Stadion Wankdorf in Bern: Fussballgeschichte, Architektur und Heimat von YB

Das Stadion Wankdorf gehört zu den geschichtsträchtigsten Sportorten der Schweiz. Auf diesem Gelände wurde 1954 ein Fussballweltmeister gekürt, der BSC Young Boys feierte hier nationale Erfolge, und Generationen von Berner Fussballfans verbanden den Namen Wankdorf mit grossen Spielen, gemeinsamen Ritualen und persönlichen Erinnerungen.

Das heutige Stadion nahm 2005 den Betrieb auf und bietet bei Fussballspielen 31’500 Zuschauern Platz. Es steht am Standort seiner berühmten Vorgängerbauten, ist jedoch ein eigenständiges modernes Bauwerk. Seine Architektur verbindet eine kompakte Fussballarena mit Energiegewinnung, Gastronomie, Handel, Arbeitsplätzen und Veranstaltungsräumen.

Ein Stadionname mit besonderem Gewicht

Wankdorf bezeichnet sowohl ein Berner Quartier als auch einen Ort der internationalen Fussballgeschichte. Der Name wurde weit über die Schweiz hinaus bekannt, weil das WM-Finale von 1954 im damaligen Wankdorfstadion stattfand. In Deutschland ist die Partie als „Wunder von Bern“ in die Sportgeschichte eingegangen.

Für den BSC Young Boys besitzt der Name eine zusätzliche Bedeutung. Das Stadion ist Heimspielstätte, Arbeitsplatz und wirtschaftliches Zentrum des Vereins. Gleichzeitig dient es vielen Anhängern als sozialer Treffpunkt. Ein Matchtag beginnt für einen Teil des Publikums lange vor dem Anpfiff und endet erst nach Gesprächen über Aufstellung, Spielverlauf und Tabellenlage.

Der heutige Bau trug bei seiner Eröffnung den Namen Stade de Suisse Wankdorf Bern. Seit 2020 lautet die offizielle Bezeichnung wieder Stadion Wankdorf. Damit rückte der historisch gewachsene Name erneut in den Vordergrund.

Vom Sportplatz zur grossen Fussballarena

Die Stadiongeschichte begann am 18. Oktober 1925. Damals wurde das erste Wankdorfstadion eröffnet. Die Anlage bot rund 22’000 Menschen Platz. Für die damalige Zeit war dies eine beachtliche Grösse und Ausdruck des wachsenden Interesses am organisierten Fussball.

Das Stadion wurde in den folgenden Jahrzehnten erweitert. 1937 lag das Fassungsvermögen bereits bei rund 40’000 Personen. Als die Schweiz den Zuschlag für die Fussball-Weltmeisterschaft 1954 erhielt, genügte die bestehende Anlage den Anforderungen eines WM-Hauptstadions jedoch nicht mehr.

Anfang der 1950er-Jahre entstand deshalb ein weitgehend neues Stadion. Der von den Architekten Walter Hämmig und Virgilio Muzzulini entworfene Bau wurde kurz vor der Weltmeisterschaft eröffnet. Die Anlage besass grosse, überwiegend offene Tribünen und war für rund 60’000 Zuschauer ausgelegt.

Das damalige Wankdorf war keine kompakte Arena im heutigen Sinn. Zwischen Spielfeld und Teilen des Publikums lagen grössere Distanzen. Dafür vermittelte das weite Rund eine monumentale Wirkung, die auf Fotografien und Filmaufnahmen bis heute erkennbar ist.



Das WM-Finale von 1954

Am 4. Juli 1954 trafen im Wankdorfstadion die Nationalmannschaften der Bundesrepublik Deutschland und Ungarns aufeinander. Mehr als 60’000 Zuschauer verfolgten das Finale vor Ort. Ungarn galt als Favorit und war seit mehreren Jahren in einem Länderspiel ungeschlagen.

