Allgemein

Juventus in der Sackgasse – Spalletti ratlos, Klubführung unter Druck

Juventus steckt in einer sportlichen Krise, die sich mit einem Trainingslager allein nicht beheben lässt. Nach dem 0:2 beim FC Genua zieht sich die Mannschaft von Luciano Spalletti von Freitagabend bis zum Heimspiel gegen Napoli am Sonntag ins Trainingszentrum Continassa zurück. Auch die Klubführung muss ihre Strategie hinterfragen. Geschäftsführer Giovanni Carnevali forderte am 29. Oktober mehr Verantwortung von den Spielern. Spalletti ordnete mit Zustimmung des Klubs das Trainingslager an. Juventus steht nach neun Serie-A-Runden mit 14 Punkten auf Platz acht und bereits elf Punkte hinter Inter und Lazio. Die 0:2-Niederlage in Genua legt die Probleme schonungslos offen. Kingsley Ehizibue (12.) und Tommaso Baldanzi (28.) trafen für die Gastgeber, bei denen der Schweizer Franz-Ethan Meichtry eingewechselt wurde. Auch die Klubführung steht in der Kritik.

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Ehemaliges Roma-Talent Diaby muss neun Jahre ins Gefängnis

Vom Nachwuchshoffnungsträger der AS Roma zum rechtskräftig verurteilten Entführer: Der ehemalige Fussballspieler Aboudramane Diaby muss neun Jahre ins Gefängnis. Italiens oberstes Gericht hat die Verurteilung wegen einer Entführung im Dezember 2022 in Rom endgültig bestätigt. Der frühere Verteidiger spielte einst für die Nachwuchsmannschaften der AS Roma und von Hellas Verona und schaffte später den Sprung in die Serie C. Die italienische Corte di Cassazione wies die Rechtsmittel gegen die Urteile zurück. Damit ist auch die fünfjährige Freiheitsstrafe gegen den Mittäter Osvaldo Isaac Jimenez Gonzalez rechtskräftig. Das Opfer, der damals 20-jährige Danilo Valeri, wurde in der Nacht auf den 23. Dezember 2022 vor einem Restaurant im römischen Stadtteil Ponte Milvio gewaltsam verschleppt. Die Geschichte sorgt im italienischen Fussball für Aufsehen, weil Diaby einst als vielversprechendes Nachwuchstalent galt. Während andere Spieler über die Nachwuchsausbildung der AS Roma den Weg in den Profifussball fanden, endete Diabys sportliche Laufbahn im Umfeld schwerer Straftaten. Das nun endgültige Urteil schliesst ein mehrjähriges Gerichtsverfahren ab.

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Ambri sammelt 2,6 Millionen Franken – fast 2000 Zeichnungen stärken den Klub

Der HC Ambri-Piotta erreicht einen wichtigen Meilenstein bei seiner finanziellen Sanierung. Der Tessiner Traditionsklub hat durch seine jüngste Kapitalerhöhung Aktien im Ausgabewert von knapp 2,6 Millionen Franken platziert. Fast 2000 Zeichnungen aus dem Umfeld des Vereins zeigen die aussergewöhnliche Unterstützung für die Leventiner. Von der Gesamtsumme fliessen rund 1,71 Millionen Franken als neue Geldmittel in die Gesellschaft. Die Kapitalerhöhung führt zu einer nominalen Aufstockung des Aktienkapitals um 865'425 Franken. Damit steigt das Aktienkapital der HCAP SA von 5'912'762.50 auf 6'778'187.50 Franken. Zusätzlich zu den Bareinlagen werden bestehende Aktionärsforderungen im Umfang von rund 887'000 Franken in Eigenkapital umgewandelt. Für Ambri ist dieser Schritt nach den finanziellen Schwierigkeiten der vergangenen Saison besonders bedeutend. Der Klub hatte das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Verlust von 392'809 Franken abgeschlossen. Die neue Kapitalbasis soll helfen, die wirtschaftliche Stabilität langfristig zu verbessern und die geplanten Sanierungsmassnahmen umzusetzen.

