Viele Wildtiere leben unbemerkt ganz nah bei Häusern und Gärten. Wer ihren Lebensraum respektiert, leistet aktiven Artenschutz.
Mitten in der Siedlung, am Rand des Gartens oder direkt am Strassenrand – zahlreiche Wildtiere nutzen den menschlichen Siedlungsraum. Von Igel bis Fuchs, von Zauneidechse bis Waldkauz: Sie sind oft verborgen, aber keineswegs selten. Wer sie erkennt und schützt, trägt zur ökologischen Vielfalt bei.
Naturnahe Gärten leisten einen entscheidenden Beitrag zur Artenvielfalt. Wer Flora und Fauna fördert, verwandelt sein Grundstück in ein ökologisches Kleinod.
Ein Garten kann weit mehr sein als eine gepflegte Grünfläche. Mit einfachen Mitteln lässt sich eine Rückzugsoase für Insekten, Vögel und Säugetiere gestalten. Wer naturnahe Strukturen fördert, unterstützt Wildtiere und steigert zugleich die Aufenthaltsqualität im Freien.
Die Afrikanische Schweinepest rückt näher – doch wie gross ist das Risiko für die Schweiz? Fachleute warnen: Ein einzelner Vorfall könnte ausreichen, um die Tierhaltung massiv zu gefährden.
Immer mehr europäische Länder melden Ausbrüche. Während Deutschland, Italien und Polen bereits betroffen sind, blieb die Schweiz bislang verschont. Doch kann das so bleiben? Der folgende Überblick zeigt, wie real die Gefahr ist – und was getan wird, um einen Ausbruch zu verhindern.
Die Schweiz erlebt ein Comeback des Wolfs – und mit ihm eine Polarisierung zwischen Naturschützern und Landwirten. Während die einen den Wolf als Teil der natürlichen Biodiversität betrachten, sehen andere in ihm eine Bedrohung für Alpwirtschaft, Sicherheit und traditionelle Kulturlandschaften.
Besonders der neue Wolfsabschuss-Artikel, der 2023 in Kraft trat, verschärft die Debatte. Wie viel Platz hat der Wolf in der Schweiz – und unter welchen Bedingungen?
Am 28. Mai 2025 hat der Bundesrat ein Importverbot für tierquälerisch erzeugte Pelze beschlossen. Ab dem 1. Juli 2025 dürfen solche Produkte nicht mehr in die Schweiz eingeführt werden.
Zudem treten neue Deklarationspflichten für tierische Lebensmittel in Kraft, die Konsumentinnen und Konsumenten über die Produktionsmethoden informieren sollen.
Auf dem SCIVAC-Kongress in Rimini stellte Esaote, Spezialist für medizinische Bildgebung, sein neuestes tragbares Ultraschallsystem für die Veterinärmedizin vor: das MyLab™Heron. Die gerätebasierte Innovation soll Tierärzten helfen, Diagnosen noch präziser, schneller und effizienter zu stellen.
Der SCIVAC-Kongress, organisiert von Italiens grösster wissenschaftlicher Gesellschaft für Veterinärmedizin, gilt als bedeutende Weiterbildungsplattform für Tierärzte. Dort zeigte Esaote mit dem neuen MyLab™Heron, wie moderne Bildgebung in der Tiermedizin eingesetzt werden kann, um Tiere besser zu versorgen.
"Rad der Zeit"-Schauspieler Daniel Henney rettet mit Humane World for Animals 67 Hunde aus einer Hundefleischfarm in Südkorea
60 % der südkoreanischen Hundefleischfarmen sollen bis Ende 2025 schliessen
Wenn es draussen kälter wird und die Festtage näher rücken, decken sich viele Menschen mit neuer wärmender Winterkleidung ein oder verschenken diese an ihre Liebsten. Doch noch immer werden für Mäntel, Jacken, Schals, Mützen und Handschuhe Materialien tierischen Ursprungs verwendet, für die Tiere leiden und sterben mussten.
Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN gibt Tipps, wie man sich beim Einkauf bewusst für tierfreundliche Kleidungsstücke und Accessoires entscheiden kann.
Am morgigen Black Friday locken wieder zahlreiche Händler mit Schnäppchenaktionen. Dieser Konsumwahn schadet nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Tierwohl, da an diesem Tag auch viele Modeprodukte aus tierquälerischem Material angeboten werden. Aus diesem Grund und da gleichzeitig der Fur Free Friday stattfindet, macht die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN auf die Grausamkeiten hinter dem Echtpelzgeschäft aufmerksam.
Unterstützung erhält sie dabei vom Schweizer Topmodel Manuela Frey, die sich gegen Echtpelz einsetzt und dies in mehreren Videos demonstriert.
Eine dunkle Halle vollgepfercht mit Hühnern, am Boden kranke und tote Tiere. Zuchtsauen, eingesperrt in engen Buchten, in denen sie sich kaum bewegen können.
Der neue Dokumentarfilm „EATING THE FUTURE“ der globalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN und des Filmstudios Wildlight beleuchtet die Gräuel und Folgen der Massentierhaltung: Milliarden Tiere leiden hinter verschlossenen Türen, während eine ganze Industrie die Klimakrise, den Verlust der Artenvielfalt und die drohende Antibiotikakrise weiter anheizt. „EATING THE FUTURE“ feiert morgen Dienstag beim Festival „films for future“ in Zürich Weltpremiere.