Ferenc Puskás und Zoltán Czibor brachten Ungarn innerhalb der ersten acht Minuten mit 2:0 in Führung. Deutschland glich noch in der ersten Halbzeit durch Max Morlock und Helmut Rahn aus. In der 84. Minute erzielte Rahn das entscheidende 3:2.

Für den deutschen Fussball wurde die Partie zu einem Gründungsmythos der Nachkriegszeit. In Ungarn blieb sie dagegen als schmerzhafte Niederlage einer aussergewöhnlichen Mannschaft in Erinnerung. Aus Schweizer Sicht machte das Endspiel Bern dauerhaft zu einem Schauplatz der internationalen Sportgeschichte.

Das heutige Stadion steht am selben Ort, ist aber nicht das Gebäude des WM-Finals. Diese Unterscheidung ist wichtig: Der historische Wert liegt im Standort, im Namen und in den überlieferten Ereignissen. Die damaligen Tribünen wurden vor dem Bau der heutigen Arena abgebrochen.


Gemeinsames Singen und sichtbare Vereinsfarben prägen die Atmosphäre vieler Fussballstadien. Im Wankdorf bildet die Fankultur einen wesentlichen Teil des Heimspielerlebnisses.

Die prägenden Jahre des BSC Young Boys

Der Name Wankdorf ist eng mit den erfolgreichsten Epochen des BSC Young Boys verbunden. Unter Trainer Albert Sing gewann der Berner Verein von 1957 bis 1960 vier Schweizer Meistertitel in Folge. Diese Serie gehört zu den markanten Abschnitten der Schweizer Klubgeschichte.

Einen aussergewöhnlichen Abend erlebte das Stadion am 15. April 1959. Rund 63’000 Menschen sahen das Hinspiel im Halbfinal des Europapokals der Landesmeister gegen Stade de Reims. YB gewann die Partie mit 1:0, schied nach der Niederlage im Rückspiel jedoch aus.

Neben Meisterschafts- und Europacupspielen prägten Cupfinals und Länderspiele das alte Wankdorf. Bis zu seinem Abbruch fanden dort 48 Schweizer Cupfinals, 50 Länderspiele und zwei europäische Klubfinals statt. Das Stadion war damit über Jahrzehnte eine zentrale Bühne des Schweizer Fussballs.

Die Beziehung zwischen Verein und Stadion blieb auch in sportlich schwierigeren Zeiten bestehen. Das letzte Spiel im alten Wankdorf fand am 7. Juli 2001 statt. YB und der FC Lugano trennten sich 1:1. Wenige Wochen später wurde die inzwischen stark sanierungsbedürftige Anlage gesprengt.

Der Neubau von 2005

Die neue Arena entstand am bisherigen Standort und nahm 2005 den Betrieb auf. Das erste Spiel wurde am 16. Juli gegen Olympique Marseille ausgetragen. Die offizielle Eröffnung folgte Ende Juli mit einem Turnier, an dem neben YB der VfB Stuttgart und Udinese Calcio teilnahmen.

Das Stadion bietet heute bei Fussballspielen 31’500 Plätze. Die steilen Tribünen reichen nahe an das Spielfeld heran. Dadurch entsteht auch bei geringerem Fassungsvermögen eine geschlossene räumliche Wirkung. Von den Sitzplätzen ist das Spielgeschehen weitgehend ohne störende Sichtachsen zu verfolgen.

Alle Tribünen sind überdacht. Bei starkem Wind oder schräg einfallendem Regen können die vorderen Reihen dennoch der Witterung ausgesetzt sein. Der Stadionbesuch verlangt deshalb trotz Dach eine zur Wetterlage passende Kleidung.

Der Neubau erhielt bewusst keine historische Formensprache. Seine Bedeutung entsteht aus der Fortsetzung des Ortes und aus einzelnen Erinnerungsstücken. Dazu zählt die traditionelle gelb-schwarze Transportbahre, die bereits im alten Wankdorf verwendet wurde und erhalten blieb.

