Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums tätigte der Zoo Basel im Geschäftsjahr 2024 überdurchschnittliche Aufwendungen in den Bereichen Marketing und Werbung sowie Verwaltungsaufwand und Anlässe.
Aus Spenden und weiteren Quellen erhielt der Zolli Zuwendungen in der Höhe von CHF 10'369'990.
Auf dem SCIVAC-Kongress in Rimini stellte Esaote, Spezialist für medizinische Bildgebung, sein neuestes tragbares Ultraschallsystem für die Veterinärmedizin vor: das MyLab™Heron. Die gerätebasierte Innovation soll Tierärzten helfen, Diagnosen noch präziser, schneller und effizienter zu stellen.
Der SCIVAC-Kongress, organisiert von Italiens grösster wissenschaftlicher Gesellschaft für Veterinärmedizin, gilt als bedeutende Weiterbildungsplattform für Tierärzte. Dort zeigte Esaote mit dem neuen MyLab™Heron, wie moderne Bildgebung in der Tiermedizin eingesetzt werden kann, um Tiere besser zu versorgen.
Die Unterwasserstars des Tierpark Bern sind zurück – und bringen ihre Lebensfreude mit.
Nach 13 Monaten in Schweden sind die fünf Seehunde am 15. Mai 2025 in ihre komplett umgestaltete Anlage heimgekehrt.
Erneut erzielt der Zoo Basel einen Besucherrekord: Im Jubiläumsjahr 2024 verzeichnete er 1’226’274 Eintritte.
Der Zolli-Geburtstag am 3. Juli, die BKB Zolli-Morgen im Juli und August sowie der Tag der offenen Tür am 31. Dezember lockten zahlreiche Menschen in die Stadt-Oase. Am 29. Juli begrüsste der Zolli den 94-millionsten Besucher.
In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 19. April 2025 hat die 19-jährige Elefantenkuh Farha ein männliches Jungtier zur Welt gebracht.
Die Geburt verlief ohne Komplikationen. Das Elefantenkalb steht und trinkt bereits, was ein erstes gutes Zeichen ist.
Auch in schwierigen Zeiten hält die DASFUTTERHAUS-Unternehmensgruppe ihren Umsatz nahezu stabil auf dem hohen Niveau der Vorjahre.
Für das Jahr 2025 ist das familiengeführte Franchiseunternehmen für Tiernahrung und -zubehör zuversichtlich.
Wie lassen sich Pfeilgiftfrösche erfolgreich züchten? Und stimmt es, dass beim Goldenen Pfeilgiftfrosch nur das Männchen die Brutpflege übernimmt? Die wichtigste Ressource für erfolgreichen Natur- und Artenschutz ist Wissen. Aktuell ist der Zoo Zürich an über 70 Forschungskollaborationen beteiligt. Die neue Forschungsstation gewährt Einblick in einen Teil dieser wissenschaftlichen Arbeit des Zoos und zeigt auf, wie Wissen für den Erhalt der Artenvielfalt generiert wird. Sie ist ein weiterer wichtiger Meilenstein aus dem Entwicklungsplan 2050 auf dem Weg zum Zoo der Zukunft.
Vorsichtig kämpft sich der kleine gelbe Frosch durchs tropische Unterholz. Er sucht eine Pfütze. Aber nicht irgendeine. Sie darf nicht zu klein sein und vor allem darf sie nicht austrocknen. Denn auf seinem Rücken transportiert er wertvolle Fracht: mehrere winzige Kaulquappen. Es ist sein eigener Nachwuchs, den er derart fürsorglich betreut. Zuvor hatte das Froschmännchen bereits ausgeharrt und auf den Schlupf der Kaulquappen gewartet. Nun ist es an ihm, jedes Jungtier an einen geeigneten, dauerhaft mit Wasser gefüllten Ort zu bringen, wo der Nachwuchs die Metamorphose von der Kaulquappe zum Frosch durchlaufen kann.
Der Zolli verabschiedet das Jahr 2024 mit einem Gratistag: Am Dienstag, 31. Dezember 2024, gewährt er allen Besucherinnen und Besuchern zum Abschluss seines 150-Jahr-Jubiläums kostenlosen Eintritt. Es gelten die regulären Öffnungszeiten von 8.00 bis 17.30 Uhr; ein Rahmenprogramm ist nicht vorgesehen. Auch die Zoo-Restaurants und der Zoo-Shop sind normal geöffnet.