Das rumänische Parlament hat mit grosser Mehrheit einen bahnbrechenden Beschluss gefasst: Ab 2027 ist die Zucht, Haltung und Tötung von Chinchillas und Nerzen für Pelzprodukte verboten. Die beiden Tierarten sind in Rumänien die einzigen, die bislang noch für die Pelzproduktion gezüchtet werden.
Im Jahr 2023 gab es in Rumänien noch sieben Chinchilla-Farmen mit über 7'500 Tieren. Bei den Nerzen ist lediglich die Anzahl der produzierten Felle bekannt: 2023 waren es 255'000. Rumänien ist damit das 22. europäische und das 16. EU-Land, das ein solches Verbot beschlossen hat.
Seit 15 Jahren dokumentieren Animal Welfare Foundation (AWF) und Animals` Angels (AA) die Folgen von Tierexporten aus der Europäi-schen Union (EU) in die Türkei.
Immer wieder bleiben Tiertransporte an der Grenze im sogenannten Niemandsland zwischen Bulgarien und der Türkei stecken. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen melden AWF und AA einen Tiertransport mit Rindern. Dieser wird seit dem 18. Oktober 2024 festgehalten und darf weder in die Türkei einfahren noch in die EU zurückkehren.
Tierrechtlerin Lisa Wilhelm von ANINOVA e.V. (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) nahm Schauspieler Daniel Noah (bekannt aus Tatort/ ARD, GUTE ZEITEN, SCHLECHTE ZEITEN / RTL oder SOKO Köln / ZDF) auf einen Undercover Einsatz für die Tiere mit. Gemeinsam hatten sie die Mission, das Leid von Mastenten aufzuzeigen und einige wenige von ihnen zu retten. Weitere Informationen hier.
Über 15 Mio. Enten werden jedes Jahr in Deutschland gegessen, doch nur die wenigsten wissen, unter welchen Umständen die Tiere leben und leiden. Auch Daniel Noah war dies bisher nicht bekannt und umso emotionaler nahm ihn die Aktion mit, die weit nach Mitternacht stattfand. Der Lebensraum der Enten beschränkt sich in der Intensivhaltung auf trostlose Hallen. Dort werden bis zu 8.000 Enten, auf verkotetem Stroh, ohne Tageslicht und frischer Luft auf max. zwei DIN A 4 Blättern Platz pro Tier, gehalten.
VIER PFOTEN nimmt die Ankündigung der konventionellen Schweizer Eierbranche gemäss ihrer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung zur Kenntnis, künftig auf Geschlechtserkennung im Ei (sogenanntes „in-ovo sexing“) zu setzen. Obwohl dieser Schritt eine Verbesserung gegenüber der bisherigen Praxis, bei der frisch geschlüpfte männliche Küken vergast werden, darstellt, bleibt er aus unserer Sicht unzureichend, um das zugrundeliegende Tierschutzproblem umfassend zu lösen.
Die angekündigte Lösung der konventionellen Schweizer Eierbranche ist für VIER PFOTEN aus Tierschutzsicht unzureichend.
Am 1. September startete die 5-monatige Periode, um die Wolfsbestände aktiv zu regulieren. Dieses Vorgehen ist nötig, um die Wolfspopulation wieder in den Griff zu bekommen und das exponentielle Wachstum zu stoppen. Der Schweizer Bauernverband fordert weitere Anpassungen in der Jagdschutzverordnung, damit die Koexistenz mit dem Raubtier verbessert wird.
Eine aktive Regulierung der exponentiell wachsenden Wolfsbestände ist notwendig, um die traditionelle Sömmerung und damit die Nutzung der hoch gelegenen Alpgebiete in Zukunft zu erhalten. Gemäss Jagdverordnung ist diese zwischen 1. September 2024 und 31. Januar 2025 in jenen Kantonen möglich, welche die definierten Anforderungen erfüllen. Aktuell verdoppelt sich die Anzahl Wölfe alle zwei Jahre, was die Plafonierung auf einem erträglichen Niveau zwingend notwendig macht. Deshalb erwartet der Schweizer Bauernverband (SBV), dass die Kantone nun die nötigen personellen Ressourcen sicherstellen, um das Zeitfenster für die aktive Regulierung effizient zu nutzen. Auch die reaktive Regulierung bleibt wichtig. Hier sind die Schadschwellen (=Anzahl gerissene Nutztiere) zu senken, die einen Abschuss der schadenstiftenden Tiere zulassen.
Die neue Kampagne von VIER PFOTEN will eine neue Wertehaltung gegenüber unseren Tieren in der Landwirtschaft verankern. Denn den Preis für den unbewussten Konsum von Billig-Tierprodukten bezahlen die Tiere. Indem wir Tierprodukte ersetzen, reduzieren oder einen höheren Qualitätsstandard wählen, machen wir einen Unterschied.
Dazu liefert die Kampagne spannende Einblicke und Fakten über Tiere in der Landwirtschaft und zeigt auf, warum es sich lohnt, auf verantwortungsbewussten Konsum zu setzen. Eine zentrale Rolle spielen dabei drei Videos, die Einblicke in die aussergewöhnlichen Fähigkeiten dieser Tiere bieten.