Architektur zwischen Spielfeld und Stadtbaustein

Der Entwurf für das neue Stadion ging aus einem mehrstufigen Wettbewerbsverfahren hervor. An der Planung waren Rodolphe Luscher sowie Schwaar & Partner beteiligt. Das Tragwerk und die klar gefasste Dachkante verleihen dem Gebäude seine prägnante Erscheinung.

Das Dach bildet einen grossen, annähernd quadratischen Ring. Stahlträger überspannen die Tribünen, ohne die Sicht durch Stützen einzuschränken. Die zur Spielfeldmitte auskragende Konstruktion schützt das Publikum und fasst den Innenraum optisch zusammen.

Das Wankdorf ist zugleich ein gemischt genutzter Gebäudekomplex. Handelsflächen, Gastronomie, Büros, medizinische Angebote, Veranstaltungsräume und weitere Nutzungen ergänzen die Arena. Dieses Modell trägt dazu bei, dass der Bau ausserhalb der Heimspiele belebt bleibt und wirtschaftlich breiter abgestützt ist.

Das Stadion bildet zusammen mit dem Wankdorf Center, der BERNEXPO, der PostFinance Arena, Arbeitsplätzen und Verkehrsanlagen einen grossen Veranstaltungs- und Wirtschaftsstandort. Ein weiter gefasstes Bild der Region vermittelt das Porträt „Kanton Bern erleben: Bundesstadt, Seen, Genuss und alpine Ferienwelten“.

Solardach und Energiegewinnung

Auf dem Dach des Stadions befindet sich eine grossflächige Photovoltaikanlage. Bereits bei der Eröffnung galt sie als wegweisendes Element des Bauwerks. Die Anlage nutzt eine Fläche, die bei einer grossen Arena ohnehin vorhanden ist und wegen ihrer Lage viel Sonnenlicht aufnehmen kann.

Stadiondächer eignen sich grundsätzlich gut für Photovoltaik, stellen Planer jedoch vor besondere Aufgaben. Tragfähigkeit, Windlasten, Entwässerung, Wartungswege, Verschattung und der sichere Betrieb während Grossveranstaltungen müssen gemeinsam gelöst werden.

Die Solaranlage macht den Stadionbetrieb nicht automatisch klimaneutral. Beleuchtung, Sicherheitstechnik, Gastronomie, Anzeigetafeln, Heizung, Reinigung und die Mobilität des Publikums benötigen weitere Energie und Ressourcen. Dennoch zeigt das Wankdorf, wie ein Sportbauwerk einen Teil seiner grossen Dachfläche produktiv nutzen kann.

Kunstrasen im regulären Spielbetrieb

Das Spielfeld des Wankdorfs besteht im üblichen Betrieb aus Kunstrasen. Eine solche Oberfläche lässt sich intensiv nutzen und ist weniger stark von der Vegetationsperiode abhängig. Für einen Verein mit zahlreichen Trainings- und Spielterminen kann dies betriebliche Vorteile bieten.

Kunstrasen bleibt im Profifussball dennoch ein diskutiertes Thema. Ballverhalten, Untergrundhärte, Pflege, Temperaturentwicklung und persönliche Vorlieben der Spieler unterscheiden sich von Naturrasen. Zudem müssen Materialverschleiss, Entsorgung und mögliche Umweltauswirkungen berücksichtigt werden.

Für die UEFA Women’s EURO 2025 wurde über dem bestehenden Kunstrasen vorübergehend ein Naturrasen aufgebaut. Dazu waren Schutzlagen, Drainagematerial, eine Rasentragschicht und Rollrasen erforderlich. Nach dem Turnier wurde die temporäre Konstruktion wieder entfernt. Der Beitrag über die Verlegung des Naturrasens im Wankdorf dokumentiert den technischen Aufwand dieses Umbaus.


Der Ball liegt auf einem markierten Kunstrasenfeld vor einem Fussballtor. Im Stadion Wankdorf dient Kunstrasen als reguläre Spielfläche, während Naturrasen für einzelne Turniere temporär eingebaut werden kann.