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EV Zug verlängert mit Eigengewächs Robin Antenen bis 2029

Der EV Zug setzt langfristig auf seinen eigenen Nachwuchs und verlängert den Vertrag mit Stürmer Robin Antenen vorzeitig um zwei Jahre. Der 20-jährige Schweizer bleibt damit bis zum Ende der Saison 2028/29 bei den Innerschweizern. Antenen hat sich in der laufenden National-League-Saison unter Trainer Lauri Marjamäki einen festen Platz im Kader erarbeitet und stand bislang in sämtlichen elf Meisterschaftsspielen auf dem Eis. Der Flügelstürmer trägt bereits seit der U15 das Trikot des EV Zug. Nach seiner Ausbildung in der vereinseigenen The Hockey Academy schaffte er den Sprung in die erste Mannschaft. Insgesamt absolvierte Antenen bisher 65 Partien in der National League und sammelte acht Assists. Mit seiner Entwicklung hat er die sportliche Führung überzeugt. Die Vertragsverlängerung fällt in eine erfreuliche Phase für den EVZ. Nach der erfolgreichen Heimpremiere gegen Lausanne feierten die Zuger zuletzt einen deutlichen 7:2-Sieg gegen Lugano. Neben den etablierten Leistungsträgern soll auch die nächste Generation ihren Beitrag leisten. Antenen erhält dafür langfristige Planungssicherheit.

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Milwaukee Brewers erstmals World-Series-Champion – historischer Triumph nach 57 Jahren

Die Milwaukee Brewers haben erstmals in ihrer Vereinsgeschichte die World Series gewonnen. Das Baseballteam aus Wisconsin besiegt die Tampa Bay Rays im fünften Finalspiel mit 4:1 und entscheidet die Best-of-Seven-Serie mit 4:1 Siegen für sich. Nach 57 Jahren ohne Meistertitel krönen die Brewers eine aussergewöhnliche Saison mit dem grössten Erfolg der Klubgeschichte. Im Tropicana Field in St. Petersburg legt Milwaukee früh den Grundstein zum entscheidenden Sieg. Rookie Cooper Pratt bringt seine Mannschaft im zweiten Inning in Führung, David Hamilton erhöht im fünften Durchgang. William Contreras und erneut Pratt sorgen im sechsten Inning für das 4:0. Tampa Bay gelingt erst im neunten Inning der Ehrentreffer. Für die Brewers endet damit eine lange Wartezeit. Bereits beim deutlichen 10:1-Erfolg im dritten Finalspiel hatten sie ihre Überlegenheit demonstriert. Nach der dramatischen Niederlage in Spiel vier gelingt nun die Entscheidung. Auch in der Schweiz findet der historische Titelgewinn bei den Anhängern des amerikanischen Baseballs Beachtung.

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Schweizer Curler verlieren erneut – EM-Halbfinal in Gefahr

Die Schweizer Curler müssen an der Europameisterschaft in Ostrava den nächsten Rückschlag hinnehmen. Nach der 7:9-Niederlage gegen Gastgeber Tschechien verliert das Team um Skip Marco Hösli auch seine dritte Gruppenpartie gegen Schweden. Damit stehen die EM-Debütanten nach drei Spielen bei einem Sieg und zwei Niederlagen. Der Kampf um einen Halbfinalplatz wird zunehmend schwierig. Die Schweizer Mannschaft war am Mittwoch mit einem deutlichen 11:1-Erfolg gegen Spanien in das Turnier gestartet. Bereits wenige Stunden später folgte gegen Tschechien die erste Niederlage. Die Gastgeber nutzten zwei Dreierhäuser in den ersten drei Ends und setzten sich trotz einer Schweizer Aufholjagd mit 9:7 durch. Mit Schweden wartete am Donnerstag, 29. Oktober 2026, ein weiterer anspruchsvoller Gegner. Die Skandinavier hatten ihre ersten beiden Partien gegen Norwegen mit 9:5 und Spanien mit 14:1 gewonnen. Nach der zweiten Schweizer Niederlage sind die verbleibenden Gruppenspiele gegen Polen und Norwegen entscheidend für die Halbfinalhoffnungen.

