen.

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Neuer Grevyzebra-Hengst in der Lewa Savanne angekommen

Auf der Lewa Savanne lebt ein neuer Grevyzebra-Hengst. Die Männchen der Grevyzebras sind territoriale Einzelgänger, die ein Revier beanspruchen und dies auch verteidigen. Daher ist der Hengst seit Juli Schritt für Schritt an das Leben in Gesellschaft mit anderen Tierarten gewöhnt worden. Inzwischen hat er sich gut eingelebt und seinen Platz in der Savannen-WG gefunden. Das Leben in einer WG kann anspruchsvoll sein. Fehlen klare Regeln, gibt es früher oder später garantiert Zoff. Und selbst wenn Regeln vorhanden sind, braucht es trotzdem immer auch eine gewisse Toleranz- und Anpassungsfähigkeit. Was für menschliche Wohngemeinschaften gilt, gilt in gewisser Weise auch für tierische. Und so musste unser neuer Grevyzebra-Hengst erst einmal lernen, wie das mit dem Zusammenleben auf der Lewa Savanne funktioniert.

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Schneeleoparden-Nachwuchs im Zoo Basel: Herausforderungen für Tierärzte

Die Betreuung von Jungtieren ist für das Tierärzte-Team des Zoo Basel eine wichtige Tätigkeit in ihrem Arbeitsalltag. Dies zeigt sich am Beispiel der am 19. Juni 2024 im Zolli geborenen drei Schneeleoparden. Vaya, das weibliche Jungtier, ist im zweiten Lebensmonat überraschend verstorben. Ihr Bruder Vakaris musste am rechten Augenlid operiert werden. Nebst Routineuntersuchungen der Zolli-Tierärzte gehört für das Kuratoren-Team die Koordination mit dem EAZA Ex-situ-Programm (EEP, Erhaltungszuchtprogramm der European Association of Zoos and Aquaria) zu einer bedeutenden Aufgabe. Am 19. Juni 2024 wurden zum zweiten Mal in Folge drei Schneeleoparden, ein Weibchen und zwei Männchen, im Zoo Basel geboren. Die ersten Wochen versteckten sie sich in ihrer Wurfbox. Das Weibchen Vaya und ihre beiden Brüder Vakaris und Vishal erwiesen sich als erstaunlich keck und zeigten sich bereits nach sechs Wochen dem Zoo-Publikum. Schneeleoparden verbringen in der Natur die ersten zwei Monate in ihrer Geburtshöhle. Mutter der Jungtiere ist Rangi (9), Vater der ebenfalls neunjährige Mekong. Die Drillinge sind bereits ihr zweiter Wurf.

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Freudige Erwartung im Zoo Zürich: Elefantenkuh Farha erwartet Nachwuchs

Bei den Asiatischen Elefanten des Zoo Zürich steht im Frühjahr 2025 eine Geburt an. Elefantenkuh Farha ist trächtig. Vater des ungeborenen Kalbs ist der 19-jährige Elefantenbulle Thai. Für Farha ist es bereits die vierte Trächtigkeit. "Die Trächtigkeit von Farha ist ein Lichtblick und lässt uns positiv in die Zukunft schauen. Mit dem baldigen Zuwachs bei den Asiatischen Elefanten können wir einen wichtigen Beitrag für die europäische Reservepopulation leisten," sagt Zoodirektor Severin Dressen. Der errechnete Geburtstermin liegt zwischen Mitte April und Anfang Mai 2025. Die maximale Tragezeit bei Asiatischen Elefanten beträgt 22 Monaten. Somit fand die Zeugung des Nachwuchses im Sommer 2023 statt.

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VIER PFOTEN rettet Tigerjunge aus illegaler Haltung und bringt sie nach Südafrika

VIER PFOTEN hat zwei Tigerjunge aus illegaler Privathaltung gerettet und in sein Grosskatzenschutzzentrum LIONSROCK in Südafrika gebracht. Nach einer 13‘000 km langen Reise aus der Slowakei können sich die einjährige Sky und ihre Schwester Snow, die weisses Fell hat, endlich in ihrem neuen Zuhause unter der südafrikanischen Sonne erholen. Mitte April wurden die beiden weiblichen Tiger mit ihrem Bruder von den slowakischen Behörden aus grausamer, illegaler Privathaltung konfisziert. Bis zu ihrer Übersiedlung nach LIONSROCK wurden die Tiger temporär im Zoo Bojnice untergebracht.

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