Mit grossen Schritten neigt sich das Jahr 2024 dem Ende zu – und mit ihm die zahlreichen Aktivitäten rund um das 150. Zolli-Jubiläum. Zum krönenden Abschluss seines Jubeljahres lädt der Zoo Basel die Bevölkerung am Dienstag, 31. Dezember 2024, ein zu einem «Tag der offenen Tür» mit freiem Eintritt für alle. Abgesehen von Pinguinspaziergang, Seelöwen- und Pelikanfütterungen sowie den grösstenteils Ende Jahr auslaufenden Jubiläumsaktivitäten ist für besagten Tag kein spezielles Programm geplant.
Am 21. November 2024 sind im Zoo Basel zwei von vier Gelbbrust-Kapuzineraffen (Sapajus xanthosternos) in das Klammeraffengehege eingezogen. Zu den beiden Männchen gesellen sich Anfang nächstes Jahr zwei weitere. Die laut Weltnaturschutzunion „vom Aussterben bedrohten“ Gelbbrustkapuziner werden solange in der Klammeraffenanlage bleiben, bis eine neue südamerikanische Klammeraffenart in Basel ankommt. Danach erhalten sie ein neues Zuhause im Zolli. Im Affenhaus können interessierte Besucher das Sozial- und Fressverhalten der Tiere beobachten.
Im Sommer gab der Zoo Basel seine Gruppe der Geoffroy-Klammeraffen (Ateles geoffroyi) an den Skærup Zoo in Dänemark ab. Der Zolli berichtete am 7. August 2024. Bis eine neue südamerikanische Klammeraffenart in Basel eintrifft, bewohnen vier Gelbbrust-Kapuzineraffen (Sapajus xanthosternos) das Gehege der Klammeraffen. Sobald die neue Klammeraffenart in Basel ankommt, werden die Kapuzineraffen einen anderen Platz im Zolli erhalten. Wann dies der Fall sein wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen.
Getreu seinem Motto: “Mehr Raum für Vielfalt“ setzt sich der Tierpark Bern aktiv für den Natur- und Artenschutz ein – sowohl in der Region Bern als auch international. Dank des freiwilligen Naturschutzfrankens, den viele Besucherinnen und Besucher beim Kauf ihrer Eintrittskarten spendeten, konnte der Tierpark Bern seit der Einführung im April 2023 insgesamt sieben wertvolle Projekte im Natur- und Artenschutz mit gesamthaft CHF 130'000.- finanziell unterstützen.
Fünf Projekte sind direkt in Bern und Umgebung angesiedelt.
Das Sumatra-Orang-Utan-Schutzprogramm (SOCP) der Schweizer Stiftung PanEco steht vor einer großen Herausforderung, nachdem es am 27. November 2024 um 1:00 Uhr morgens mehrere schwere Erdrutsche in der Orang-Utan-Auffang- und Pflegestation in Sibolangit, Nord-Sumatra, gegeben hatte. Die Erdrutsche wurden durch starke Regenfälle ausgelöst und verursachten erhebliche Schäden an der wichtigsten Infrastruktur, darunter die Tierklinik und mehrere Orang-Utan-Gehege.
Das Zentrum beherbergte zu diesem Zeitpunkt 41 Orang-Utans, von denen 18 während des Vorfalles aus ihren Käfigen fliehen konnten. Alle bis auf einen der ausgebrochenen Orang-Utans konnten inzwischen wieder eingefangen und in Sicherheit gebracht werden. Der eine, der noch immer in der Umgebung unterwegs ist, wird vom SOCP-Team verfolgt, bis auch er sicher wieder eingefangen werden kann. Dank der schnellen Notfallmassnahmen des SOCP-Teams und ihren Partnern wurden weder Mitarbeitende noch Tiere verletzt.
Mit dem Bau des Parkhauses unter dem Erdbeergraben erfolgt der erste Umsetzungsschritt des Masterplans „Zolli 2049“. Der offizielle Baustart ist am Montag, 6. Januar 2025. Ende November erfolgt die für die Baustelleneinrichtung erforderliche Fällung von Alleebäumen entlang der Binningerstrasse. Die Baumfällung geschieht über Nacht, um den Tram- und Personenverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen.