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McDavid bricht Gretzkys Rekord – Edmonton feiert Derby-Sieg

Connor McDavid schreibt erneut NHL-Geschichte. Der Captain der Edmonton Oilers stellt beim 4:0-Heimsieg gegen die Calgary Flames einen neuen Rekord auf: Als erster Spieler der Liga verbucht der 29-jährige Kanadier in den ersten 13 Partien einer Saison jeweils mindestens einen Assist. Damit übertrifft er eine Bestmarke, die unter anderem Wayne Gretzky seit 1982 gehalten hatte. McDavid bereitet am Mittwochabend, 28. Oktober 2026, zwei Treffer vor und erhöht seine Saisonbilanz auf beeindruckende 36 Skorerpunkte aus 13 Spielen. Mit acht Toren und 28 Assists führt der Superstar die NHL-Skorerwertung an. Mathieu Joseph, Mattias Ekholm, Kasperi Kapanen und Alex Formenton erzielen die Treffer beim deutlichen Erfolg im traditionsreichen Battle of Alberta. Aus Schweizer Sicht ist insbesondere Formentons Treffer bemerkenswert. Der ehemalige Stürmer des HC Ambri-Piotta hat sich nach seiner Rückkehr nach Nordamerika in Edmontons Mannschaft etabliert. Bereits Anfang Oktober überzeugte er mit einem starken Auftritt gegen Seattle. Nun trägt er mit seinem Treffer zum ungefährdeten Derbysieg bei.

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Schweizer Nati spielt gegen Slowenien neu in Maribor

Die Schweizer Fussballnationalmannschaft muss für ihr nächstes Nations-League-Spiel kurzfristig umplanen. Die Auswärtspartie gegen Slowenien am Freitag, 13. November 2026, wird nicht wie vorgesehen in Ljubljana, sondern im Stadion Ljudski vrt in Maribor ausgetragen. Grund für die Verlegung ist der schlechte Zustand des Rasens im Stadion Stožice. Der Anpfiff bleibt unverändert um 20.45 Uhr. Der slowenische Fussballverband hat den Stadionwechsel nach Gesprächen mit der Stadt Ljubljana und den Verantwortlichen der Sportanlagen beschlossen. Trotz intensiver Sanierungsarbeiten kann der stark beanspruchte Rasen bis zum Länderspiel nicht ausreichend regenerieren. Besonders die zusätzliche Belastung durch mehrere Meisterschaftsspiele und die jahreszeitlich bedingte geringe Wachstumsrate des Grases machten eine Verlegung notwendig. Für die Mannschaft von Nationaltrainer Murat Yakin verändert sich damit der Austragungsort eines sportlich bedeutenden Auswärtsspiels. Die Schweiz führt ihre Nations-League-Gruppe B1 nach vier Siegen aus vier Partien mit zwölf Punkten an. Slowenien folgt mit sieben Zählern auf Rang zwei. Ein weiterer Schweizer Erfolg würde den Gruppensieg und den direkten Aufstieg in die Liga A vorzeitig sichern.

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FC Vaduz holt Konietzke – St. Gallen verleiht U21-Nationalspieler

Der FC Vaduz verstärkt sein Mittelfeld mit einem Schweizer Nachwuchstalent. Corsin Konietzke wechselt leihweise vom FC St. Gallen zum Super-League-Aufsteiger nach Liechtenstein. Der 20-jährige Bündner bleibt bis zur Winterpause beim FC Vaduz und soll dort den verletzten Luca Mack ersetzen. Für Konietzke bietet sich gleichzeitig die Gelegenheit, nach mehreren verletzungsbedingten Rückschlägen wieder regelmässig Spielpraxis zu sammeln. Die beiden Vereine haben den Transfer am 28. und 29. Oktober 2026 bekannt gegeben. Möglich wird der Wechsel ausserhalb des regulären Transferfensters durch eine Sonderregelung für junge Spieler. Konietzke bringt bereits Erfahrung aus 40 Super-League-Partien sowie der Conference League mit und gehört zum Kader der Schweizer U21-Nationalmannschaft. Vaduz reagiert auf den längerfristigen Ausfall von Luca Mack, der sich beim Auswärtsspiel gegen Servette am vergangenen Samstag am Knie verletzt hatte. Für Trainer Marc Schneider ist die Verpflichtung eine wichtige zusätzliche Option im zentralen Mittelfeld. Konietzke könnte bereits am Samstag, 31. Oktober, im Auswärtsspiel gegen die Grasshoppers zum Einsatz kommen.