Heimspielstätte und internationale Bühne

Im Alltag ist das Wankdorf vor allem die Heimstätte der ersten Mannschaft und des Frauenteams der Young Boys. Meisterschaft, Schweizer Cup und internationale Klubwettbewerbe bestimmen den Spielkalender. Hinzu kommen ausgewählte Partien von Nationalmannschaften und internationale Turniere.

Die UEFA Women’s EURO 2025 rückte das Stadion erneut in den europäischen Fokus. In Bern fanden vier Turnierspiele statt. Die Nutzung zeigte zugleich, dass eine moderne Arena vor einem Grossanlass angepasst werden muss. Spielfeld, Beschilderung, Sicherheitszonen, Medieninfrastruktur und Vermarktung richten sich jeweils nach den Vorgaben des Veranstalters.

Auch ausserhalb des Fussballs stehen Räume für Kongresse, Tagungen, Firmenveranstaltungen und private Anlässe zur Verfügung. Solche Angebote sind wirtschaftlich relevant, weil ein Stadion mit hohen Betriebs- und Unterhaltskosten nicht allein an wenigen Matchtagen ausgelastet werden kann.

Ein Stadionbesuch mit Kindern

Für Kinder kann ein Fussballspiel einen unmittelbaren Zugang zum Sport eröffnen. Spielfeld, Mannschaften, Gesänge und Reaktionen des Publikums lassen sich im Stadion anders erleben als am Bildschirm. Gleichzeitig können Lautstärke, Gedränge und lange Wartezeiten jüngere Besucher überfordern.

Ein Platz ausserhalb der aktiven Fansektoren ist für den ersten Stadionbesuch meist übersichtlicher. Kinder sollten wissen, dass nach Toren viele Menschen gleichzeitig aufspringen und dass Fahnen zeitweise die Sicht verdecken können. Ein altersgerechter Gehörschutz kann bei lärmempfindlichen Kindern sinnvoll sein.

Familientickets, Kinderangebote und Altersbestimmungen können sich von Saison zu Saison oder je nach Wettbewerb ändern. Dasselbe gilt für erlaubte Taschen, Kinderwagen, Verpflegung und Einlasszeiten. Massgeblich sind deshalb die Informationen zum konkreten Spiel.

Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität bestehen besondere Ticket- und Zugangsangebote. Plätze, Begleitregelungen und Zufahrtsmöglichkeiten sollten frühzeitig geklärt werden, da die verfügbaren Bereiche begrenzt sein können.


Ein Vater und sein Sohn verfolgen gemeinsam ein Fussballspiel von der Tribüne. Für Kinder prägen Sitzplatzwahl, Lautstärke und eine verständliche Vorbereitung den ersten Stadionbesuch.

Anreise und Verhalten am Matchtag

Das Wankdorf liegt in einem dicht genutzten Stadtgebiet. Bahn, Tram und Bus erschliessen das Quartier aus mehreren Richtungen. Der Bahnhof Bern Wankdorf befindet sich in Gehdistanz, zudem bedienen städtische und regionale Verkehrsmittel das Umfeld.

Bei gut besuchten Spielen steigt das Personenaufkommen innerhalb kurzer Zeit stark an. Strassensperrungen, getrennte Fanwege oder kurzfristige Änderungen im öffentlichen Verkehr sind möglich. Die aktuellen Matchinformationen sind daher wichtiger als allgemeine Anreiseempfehlungen.

Für den Einlass gelten je nach Wettbewerb unterschiedliche Bestimmungen. Grosse Taschen, Glasbehälter, pyrotechnische Gegenstände und Gegenstände, die als Wurfgeschosse dienen könnten, sind in Stadien üblicherweise untersagt. Verbindlich bleibt die jeweils veröffentlichte Stadionordnung.