Im Dezember 2021 erhielt der Zoo Basel die Baubewilligung für das Parkhaus unter dem Erdbeergraben. Diese galt als wichtiger Meilenstein für den Masterplan resp. die Umsetzung der Vision „Zolli 2049“, die sich mit der Weiterentwicklung des Zoologischen Gartens in den kommenden 25 Jahren beschäftigt. Über beide Ereignisse wurde die Öffentlichkeit am 21. Dezember 2021 (Parkhaus ermöglicht Zoo-Erweiterung) resp. am 25. September 2024 (Masterplan „Zolli 2049“ mit Umsetzungsstart Ende 2024) via Medien informiert.
Der Herbst ist bunt, doch eine Farbfamilie fehlt: Blautöne. Blau kommt in der Natur sehr selten vor.
Schmückt sich ein Tier ausnahmsweise doch mit dieser Farbe, dann stecken dahinter meist ausgeklügelte Technik und angewandte Physik. So auch beim Blauen Baumwaran.
Der Zolli verzeichnet zwei Geburten im Antilopenhaus. Am Sonntagabend, 20. Oktober 2024, ist ein Okapi-Weibchen – deren Bestand stark gefährdet ist – zur Welt gekommen.
Am Freitag, 25. Oktober 2024, folgte ein Kleiner Kudu-Bock. Das Antilopenhaus war und ist auch in den nächsten Tagen zeitweise geschlossen. Besucherinnen und Besucher brauchen sich noch etwas zu gedulden, um die beiden „Ablieger“ beobachten zu können.
Die unglückliche Verkettung mehrerer Umstände hat den Tod eines unserer Tiere nach sich gezogen. Am 11.10. 2024 ist das bereits 15-jährige Moschusochsenweibchen „Maike“ an einer schweren Pansenübersäuerung und Darmentzündung gestorben.
Als Ursache wurde am Institut für Tierpathologie der Universität Bern ein Übermass an gefressenen Eicheln diagnostiziert. 2024 ist ein sogenanntes Mastjahr bei Eichen, Buchen und Ahornbäumen.
In den Becken des Aquariums des Zoo Zürich hat es einige Veränderungen gegeben. Neu leben in drei Becken ausschliesslich Fische, die nur auf Madagaskar vorkommen und die alle gefährdet sind. Unter ihnen auch eine der seltensten Fischarten der Welt: Der Mangarahara-Buntbarsch. Er ist in der Wildnis so gut wie ausgestorben. Sein Überleben wird zurzeit durch die Forschung und Zucht in Zoos gesichert.
Madagaskar ist ein Hotspot der Artenvielfalt. Erdgeschichtlich vor über 150 Millionen Jahren vom Festland getrennt, konnte sich die Natur auf Madagaskar ungestört entwickeln und eigene Wege gehen. So sind Arten entstanden, die es sonst nirgendwo anders auf der Welt gibt.
Der Zoo Zürich und das international bekannte Künstlerkollektiv Projektil machen gemeinsame Sache: die neuste Installation Pixel Zoo Jungle entstand in enger Zusammenarbeit und nimmt das Publikum mit auf eine einzigartige und immersive Reise mitten in die faszinierenden Regenwälder dieser Welt. Natur- und Artenschutz sind zentrale Aufgaben des Zoo Zürich als Naturschutzorganisation. Da liegt es nahe, auch auf neuen Wegen die Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema zu lenken.
"Die Artenvielfalt auf unserem Planeten steht massiv unter Druck. Schon heute verlieren wir rund 150 Arten pro Tag! Als Kunstformat bietet Pixel Zoo Jungle die einzigartige Möglichkeit, eine Vielzahl unterschiedlicher Menschen zu erreichen und sie für den Natur- und Artenschutz zu begeistern", sagt Zoodirektor Severin Dressen.
Der Zoo Zürich hat heute drei Tiere aus der bestehenden Erdmännchen-Gruppe im Zoo entnommen, getötet und an die Hyänen verfüttert. Dies aus Gründen des Artenmanagements.
Erdmännchen leben in grossen Familiengruppen zusammen. So auch im Zoo Zürich. Jeder Gruppe steht ein dominantes Paar vor, welches sich in der Regel als einziges fortpflanzt. Dies jedoch bis zu vier Mal im Jahr. Jeder Wurf umfasst ein bis fünf Jungtiere. In der Folge wächst die Erdmännchen-Gruppe kontinuierlich. Aktuell ist die Kapazitätsgrenze erreicht. Daher wurden heute drei Tiere entnommen.