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FC Luzern verliert Leonardo Bertone für vier Wochen

Der FC Luzern muss einen empfindlichen Rückschlag verkraften. Mittelfeldchef Leonardo Bertone hat sich am Mittwoch im Training einen Muskelfaserriss in den Adduktoren zugezogen und fällt voraussichtlich vier Wochen aus. Der 32-Jährige fehlt den Innerschweizern damit in mehreren wichtigen Meisterschaftsspielen, darunter die Heimpartien gegen den FC Sion und die Young Boys. Die Verletzung ereignete sich am Mittwochvormittag während einer Trainingsübung. Bertone zog mit dem Ball Richtung Tor, als Ersatzgoalie Tim Hottiger entgegenkam. Bei der anschliessenden Kollision verletzte sich der zentrale Mittelfeldspieler. Der FC Luzern bestätigte am Donnerstag, 29. Oktober 2026, die Diagnose und die voraussichtliche Ausfalldauer. Für Trainer Jörg Portmann kommt die Nachricht zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Bereits bei der jüngsten 1:2-Niederlage gegen den FC Zürich musste Luzern auf Bertone verzichten, damals wegen einer Gelbsperre. Nun fehlt der erfahrene Mittelfeldregisseur verletzungsbedingt. Nach elf Meisterschaftsrunden liegt der FCL mit zwölf Punkten auf dem achten Tabellenplatz.

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Rafael Jódar scheitert in Basel – Vacherot gewinnt dramatischen Dreisätzer

Rafael Jódar ist bei den Swiss Indoors Basel überraschend im Achtelfinal ausgeschieden. Der als Nummer drei gesetzte Spanier verliert am Donnerstag, 29. Oktober 2026, gegen Valentin Vacherot aus Monaco nach 2 Stunden und 32 Minuten mit 6:7 (4:7), 6:2, 6:7 (5:7). In einem hochklassigen Duell vergibt der 20-Jährige mehrere Chancen und muss seine Hoffnungen auf eine erfolgreiche Basler Turnierwoche begraben. Jódar zeigt nach dem verlorenen ersten Satz eine überzeugende Reaktion und gleicht mit 6:2 aus. Auch im entscheidenden Durchgang besitzt die Nummer elf der Weltrangliste Möglichkeiten, die Partie für sich zu entscheiden. Doch Vacherot wehrt beim Stand von 4:4 zwei Breakbälle ab und dreht im abschliessenden Tiebreak einen 4:5-Rückstand. Für den an Nummer drei gesetzten Spanier endet das ATP-500-Turnier damit früher als erwartet. In der St. Jakobshalle geht der Wettbewerb am Freitag mit den Viertelfinals weiter. Aus Schweizer Sicht richtet sich das Interesse insbesondere auf Jérôme Kym nach seinem Auftaktsieg gegen Arthur Rinderknech, der am Donnerstagabend den topgesetzten Ben Shelton fordert.

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Christoph Spycher bleibt bei YB – Frankfurt-Wechsel vom Tisch