Im Umfeld liegen Wohnquartiere. Rücksicht beim Parkieren, bei der Abreise und beim nächtlichen Aufenthalt gehört deshalb zum Verhältnis zwischen Stadion und Nachbarschaft. Das Wankdorf ist an Spieltagen ein Grossveranstaltungsort, bleibt aber Teil eines bewohnten Stadtgebiets.

Fankultur zwischen Gemeinschaft und Verantwortung

Die gelb-schwarzen Tribünenbilder, Gesänge und Fahnen verleihen Heimspielen ihre besondere Atmosphäre. Fankultur stiftet Zugehörigkeit und bewahrt Geschichten, die über einzelne Resultate hinausreichen. Namen früherer Spieler, alte Lieder und Erinnerungen an entscheidende Partien werden über Generationen weitergegeben.

Zu dieser Kultur gehört Verantwortung. Diskriminierung, Gewalt und das Abbrennen unerlaubter Pyrotechnik gefährden Menschen und belasten Verein, Einsatzkräfte sowie unbeteiligte Besucher. Eine lebendige Kurve und ein sicherer Stadionbesuch schliessen einander nicht aus.

Der Umgang mit unterschiedlichen Bedürfnissen bleibt eine dauernde Aufgabe. Aktive Fans wünschen Freiräume für Choreografien und Gesänge. Familien, ältere Menschen und Besucher mit Behinderungen benötigen gut zugängliche, übersichtliche Bereiche. Eine funktionierende Arena muss diese Ansprüche räumlich und organisatorisch miteinander vereinbaren.

Das Wankdorf als Teil der Berner Identität

Bern wird häufig mit Bundeshaus, Altstadt, Aare und Zytglogge verbunden. Das Wankdorf ergänzt dieses Bild um einen Ort der modernen Alltags- und Sportkultur. Seine Bedeutung liegt weniger in einer klassischen Sehenswürdigkeit als in den Ereignissen, die hier stattfanden und weiterhin stattfinden.

Der Stadionname verbindet drei baulich verschiedene Epochen: die Anlage von 1925, das für die Weltmeisterschaft erneuerte Stadion von 1954 und den Neubau von 2005. Dadurch wird das Wankdorf zu einem Beispiel dafür, wie ein Ort seine Identität bewahren kann, obwohl die ursprüngliche Bausubstanz verschwunden ist.

Auch wirtschaftlich wirkt die Arena über den Fussball hinaus. Sie schafft Arbeitsplätze, zieht Veranstaltungen an und beeinflusst Gastronomie, Detailhandel, Verkehr und Sicherheitsplanung. Gleichzeitig verursacht jeder Grossanlass Nutzungskonflikte, die zwischen Verein, Behörden, Verkehrsbetrieben und Quartier laufend ausgehandelt werden müssen.



Das deutschsprachige Video „Wankdorf-Stadion (1995)“ von SRF Archiv zeigt das alte Berner Stadion wenige Jahre vor seiner Schliessung. Die Aufnahmen vermitteln einen Eindruck von den weitläufigen Tribünen, der damaligen Infrastruktur und der historischen Bedeutung der Arena.


Fazit: Ein Ort mit mehreren Stadionleben

Das Stadion Wankdorf ist Heimstätte des BSC Young Boys, moderner Veranstaltungsbau und historischer Fussballort zugleich. Seine Geschichte reicht von der Eröffnung im Jahr 1925 über das WM-Finale von 1954 und die Sprengung des alten Stadions bis zum Neubau von 2005.

Der heutige Bau übersetzt diese Tradition in eine kompakte Arena mit 31’500 Plätzen. Kurze Sichtdistanzen, ein vollständig gefasstes Tribünenrund, gemischte Nutzungen und das Solardach zeigen, wie sich die Anforderungen an ein Fussballstadion verändert haben.

Seine eigentliche Bedeutung entsteht jedoch durch die Verbindung von Ort und Erinnerung. Das Wankdorf ist nicht mehr das Stadion von 1954. Trotzdem trägt jede neue Partie einen Teil dieser Geschichte weiter und fügt dem Berner Fussballort ein weiteres Kapitel hinzu.

 

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