Christoph Spycher bleibt den BSC Young Boys erhalten. Der 48-jährige Chief Sports der Berner galt bei Eintracht Frankfurt als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge von Markus Krösche. Nun konzentriert sich der Bundesligist auf andere Kandidaten. Spycher setzt seine Arbeit bei YB fort, wo er auch als Verwaltungsrat und Miteigentümer eng mit dem Verein verbunden ist. Die Entscheidung zeichnet sich nach intensiven Spekulationen der vergangenen Wochen ab. Laut Informationen von Sky Deutschland spielt Spycher bei den Frankfurter Verantwortlichen keine Rolle mehr. Die Eintracht beschäftigt sich stattdessen mit Joti Chatzialexiou vom 1. FC Nürnberg und Marcel Schäfer von RB Leipzig. Für die Young Boys bedeutet die Entwicklung personelle Kontinuität in der sportlichen Führung. Die Berner befinden sich nach zwei schwierigen Spielzeiten wieder in einer besseren sportlichen Ausgangslage. Zuletzt bestätigte YB seine Fortschritte mit dem 2:0-Heimsieg gegen St. Gallen und blieb damit in der laufenden Super-League-Saison ungeschlagen.

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Schweizer Curlerinnen bleiben an der EM ungeschlagen

Die Schweizer Curlerinnen setzen ihren erfolgreichen Start an der Europameisterschaft in Ostrava fort. Das Team um Skip Alina Pätz bezwingt Deutschland mit 4:2 und feiert den zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel. Nach dem klaren 8:3 gegen Gastgeber Tschechien präsentiert sich die neu formierte Schweizer Equipe erneut konzentriert und taktisch überzeugend. Bereits im ersten End gelingt den Schweizerinnen gegen Deutschland ein wichtiger Schlag. Obwohl die Equipe nicht über den Vorteil des letzten Steins verfügt, schreibt sie ein Zweierhaus zum 2:0. Im sechsten End gelingt mit einem gestohlenen Stein zum 4:1 die Vorentscheidung. Deutschland kann anschliessend nur noch verkürzen. Damit bestätigen die Schweizerinnen ihre gute Ausgangslage im Kampf um einen Halbfinalplatz. Bereits der erfolgreiche Schweizer Auftakt an der Curling-EM hatte gezeigt, dass beide Nationalteams konkurrenzfähig sind. Für die Frauen stehen am Donnerstag, 29. Oktober 2026, mit Italien und Norwegen zwei weitere wichtige Gruppenspiele auf dem Programm.

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Jil Teichmann kämpft sich in Guangzhou in den Viertelfinal

Jil Teichmann setzt beim WTA-250-Turnier in Guangzhou ihren erfolgreichen Comeback-Kurs fort. Die 29-jährige Schweizerin bezwingt die als Nummer sechs gesetzte Türkin Zeynep Sönmez nach einem Satzrückstand mit 4:6, 6:3, 6:1 und erreicht den Viertelfinal. Nach ihrer langen Verletzungspause ist es ein weiterer wichtiger Erfolg für die Seeländerin. Teichmann benötigt am Donnerstag, 29. Oktober 2026, insgesamt 1 Stunde und 56 Minuten für ihren Dreisatzsieg. Im ersten Durchgang gibt sie eine 4:2-Führung aus der Hand, lässt sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen. Nach einem 1:2-Rückstand im zweiten Satz übernimmt die Schweizerin zunehmend die Kontrolle und gewinnt elf der letzten 13 Games. Bereits zum Turnierauftakt hatte Teichmann das Schweizer Duell gegen Simona Waltert mit 7:5, 6:2 gewonnen. Nun gelingt ihr gegen die Weltnummer 64 eine weitere Leistungssteigerung. Für die aktuell auf Rang 168 klassierte Linkshänderin ist es erst der zweite Viertelfinal auf WTA-Stufe in diesem Jahr.

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China verbannt Mbappé aus dem Fernsehen – Real Madrid entschuldigt sich

Kylian Mbappé steht in China nach einem Scherz über Mao Zedong massiv unter Druck. Chinesische Unternehmen beenden ihre Sponsoringverträge mit dem Superstar von Real Madrid, seine Social-Media-Konten werden eingeschränkt und das Staatsfernsehen setzt Übertragungen der spanischen La Liga aus. Obwohl sich der 27-jährige Franzose entschuldigt hat, zieht der Konflikt immer weitere Kreise. Auslöser ist ein älterer Ausschnitt aus der französischen Gesprächssendung "The Bridge", der sich in den chinesischen sozialen Netzwerken verbreitete. Mbappé sprach darin über eine Fotomontage, auf der sein Gesicht auf den Körper eines vermeintlichen chinesischen Diktators gesetzt wurde. Gemeint war offenbar Mao Zedong. Die Bemerkung löste in China heftige Reaktionen aus. Für Real Madrid entwickelt sich der Vorfall zu einem wirtschaftlichen und diplomatischen Problem. China gehört zu den wichtigsten internationalen Absatzmärkten des spanischen Rekordmeisters. Der Konflikt trifft den Verein ausgerechnet in einer sportlich erfolgreichen Phase: Mbappé hatte zuletzt mit zwei Toren im Clásico gegen Barcelona für Schlagzeilen gesorgt. Nun steht seine öffentliche Wahrnehmung ausserhalb des Spielfelds im Mittelpunkt.

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Embolo trifft erneut – Atlanta verliert dramatisch in New York

Breel Embolo trifft in der Major League Soccer erneut, doch für Atlanta United endet der Abend mit einer bitteren Niederlage. Der Schweizer Nationalstürmer erzielt am Mittwoch, 28. Oktober 2026, beim New York City FC in der 88. Minute den Ausgleich zum 1:1. In der fünften Minute der Nachspielzeit trifft Bénie Traoré jedoch zum 2:1 für die Gastgeber. Damit verpasst Atlanta definitiv die MLS-Playoffs. Embolo sorgt bereits in der ersten Halbzeit für Aufsehen. In der 22. Minute köpft er den Ball ins Netz, doch der Treffer wird nach einer Videoüberprüfung wegen einer Abseitsstellung in der Entstehung aberkannt. Nach der Führung durch Nicolás Fernández Mercau (70.) gelingt dem Schweizer kurz vor Schluss sein regulärer Treffer. Die Freude hält nur wenige Minuten. Für den 29-Jährigen ist es das vierte Tor in seinen ersten zehn MLS-Einsätzen. Seine persönliche Bilanz verbessert sich damit weiter, während Atlanta sportlich hinter den Erwartungen zurückbleibt. Mit Blick auf die Schweizer Nationalmannschaft ist Embolos aktuelle Treffsicherheit dennoch eine erfreuliche Entwicklung.

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Verborgene Seiten Lissabons: Wasserspeicher, Königspalast und eine alte Kirche ohne Dach

Azulejo-Fassaden, prächtige Plätze und historische Stadtpaläste prägen das Bild Lissabons. Doch manche der spannendsten Seiten der portugiesischen Hauptstadt bleiben von aussen nahezu unsichtbar. Hinter Mauern und Fassaden, unter Gärten und Strassen verbergen sich monumentale Wasserspeicher, jahrhundertealte Versorgungssysteme, königliche Wohnräume und aussergewöhnliche Architektur. Wer genauer hinschaut und vor allem hineingeht, entdeckt fünf Orte, die überraschende Einblicke in Lissabons Geschichte gewähren.

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Milan verspielt Führung – Bologna schockt San Siro mit 4:2

Die AC Milan hat ihre erste Niederlage der laufenden Serie-A-Saison kassiert. Die Mannschaft von Trainer Rúben Amorim verliert am Mittwoch, 28. Oktober 2026, im heimischen San Siro gegen Bologna mit 2:4 (2:1). Trotz einer Pausenführung bricht Milan im zweiten Durchgang ein. Bolognas Samuel Mbangula wird mit drei Treffern zum Matchwinner. Dabei beginnt die Partie für die Mailänder zunächst vielversprechend. Nach dem frühen Rückstand durch Mbangula (8.) dreht Alphadjo Cissé mit einem Doppelpack (14./27.) das Spiel. Doch ein Eigentor von Davide Bartesaghi (60.) bringt Bologna zurück. Mbangula trifft anschliessend in der 62. und 86. Minute und besiegelt die überraschende Heimniederlage. Der Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari steht bei Milan in der Startelf und absolviert die gesamte Begegnung im zentralen Mittelfeld. Für die Rossoneri kommt der Rückschlag zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Bereits am Samstag wartet das Mailänder Derby gegen Inter mit Manuel Akanji.

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